Tierschützer befürchten Pogrom gegen streunende Tiere in Griechenland

23. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 1.182

Tierschutzorganisationen in Griechenland protestieren gegen die geplante Lockerung der gesetzlichen Bestimmungen über die Tötung streunender Tiere.

Mit einem Gesetzesvorschlag sollen in Griechenland die Kriterien elastischer werden, um ein streunendes Tier (wobei es meistens um Hunde geht) der Euthanasie zuzuführen, was wiederum heftige Reaktionen der Tierschutzorganisation hervorgerufen hat.

Mit dem geltenden Gesetz werden Tiere der Tötung zugeführt, die „ohne provoziert zu werden ein intensives aggressives Verhalten gegenüber dem Menschen oder den anderen Tieren“ äußern, während mit der vorgeschlagenen Änderung die Tiere von der Tötung bedroht sind, die einen „misslungenen Angriffsversuch“ unternahmen oder eine „unnatürlich bedrohende Haltung und Verhaltensweise“ zeigen.

Dies kann jedoch zu Meldungen über Aggressivität von Tieren durch Menschen führen, die sich durch die Präsenz der streunenden Tiere einfach nur gestört fühlen, führt die „Zeitung der Redakteure“ an. Die Gefährlichkeit der Tiere wird von einem fünfköpfigen Ausschuss mit zwei Vertretern von Tierschutzorganisationen, einem Jäger, einem Zuständigen der Kommune und einem Veterinär beurteilt werden.

(Quelle: in.gr)

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  1. Ingrid
    26. Februar 2013, 17:04 | #1

    Habe zweimal einen Kommentar dazu geschrieben, der nicht veroeffentlicht wird. Schade.
    …..

  2. Team
    26. Februar 2013, 20:01 | #2

    @Ingrid
    „Blog-in-Blog-Hijacking“ und endlose / Offtopic-Diskussionen sind hier ausdrücklich unerwünscht, speziell für letzteres existieren zahllose Foren.

  3. LiFe
    26. Februar 2013, 20:17 | #3

    Ich hatte auch einen Kommentar mit einem Link dazu geschrieben. Ein schlafendes Ehepaar hätte sich nicht retten können. Es brannte und ein Hund hatte sie wach gemacht. Tiere übertreffen jede technische Alarmanlage.

  4. Felix
    26. Februar 2013, 20:34 | #4

    In den Gesetzesentwurf sollte bei der Gelegenheit auch gleich noch eine Bestimmung aufgenommen werden, die empfindliche Sanktionen für all jene „Tierfreunde“ vorsieht, die streunende Tiere systematisch füttern und damit nachhaltig zu deren unkontrollierter Vermehrung beitragen!

  5. LiFe
    26. Februar 2013, 21:17 | #5

    @ Felix …..das ist nicht ihr Ernst?

  6. Ingrid
    26. Februar 2013, 22:51 | #6

    @Felix
    Wie soll Ihrer Meinung nach die empfindliche Sanktion aussehen, wenn „Tierfreunde“ streunende Tiere systematisch fuettern UND dafuer sorgen, dass diese Tiere sich NICHT mehr vermehren. Was eigendlich Aufgabe der Besitzer gewesen waere, die diese Tiere einfach ausgesetzt und zu streunenden Tieren gemacht haben

  7. LiFe
    27. Februar 2013, 00:34 | #7

    So isses! Danke Ingrid!

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