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Archiv für Januar, 2013

35 Drogenring-Mitglieder in Griechenland verhaftet

2. Januar 2013 / Aufrufe: 730 1 Kommentar

Bei einer Großrazzia der Polizei wurden in Griechenland bisher 35 Mitglieder eines Drogenrings verhaftet, an dem auch wenigstens 7 Polizeibeamte beteiligt sein sollen.

Auf 35 beliefen sich bisher (31. Dezember 2012) die Verhaftungen wegen eines großen Drogenhandelsrings in Thessaloniki, Volos und Agrinio, in den auch sieben Polizeibeamte verwickelt sein sollen, von denen drei verhaftet worden sind. Wie die Polizei bekannt gab, verschob der Ring im letzten Jahr wenigstens 400 Kilo Haschisch, 20 Kilo Heroin und 1 Kilo Kokain, während die Polizeibeamten beschuldigt werden, in Drogenfällen Dritte belastet und der Bande Drogen übergeben zu haben, die sie beschlagnahmt hatten.

Die Verhaftungen wurden am Sonntag (30 Dezember 2012) im Rahmen einer Großaktion der Kriminalpolizei Thessaloniki in den Städten Volos, Agrinio und Thessaloniki durchgeführt. Das eingeleitete Strafverfahren umfasst insgesamt 57 Personen, darunter auch fünf Insassen verschiedener Gefängnisse des Landes. Von der Gesamtheit der Beschuldigten erscheinen 43 als aktive Mitglieder der kriminellen Organisation und die übrigen 14 als Mittäter.

Unter den verhafteten befinden sich ein 33-jähriger Offizier und zwei 49-jährige Hauptwachtmeister der griechischen Polizei (ELAS), sowie ebenfalls zwei der drei angeblichen „Anführer“ des vielköpfigen Rings, die albanischer Abstammung sind. Die Aktivität der vielköpfigen Bande umfasste sogar auch inszenierte Verhaftungen mit Drogen als Gegenleistung und den „Handel“ mit mildernden Umständen gegen hohe Geldbeträge.
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Griechenland weitet obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr aus

1. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 2.527 11 Kommentare

Griechenland will den obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr per Kreditkarten und Debitkarten sogar auch auf Kleinbeträge ausweiten.

Wie der griechische Finanzminister Giannis Stournaras ankündigte, beabsichtigt die Regierung die gesetzliche Einführung der obligatorischen Verwendung von Kredit- und Debit-Karten bei Einkäufen und Geschäftsvorgängen sogar auch für Kleinbeträge, damit die Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung eingeschränkt werden. Während derzeit Geschäftsvorgänge mit privaten Endkunden ab einem Gesamtwert von 1.500 Euro (zwischen Geschäftsleuten ab 3.000 Euro) obligatorisch bargeldlos abzuwickeln sind, soll diese Grenze nun auf 500 Euro und im Laufe des Jahres 2013 möglicherweise sogar noch erheblich niedriger angesetzt werden.

In seinen Äußerungen gegenüber dem TV-Sender MEGA erklärte der Minister, „die Verwendung des elektronischen Geldes – Kredit- und Debit-Karten – wird für signifikant unter einem Wert von 1.500 Euro liegende Geschäftsvorgänge obligatorisch werden und somit als zusätzliche Sicherheitsbarriere im Kampf gegen die Steuerhinterziehung fungieren„. Informationen zufolge wird im Finanzministerium (YPOIK) geplant, die Verwendung von „Plastikgeld“ sogar auch für Beträge von erheblich unter 500 Euro obligatorisch zu machen.
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