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Archiv für Juni, 2012

Fiskus in Griechenland forciert Pfändungen

11. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 1.482 9 Kommentare

Auf Anweisung des Finanzministeriums in Griechenland sollen die Finanzämter umgehend zu Pfändungen schreiten, um bis Ende Juni 2012 dem Fiskus 400 Mio. € zu verschaffen.

Das Finanzministerium hat bei den Finanzamtsleitern „Gas“ gegeben, um eine nie dagewesene Jagd auf die Schuldner des Fiskus zu starten und Pfändungen von Immobilien, Fahrzeugen, Bankguthaben, Löhnen, Renten, Mieten und Strafverfolgungen in Gang zu bringen. Mit einem Runderlass verlangt es die Aktivierung des Mechanismus, damit bis Ende Juni 2012 fällige Verbindlichkeiten von 400 Mio. Euro eingetrieben und die Steuereinnahmen stimuliert werden, die seit Mai einen Rückgang von ungefähr 10% verzeichneten.

Die ersten, die von Pfändungen bedroht sind, sind die Schuldner, welche Mieten einnehmen oder luxuriöse Fahrzeuge besitzen oder Rechte an Ansprüchen gegen andere Personen haben, sowie auch alle, die mehr als 300 Euro schulden und Immobilienvermögen besitzen. Weiter verlangt das Ministerium die direkte Beschlagnahme von Beträgen, die sich auf Bankkonten der Schuldner befinden, und die Einleitung von Strafverfahren zu Lasten aller, die dem Fiskus mehr als 5.000 Euro schulden.
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70-Jährige in Griechenland wegen Drogenhandel verhaftet

10. Juni 2012 / Aktualisiert: 30. Oktober 2015 / Aufrufe: 337 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde ein 70-jährige Frau wegen Drogenhandels festgenommen.

Eine 70-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 21 und 36 Jahren, alle griechischer Staatsangehörigkeit, wurden am Mittwoch (07 Juni 2012) in dem Athener Stadtbezirk Nea Smyrni von Beamten des Drogendezernats der Direktion der Kriminalpolizei Attika wegen des Besitzes und Vertriebs von Drogen verhaftet.

Konkret lokalisierten die Polizeibeamten nach der Auswertung einschlägiger Informationen die 70-jährige Griechin und verhafteten sie auf frischer Tat, als sie den beiden Männern eine Menge Kokain verkaufte. Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung wurden 518,5 Gramm Kokain, 5.000 Euro in bar, eine Präzisionswage und vier Mobiltelefone gefunden und beschlagnahmt.

Die Verhafteten wurden dem Staatsanwalt des Strafgerichts Athen vorgeführt. Nach einem männlichen Komplizen der 70-Jährigen wird gefahndet.

(Quelle: New Greece Times)

Wirtschaftspolizei in Griechenland spürt Schwarzgelder auf

10. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.224 18 Kommentare

Die Sondereinheit zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen in Griechenland findet mithilfe des Systems Elenxis Schwarzgelder in Millionenhöhe.

Versteckte „Schätze“, welche aus Delikten der Steuerhinterziehung und Steuervermeidung stammen, enthüllen die Bankkonten von Ärzten, Rechtsanwälten, Arbeitnehmern, Unternehmern. Jedes Mal, wenn die Inspektoren der Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) Bankkonten der Steuerhinterziehung „Verdächtiger“ öffnen, sind sie überrascht, da sie häufig unglaubliche und provokative Einzelheiten ans Licht bringen.

Es fanden sich einfache Arbeitnehmer des privaten und öffentlichen Sektors mit Sparguthaben in Millionenhöhe, und wie im Rahmen der weiteren Ermittlungen festgestellt wurde, stammten diese Beträge aus rechtswidrigen Aktivitäten. Ebenso stellte sich heraus, dass Rechtsanwälte, Ärzte und Unternehmen den Fiskus jahrelang mit der klassischen Methode der Nichtausstellung von Quittungen betrogen und sich somit der Zahlung von Umsatz- und Einkommensteuer in Höhe von vielen Millionen Euro entzogen.
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Deutscher Journalist in Griechenland nach illegaler Einreise verhaftet

9. Juni 2012 / Aufrufe: 794 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde ein deutscher Journalist verhaftet, der zusammen mit einer Gruppe illegaler Immigranten in das Land eingereist war.

Ein 25-jähriger deutscher Journalist, der an einer Reportage über das Phänomen der illegalen Immigration in Griechenland arbeitete, wurde im Gebiet des Grenzflusses Evros bei Orestiada festgenommen, da er zusammen mit 13 illegalen Immigranten in einem Kunststoffboot von der Türkei nach Griechenland gekommen war.

Die anschließende polizeiliche Ermittlung ergab, dass der 25-jährige sich anfänglich nach Istanbul begeben hatte, um eine Reportage über die Verschiebung illegaler Immigranten durchzuführen. Dort wurde er nach Zahlung von 200 Euro an einen unbekannten Schlepper in eine Gruppe 13 illegaler Immigranten verschiedener Staatsangehörigkeiten (vier Personen aus Elfenbeinküste, drei aus Bangladesch und je zwei zwei aus Eritrea, Nigeria und Somalien), um illegal nach Griechenland zu gelangen. Der Schlepper brachte die Gruppe im weiteren Verlauf an das türkische Ufer des Evros zu einem Plastikboot, mit dem sie dann allein illegal auf griechisches Staatsgebiet übersetzten.

Der deutsche Journalist wird dem Staatsanwalt des Landgerichts mit der Beschuldigung des illegalen Eindringens in das Land und eine Verteidigungszone vorgeführt werden. Die Voruntersuchung führt die Unterdirektion der Kriminalpolizei Orestiada durch.

(Quelle: in.gr)

22 Parteien kandidieren bei zweiten Parlamentswahlen 2012 in Griechenland

9. Juni 2012 / Aktualisiert: 23. Oktober 2015 / Aufrufe: 961 18 Kommentare

Der Oberste Gerichtshof in Griechenland gab offiziell die Namen der Parteien bekannt, die zu den Parlamentswahlen im Juni 2012 kandidieren werden.

Wie von der einschlägigen Gesetzgebung vorgesehen gab der oberste griechische Gerichtshof (Areopag) offiziell die Liste der insgesamt 22 Parteien, Allianzen und Einzelkandidaten bekannt, die bei den Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 kandidieren werden.

Gemäß dem unter dem stellvertretenden Vorsitzenden E. Kaloudis gefassten Beschluss der 1. Kammer des Areopag werden an den Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 folgende Parteien und Kandidaten teilnehmen:
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Sohn eines Bankiers in Griechenland entführt

8. Juni 2012 / Aufrufe: 331 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde am Donnerstagmorgen (07 Juni 2012) in Chalkida ein 15-jähriger Schüler vor den Augen seiner Mitschüler entführt.

Den bekannt gewordenen Informationen zufolge handelt es sich bei dem 15-Jährigen um den Sohn des Direktors der Filiale der Griechischen Nationalbank in der Stadt Chalkida. Die Entführer sollen sich zeitnah mit der Familie des entführten Jungen in Verbindung gesetzt und ein Lösegeld in Höhe vieler Millionen Euro gefordert haben.

Am Abend des selben Tages wurde schließlich gemeldet, der entführte Junge sei bei Drosia / Euböa unversehrt aufgefunden worden. Bezüglich der gestellten Lösegeldforderung wurden jedoch vorerst keine weiteren Informationen bekannt gegeben.

(Quelle: in.gr, in.gr)

Bankgeschäfte in Griechenland nur mit Einkommensnachweis

8. Juni 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 4.931 7 Kommentare

In Griechenland müssen natürliche und juristische Personen zur Tätigung jeglicher Bankgeschäfte auch gegenüber den Banken ausnahmslos ihr Einkommen nachweisen.

In Griechenland sind fortan ausnahmslos alle Kunden der Finanz- und Kreditinstitute verpflichtet, ihre Einkommen auch gegenüber der Bank zu deklarieren, mit der sie zusammenarbeiten, und müssen aus diesem Grund das Original ihres Steuerbescheids des Finanzamts oder / und ihre Einkommensteuererklärung nebst dem Nachweis über die ordnungsgemäße Entrichtung ihrer Steuern vorlegen. Begründet wird diese Maßnahme mit dem Bestreben, auf Basis eines „Risikobewertungssystems“ all jene Bankkunden und Transaktionen ausfindig machen zu wollen, bei denen anhand gewisser Indizien irgend eine Form eventueller Steuerhinterziehung oder Legalisierung unversteuerter Gelder vermutet werden könnte.

Da diese Maßnahme in Ergänzung zu den bereits geltenden allgemeinen Bestimmungen über die Identifizierungspflicht bei Banken in Griechenland selbst auf einmalige Schaltergeschäfte wie beispielsweise die Bareinzahlung eines Bagatellbetrags zur Anwendung kommt, fühlen sich viele Bürger wieder einmal sinnlos von der allgegenwärtigen griechischen Bürokratie gestriezt. Anlässlich der zahlreichen alltäglich von Kunden der Mitgliedsbanken erhaltenen Anfragen informierte nun der Griechische Bankenverband mit einer Bekanntmachung vom 05 Juni 2012 sogar auch selbst das Geschäftspublikum, dass bereits seit März 2012 gemäß der ausdrücklichen Anordnung der Griechischen Bank (Akt Nr. 2652/2012 des Präsidenten der Griechischen Bank) obligatorisch gilt:
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SYRIZA als Machtpartei in Griechenland

7. Juni 2012 / Aufrufe: 573 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Stavros Christakopoulos

Die Präsentation des Programms der SYRIZA-Partei am vergangenen Freitag (01 Juni 2012) gab in Griechenland den Startschuss zur … Polarisierung des Wahlkampfs.

Die beiden gegnerischen Pole gingen in die Zielgrade zu den Wahlen am 17 Juni 2012 – fast von den selben Startpositionen, jedoch mit einigen Fakten sehr viel klarer als vorher. Hauptsächlich jedoch mit der Signalgabe, dass bei den Wahlen nun zwei Machtparteien gegeneinander antreten werden.

Zugegeben, bis zum Freitag stellte sich folgendes Bild dar:

  • Auf der einen Seite gab es die Nea Dimokratia (N.D.), mit ihrer allen bekannten Agenda, jedoch auch den politischen Lasten, welche die gemeinsame Regierung mit PASOK und LAOS im Rahmen der Regierung Papadimos auf ihrem Buckel kumulierte.
  • Auf der anderen Seite hatten wir die SYRIZA, mit dem Elan der Wahlen des 06 Mai, aber auch einer Verwirrung bezüglich ihres Programms, über das häufiger – und gewöhnlich diffamierend – die Wahlgegner sprachen als sie selbst. Damit war am Freitag Schluss.

Das neu begonnene politische Kapitel wird von einigen neuen Fakten gekennzeichnet, von denen unbekannt ist, wie sie in den nächsten Tagen funktionieren werden:

  1. Wie vorstehend gesagt begann die Polarisierung am Freitag, weil nun, nachdem das Volk endlich ein allgemeines Bild der Programme beider Parteien hat, es auf der Zielgeraden zu den Wahlen sein endgültiges Wahlkriterium gestalten kann.
  2. Die SYRIZA wendete sich am Freitag zum ersten Mal direkt – ohne mediale und sonstige Vermittlungen – auch an die konservativen oder „in der Mitte angesiedelten“ Wähler und sprach sie erstmalig offen mit einem Machtvorschlag und nicht nur der „Mitgift“ der Proteststimme an.
  3. Jetzt wird sich entscheiden, ob Tsipras den nicht linksgerichteten Wähler wirklich „erschreckt“ oder aber geschafft hat, ihm „vertrauter“, vielleicht akzeptabel zu werden oder sogar – und in welchem Grad – eine alternative Machtlösung zu bieten.
  4. Ebenfalls wird sich nun entscheiden, ob der linksgerichtete Wähler von dem „Paket“ der SYRIZA und des Tsipras zufriedengestellt und in seiner am 06 Mai getroffenen Entscheidung bestätigt wird.
  5. Da die Polarisierung sich in den kommenden Tagen verstärken wird, wird sich entscheiden, ob die hinsichtlich ihrer Kraft kleineren Parteien dem gebieterischen Druck zur Wahl einer Regierung widerstehen können werden.
  6. In dem Raum zwischen ND und SYRIZA angesiedelte Parteien mit einer Wählerschaft, die im Zielsegment beider Parteien liegt, sind von einem noch höheren Druck aus dem Dilemma der Wahl einer Regierungsmacht und folglich mit Schrumpfung bedroht.

Die Antworten auf die vorstehenden Themen werden unter anderem – ungewiss, in welchem Maß – von gewissen „qualitativen“ Fakten bestimmt werden, welche die letzten Meinungsumfragen dokumentierten.

  • Das Dilemma bezüglich des Verbleibs im Euro oder eines Ausscheidens scheint zwar die ND zu konspirieren, jedoch eine sehr viel geringere „Funktionalität“ und Erwiderung im Raum der PASOK-Partei und eine noch geringere bei den Unabhängigen Griechen, den Unentschlossenen usw. zu haben. In der Mehrzahl scheinen die Leute … „nicht anzubeißen“.
  • Die Strömung zum Umsturz des nach dem Regimewechsel (Anmerkung: nach der Junta) etablierten Machtsystems, so wie diese am 06 Mai verzeichnet wurde, hat ihre Dynamik nicht nur nicht ausgeschöpft, sondern – wie alle Demoskopien dokumentieren – seit dem Folgetag der Wahlen die „Aktie“ der SYRIZA in die Höhe getrieben, die etliche Einheiten über ihrem Wahlergebnis „gehandelt“ wird.

Auf der anderen Seite wird die ND nicht nur einen Kampf um die Macht, sondern auch die Existenz führen: verliert sie, geht sie verloren. Der nächste Tag wird sie in gegenseitiger Zerfleischung vorfinden, nach einer Orientierung, Führung und vielleicht neuen Identität suchend.

Die sich zwingend bildenden Fragen sind zwei:

  1. Ob die ND es schaffen wird, eine Verlängerung ihres Lebens zu erhalten, oder ob die Lebenszeit des verbliebenen Pols des nach dem Regimewechsel etablierten Machtsystems bereits abgelaufen ist.
  2. Ob die SYRIZA davon überzeugen kann, außer der Rolle des Protestträger bereits auch die Führung der Regierung eines zusammenbrechenden Landes übernehmen zu können.

Eine Antwort werden wir auf die eine oder andere Weise in den nächsten Tagen erhalten. Vorläufig ist die billige Feststellung, dass im Gegensatz zu der ND die SYRIZA eine Niederlage ohne Knirschen überstehen kann.

Abschließend sei – hoffentlich korrekt – die Einschätzung eines Freundes mitgeteilt, der … nicht zu den Anhängern der SYRIZA zählt. Er sagte also am Freitagnachmittag:

Der griechischen Gesellschaft ist bewusst, dass sie mit diesen Beiden (Anmerkung: gemeint sind ND und PASOK) für viele Jahre erledigt ist. Anstatt also untätig in der Mitte der Ebene zu sitzen und von den Maschinengewehren durchsiebt zu werden, sehe ich als wahrscheinlicher, dass sie losstürmen wird, um die Höhe einzunehmen. Und wenn sie dabei fallen muss, dann wenigstens kämpfend und in Würde.

Wird es so geschehen? Die Wahlurne – und nur die Wahlurne – wird es zeigen …

(Quelle: To Pontiki)

Elektrizitätsgesellschaft dementiert Blackout-Gefahr in Griechenland

7. Juni 2012 / Aufrufe: 460 2 Kommentare

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland dementiert Berichte über die angebliche Gefahr eines drohenden Black-outs in der Stromversorgung ab Juni 2012.

Die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland schreitet zur Ergreifung von Maßnahmen zur Deckung des Bedarfs an elektrischer Energie während der Sommerperiode sowohl auf dem Festland (Verbundsystem) als auch auf den Inseln.

Spitzenfunktionäre des Unternehmens erklärten gegenüber der Athener Nachrichtenagentur (APE), „Berichte, in denen über die unmittelbare Gefahr von Stromunterbrechungen die Rede ist, entsprechen nicht der Realität„. Speziell auf den Inseln, wo die Bedürfnisse während der touristischen Periode erhöht sind, existieren bereits Kraftstoffvorräte, die für wenigstens zwei Monate ausreichen, und ihre Belieferung geht regulär weiter.

Konkret führten Kreise der Unternehmensleitung der DEI gegenüber der APE auf die Frage bezüglich eventueller Stromausfälle während des Sommers an, das Unternehmen habe im Rahmen seiner Möglichkeiten und und in dem ihm entsprechenden Maß alle notwendigen Maßnahmen getroffen, damit der erhöhte Bedarf des Elektrizitätssystems des Landes – einschließlich auch der Inselwelt – während der Dauer der Sommer- und Tourismus-Periode gedeckt wird.

Die selben Kreise betonten:

  • Die Vorräte an Braunkohle sind im Verhältnis zum Vorjahr um 20% höher, was bedeutet, dass die Produktionsmöglichkeiten der Kohlekraftwerke erheblich verstärkt sind.
  • Die Wasservorräte für den Betrieb der Wasserkraftwerke der DEI sind maximiert worden.
  • Die vorhandenen Treibstoffvorräte der Kraftwerke der DEI auf den nicht an das Verbundnetz angeschlossenen Inseln decken vollständig deren Bedarf für wenigstens die nächsten zwei Monate, während parallel die Eingänge neuer Kraftstofflieferungen regulär weitergehen.

Wie bekannt ist, werden die nicht über Seekabel mit dem Festlandnetz verbunden griechischen Inseln aus autonomen lokalen dieselbetriebenen Kraftwerkstationen versorgt.

(Quelle: Zougla.gr)

TV-Debatte Samaras – Tsipras in Griechenland gescheitert

7. Juni 2012 / Aufrufe: 967 10 Kommentare

In Griechenland scheinen die Gespräche bezüglich einer öffentlichen TV-Debatte zwischen Antonis Samaras und Alexis Tsipras endgültig gescheitert zu sein.

Die SYRIZA hat getan was sie konnte, um die Debatte zu sprengen„, führt die Nea Dimokratia (ND) in ihrer Bekanntmachung an und betont, dass – während gemeinsam beschlossen worden war, dass Nikos Chatzinikolaou der Journalist sein würde, der „mit seiner Objektivität, Reputation und Erfahrung als gemeinsam akzeptierte Person das TV-Duell koordinieren würde – die SYRIZA plötzlich auch einen neuen Namen eines Journalisten auf den Tisch brachte, der jedoch (wiederum gemeinsam) nicht vorqualifiziert worden war„.

Es gab keinerlei Vereinbarung„, entgegnet die SYRIZA-Partei und beschuldigt die Nea Dimokratia, nach Vorwänden gesucht zu haben, damit die Debatte nicht erfolgt. Es sei angemerkt, dass es sich bei dem zweiten von der SYRIZA auf den Tisch gebrachten Namen um die Journalistin Elli Stai handelt.
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