Lidl setzt Investitionen in Griechenland fort

27. Juni 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 2.098

Die seit 15 Jahren mit inzwischen 220 Geschäften in Griechenland präsente Lidl-Hellas investiert und expandiert im Gegensatz zu anderen Firmen auch weiterhin im Land.

Vasiliki Adamidou, Direktorin für Kommunikation und Public Relations der Lidl-Hellas, brachte die Verpflichtung Lidls zum Ausdruck, dem griechischen Konsumenten zur Seite zu bleiben und weiterhin in Griechenland zu investieren und damit sowohl den inländischen Lebensmittelmarkt als auch die griechische Gesellschaft und Wirtschaft zu unterstützen.

In unserer unmittelbaren Planung liegt, unser Netz auszuweiten, im Gegensatz zu vielen anderen Gesellschaften, welche sich unschlüssig zeigen, in der gegenwärtigen kritischen Phase in Griechenland zu investieren„, betonte sie charakteristisch und fuhr fort: „Derzeit wird von griechischen Bauunternehmen auf Attika sogar ein weiteres Lager von 35.000 qm errichtet, mit dessen Fertigstellung im Jahr 2013 hunderte feste Arbeitsplätze geschaffen werden, während wir in Thessaloniki zur Erweiterung der Logistik schreiten und zusätzliche Arbeitsplätze für unsere Mitbürger sicherstellen.

Lidl stellt die günstigste Option in Griechenland dar

Weiter führte Frau Adamidou an: „Ab dem Zeitpunkt unserer Gründung in Griechenland waren die Preise die konkurrenzfähigsten auf dem Markt, welche Tatsache von unseren tausenden zufriedenen Kunden, aber auch der quantitativen Erhebung bestätigt wird, die von der ICAP (Januar 2012) durchgeführt wurde und wonach Lidl in Griechenland wegen seiner Dynamik in der Bereitstellung preiswerter Produkte die vorteilhafteste Wahl bei den Supermärkten darstellt.

Außerdem haben sich die Lidl-Geschäfte einen Namen gemacht, Produkte ausgezeichneter Qualität zum besten Preis zu bieten, welcher Umstand unmittelbar zur Geldersparnis seitens der Konsumenten beiträgt. Einen weiteren grundsätzlichen Vorteil der Lidl Hellas stellt der Fakt dar, dass sie in den letzten Jahren eine große Anzahl von Aktionen unternehmerischer gesellschaftlicher Verantwortung entwickelt hat und sich damit aktiv in die griechische Gesellschaft einbringt und die empfindlichen gesellschaftlichen Gruppen unterstützt und dabei die Ernährung, Gesundheit, Gesellschaft, Umwelt und die Arbeitnehmer als ihre Basisachsen hat.

Speziell heute, in einer für alle Konsumenten schweren Epoche, hört die Firma auf die Bedürfnisse unserer Mitbürger und entwickelt Aktivitäten mit Verantwortungsbewusstsein und in Unterstützung der lokalen Gesellschaft. Diese Aktivität stellt einen signifikanten Vorteil dar, da sich der Konsument für Lidl entscheidet und weiß, dass ein Teil des Geldes, welches er selbst für den Kauf von Produkten ausgibt, zu ihm selbst, seinen Mitbürgern, der Gesellschaft zurückkehrt.

Abschließend unterstrich Frau Adamidou: „Wir haben ein Ladennetz an den geeignetesten Punkten in Griechenland aufgebaut, damit wir der Mehrheit der Konsumenten zu Diensten stehen können. In den 15 Jahren unserer Präsenz in Griechenland haben wir 220 Läden geschaffen und decken den größten Teil des Landes ab. Wir sind besonders zufrieden, dass uns die Konsumenten vertrauen und uns mittels ihrer Einkäufe unterstützen.

(Quelle: Vradyni)

  1. Monalisa
    28. Juni 2012, 10:27 | #1

    Endlich mal ne gute Nachricht!

  2. Odysséas Oplítis
    28. Juni 2012, 18:01 | #2

    Bei meiner letzten Recherche-Reise nach Griechenland (Dodekannisia, Kyklades, Athina) war LIDL der einzige Supermarkt, in dem die Lebensmittel bezahlbar waren. (Ich bekomme keine Prozente von LIDL!!) – Ich hatte einmal mehr zynisch als scherzhaft geschrieben, dass das beste, was ein griechischer Verbraucher tun kann, sei, sich in der Nähe von LIDL anzusiedeln – notfalls mit dem Zelt.
    Ich möchte das in Anbetracht der Lage vieler griechischer Freunde hier noch einmal ohne jeden Zynismus wiederholen. Und das, obwohl ich weiß, dass LIDL keine CARITAS ist und im Umgang mit seinen Mitarbeitern als maßlos gilt.
    Im Vergleich zum Umgang manch eines griechischen Hoteliers mit seinen albanischen, bulgarischen, russischen, ukrainischen, rumänischen Mitarbeitern gehört LIDL zu den SISTERS OF MERCY. Und hierfür brauche ich keine Statistik und keine Zeitungsberichte, sondern nur meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen. Eine Schande für Griechenland ebenso wie der große Erfolg der „neonazistischen Schlägertruppe von CHRISSI AVGI, im Vergleich zu denen die tumben Nationalisten von L.A.O.S regelrecht Waisenknaben sind.“ (Schlusskapitel meines im Herbst erscheinenden Buches: Der freie Fall des Ikaros.

  3. niki stavraki
    28. Juni 2012, 20:08 | #3

    Kann ich nur zustimmen, bin sowieso heilfroh,dass es LIDL in Griechenland gibt

  4. V99 %
    28. Juni 2012, 23:53 | #4

    LIDL ist der letzte ueberlebende der bekannten deutschen Ketten in GR. Es gab mal Plus und ALDI hier. Besonders ALDI hat mich erstaunt. Die haben komplett neue Supermaerkte aus dem Boden gestampft, also nicht einfach ein bestehendes Gebauede umgebaut und sind dann, direkt zum Anfang der Krise ploetzlich wieder verschwunden. Auch ein Bereichsleiter konnte mir nicht sagen wieso.
    Was die Preise angeht, sollte man genau vergleichen. Ich kann jetzt nur von Athen reden. Da haben auch andere noch ein Woertchen mitzureden. Was sich bei LIDL lohnt sind immer die Angebote. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass in letzter Zeit immer mehr griechische Produkte in den Regalen stehen. Seit kurzer Zeit gibt es z.B. ein ausgezeichnetes, sehr guenstiges (im Vergleich zu anderen Landeseigenen Produkten), griechisches Bier. Ansonsten kann ich AB-Vasilopoulos empfehlen, oder CARREFOUR (was ja jetzt auch griechisch ist). Interessanter Weise sind in letzter Zeit sehr viele gute Angebote zu finden, besonders auch in Ketten, wo es bis vor kurzem sehr teuer war. Schade finde ich, dass es einige Leute gibt, die in LIDL das personifizierte boese Deutsche sehen, Anstatt einen grossen Arbeitgeber fuer ihr Land.

  5. Philhellener Antipatriot
    30. Juni 2012, 12:19 | #5

    Lidl ist bekanntermaßen ein Drittel teurer als in anderen Ländern und deswegen läuft auch ein Verfahren gegen Lidl.
    Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch ist auf’m Land überall billiger und frischer als in Supermärkten.

  6. tabascofan
    30. Juni 2012, 13:29 | #6

    Dass Lidl in Griechenland teurer ist als in anderen Ländern, liegt nicht „an den bösen Deutschen“ oder an sonstigen Verschwörungstheorien, sondern an den speziellen Schwierigkeiten, die ausländische Unternehmen mit dem griechischen Staat haben, wenn sie dort investieren. Alles langwierig, schwierig, teuer, bürokratisch, unsicher…
    Ich bin kein Fan dieser Discounter, aber ich freu mich für die griechische Bevölkerung, dass wenigstens Lidl noch nicht aufgegeben hat.

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