Griechenland halbiert Bezüge des Staatspräsidenten

16. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 530

Griechenland schreitet zu der von Staatspräsident Karolos Papoulias verlangten Kürzung der Bezüge ehemaliger und im Amt stehender Staatspräsidenten.

Gemäß einer Novelle, die mit der Gesetzesvorlage über die Einschränkung der öffentlichen Ausgaben eingereicht wurde und von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras unterzeichnet ist, wird die von Karolos Papoulas geforderte Kürzung seiner Bezüge umgesetzt und die Höhe der monatlichen Bezüge des jeweiligen Staatspräsidenten um die Hälfte gekürzt.

Konkret wird die Höhe der monatlichen Vergütung an den Staatspräsidenten von dem Vierfachen auf das Doppelte der Abgeordnetendiät, also von 23.122 Euro auf den Betrag von 11.561 Euro begrenzt. Diese Kürzung zieht wiederum auch die monatliche Vergütung der ehemaligen Staatpräsidenten mit sich, deren Höhe auf die Hälfte der monatlichen Vergütung des aktiven Amtsinhabers bestimmt ist.

Ebenfalls wird mit der selben Novelle die Zahlung der monatlichen Aufwandspauschale an den jeweiligen Staatspräsidenten gestrichen, deren Höhe 1/3 seiner monatlichen Diät beträgt, sich also auf den Betrag von 6.240 Euro beläuft.

Mittels obiger Kürzungen werden die jährlichen Zuwendungen aus dem Staatsetat an aktive und ehemalige Staatspräsidenten um ungefähr 352.350 Euro reduziert.

(Quelle: in.gr)

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