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Griechenland zählt zu teuersten EU-Ländern

4. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 2.038

Griechenland zählt trotz der enormen internen Abwertung von inzwischen immerhin rund 25% weiterhin zu den teuersten Ländern der Europäischen Gemeinschaft.

Laut den offiziellen Daten der Eurostat liegt Griechenland bei den meisten Produktkategorien über dem Gemeinschaftsdurchschnitt und ist bei zwei von diesen (Milchprodukte und elektronische Ausrüstung) sogar das teuerste Land in Europa, was sich wiederum unmittelbar auf die Lebenshaltungskosten auswirkt, die in Griechenland ebenfalls deutlich über dem EU-Durchschnitt liegen.

Spezieller gestaltet sich das Bild nach Produktkategorien gegliedert folgendermaßen:

  • Bei den Lebensmitteln lag der griechische Markt 2011 unter den „27“ der EU auf Platz 14 der teuersten Länder.
  • Bei Brot – Getreideprodukten ist Griechenland um 15,8% teurer als der EU-Durchschnitt und liegt auf Platz 8 (2010: 17,4% bzw. Platz 7) und hat dabei auch die höchsten Erzeugerpreise.
  • Bei Fischen ist Griechenland mit 12,4% über dem Durchschnitt das sechstteuerste Land, (2010: mit 11,3% ebenfalls Platz 6).
  • Bei Milch – Käseprodukten ist Griechenland mit 31,5% über dem EU-Durchschnitt das teuerste Land der EU, während es 2010 auf Platz 2 lag. Auch hier ist der Erzeugerpreis höher (47 – 56 Cent / Liter für Kuhmilch, gegenüber durchschnittlich 29 Cent in der EU).
  • Bei den Fetten – Ölen ist Griechenland mit 15,7% über dem Durchschnitt das siebtteuerste Land, gegenüber 18,7% bzw. Platz 4 im Jahr 2010.
  • Bei alkoholfreien Getränken belegt Griechenland Platz 10 mit einer Abweichung von 9,4% von der EU, gegenüber Platz 9 bzw. 11,6% im Jahr 2010.
  • Bei Kleidung befindet sich Griechenland auf Platz 7 und bei Schuhen auf Platz 9, mit entsprechend 3% und 9% über dem EU-Durchschnitt.
  • Bei Gütern wie Möbeln, Haushaltsgeräten, Teppichen usw. bleibt Griechenland mit bis zu 8% das zum Teil teuerste EU-Land, und zwar trotz der Tatsache, dass die konkreten Märkte besonders schwer von der Krise getroffen wurden.
  • Bei elektronischen liegt mit einer Abweichung von 18,7% von dem EU-Durchschnitt Griechenland, gegenüber „nur“ 9,3% bzw. dem dritten Platz im Jahr 2010.
  • Auf der anderen Seite ist der griechische Markt auf dem Transportsektor (trotz der hohen Kraftstoffbesteuerung), bei Fleisch und Obst – Gemüse billiger als der EU-Durchschnitt.

(Quelle: diverse Medienberichte)

Relevanter Beitrag:

  1. Bluebird
    5. Oktober 2012, 08:05 | #1

    Das weiss der preisbewusste Verbraucher schon lange, man fragt sich nur: Warum ist bzw.kann das so sein?
    Wenn die Kaufkraft abnimmt, muessten doch auch die Preise fallen. Aber in Griechenland ist alles beim alten, oder noch teurer, Lebensmittel sowieso und die voellig ueberhoehten Preise auf dem Immobilienmarkt fallen auch nicht.
    Ich persoenlich hab nur eine Erklaerung, es ist noch zu viel Schwarzgeld im Umlauf.
    Wer weiss mehr?

Kommentare sind geschlossen