Zypern zeigt Stinkefinger

24. März 2013 / Aufrufe: 1.083

Der Thriller um den Rettungsplan für Zypern wirft neue Zweifel an der Zukunft der Eurozone und des Euro auf.

Zypern zeigt EU den Stinkefinger

(Quelle: Small island, big finger)

  1. Adrianós
    25. März 2013, 09:28 | #1

    Ich finde den „Kompromiss“ jetzt ganz schön heftig. Jetzt wird alles oberhalb 100 000€ komplett abrasiert. Das war’s dann wohl mit dem internationalen Bankengeschäft. Da war das vorher fast schon fairer. Ich empfinde das jetztfast schon als Enteignung von reicheren Leuten.

  2. Roland
    25. März 2013, 09:36 | #2

    Heute Nacht hat sich Zypern den Stinkefinger in den eigenen Hintern gesteckt und der Zerstörung des eigenen Bankensystems zugestimmt.

  3. jorgo
    25. März 2013, 15:57 | #3

    Lasst doch Zypern endlich raus aus dem Euro. Dann hat das Fiasko endlich ein Ende und es kann keine Schuldzuweisungen mehr geben. Was jetzt vereinbart wurde, schafft wiederum nur Zeit. Probleme werden dadurch nicht nachhaltig gelöst!

  4. Roland
    25. März 2013, 19:39 | #4

    Jetzt ist auch klar, warum Russland letztlich mitgespielt hat: Nur wenige reichen Russen hatten ihr Geld bei der Cyprus Bank. Die Allermeisten hatten und haben es auf der zypriotischen aka Commercial Bank. Und diese ist überhaupt nicht betroffen. Da es praktisch alle zypriotischen Mittelständler trifft, deren liquide Mittel (working capital), die sie vorhalten um u.a. Löhne und Gehälter zahlen zu können, wird die Folge sein: Konkurse und Massenarbeitslosigkeit.

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