Archiv

Archiv für Juni, 2012

Wahlergebnis der Parlamentswahlen Juni 2012 in Griechenland

18. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 3.081 26 Kommentare

Trotz des Anstiegs der Linken gehen aus den Parlamentswahlen Juni 2012 in Griechenland die Konservativen als stärkste, jedoch nicht allein regierungsfähige Partei hervor.

Wie die Ergebnisse der Parlamentswahlen am 07 Mai 2012 in Griechenland zeigen, geht trotz des weiteren Anstiegs der Allianz der Radikalen Linken (SYRIZA) letztendlich die konservative Nea Dimokratia (ND) als Stärkste Partei aus dem Wahlgang hervor, ohne jedoch die notwendige Mehrheit erreicht zu haben, um eigenständig eine Regierung bilden zu können.

Bezeichnenderweise erreicht die rechtsradikale Chrysi Avgi („Goldene Morgenröte“) erneut das bereits bei den Wahlen am 06 Mai 2012 erzielte Ergebnis und damit zum Schrecken nicht nur vieler Griechen auch in dem neuen griechischen Parlament eine starke Präsenz.

Das nachstehend abgebildete Wahlergebnis bezieht sich auf die offizielle Auszählung der gültigen Stimmen, die am 18 Juli abgeschlossen wurde. Die Differenz gegenüber den vorherigen Parlamentswahlen im Mai 2012 ist absolut (also nicht als relative Änderung) zu verstehen. Ergänzend sei angemerkt, dass eine Partei für den Einzug in das griechische Parlament wenigstens 3% aller abgegebenen gültigen Stimmen benötigt. Die Angabe “No Seats” bezieht sich auf die Summe der Stimmen der Parteien, welche an der 3%-Hürde scheitern.


Gesamten Artikel lesen »

Exit Poll zeigt Thriller bei Parlamentswahlen Juni 2012 in Griechenland

17. Juni 2012 / Aufrufe: 601 Kommentare ausgeschaltet

Die Ergebnisse der Wahltagsbefragung bei den Parlamentswahlen in Griechenland zeigen ein Kopf-an Kopf-Rennen zwischen Konservativen und Linken.

Die Ergebnisse der Wahltagsbefragung (Exit Poll) der griechischen Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Nea Dimokratia (ND) und SYRIZA, mit Gewinner die ND, aber auch einen erschreckend hohen Stimmanteil der rechtsextremistischen Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte), welche die fünftstärkste der insgesamt sieben in dem neuen griechischen Parlament vertretenen Parteien zu werden scheint.

Exit Poll der Parlamentswahlen Juni 2012 in Griechenland

Das um 20:30 Uhr (Ortszeit) publizierte Ergebnis der Auswertung von 100% der Exit Polls reflektiert folgendes Bild:

  • Nea Dimokratia (Νέα Δημοκρατία): 28,6% – 30,0%
  • SYRIZA (ΣΥΡΙΖΑ): 27,5% – 28,4%
  • PASOK (ΠΑΣΟΚ): 11% – 12,4%
  • Unabhängige Griechen (Ανεξάρτητοι Έλληνες) 6,8% – 7,8%
  • Chrysi Avgi (Χρυσή Αυγή): 6,5% – 7,1%
  • Demokratische Linke (Δημοκρατική Αριστερά): 5,8% – 6,6%
  • KKE (ΚΚΕ): 4,8% – 5,6%

Die resultierende Verteilung der Mandate stellt sich folgendermaßen dar:

Verteilung der Mandete gemäß Exit Poll der Parlamentswahlen Juni 2012 in Griechenland

(Quelle: in.gr / Opinion, GPO, Alco, Marc, Metron Analysis, MRB)

Dieses Europa wird nicht überleben

17. Juni 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2014 / Aufrufe: 2.370 18 Kommentare

Autor: anonym

Dieses Europa wird nicht überleben. Und wenn die Michels aufwachen und merken was geschieht, wird es auch in Deutschland Tumulte geben; nur brauchen sie etwas länger.

Zusammen mit vielen meiner Mitstreiter gehen wir im Moment verstärkt auf die Straße, gegen den ESM und die sonstigen Schweinereien, die sie mit Europa vorhaben. Hier regiert ein Klüngel von Burschen der Goldman Sachs und Technokraten. Frau Merkel ist nur ein Handlanger, sie hat auch schon lange nichts mehr zu sagen.

Die Deutschen würden es verstehen, wenn die Milliarden dem griechischen Volk zugut kämen und nicht wie immer den Banken. Es ist doch paradox. Auf der einen Seite wird Griechenland mit Geld zugeschüttet, auf der anderen Seite muss das Land weiterhin blechen..

Sollte der ESM-Vertrag (nein, es ist eine ESM Mega Bank) ratifiziert werden, müsste Griechenland in diese Bank – als Einzahler auf Platz sieben – zum jetzigen Stand rund 20 Milliarden Euro einzahlen: 2,25 Mrd. in bar und 17,46 Mrd. in Form von Bürgschaften. Da aber der Gouverneursrat binnen 7 Tagen Gelder aus nationalen Haushalten abrufen kann, weiß niemand, wann und wie viel Geld fällig werden wird.

Warum bekommen, wie Herr Oskar Lafontaine (Die Linke) sagte, die Griechen das Geld nicht direkt? Entweder direkt von der EZB oder direkt von den Eurostaaten? Aber das wollen diese Ganoven nicht. Sie wollen Länder ausbluten lassen und dann unter IHRE Fittiche bringen. Und da kann ich Alexis Tsipras und die SYRIZA verstehen. Sie sagen sich, auch wenn wir weiter Geld bekommen, werden wir immer abhängiger, und diese Last zerbricht das griechische Volk.

Und denken Sie an meine Worte: Dies wird auch Deutschland passieren. Wir werden im Moment hofiert, damit wir das Geld locker machen. Und hängen wir auch irgendwann an der gleichen Angel wie Griechenland, passiert bei uns das selbe. Auch unsere Kommunen sind überschuldet. Die Preise steigen, Zeit- und Leiharbeit wachsen. Auch wir gehen in die Knie, nicht wegen Griechenland, sondern wegen den Montis, Dragis. Griechenlands Oberhäuptling Papadimos, EU Ratspräsident Rompay, unser echter Kanzler Josef Ackermann sind alle Bilderberger und Handlanger der Goldman Sachs.

Denkt an meine Worte, auch wir werden Griechen, Italiener, Spanier. Frankreich will Geld aus dem (noch gar nicht ratifizierten) ESM für die französischen Banken. Gleichzeitig müsste es, sollte der ESM durchgejagt werden, 142,70 Mrd. Euro einzahlen. Spanien soll mit 100 Milliarden gerettet werden, wenn es geht aus dem ESM, soll aber 83,52 Mrd. Euro in den ESM einzahlen. Geld in die eine Tasche und aus der anderen wieder heraus. Das wäre, als wenn ich einem Obdachlosen heute Geld gebe, ihm aber sage, es morgen zurück haben zu wollen.

Und da diese ESM-Bank Immunität besitzt und man nie weiß, wann sie Geld benötigen wird, weil es binnen 7 Tagen abrufbar ist, und mit Chef des Gouverneursrats unseren lieben Herrn Schäuble, der sich dann von den Steuergeldern der europäischen Bürger noch ein Gehalt in Millionenhöhe gönnt, werden wir von vorne bis hinten verarscht. WIR ALLE.

Nun wie gesagt, ich und meine Mitstreiter von Occupy, Mehr Demokratie EV und unsere freiheitlich-demokratische Bürgerzeitung werden keine Ruhe geben. Unsere Solidarität sei Griechenland gewiss. Und unsere Medien schreiben nur das, was die Bürger hören dürfen. Denn ein DUMMES VOLK ist ein GUTES VOLK. Es ist besser manipulierbar.

Kopf hoch und seid wachsam. Ich war schon öfters in Griechenland, und dieses wunderschöne Stück Erde gehört den GRIECHEN und sonst NIEMANDEM.

Waffen aus Polizeirevier auf Kos in Griechenland verschwunden

17. Juni 2012 / Aufrufe: 485 Kommentare ausgeschaltet

Aus dem Polizeirevier auf der Insel Kos in Griechenland sind insgesamt acht automatische Feuerwaffen nebst Munition verschwunden.

Wie am Samstag (16 Juni 2012) im Rahmen einer Kontrolle und Bestandsaufnahme in der Waffenkammer, die in den Einrichtungen der Polizeireviers Kos untergebracht ist, wurde festgestellt, dass vier Schnellfeuer-Karabiner G3A3 nebst vier Magazinen, zwei Maschinenpistolen UZI nebst drei Magazinen und zwei Maschinenpistolen MP-5 nebst vier Magazinen entwendet worden sind.

Unmittelbar nach dieser Feststellung wurden Maßnahmen in Häfen und auf Flughäfen getroffen und Kontrollen durchgeführt, jedoch ist nicht festgestellt worden, wann und wie die konkreten Waffen aus dem Revier verschwanden. Ersten Informationen zufolge wurden in dem Polizeirevier keinerlei Spuren eines Einbruchs festgestellt, noch gab es irgendeinen Angriff.

Das Hauptquartier der griechischen Polizei (ELAS) ordnete die Durchführung eine dringlichen internen Untersuchung an, damit die Umstände der Entwendung der Dienstwaffen aufgeklärt werden, während die Sache auch von dem Anti-Terror-Dezernat verfolgt wird.

(Quelle: in.gr)

Profil der Parlamentswahlen in Griechenland

17. Juni 2012 / Aufrufe: 554 3 Kommentare

Das Profil der Parlamentswahlen in Griechenland – Ein Dekalog, von Giannis Loulis.

Nachdem die Parlamentswahlen des 06 Mai 2012 in Griechenland nicht zur Bildung einer Regierung führten, sind die griechischen Wähler heute (17 Juli 2012) erneut aufgefordert, den Gang zu den Wahlurnen anzutreten und über das Schicksal des Landes zu entscheiden.

Wie Dr. John Loulis (Γιάννης Λούλης), politischer Analytiker und Kommunikationswissenschaftler in einem Dekalog umreißt, erwiesen sich die Wahlen im Mai 2012 als „Protestwahlen“, während der heutige Wahlgang in einem extrem polarisierten Klima erfolgt und den Wählern suggeriert wird, über den Verbleib des Landes in der Eurozone oder das Ausscheiden aus der gemeinsamen europäischen Währung zu entscheiden zu haben.
Gesamten Artikel lesen »

Ausländische Banken fischen in Griechenland nach Anlegern

16. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 589 2 Kommentare

In Griechenland haben einige der größten Banken der Welt – wie Merrill Lynch, Deutsche Bank, Citibank, Credit Agricole – ihre Netze ausgeworfen, um nach Anlegern zu fischen.

Ausländische Großbanken haben ihre Stäbe in Suiten illustrer Hotels in Athen eingerichtet und schließen Termine mit Unternehmern und hochrangigen Gesellschaftsfunktionären ab. Unter Ausnutzung der „flüssigen“ politischen Szenerie, aber auch der Flut ausländischer Medienpublikationen über das angeblich bevorstehende Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro widmen sich die ausländischen Bankiers einer unbarmherzigen Jagd nach Anlagen.

Das einzige, was die ausländischen Banken – darunter UBS, Merrill Lynch, Deutsche Bank, aber auch Citibank, Credit Agricole und viele andere – versprechen, ist die Sicherheit der Einlagen, da die angebotenen Zinsen minimal sind. Sie gehen dabei sogar so weit, auch Bankfunktionäre zu tangieren und ihnen den Transfer ihrer Guthaben ins Ausland nahe zu legen.

Zur selben Stunden setzt sich der Kapitalabfluss von den griechischen Banken fort. Schätzungsweise haben die Anleger in den letzten 15 Tagen mehr als 4 Mrd. Euro abgehoben. Zahlreich sind auch die Anträge an die Banken auf Abhebungen von Beträgen ab 20.000 Euro und mehr, (je nach Bank ist eine Vorankündigung von 1 oder 2 Tagen erforderlich), da mit den näher rückenden Parlamentswahlen die Beunruhigung einen Höhepunkt erreicht.

Wie aus Bankkreisen verlautet, werden 40% der in letzter Zeit von den Griechen abgehobenen  Gelder zu ausländischen Banken geleitet und 60% in Schließfächern, Matratzen und Truhen „aufbewahrt“. Es sei angemerkt, dass seit Anfang 2010 mehr als 72 Mrd. Euro von den Banken des Landes abgezogen worden sind.

Die Hoffnungen der Bankiers auf eine Umkehr des Fluchtklimas und eine schrittweise Rückkehr der Einlagen zu griechischen Banken liegen in der Bildung einer aus den Wahlen am 17 Juni 2012 hervorgehenden Regierung.

(Quelle: Imerisia)

Eurotrauma, Dollartrauma – Die Welt ist nicht gerecht

16. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 524 3 Kommentare

Eingereicht von: Griechenfan

Thema: Beunruhigender Anstieg rassistischer Gewalt in Griechenland

Früher sagten wir, illegal ist scheißegal. Aber es herrschten andere Umstände. Ich weine für jeden Flüchtling, gleich ob aus wirtschaftlichen, politischen oder anderen Gründen.

In Deutschland habe ich mit Flüchtlingen aus Eritrea gearbeitet. Viel mit Frauen. So viel Leid, so viele Vergewaltigungen, bis sie schließlich in Deutschland landeten. Ein „normaler“ Mensch kann sich das nicht vorstellen.

Jeder Mensch auf dieser Erde hat die Berechtigung, sich am Leben zu erhalten und zu reisen wohin er will. Ich bin sehr wütend auf diese Politik, auf Länder welche denken, ihren Wohlstand schützen und Grenzen dicht machen zu müssen, um weiterhin in ihrem Wohlstand zu leben und um andere Länder ausbeuten zu können. Mit welchem Recht?

Ist es rechtens, in anderen Ländern produzieren zu lassen, Kinder arbeiten und zu Krüppeln werden zu lassen für Waren, die wir hier dann zu Niedrigpreisen erhalten? Frauen, Kinder, die für Lidl, Aldi, Adidas und wer weiß wen sonst noch ihre Familien und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Haben wir Mitleid mit all den Menschen dieser Welt, die flüchten müssen, weil sie von der sogenannten „Ersten Welt“ ausgebeutet werden? Könnt ihr Euch das Leid vorstellen, welches sie ertragen um zu überleben?

Hier in Griechenland landen so viele Flüchtlinge, von der EU im Stich gelassen. Es gibt immer wieder Meldungen, dass Gelder dafür fließen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es egal ist, wie viel Stacheldrahtzaun um das Gebiet zwischen der Türkei und Griechenland gezogen wird, wie verzweifelt die Menschen sind? Mütter mit ihren Kindern überqueren selbst bei eisiger Winterskälte den Grenzfluss Evros. Es sind so viele gestorben, aber darüber lese ich in diesem Blog nichts, wenig. Griechenland wird auch hier allein gelassen.

Ich habe schon geschrieben, dass auch ich mit Etlichem nicht einverstanden bin. Aber … „mein Name ist Mensch“. Lassen wir uns nicht von Geld blenden, bleiben wir Mensch. Wie traurig muss ein Mensch sein, verlassen in der Fremde. Von Stacheldraht umgeben und ohne Perspektive, dem entrinnen zu können? Ich wünsche allen Zynikern, das mal am eigenen Leib zu erleben. Fern der Heimat, seiner Familie, und den Schleppern so viel Geld zahlen zu müssen, wofür wiederum alle Familien zusammengelegt haben um dann darauf zu warten, dass der „Auserwählte“ wiederum die Familien in der Heimat unterstützt.

„Mensch zu sein“ trifft auf immer mehr Menschen nicht mehr zu. Wenn ich hier einkaufen gehe, werde ich belagert. Wir leben von einer sehr kleinen Rente, aber es reicht. Schaut mit offenen Augen und kauft Nahrung auch für die hier lebenden Flüchtlinge. Wenn ich unterwegs bin, organisiere ich Essen für die Flüchtlinge. Ich bin fremd in diesem Land und weiß nichts anderes zu unternehmen.

Ich bin nicht zufrieden mit diesem Beitrag und würde gerne noch viel mehr schreiben. Ich komme aus der ehemaligen DDR und war als Kind auch einmal Flüchtling. Wir schliefen als Familie mit 5 Personen in einem Zimmer. Wir erhielten Decken und mein Vater fand schnell Arbeit. Das hier in Griechenland übertrifft jedoch alles.

Denkt mal nach Leute … es geht nicht immer nur um Geld um Politik … auch wenn das eine das andere nicht ausschließen muss. Aber wir Menschen müssen leben, und wir müssen unsere Kinder vor einen Alptraum schützen. Erhebt Euch und wehrt Euch, überall! Könnt Ihr damit leben, wenn in Afrika die Kinder an Hunger sterben? Ab und an zu Weihnachten mal zu spenden? Habt einen „ruhigen Schlaf“.

Ich möchte nur zum Nachdenken anregen, ein Rezept habe ich nicht. Ich möchte eine Träne für die Menschen, Kinder, Frauen, die beispielsweise den Evros, sprich den Grenzfluss zwischen der Türkei und Griechenland in der Hoffnung auf ein besseres Leben überqueren und dabei ertrinken oder erfrieren.

Eurotrauma, Dollartrauma. Die Welt ist nicht gerecht.

Patriotismus der Reeder in Griechenland

16. Juni 2012 / Aufrufe: 2.549 15 Kommentare

Die Ankündigung der Radikalen Linken in Griechenland, die Steuerbefreiungen der Reeder streichen zu wollen, scheint letztere ernsthaft beunruhigt und verärgert zu haben.

Ein am 12 Juni 2012 publizierter Artikel der amerikanischen Agentur Bloomberg  bezog sich nicht auf Wahlkampfäußerungen von SYRIZA-Funktionären und auch nicht auf „pikante“ Enthüllungen über das Englisch des Parteiführers der SYRIZA-Partei, Alexis Tsipras. Er bezog sich jedoch auf die 175 Milliarden Euro, die laut den Angaben der Agentur die unversteuerten Gewinne der griechischen Schiffseigner in den letzten zehn Jahren darstellen, was allerdings weder mit der Informierung der Bürger noch mit dem Wahlkampfgeschehen in Zusammenhang zu stehen scheint.

Das Griechenland, welches sich ändern will und muss, wird gewaltsam und über drei Tage im Sternbild „Iphikratis Amyras“ platziert, zur selben Stunde wo die schmähenden – bis sogar beleidigenden – Erklärungen griechischer Reeder auf dem Informationsteller fehlen, den die meisten Massenmedien servieren.

Die „Wahlkampfdrohung“ der SYRIZA, die Beziehung zwischen dem griechischen Staat und der Schifffahrt mit dem „Ziel der Abschaffung der 58 provokativen verschiedenen Steuerbefreiungen und Schaffung eines beständigen Steuersystems, welches der grundrechtlichen Auflage entsprechen wird, dass alle griechischen Staatsbürger zu den Steuerlasten beitragen, von Grund auf untersuchen zu werden„, scheint die Reeder und im weiteren Sinn ein komplettes Medien-Netzwerk beunruhigt zu haben.
Gesamten Artikel lesen »

Carrefour zieht sich aus Griechenland zurück

15. Juni 2012 / Aktualisiert: 10. Juni 2014 / Aufrufe: 1.361 3 Kommentare

Carrefour zieht sich aus Griechenland und vom Balkan zurück und überträgt die Beteiligung an dem Joint Venture Carrefour Marinopoulos an den Marinopoulos-Konzern.

Die französische Supermarktkette Carrefour gab den Verkauf ihrer Beteiligung an dem Joint Venture Carrefour Marinopoulos an den Konzern Marinopoulos bekannt. „Die Konzerne Carrefour und Marinopoulos beschlossen, die Verwaltung der Betriebe der Carrefour Marinopoulos (Griechenland und Zypern) dem Marinopoulos-Konzern anzuvertrauen und einigten sich auf Maßnahmen, welche ihrem Joint Venture gestatten, den Herausforderungen der aktuellen Konjunkturlage in Griechenland zu begegnen„, lautet es in der einschlägigen Bekanntmachung.

Als Ergebnis wird Marinopoulos zum ausschließlichen Rechtsnachfolger der Carrefour in Griechenland, Zypern, Bulgarien, Albanien und anderen Balkanländern werden. Die französische Kette gab bekannt, dass sich die außerordentliche Belastung aus der Veräußerung ihrer Beteiligung auf 220 Millionen Euro belaufen wird.

Der Konzern Carrefour bestätigt das während der Dauer ihrer Kooperation der Familie Marinopoulos immer gezeigte Vertrauen mit der Übertragung des Eigentums und der Antragung der Geschäftsführung dieser führenden Gesellschaft in einem Land, mit dem die Familie Marinopoulos besonders verbunden ist und in dem die Familie Marinopoulos besser als jeder andere in der Lage ist, die Leitung und den Kurs der Gesellschaft in einem schwierigen Umfeld zu gewährleisten„, wird in der einschlägigen Bekanntmachung angeführt, während der Präsident des Marinopoulos-Konzerns Leonidas Marinopoulos erklärte: „Diese Vereinbarung bietet Carrefour Marinopoulos die erforderlichen Mittel und die Flexibilität, um ihr unternehmerisches Modell zu verbessern, weiterhin ihre Kunden zu bedienen und ihre vorherrschende Position in Griechenland zu festigen.

Die Transaktion wird in den kommen Wochen zum Abschluss gebracht werden und unterliegt der Genehmigung der zuständigen Behörden. Es sei angemerkt, dass die Aktie der Carrefour zu Beginn der Sitzung der Pariser Börse um fast 3% stieg.

(Quelle: Naftemporiki)

PV-Anlagen in Griechenland im Visier von Dieben

15. Juni 2012 / Aufrufe: 359 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland geraten photovoltaische Anlagen zunehmend ins Visier von Dieben, welche die Installationen plündern oder sogar auch komplette Anlagen demontieren.

In Griechenland häufen sich die Fälle, in den Diebe photovoltaische Parks heimsuchen und die Installationen plündern, wobei der angerichtete Sachschaden den Wert der eigentlichen Beute (= vorzugsweise Kabel, Transformatoren usw.) häufig um ein Vielfaches übersteigt, oder aber sogar auch komplette Anlagen demontieren.

Letzteres ereignete sich neulich in der Präfektur Serres, wo der Eigentümer eines außerhalb des Ortes Strymonochori liegenden PV-Parks seinen Augen nicht traute, als er auf dem Gelände seiner PV-Anlage, deren Stahlumzäunung an mehreren Stellen durchbrochen worden war, nur noch nackte Betonsockel vorfand, während 176 der insgesamt 220 von ihm aufgestellten Panels spurlos verschwunden waren.

Informationen zufolge drangen die Dieb spät in der Nacht mit einem Lastwagen in die außerhalb des Wohngebiets liegende Anlage ein, demontierten die Panels mithilfe von Spezialwerkzeugen und machten sich unbemerkt mit ihrer Beute aus dem Staub. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf über 80.000 Euro.

(Quelle: in.gr)