Neuer Modus der Einziehung der Kfz-Steuer in Griechenland

25. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 712

Das Finanzministerium in Griechenland plant die Einführung eines neuen System zur Einziehung der Kraftfahrzeugsteuern.

Das Unterste zu Oberst kehren wird das griechische Finanzministerium mit dem Plan, den es für die Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuern vorbereitet. Bisher rennen im Dezember eines jeden Jahres zahllose Pkw-Eigentümer in letzter Minute zu Banken und Finanzämtern, um rechtzeitig die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. In diesem Jahr werden sich die Dinge wahrscheinlich ändern.

Das Finanzministerium hat eine spezielle Anwendung der Datenverarbeitungszentrale in der Schublade, welche die Kfz-Steuer-Vignetten durch Quittungen ersetzen wird. Gemäß den Plänen suchen die Steuerpflichtigen das griechische Steuerportal „Taxisnet“ auf, und nachdem sie das Kennzeichen ihres Fahrzeugs eingeben, wird ihnen eine Codenummer erteilt. Mit dieser werden sie sich zur Bank begeben oder elektronisch bezahlen und eine Quittung erhalten, welche die Kfz-Steuer-Vignette ersetzen wird.

Allen Steuerpflichtigen, die glauben, mit der neuen Methode die Entrichtung der Kfz-Steuern vermeiden zu können, wird mittels der elektronischen Erklärungen ein Riegel vorgeschoben werden. Falls der Steuerpflichtige die Kfz-Steuern nicht bezahlt hat, wird bei Eingabe des Kennzeichens seines Pkws in die elektronische Steuererklärung sofort eine Meldung erscheinen, die ihn darüber informiert, sich gerade ein Strafgeld in Höhe der doppelten Kfz-Steuer eingehandelt zu haben.

Solange er diese Geldstrafe nicht entrichtet hat, kann er seine Einkommensteuererklärung nicht einreichen, deren nicht fristgerechte Abgabe unter anderem auch den Verlust des Steuerfreibetrags bzw. gemäß den heutigen Gegebenheiten zusätzliche Steuern in Höhe von 500 Euro mit sich bringt.

(Quelle: Vradyni, S. 12)

  1. ZolmanZ
    25. Juli 2012, 21:52 | #1

    Guten Abend,

    ich finde das sehr gut,so muss jeder, seine Steuern bezahlen.
    Mir wirds direkt vom Konto abgezogen,wenns zurückgebucht wird,
    gibts Mahngebühren, irgendwann wird es stillgelegt und zu Guter Letzt,
    verliert man seinen Versicherungsschutz.

    Jap, so ist das zum Beispiel in Deutschland.

    Also, ein Schritt in die Richtige Richtung.
    (mal sehen, ob der Beitrag diesmal durch den Moderator freigegeben wird, meine letzten 2 wurdens nicht)

    MfG Zolman

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