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Archiv für Januar, 2013

Papandreou-Maisonette in Griechenland unter dem Hammer

6. Januar 2013 / Aufrufe: 534 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kommt eine Maisonette aus dem Besitz der Dimitra Liani – Papandreou im nördlichen Vorstadtgebiet von Athen zur Versteigerung.

Die zweite Ehefrau des 1996 verstorbenen ehemaligen griechischen Premierministers Andreas Papandreou, Dimitra („Mimi“) Liani – Papandreou, soll seit geraumer Zeit finanziellen Problemen begegnen, was dazu führte, dass nun ihr Maisonetten-Haus im Athener Nobel-Vorstadtbezirk Ekali an der Straße Agrampelis zur Versteigerung kommt.

(Quelle: Zougla.gr)

Finanzamt knöpft Vermietern in Griechenland über 500 Millionen Euro ab

6. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 2.127 5 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will den Immobilienvermietern mit einem neuen System der Besteuerung von Mieteinnahmen über eine halbe Milliarde Euro abknöpfen.

Mit der Einführung der Besteuerung der Mieten ab dem ersten Euro wird das Finanzministerium mehr als eine halbe Milliarde Euro von den Immobilienbesitzern einnehmen. Dies vertreten Faktoren des Marktes, die allerdings auch nicht ausschließen, dass der Betrag der Steuer für den Staat letztendlich niedriger ausfallen könnte, falls Eigentümer und Mieter innerhalb des Jahres zu einer neuen Vereinbarung über die Höhe der Miete schritten, damit der Mieter eine niedrigere Miete zahlt.

Die selben Faktoren schätzen ein, dass die neue eigenständige Steuer, welche die Eigentümer zu entrichten aufgefordert sein werden, neue Gegebenheiten auf dem Markt und die weitere Senkung der im Jahr 2011 deklarierten Mietzahlungen von 2,7 Mrd. Euro herbeiführen kann.

Mit den neuen System der Besteuerung der Mieten erwartet der Fiskus laut Marktfaktoren, wenigstens 540 Mio. Euro einzunehmen, jedoch unter der Voraussetzung, dass der Gesamtwert der in den Steuererklärungen des Jahres 2012 deklarierten Mietzahlungen auch bei den Erklärungen des Jahres 2013 erhalten bleibt.
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Bauamt-Beamter in Griechenland mit Bankguthaben von 1 Million Euro

5. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 927 Kommentare ausgeschaltet

Den Steuerfahndern in Griechenland ging ein Beamter eines Bauamts auf der Peloponnes mit einem Bankguthaben von fast 1 Million Euro ins Netzt.

Von der Sondereinheit für Wirtschaftskriminalität (SDOE) wurde ein weiterer „knallender“ Fall der Korruption eines hochrangigen Amtsträgers des öffentlichen Sektors enthüllt. Wie am Donnerstagabend (03 Januar 2013) der TV-Sender Mega berichtete, wurde ein Amtsträger eines Bauamts in einem touristischen Gebiet der Peloponnes, der niedrige Einkommen deklarierte, mit einem Guthaben von 1 Million Euro auf seinem Konto gefunden. Es waren Beschwerden von Anwohnern des Gebietes über Korruptionsphänomene bei dem konkreten Bauamt vorhergegangen.

Die SDOE führte eine über 10 Jahre zurückreichende Überprüfung der Vermögenslage („πόθεν έσχες“) des Beamten durch, woraus hervorging, dass er einen Geldbetrag in Höhe von 924.369 Euro inne hatte, den er zu rechtfertigen aufgefordert wurde, jedoch nicht vermochte. Konkreter behauptete der Beamte, ein großer Teil der Gelder rühre aus „finanziellen Erleichterungen“ her, die er seinen Freunden gewährt hatte. Etliche Personen gaben sogar notariell beurkundete eidesstattliche Aussagen ab und bestätigten seine Behauptungen. Im weiteren Verlauf wurde jedoch aufgedeckt, dass die meisten der „Freunde“ Bauunternehmer waren oder Angelegenheiten mit dem Bauamt hatten.

Die SDOE übermittelte ihren Schlussbericht an den Generalinspekteur der öffentlichen Verwaltung, Leandros Rakitzis, der ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten einleitete und die Sache an den zuständigen Staatsanwalt schickte. Im übrigen setzt die SDOE ihre Überprüfungen in dem konkreten Bauamt fort und untersucht auf Basis von Beschwerden auch dutzende andere Fälle, in welche Leiter von Bauämtern und Krankenhäusern und Personen in Wahlpositionen verwickelt sind.

(Quelle: Imerisia)

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21 Drogenring-Mitglieder in Griechenland in Untersuchungshaft

5. Januar 2013 / Aktualisiert: 09. Juli 2013 / Aufrufe: 326 Kommentare ausgeschaltet

Von den am 30 Dezember 2012 als Mitglieder eines Drogenrings in Griechenland verhafteten 35 Personen befinden sich inzwischen 21 in Untersuchungshaft.

Nach ihrer Aussage vor der eingesetzten Untersuchungsrichterin in Thessaloniki wurden am 04 Dezember 2013 zwei der in den am 30 Dezember 2012 ausgehobenen Drogenring involvierten Polizeibeamten in Untersuchungshaft genommen.

Das selbe Schicksal hatten auch die beiden Albaner, die als „Köpfe“ des Drogenrings gelten, sowie drei weitere Mitangeklagte, die vor der Untersuchungsrichterin ebenfalls am selben Tag ihre Aussagen machten. Zwei andere Angeklagte, denen letztendlich nur Randrollen angelastet wurden, kamen unter Meldeauflagen auf freien Fuß.

Der Zyklus der Aussagen der in der Sache insgesamt 35 verhafteten Personen kam somit zu einem Abschluss. 21 aller Beschuldigten – darunter auch die insgesamt drei verhafteten Polizeibeamten – wurden in Untersuchungshaft eingewiesen, die übrigen 14 Personen wurden unter einschränkenden Auflagen vorläufig freigelassen.

(Quellen: Zougla.gr)

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Strafverfahren gegen Bildungskonzern XYNI in Griechenland

5. Januar 2013 / Aktualisiert: 03. November 2018 / Aufrufe: 388 Kommentare ausgeschaltet

Gegen den Bildungskonzern XYNI in Griechenland wurde ein Strafverfahren unter anderem wegen Urkundenfälschung und Hinterziehung von Sozialabgaben eingeleitet.

Wegen einer Sache mit gefälschten Versicherungs-Unbedenklichkeitsbescheinigungen, die dem Fiskus einen Schaden von tausenden Euro zufügte, leitete die Staatsanwältin Popi Papandreou gegen die Verantwortlichen des Konzerns Privater Bildungseinrichtungen XYNI ein Strafverfahren wegen des Verbrechens der Fälschung von Urkunden und deren Verwendung ein.

Das Verfahren richtet sich gegen Sofoklis Xyni, seine Ehefrau Athina und seine Tochter Äkaterini, die Mitglieder des Vorstands des Xyni-Konzerns sind, während parallel die Veröffentlichung der Namen der Angeklagten angeordnet und ihnen verboten wurde, das Land zu verlassen. Der Unternehmensgruppe gehören unter anderem die in ganz Griechenland bekannten und staatlich anerkannten privaten Berufsausbildungsinstitute IEK XYNI an.
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Parteien in Griechenland erhalten fast 8 Millionen Euro

4. Januar 2013 / Aktualisiert: 09. Juli 2013 / Aufrufe: 469 2 Kommentare

Die Parteien in Griechenland erhalten im Rahmen ihrer staatlichen Subventionierung die letzte Rate für das Jahr 2012 in Höhe von fast 8 Millionen Euro.

Auf Beschluss des Innenministers Evripidis Stylianidis und des Vize- Finanzministers Christos Staikouras wird an die politischen Parteien in Griechenland die 7.720.000 Euro betragende dritte Rate der regulären staatlichen Subventionierung ausgezahlt.

Konkret gehen von diesem Betrag:

  • 3.107.705 Euro an die Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK)
  • 2.429.469 Euro an die Nea Dimokratia (ND)
  • 746.737 an die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE)
  • 622.748 Euro an den Orthodoxen Volksalarm (LAOS)
  •  556.005 Euro an die Koalition der Radikalen Linken (SYRIZA)
  • 257.333 Euro an die Ökologen – Grünen

Wie in dem Beschluss angemerkt wird, „ergibt sich die Subvention aus dem Anteil der gültigen Stimmen, welche die politischen Parteien erhielten, die an den entsprechenden (Parlaments-) Wahlen des Jahres 2009 beteiligt waren„.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass „LAOS“ und „Ökologen – Grüne“ bei den Parlamentswahlen sowohl im Mai 2012 als auch im Juni 2012 an der 3%-Hürde scheiterten und folglich gar nicht mehr im Parlament vertreten sind.

(Quellen: in.gr)

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Absturz der Immobilienpreise in Griechenland um bis zu 70 Prozent

4. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 13.930 4 Kommentare

Obwohl die Immobilienpreise in Griechenland seit Beginn der Krise um bis zu 70 Prozent einbrachen, scheinen potentielle Käufer wie vom Erdboden verschluckt zu sein.

Das ehemalige „Bollwerk“ der Investitionsaktivität ist wie … ein Kartenhaus eingestürzt und fast alle Regionen sind in das „Auge des Wirbelsturms“ geraten. Die Immobilienpreise im Gebiet von Attika verzeichnen seit dem Beginn der Krise einen Absturz um bis zu 70%.

Die teuren Gebiete wurden billiger und für die billigen interessiert sich niemand mehr, da die Käufer sich wegen der überdimensionalen Besteuerung der Immobilie, die sie unrentabel macht und dem Eigentümer inzwischen viele wirtschaftliche Belastungen aufbürdet, von dem Kauf einer Immobilie entfernten. Die interessierten Käufer sind selbst in den illustren Wohngegenden Athens vom Erdboden verschwunden.

Psychiko, Filothei, Kolonaki, Kifisia, Ekali Glyfada bewegen inzwischen die Käufer nicht mehr, während das Phänomen beobachtet wird, dass etliche Eigentümer dieser Gebiete ihre Forderungen auf die Preise gesenkt haben, welche das Finanzamt festsetzt, und trotzdem keinen Käufer anziehen können.
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Kontinuierlicher Anstieg der Steuerschulden in Griechenland

3. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 673 Kommentare ausgeschaltet

Die fälligen ausstehenden Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland erreichten Ende November 2012 den neuen Rekordstand von 55,5 Milliarden Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus übersteigen die Tranche der Troika an Griechenland, weil mit schnellem Rhythmus die fälligen Verbindlichkeiten Steuerpflichtiger auflaufen und sich immer mehr außer Stande erklären, die Steuern zahlen zu können.

Die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme veröffentlichte Angaben für den 11-monatigen Zeitraum Januar – November 2012, wonach Ende November 2012 die fälligen Verbindlichkeiten im Vergleich zu Ende Oktober 2012 um 1 Mrd. Euro angestiegen waren und sich auf 12,078 Mrd. Euro gestalteten, gegenüber 11,025 Mrd. Euro im Vormonat. Insgesamt belaufen sich die ausstehenden Verbindlichkeiten an den Fiskus damit inzwischen auf 55,5 Mrd. Euro.

Es sei angemerkt, dass der Fiskus 2012 gerade einmal 1 Euro von 10 Euro Steuern und Geldstrafen einnahm, die bei Überprüfungen festgestellt wurden, während aus den Daten erscheint, dass 20% der umsatzsteuerpflichtigen Gewerbetreibenden keine periodischen MwSt.-Erklärungen abgegeben haben und die Steuer nicht abführen.
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Handel in Griechenland erwartet „schwarzes“ Halbjahr

3. Januar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.673 Kommentare ausgeschaltet

Den Handel erwartet in Griechenland ein schweres Halbjahr, zumal bis Ende 2013 mit über 100.000 weiteren Unternehmensschließungen gerechnet wird.

Die Hilfskredit-Tranche – bzw. zumindest ein Teil davon – mag angekommen sein, die Menschen des Marktes wissen jedoch, dass derzeit andere Prioritäten bestehen, und zwar konkret die Rekapitalisierung der Banken. Allerdings wird auch nach deren Abschluss – was einige Monate benötigen wird – das in Form von Krediten auf den Markt gelangende Geld wieder wenig und in jedem Fall sehr viel weniger sein als benötigt wird, damit der Markt normal funktioniert.

Wird diesem Umfeld auch der Rückgang der Nachfrage infolge des weiteren Sinkens der Einkommen und der brutalen Besteuerung hinzugerechnet, ist leicht zu verstehen, dass (auch) für den Handel das Jahr 2013 ein weiteres schwieriges Jahrs sein wird. Ein Jahr, in dem die kleineren und mittleren Unternehmen wieder auf sich allein gestellt sein werden, um den Folgen der Krise zu begegnen.
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Geldstrafen für unversicherte Fahrzeuge in Griechenland

2. Januar 2013 / Aktualisiert: 09. Juli 2013 / Aufrufe: 1.025 1 Kommentar

Die Halter nicht versicherter Kraftfahrzeuge in Griechenland werden bis Ende März 2013 Gebührenbescheide von dem Finanzministerium erhalten.

Bis spätestens Ende Ende März 2013 werden in Griechenland mehr als 1 Million Eigentümer unversicherter Kraftfahrzeuge von dem Finanzministerium Bescheide über eine Ordnungsstrafe in Höhe von jeweils 250 Euro erhalten.

Konkret wird die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme des griechischen Finanzministeriums bis Ende März 2013 die Überprüfungen zur Auffindung der Fahrzeugbesitzer abschließen, die nicht die Kraftfahrzeugsteuer abgeführt haben, und mittels eines Abgleichs dieser Daten mit den Daten des Verbands der Versicherungsgesellschaften Griechenlands zur Auffindung der nicht versicherten Fahrzeuge schreiten.

Eine bereits durchgeführte Vorrecherche hat gezeigt, dass ein „Defizit“ von ungefähr 2 Millionen Fahrzeugen existiert, in welcher Anzahl allerdings auch von den gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der obligatorischen Versicherung gegen Personen- und Sachschäden ausgenommene Fahrzeuge (öffentlich genutzte Fahrzeuge, Militärfahrzeuge, Streifenwagen der Polizei usw.) enthalten sind.

Mit dem ersten Bescheid über die Geldstrafe in Höhe von 250 Euro wird dem jeweiligen Fahrzeugbesitzer das Recht gewährt, innerhalb einer Frist von 10 bis 20 Tagen die Police über die Versicherung seines Fahrzeugs vorzulegen und somit der zweiten Geldstrafe in Höhe von 500 Euro, aber auch der Einziehung der Kennzeichen und der Zulassung des Fahrzeugs zu entgehen.

(Quelle: Zougla.gr)

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