Haftstrafen für illegale Hundekämpfe in Griechenland

6. März 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 862

13 der insgesamt 17 am vergangenen Samstag bei einem illegalen Hundekampf in Katerini in Griechenland verhafteten Personen wurden zu Haftstrafen verurteilt.

Zu Haftstrafen von zwei bis acht Monaten mit dreijähriger Bewährung und Geldstrafen von 2.000 bis 5.000 Euro verurteilte die Einzelrichter-Schnellgerichtskammer des Strafgerichts Katerini 13 der insgesamt 17 Personen, die am vergangenen Samstagabend (03 März 2013) im Rahmen einer Polizeiaktion unter der Beschuldigung verhaftet wurden, illegale Hundekämpfe veranstaltet und sich an einem Ort befunden zu haben, an dem Hundekämpfe durchgeführt wurden. Die übrigen 4 Personen, die bei der selben Aktion festgenommen worden waren, sprach das Gericht dagegen frei.

Die Hundekämpfe waren in einem Pferdestall außerhalb der Stadt Katerini organisiert worden, der als Treffpunkt für Jäger fungiert. Die Hundekämpfe verfolgten dutzende Zuschauer, welche die Flucht ergriffen, als sie die Präsenz der Polizei wahrnahmen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich ein Kampf zwischen zwei Pitbulls im Gang, die beide Verletzungen aufwiesen. Die Polizeibeamten fanden in drei Fahrzeugen weitere sieben Hunde, von denen einer tot war.

Die Angeklagten bestritten, sich zum Zweck der Veranstaltung von Hundekämpfen an dem Ort befunden zu haben und behaupteten, es habe sich um eine Begegnung von Jägern an dem obigen Treffpunkt gehandelt. Das Gericht wurde jedoch nicht überzeugt und befand 13 der 17 Angeklagten für schuldig. Aus der polizeilichen Voruntersuchung wurde jedenfalls nicht festgestellt, ob die Teilnehmer Geld auf die Hunde gewettet hatten.

Das Urteil des Gerichts rief den Protest der Vertreter von Tierschutzorganisationen in Katerini hervor, die der Verhandlung beiwohnten und erachteten, die Strafen hätten schwerer ausfallen müssen.

(Quelle: Zougla.gr)

Relevante Beiträge:

  1. LiFe
    6. März 2013, 16:47 | #1

    Ist es die Langeweile, die Menschen zu derartigen grausamen Spiele verleitet hat? So müssen Kritiker von Tierschützer mit Verständnis begegnen.

  2. Maria P.
    8. März 2013, 09:50 | #2

    Ich glaube nicht, dass das die Langeweile ist, denn es gibt genug Felder die auf „eine Hand“ warten.
    Das ist die Dummheit und der Barbarismus der Leute!!!!

  3. LiFe
    8. März 2013, 18:40 | #3

    Es ist selbstverständlich eine Form von Barbarei. Wer Tiere sadistisch quält kann Menschen töten. Es ist ein kleiner Schritt.

  4. Ingrid
    8. März 2013, 20:42 | #4

    Wieso fuer die Feldarbeit hat man doch die Bulgaren.
    Viele Menschen haben einfach kein Gewissen, Tiere sind fuer sie Kreaturen, die man bedenkenlos quaelen kann.
    Wenn auf einem Schulhof in der Pause von Schuelern ein Welpe als Fussball benutzt wird, bis er elendig stirbt, kein Lehrer das Leid des Tieres bemerkt, muss man sich fragen, was sind das fuer Menschen. Woher haben diese Kinder diese Grausamkeit.
    Das Ergebnis der Erwachsenen, die ohne mit der Wimper zu zucken Hundekaempfe austragen lassen??

Kommentare sind geschlossen