OECD soll Bürokratie in Griechenland abbauen

27. Juni 2012 / Aufrufe: 469

Griechenland trägt dem OECD gegen eine Vergütung von 1,2 Mio. Euro vertraglich an, auf 13 Schlüsselsektoren einen drastischen Abbau der Bürokratie herbeizuführen.

Gemäß dem Beschluss des ehemaligen kommissarischen Ministers für Verwaltungsreform, Pavlos Apostolidis, wurde der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Bemühung um die drastische Reduzierung der Bürokratie auf 13 ausgewählten Sektoren der Wirtschaft und die Stimulierung des Unternehmertums, aber auch des Investitionsklimas angetragen.

Die zu analysierenden Basissektoren sind: Landwirtschaft und Agrarsubventionen, Bilanzen, Gesellschaftsrecht, Energie, Umwelt, Fischerei, Lebensmittelsicherheit, Pharma-Gesetzgebung, Verträge, Statistiken, Steuerrecht (MwSt.), Telekommunikationen, Tourismus, Arbeitsumwelt und Arbeitsverhältnisse. Der einschlägige Vertrag, der nach Ratifizierung durch das neue Parlament in Kraft treten wird, umfasst eine Vergütung an den OECD in Höhe von 1,2 Millionen Euro, während das Projekt in 7 bis spätestens 10 Monaten ab der Vertragsunterzeichnung zum Abschluss gebracht worden sein muss.

Gemäß den Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) wird die griechische Wirtschaft mit den höchsten Bürokratie-Kosten in Europa belastet, da die Summe der Verwaltungsbelastungen sich auf 6,8% des BIP bzw. etwa 16 Milliarden Euro beläuft.

(Quelle: in.gr)

  1. Heinz
    29. Juni 2012, 17:01 | #1

    So, und wenn das Projekt beendet und die Vorschläge vorliegen, wird das Ganze in den Schubladen verschwinden, weil da Dinge drin stehen werden, die Mumm bei der Umsetzung erfordern und den hat ein Samaras nicht. Nicht mal in kleinen Dosen.

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