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Archiv für Juni, 2012

Neue Nachfrist für Legalisierung von Wasserbohrungen in Griechenland

6. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 429 Kommentare ausgeschaltet

Die Frist für die Legalisierung bestehender Bohrbrunnen für Bewässerungszwecke in Griechenland wurde bis Mitte Dezember 2012 verlängert.

Die Frist zur Einreichung der Unterlagen seitens der Landwirte bezüglich der Erteilung einer Genehmigung für bestehende Wassernutzungsrechte aus Wasserbohrungen für Bewässerungszwecke wird bis zum 17 Dezember 2012 verlängert (s. auch Legalisierung von Wasserbrunnen und Wasserbohrungen in Griechenland).

Der einschlägige gemeinsame Beschluss wurde von dem Minister für Agrarentwicklung N. Maravegias und dem Umweltminister Gr. Tsaltas unterzeichnet. Laut Herrn Maravegias wurde die Gewährung einer weiteren Nachfrist wegen der Wahlen und aufgrund der Tatsache für notwendig erachtet, dass ein großer Teil der Landwirte die erforderlichen Verfahren nicht zum Abschluss gebracht hatte.

(Quelle: in.gr)

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Hotelsterben in Griechenland

6. Juni 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 7.405 4 Kommentare

Dem Hotelsterben in Griechenland fielen allein in Athen über 20 teilweise weltweit bekannte Häuser zum Opfer, während landesweit 3.000 Hotels zum Verkauf anstehen.

Es war der 05 September 1997, als Juan Antonios Semarang bekannt gab, Athen werde die Stadt sein wird, welche die Olympischen Spiele 2004 ausrichten würde. Ab jenem Tag und für die nächsten sieben Jahre begann die Verwandlung der Hauptstadt, und in der ersten Reihe befanden sich bei dieser „Party“ Dutzende Unternehmer aus dem Raum der Hotel- und Tourismusbranche. Die Erwartung einer touristischen Explosion zugunsten der griechischen Hauptstadt nach 2004, gemäß dem Beispiel Barcelonas, führte zu Investitionen von Millionen Euro für die Renovierung Athener Hoteleinheiten. Somit erhielt die Stadt in Aufwertung des touristischen Profils des Landes sowohl im Zentrum als auch in den Randgebieten diverse wunderschöne Hotels mit 3, 4 und 5 Sternen. Außerdem kommt ein großer Teil der 16,17 Mio. Touristen jedes Jahr in Athen vorbei.

Innerhalb weniger Jahre zerbrach jedoch die Vitrine der Hauptstadt. Kriminalität, Gettoisierung, hunderte Demonstrationen und Zwischenfälle jedes Jahr, das Immigrantenproblem und zuletzt die Wirtschaftskrise haben der Hotelbranche ungeheuren Schaden zugefügt. So stellten in den letzten 18 Monaten mehr als zwanzig Hotels in Athen den Betrieb ein, während Befürchtungen geäußert werden, dass sehr bald auch andere Einheiten schließen werden.
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Verhaftung nach Vereitelung eines Diebstahls in Griechenland

5. Juni 2012 / Aufrufe: 466 1 Kommentar

In Griechenland wurde ein 84-jähriger Greis verhaftet, weil er mit zwei in die Luft abgegebenen Warnschüssen einen Einbruchsdiebstahl zu verhindern versucht hatte.

In Griechenland wurde ein 84-jähriger Mann wegen gemäß dem Waffengesetz „zielloser Schüsse“ verhaftet, nachdem er durch zwei in die Luft abgegebene Gewehrschüsse zwei Einbrecher davon abgehalten hatte, den von ihnen beabsichtigten Diebstahl zu begehen.

Konkret waren am vergangenen Samstag (02 Juni 2012) zwei Männer im Alter von 33 und 43 Jahren auf das Gelände einer Konditorei-Firma in dem Ort Dimini / Magnesien eingedrungen und waren im Begriff, gemeinsam Elektrogeräte im Gesamtwert von 1.000 Euro zu entwenden. Sie wurden jedoch von einem greisen Anwohner bemerkt, der sie aufforderte, von ihrem Vorhaben abzulassen. Die Einbrecher griffen den alten Mann verbal an, woraufhin dieser aus seinem Jagdgewehr zwei Schüsse in die Luft abgab, um die Täter einzuschüchtern.

Bezeichnenderweise nahm die inzwischen alarmierte Polizei schließlich nicht nur die beiden dingfest gemachten Einbrecher fest, sondern verhaftete parallel auch den 84-jährigen Greis und überstellte alle Festgenommenen an den Strafrichter in Volos.

(Quellen: Zougla.gr)

Alexis Tsipras – das absolute Böse in Griechenland

5. Juni 2012 / Aufrufe: 1.078 11 Kommentare

Autor: Katerina Angelidaki

Niemals zuvor wurde so viel Gift und Galle gespuckt. Fast niemand – nicht einmal Politiker mit einem langen und extrem zweifelhaften politischen Werdegang – konzentrierte jemals so viel Raserei auf sich wie der Vorsitzende der (sogenannten „linksradikalen“) SYRIZA-Partei. Alle, „innerhalb und außerhalb der Mauern„, haben sich auf ihn gestürzt um ihn lebendig zu fressen.

Tsipras ist der Feind No. 1 des Vaterlandes. Solltet Ihr in wählen, sind wir ruiniert. Lasst Euch nicht einfallen, ihn zu wählen, er wird uns auslöschen.“ Einschüchterungen, Drohungen, Beleidigungen, Ironie, Verhöhnungen – gegen jemanden gerichtet, der neuerdings das absolute Böse im Land verkörpert.

Und ich frage mich: Ist es möglich, dass heutzutage ein einziger Mensch in der Lage ist, eine ganze Nation zu vernichten? Ja, natürlich. Sofern er Tsipras heißt. Ist es möglich, dass alle, die ihn mit einem solchen Hass beschimpfen, nicht daran denken, im selben Moment einen Super-Volkshelden und das potentielle Idol einer ganzen Gesellschaft aufzubauen? Ja, natürlich. Sofern sie zu dem politischen und medialen Establishment zählen, welches den Ball verloren hat und dem Gegner ein Beinchen zu stellen organisiert, um wieder das Spiel zu übernehmen.

Ich hatte beschlossen, mich in dieser Rubrik über keine Partei zu äußern. Und ich tue es wieder nicht. Ich spreche ausschließlich über das Niveau der Polemik gegen den Vorsitzenden der SYRIZA, verärgert, weil sich fast alle darauf eingeschossen haben, sich seiner als Sündenbock für den Zusammenbruch Griechenlands zu bedienen.

Also, nein! Kein Tsipras ist Schuld daran, dass wir dort angelangt sind, wo wir angelangt sind. Nicht Tsipras ist Schuld daran, dass unsere Politiker unfähig sind. Nicht Tsipras ist Schuld daran, dass keins der beiden Memoranden erfolgreich war. Tsipras hat auch keine Schuld an unserer kannibalischen politischen Kultur, die frisches Blut gewittert hat und unverschämt Menschen frisst.

Der Vorsitzende der SYRIZA ist natürlich streng für seine Strategie in dieser kritischen Stunde zu beurteilen. Auf keinen Fall darf jedoch das gehetzte griechische Volk in Bezug darauf eingeschüchtert werden, wem es seine Stimme geben wird. Es wird sie nach eigenem Gutdünken abgeben.

Das absolute Böse ist niemals ein einzelner Mensch. Wer auch nur eine antike Tragödie gelesen hat, weiß, dass niemand die persönliche Macht weder für den absoluten Ruhm noch die düsterste Katastrophe inne hat. Es sind Viele nötig, damit ein Land zerstört wird.

Das absolute Böse ist heute die fürchterliche Lage Griechenlands, das Werk vor allem jener, die es regierten. Bei allem anderen handelt es sich um Tricks und schändliche Vorwände.

(Quelle: To Pontiki)

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Notstandsplan für Griechenland nach den Wahlen

5. Juni 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 1.097 4 Kommentare

In Griechenland wird mit einem auf 6 Monate angelegten Notstandsplan gerechnet, da die von dem Memorandum vorgegebenen volkswirtschaftlichen Ziele nicht realisierbar sind.

Die Neuverhandlung des Wirtschaftsprogramms für Griechenland stellt inzwischen eine Einbahnstraße dar, da eine Revision abgesehen von politischen Ankündigungen schließlich auch durch die großen Abweichungen diktiert werden wird, die in seiner diesjährigen Umsetzung bereits verzeichnet werden. Praktisch bedeutet dies die Erzielung einer politischen Vereinbarung über die Aufstellung eines „Notstandsplans“ von sechsmonatiger Dauer, damit die Abweichungen von den vorgegebenen Zielen so weit wie möglich beschränkt werden.

Von maßgeblicher Bedeutung in diesem Unterfangen wird auch der Fortschritt sein, der analog zu den politischen Entwicklungen im Land an der „Front“ der Gewährung zusätzlicher Zeit für die Konsolidation an Griechenland von wenigstens einem Jahr erreicht werden wird, welches Thema nun auch in der Troika offen erörtert, dabei jedoch betont wird, dass dies auf keinen Fall eine substantielle Lockerung auf den Ebenen der Ausgaben und Reformen bedeuten wird.
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Leben, um zu arbeiten, oder arbeiten, um zu leben?

4. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.515 7 Kommentare

Eingereicht von: Griechenfan

Thema: Griechen arbeiten mehr als Deutsche

Erfindergeist, Sparen an teuren Materialien, Kreativität. Daran mangelt es in den Industrieländern, es kann anders gehen. Genau das hat mich nach Griechenland geführt. Nichts ist gerade und nichts perfekt. Das ist das Leben. Oder ist das Leben in Deutschland so toll? Ist es nicht schön, ein Rad neu zu erfinden?

Ich war dabei, als in Patras vor Jahren Behindertenbusse in die Fähre sollten. Sie waren sehr niedrig und es war ein Problem, sie auf die Rampe zu bekommen. Alle haben mitdiskutiert und Lösungen vorgeschlagen. Es hat eine Stunde gedauert und dann geklappt. Damals war ich als Deutsche etwas genervt, war ich doch an die Zeiteinhaltung gewöhnt und Diskussionen um solche Dinge nicht gewöhnt. Eine wirklich arrogante Haltung. Hier waren Menschen wirklich ernsthaft dabei, eine Lösung zu finden, weil sie die modernen Geräte wie in Deutschland nicht hatten. Ich habe es später sehr bewundert, zumal es dann eine Lösung gab.

Wir haben eine alte Ruine gekauft, mit sehr viel Selbstarbeit. Der Elektriker kam und hat uns Leitungen verlegt. Jeder Deutsche hätte die Hände über den Kopf geschlagen. Da wurde ein Loch gehauen auf einer wackeligen Leiter (da würden die Behörden für Sicherheit in Deutschland Strafen verhängen), Gewerkschaft? Der Lehrling musste ein Holz suchen, was hinein gehauen wurde. Der Anschluss angebracht und Zement drauf. Und? Die Lampe hängt heute noch. Geht doch. Wenn Ersatzteile nicht da waren, wurde eben mit viel Kreativität Alternativen gesucht. Manchmal hat es lange gedauert, aber … es hat immer geklappt. Ist das nicht das Leben?

Es geht immer nur um Produktivität und um Profit, um auf den Märkten mithalten, nicht mehr um das Leben. Es wird gesagt … und ich denke, da ist etwas Wahres dran: “In Deutschland lebt man, um zu arbeiten. In Griechenland oder anderen Ländern arbeitet man um zu leben”.

In der Tat haben hier viele Menschen mehrere Jobs um sich über Wasser zu halten. Ich habe noch nie so viel arbeitende und fleißige Menschen gesehen. Klar, es ist oft nicht so produktiv und in den Behörden gibt es nicht so sehr qualitativ ausgebildete Menschen. Es kann nerven und nimmt viel Zeit in Anspruch. Griechenland hat immer hinterher gehinkt. Aber vergesst nicht, es ist ein kleines Land mit sehr viel weniger Einwohnern als Deutschland und mit sehr viel weniger Technologie. Weniger Arroganz wäre hier angebracht.

Ja, und die Griechen wissen es ihr Leben zu feiern und miteinander zu sein. So viel Großzügigkeit und Herzenswärme. Und wisst ihr was? Ich habe noch nie so gute Ärzte erlebt. Sie haben zwar keine Sprechstundenhilfe und die Räume sehen nicht so edel aus wie in Deutschland. Aber sie nehmen sich Zeit und sind sehr genau. Sehr gute Diagnostiker und schauen nicht auf die Uhr, ob der Patient zu viel Zeit in Anspruch nimmt, weil ja Zeit Geld ist. Nein. Sie schicken Dich auf eine Reise, die etwas unbequem ist, weil Du erst mal hierhin und dahin musst. Blutuntersuchungen etc. zur Krankenkasse, um das abzuklären. Viele Wege für ein wirklich gutes Ergebnis. Klar ist es nicht so gut organisiert wie in Deutschland, aber sehr effektiv. Hier ist der Patient noch ein Mensch und keine Massenware.

Ich höre jetzt auf zu schreiben, weil mir so viel einfällt, was ich nicht schreiben kann. Klar, Griechenland ist nicht perfekt, manchmal nervt es mich so unendlich, aber ich bin auch Deutsche, die die Wurzeln nicht so ganz abschütteln kann. Aber …. ich fühle mich hier so viel besser aufgehoben trotz aller Widrigkeiten. Mensch sein, Mensch sein dürfen. In die Landschaft pinkeln können, Kapern sammeln, den Garten verwildern lassen dürfen, ohne dass sich Nachbarn aufregen oder ich eine Verwarnung bekomme. Mein Haus anmalen kann, wie ich es will. Das ist Griechenland für mich. Nachbarn, die sich um mich kümmern und umgekehrt. Nicht anonym sein.

Okay, ich werde emotional, aber das ist Leben. Ich will nicht, dass sich das alles ändert. Es heißt nicht, dass ich mit Allem hier konform bin. Das steht mir auch nicht zu, denn ich bin Zuwanderin und habe meine Wurzeln woanders. Ob die gut oder schlecht sind …. ?? Aber mein Herz schlägt in Griechenland, es ist ganz bewusst mit allen Widrigkeiten gewollt. Ich stehe dazu und möchte nie etwas Anderes.

Ich wünsche mir für Griechenland ein Land voller Stolz. Mit Veränderungen, die effektiv sind, aber nicht die Mentalität verändern. Die stark sind, das griechische Volk zu schützen und die Eigenheiten zu bewahren. Ich hoffe sehr, dass Griechenland, das Volk sich erhebt und sich vor dem Eurotrauma schützen kann. Hier geht es um ein Exempel und da wird über Leichen gegangen. In dem Sinne … Griechenland den Griechen! Ich hoffe, dass SYRIZA die Wahlen am 17 Juni 2012 gewinnt. Weg mit ND und PASOK. Ist zwar auch etwas unsicher, aber es gäbe eine Chance.

Lkw mit 64 illegalen Immigranten in Griechenland gestoppt

4. Juni 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 348 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde im Hafen von Kyllini auf der Peloponnes ein Lastwagen gestoppt, der 64 illegale Migranten nach Zante bringen sollte, um von dort nach Italien zu gelangen.

Am vergangenen Samstag (02 Juni 2012) schritten im Hafen von Kyllini / Peloponnes Beamte der Hafenpolizei zur Verhaftung eines 44-jährigen Mannes, der in seinem Lastwagen 64 illegale Immigranten beförderte.

Informationen zufolge sollte der Lastwagen mit den Ausländern per Fähre auf die Insel Zakynthos (Zante) verbracht werden, wo die illegalen Migranten von einem anderen Schiff aufgenommen und nach Italien gebracht worden wären.

(Quelle: Imera Zante)

Stromversorgung in Griechenland droht Black-out

4. Juni 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 2.892 22 Kommentare

In Griechenland droht dem Stromversorgungsnetz ab Juni 2012 ein Black-out wegen unbeglichener Verbindlichkeiten in Höhe von rund 400 Mio. Euro an die Stromerzeuger.

Wenn nicht das Defizit von 400 Mio. Euro auf dem Markt der elektrischen Energie in Griechenland gedeckt wird, droht dem Stromversorgungsnetz die Gefahr eines Black-outs im Juni 2012. Diese in Rede stehenden Gelder schulden der Verwalter des Transportsystems (ADIME) und der Betreiber des Marktes elektrischer Energie (LAGIE) der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) und den privaten Kraftwerksanlagen für die Verkäufe der von ihnen erzeugten elektrischen Energie.

Die Alarmglocke schlug der Präsident und geschäftsführende Vorstand der Öffentlichen Gasversorgungsgesellschaft (DEPA) Haris Sachinis in seinem Schreiben an den Finanzminister Giorgos Zanias und den Minister für Umwelt, Energie, Klimawandel und Wettbewerbsfähigkeit Grigoris Tsaltas. Er gibt bekannt, dass der DEPA die DEI und die unabhängigen Erzeuger 300 Millionen Euro für die Belieferung ihrer Kraftwerkseinheiten mit Erdgas schulden. Die DEPA schuldet von ihrer Seite dem Verwalter des griechischen Erdgasnetzes (DESFA) und muss im Juni die italienische ENI und die russische Gazprom bezahlen.
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Griechen arbeiten mehr als Deutsche

3. Juni 2012 / Aufrufe: 3.737 23 Kommentare

Eine aktuelle Studie des OECD widerlegt erneut den Mythos der faulen Griechen und fleißigen Deutschen, dokumentiert jedoch auch die niedrige Produktivität in Griechenland.

Ein neuer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt auf, dass der durchschnittliche griechische Arbeitnehmer 2.017 Stunden pro Jahr arbeitet, also mehr als irgend ein anderer Europäer!

Zur selben Zeit arbeiten die Holländer nur 1.377 Stunden pro Jahr und haben damit die geringste Arbeitszeitquote in Europa, während die Deutschen 1.408 Stunden pro Jahr arbeiten. Die speziell in Deutschland geschürte Hetze gegen die „faulen Griechen“ wird damit zum widerholten Mal widerlegt. Wie allerdings das amerikanische Netz CNN kommentiert, bedeuten viele Arbeitsstunden natürlich nicht immer auch hohe Produktivität.

Der selbe Bericht führt charakteristisch an, dass zwar die Griechen mehr arbeiten als Deutsche und Holländer, Holland und Deutschland jedoch zu den produktivsten Länder der Welt zählen.

Länder mit den meisten Jahresarbeitsstunden in der EU:

  1. Griechenland
  2. Ungarn
  3. Polen
  4. Estland
  5. Türkei
  6. Tschechei
  7. Italien
  8. Slowenien
  9. Portugal
  10. Island

Länder mit den wenigsten Jahresarbeitsstunden in der EU:

  1. Holland
  2. Deutschland
  3. Norwegen
  4. Frankreich
  5. Dänemark
  6. Irland
  7. Belgien
  8. Österreich
  9. Luxemburg
  10. Schweden

Die produktivsten Länder in der EU:

  1. Norwegen
  2. Luxemburg
  3. Irland
  4. Holland
  5. Belgien
  6. Frankreich
  7. Deutschland
  8. Dänemark
  9. Schweden
  10. Österreich

Die unproduktivsten Länder in der EU:

  1. Polen
  2. Ungarn
  3. Estland
  4. Türkei
  5. Tschechei
  6. Portugal
  7. Griechenland
  8. Slowakei
  9. Slowenien
  10. Island

(Quellen: Newsbeast.gr)

Regierungsprogramm der Radikalen Linken SYRIZA in Griechenland

3. Juni 2012 / Aufrufe: 6.556 21 Kommentare

In Griechenland präsentierte am 01 Juni 2012 der Vorsitzende der Allianz der Radikalen Linken, Alexis Tsipras, öffentlich das Regierungsprogramm seiner Partei.

Alexis Tsipras, Vorsitzender der Radikalen Linken in Griechenland, die zu den Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 unter der offiziellen Bezeichnung SYRIZS-EKM antritt, gab am 01 Juni 2012 vor zahlreich erschienenen Bürgern, Parteimitgliedern und Journalisten der in- und ausländischen Medien das Regierungsprogramm der SYRIZA bekannt. Laut Alexis Tsipras stellt das Programm der SYRIZA die einzige realistische und realisierbare Alternative zu dem Memorandum und der Politik der Troika dar, die nicht nur von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, sondern Griechenland letztendlich zum Austritt aus der Eurozone zwingen wird.

In seiner Rede attackierte Alexis Tsipras aufs Härteste die Vertreter des etablierten Zweiparteiensystems, sprich Antonis Samaras (Vorsitzender der konservativen Nea Dimokratia / ND) und Evangelos Venizelos (Vorsitzender der sozialistischen PASOK-Partei), und warf ihnen vor, in ihrem verzweifelten politischen Rückzugsgefecht keinerlei Rücksicht auf das Wohl der Bürger und des Landes zu nehmen, sondern einzig und allein auf die Wahrung der Interessen der „Profiteure des Memorandums“ bedacht zu sein.

Das von der Partei publizierte Protokoll der Präsentation ihres Regierungs- und Konjunkturprogramms wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben, die originale (griechische) Quelle ist am Ende des Beitrags verlinkt. Es sei angemerkt, dass es sich um eine sogenannte „Rohübersetzung“ handelt, die keinerlei – möglicherweise verfälschenden – weiteren Bearbeitung unterzogen wurde.
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