Archiv

Archiv für Januar, 2013

Bekennerschreiben zu Bombenanschlag auf Einkaufszentrum in Griechenland

26. Januar 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 2.567 10 Kommentare

Die Kooperation Anarchistischer Organisationen bekannte sich zu dem Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum The Mall Athens in Griechenland am 20 Januar 2013.

Zu dem am vergangenen Sonntag (20 Januar 2013) verübten Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum The Mall Athens im Athener Stadtbezirk Marousi bekannte sich die erstmalig in Erscheinung tretende Organisation „Kooperation Anarchistischer Organisationen“ (Σύμπραξη αναρχικών Οργανώσεων) in ihrer Proklamation, die am Donnerstagnachmittag (24 Januar 203) auf Indymedia publiziert wurde.

Die ungekürzte Proklamation wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Es sei angemerkt, dass es sich um eine nicht weiter überarbeite „Rohübersetzung“ handelt.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5

Dress-Code für Bedienstete der Troika in Griechenland

25. Januar 2013 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 771 3 Kommentare

Anlässlich der jüngsten Anschläge in Athen sollen Troika-Bedienstete in Griechenland angehalten worden sein, sich unauffällig zu kleiden und auf der Hut zu sein.

Alles hatte die Troika schon, nur die Bedrohung des Terrorismus fehlte ihr noch. Es geht nicht nur um die VIPs wie Paul Thomsen, Klaus Masuch und Matthias Mors, die sich so wie so unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen bewegen und nicht einmal trauen, Essen außerhalb des Hilton-Hotels zu bestellen, wo sie während ihrer Aufenthalte in Athen verweilen.

Es geht um die einfachen Bediensteten der technischen Stäbe, die – wie aus „unserer“ Quelle in Brüssel verlautet – anlässlich der letzten Fälle von Gewalt in Athen Anweisungen erhalten haben sollen, auf der Hut zu sein. Laut Manolis Spinthourakis geht es um Dutzende Beamte, die von Dienststellen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds nach Griechenland geschickt wurden, um die mit dem Memorandum geschaffenen Positionen zu besetzen. Die in Rede stehenden Bediensteten sollen klare Anweisungen bezüglich der Notwendigkeit erhalten haben, erhöhte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Jedoch natürlich Keine bewaffneten Leibwächter wie im Fall der Stars Thomsen, Mazuch und Mors, da so etwas auch praktisch unmöglich wäre.

Es wurde also bekannt, dass die Knallköpfe der Dienststellen ihnen raten, sich in der Öffentlichkeit schäbig angezogen zu bewegen. Sprich die guten Krawatten und die teuren Manschettenknöpfe zu vermeiden, und wer helles Haar hat, soll es unter einer Schirmmütze oder einem Schlapphut verbergen. Dies bezüglich der Herren, da für die Damen keine entsprechenden Anweisungen gegeben wurden (den Haarfärbemitteln sei Dank …). Sie haben jedoch die Anweisung, auf die Frage nach ihrer Beschäftigung zu antworten, sie arbeiten bei irgend einem bekannten Modehaus oder so und seien nach Athen versetzt worden.

Selbst wenn sie bei der Nationalen Widerstandsbewegung mitmachen würden, wäre weniger Heimlichtuerei erforderlich …

(Quellen: Ta Nea)

19 Tonnen chinesische Erdnüsse in Griechenland beschlagnahmt

25. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 808 Kommentare ausgeschaltet

Die Lebensmittelkontrolleure des Zollamts 5 im Verwaltungskreis Piräus schritten zur Beschlagnahme von 19 Tonnen für den Verzehr ungeeigneter Erdnüsse aus China.

Es wurde festgestellt, dass die konkrete Ladung chinesischer Herkunft nicht den erforderlichen Qualitätsvoraussetzungen der gelten Gesetzgebung entsprach, da sie ausgedehnten Pilzbefall (Schimmel) wegen Feuchtigkeit aufwies.

Wie die Agentur AMPE anführt, schritten die selben Dienststellen ebenfalls zu einer überraschenden Kontrolle in Kühllagern zur Belieferung von Schiffen in Piräus und schritten zur Beschlagnahme von 195 Kilo tiefgefrorener Fische, die als für den Verzehr ungeeignet befunden wurden.

Der Verwaltungskreis Piräus informiert die Verbraucher, sich für den Fall, dass sie den Vertrieb minderwertiger, ungeeigneter, verdorbener oder irreführend gekennzeichneter Lebensmittel feststellen, an die zuständigen Kontrollbehörden des Verwaltungsbezirks zu wenden, damit diese umgehend einschreiten.

(Quelle: Newsbeast.gr)

Relevante Beiträge:

Warum in Griechenland die Preise nicht sinken

25. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 4.146 4 Kommentare

Der nationale Handelsverband in Griechenland sieht dreizehn Hauptgründe dafür, dass trotz gesunkener Einkommen und tiefer Rezession die Preise nicht sinken.

Der Nationale Verband des griechischen Handels (ESEE) sieht dreizehn Gründe, warum in Griechenland trotz der Rezession und der Arbeitslosigkeit die Preise selbst auch im Vergleich zu Ländern, denen ebenfalls Austerität auferlegt ist, auf hohen Niveaus bleiben.

Griechenland bleibt bei Basisgütern weiterhin teuer, trotz der Rezession, der gesunkenen Einkommen und der Arbeitslosigkeit“ merkt der Verband an, „und sogar auch in den Fällen, wo es Preissenkungen gibt, entsprechen diese nicht der Minderung der Einkommen„.

Der Verband warnt, dass dieses Phänomen hauptsächlich für die kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch die griechische Wirtschaft im Allgemeinen Gefahren birgt.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Griechenland erschwert Erwerb der Staatsbürgerschaft

24. Januar 2013 / Aktualisiert: 20. November 2013 / Aufrufe: 3.061 1 Kommentar

Griechenland will den Erwerb der griechischen Staatsangehörigkeit erschweren und im Gegenzug die Vergabe von Langzeitaufenthaltsgenehmigungen lockern.

Mit einer Gesetzesvorlage, die bald an die Öffentlichkeit gebracht werden wird, schreitet das griechische Innenministerium zur Verschärfung der Voraussetzungen für die Verleihung der griechischen Staatsangehörigkeit an Ausländer – mit Gegengewicht die Erleichterung der Verfahren, die für den Erhalt einer Langzeitaufenthaltsgenehmigung erforderlich sind.

Wie der stellvertretende Innenminister Charis Athanasiou auf dem Kongress mit Thema „Der schwebende Gang der Einwanderungspolitik im Griechenland der Krise“, der von der Europäischen Gruppe für Öffentliches Recht (EPLO) in der Industrie- und Handelskammer Athen organisiert wurde, in seinem Vortrag betonte, wird das neue Gesetz alle Themen bezüglich der Verleihung der Staatsangehörigkeit, aber auch der langzeitansässigen Immigranten regeln, damit die Verfahren beschleunigt werden und die Angelegenheiten sich nicht bei den lokalen Behörden ansammeln.
Gesamten Artikel lesen »

Krise in Griechenland macht Fakelaki billiger

23. Januar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 603 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Generalinspektor der öffentlichen Verwaltung in Griechenland sinken infolge der wirtschaftlichen Krise auch die Schmiergelder.

Bei einer Begegnung mit dem Präsidenten der Republik, Karolos Papoulias, schritt der Generalkontrolleur der öffentlichen Verwaltung, Leandros Rakintzis, zu der Feststellung, „die Krise machte das Fakelaki billiger„. Zum Verständnis sei angemerkt, dass in Griechenland der Begriff „Fakelaki“ (= kleiner Umschlag) als Synonym für im alltäglichen Leben entrichtete Bestechungs- und Schmiergelder verwendet wird.

Herr Rakintzis monierte in diesem Zusammenhang allerdings auch die Verzögerungen in der Rechtsprechung, meinte charakteristisch, zu seiner Zeit haben die Richter „bis 4 Uhr morgens gerichtet“ und merkte an: „Die Justiz ist etwas langsam, jedoch glaube ich, sie wird ihren Rhythmus finden. Sie muss ihren Rhythmus finden„.

(Quellen: Proto Thema)

Relevanter Beitrag:

Das Griechenland der Armut und der Solidarität

23. Januar 2013 / Aktualisiert: 20. November 2013 / Aufrufe: 2.130 4 Kommentare

Wie sich die sozialen Netze der Kommunen in Griechenland organisieren, was sie umfassen, die strukturellen Unzulänglichkeiten und der Personalmangel.

Mit all den Problemen, welche in Griechenland die Krise den Bürgern aufgebürdet hat, hat sie auch den Kommunen des Landes ungekannte Aufgaben beschert: Von der gesundheitlichen Versorgung der Mittellosen und Obdachlosen, den sozialen Lebensmittelgeschäften und Tafeln bis hin zu den Sozialbeihilfen.

Dutzende sind die Kommunen – große oder kleine, zentrale oder periphere – die sich einem „Wettbewerb des Angebots“ an ihre bedürftigen Bürger – und nicht nur – gewidmet haben, und ihr Werk ist reichhaltig. Das Niveau der Entwicklung und Organisation der Organismen der Lokalen Selbstverwaltung stellte schon immer ein maßgebliches Kriterium dar, damit ein Staat als modern und eine Gesellschaft als entwickelt charakterisiert wird.

Die Position der Kommune näher bei dem Bürger im Vergleich zu der zentralen Macht gibt ihr eine freundlicher und zugänglichere Rolle, näher an den Bedürfnissen eines jeden Menschen. Die Kommune kann auf direktere Weise und mit weniger Ausgaben effektiv bei den wie auch immer gearteten alltäglichen Problemen ihrer Bürger eingreifen.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

300 Euro Strafe für Aussetzung von Haustieren in Griechenland

22. Januar 2013 / Aufrufe: 1.528 12 Kommentare

Die Stadtgemeinde Larisa in Griechenland ahndet die Aussetzung von Haustieren fortan mit einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro.

Wie der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadtgemeinde Larisa in Thessalien, Vasilis Batziliotis,  bekannt gab, wird die Kommunalpolizei fortan empfindliche Geldstrafen gegen alle verhängen, die ihre bis kürzlich geliebten Haustiere aussetzen. Herr Batziliotis merkte an, die geltende Gesetzgebung sehe eine Geldstrafe von bis zu 300 Euro für jedes Tier vorsieht, das jemand „adoptiert“ und dann aussetzt, und dass die einschlägigen Methoden zur Auffindung des Besitzers existieren.

Die Besitzer von Gesellschafts- bzw. Haustieren müssen versuchen, die unkontrollierte Vermehrung wenn nicht völlig zu unterbinden, so zumindest einzuschränken. Wenn der Besitzer eines Tieres dessen Gesellschaft nicht (mehr) wünscht, schuldet er in Zusammenarbeit mit Tierschutzverbänden, für seine Adoption zu sorgen und hat es nicht auszusetzen und damit das Problem der streunenden Tiere zu steigern“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister.

Es sei angemerkt, dass seit 2004 bis heute das Werk des kommunalen Hundeasyls beneidenswert ist, da es 4.000 Tiere behandelt und 1.745 Tiere sterilisiert hat, während ebenfalls 726 ausgewachsene Tiere und 1.565 Welpen adoptiert wurden. Im übrigen sieht die einschlägige Gesetzgebung vor, dass die Gemeinden und Kommunen speziell streunende Hunde, die nicht als gefährlich (sprich „bissig“) eingestuft werden, sterilisieren und wieder dort aussetzen müssen, wo die Tiere aufgegriffen wurden.

(Quelle: OnLarisa,gr)

Schuldnern der Kfz-Steuer in Griechenland droht Pfändung

22. Januar 2013 / Aktualisiert: 20. November 2013 / Aufrufe: 1.693 10 Kommentare

Besitzer von Kraftfahrzeugen in Griechenland, die nicht fristgemäß die Kfz-Steuer 2013 entrichtet haben, droht die Pfändung des Fahrzeugs und anderer Vermögensteile.

Ungefähr 29.000 Fahrzeugeigentümern, die nicht die Kraftfahrzeugsteuer für das Jahr 2013 entrichtet haben, droht nun, sich mit Pfändungen von Vermögensteilen, aber auch harten Geldstrafen konfrontiert zu sehen. Die Frist für die Zahlung der Kfz-Steuer 2013 lief nach einer kurzen Nachfrist am 08 Januar 2013 aus.

Alle Fahrzeugbesitzer, die nicht fristgemäß die Kraftfahrzeugsteuern für 2013 entrichtet haben, werden mit Benachrichtigungen der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme (GGPS) aufgefordert werden, nebst der fälligen Steuer eine Strafsteuer in Höhe von 100%, also insgesamt den doppelten ursprünglich fälligen Betrag zu entrichten! Entscheiden sie sich, dem Aufruf der GGPS nicht nachzukommen, werden dann – sobald die Schuld fällig gestellt wird, also nach 3 Monaten – die Finanzämter die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wie Pfändung des Fahrzeugs, Pfändung von Lohn / Rente, Immobilien usw. einleiten.

Parallel wird auch die Möglichkeit untersucht, das – ebenfalls mit dem „Taxisnet“ gekoppelte – Verfahren der Angabe der Einkommensteuererklärung zu „blockieren“, womit den Betroffenen weitere Konsequenzen angefangen von Geldstrafen und Strafsteuern bis hin zu Strafverfahren und Haftstrafen drohen würden.
Gesamten Artikel lesen »

Henkel bringt Waschmittelproduktion nach Griechenland

21. Januar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 1.074 Kommentare ausgeschaltet

Ein Teil der Waschmittelproduktion der deutschen Henkel soll erneut nach Griechenland gebracht werden, um in einer ersten Phase den Inlandsmarkt zu versorgen.

Laut Informationen der Zeitung „Kathimerini“ kam mit dem griechischen Waschmittelhersteller ROLCO VIANIL eine Vereinbarung über die Produktion von Henkel-Produkten zustande, damit anfänglich die Bedürfnisse des Landes gedeckt werden. Es ist jedoch nicht die Möglichkeit ausgeschlossen, das Exporte folgen werden. Die von der ROLCO für Rechnung der Henkel produzierten Waschmittel werden in einer ersten Phase die Produkte Dixan und Neomat sein.

Es sei angemerkt, dass die ROLCO VIANIL die größte rein griechische Firma für Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Waschmitteln, Reinigungsmitteln und Seifen ist. Ihre Präsenz in der Waschmittelbranche begann 1948, und heute beschäftigt das Unternehmen 360 Personen in seinen im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Betriebsanlagen in Renti / Piräus (Attika).

(Quellen: Proto Thema)

Relevante Beiträge: