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Deutschland, Deutschland, über … Allen?

26. Juni 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 816

Autor: Panos Kolokotronis

Krise und Vollendung

Es ist unbeschreiblich, wie sehr Deutschland die Vollendung der Vereinigung Europas will. Seit vielen Jahrzehnten, und nicht zu vergessen, dass es zwei Weltkriege verursachte, welche die Mehrheit der Länder in Schutt und Asche hinterließen, und das griechische Gold – sprich den „Besatzungskredit“ – zu Staub machte.

Außerdem sind für den Staat als Gebilde weniger die Entschädigungen für die deutschen Bestialitäten das zentrale Thema. Diese stellen eine Rehabilitierung der Nachfahren all jener dar, die durch die deutschen Barbareien ihr Leben verloren. Das zentrale Thema ist die Rückzahlung des Besatzungskredits, der in Vergessenheit gerät.

Berlin also, das weiterhin von der vollständigen Kontrolle des Alten Kontinents träumt, teilte in den letzten Tagen bzw. in Erwartung der Zuflucht auch Spaniens zu dem Rettungsmechanismus mit, die Vollendung Europas müsse beschleunigt werden. Bezeichnend sind die gegenüber der französischen „Figaro“ abgegebenen Erklärungen des Außenminister des Landes, Guido Westerwelle, der das Thema praktisch auf seine Basis brachte. Indem er also äußerte, „die Krise zeigte, dass die Notwendigkeit zur Beschleunigung der Vollendung besteht„, meint er im Wesentlichen, dass es für den starken Norden eine Gelegenheit sei, den wirtschaftlich schwachen Süden zu „absorbieren“.

Außerdem, für Deutschland und speziell seinen Außenminister „ist Europa mehr als nur ein gemeinsamer Markt und eine gemeinsame Währung. Es ist eine Gemeinschaft zum Ausdruck einer Kultur.“ So wie wir sagen, in welchem Bezug steht die griechische Küche zu der polnischen und die spanische zu der finnländischen Musik? Von einer solchen kulturellen Osmose sprechen wir!

Nein, wie sich Europa heute präsentiert, besteht es in nichts anderem außer einem geographischen Begriff – und selbst das ist relativ. Sei es auch einem wirtschaftlichen, wegen der gemeinsamen Währung, die jedoch allerdings nur für 12 der 27 Mitglieder der Union gemeinsam ist. Das Europa der christlichen Religion, des römischen Rechts und der griechischen Kultur, als Definition des Paul Valéri, besteht nicht nur nicht, sondern tendiert vor dem Willen der mächtigen Akteure nach Macht mit Füßen getreten zu werden – auf Basis auch der nietzschen Philosophie.

Die Schuman-Vision bezüglich einer Vereinigung der Länder, damit ein neuer Krieg vermieden wird (genauer gesagt war das Ziel die völlige Kontrolle der deutschen Wirtschaft, daher auch die Montanunion), wurde vollständig in ein deutsches Bestreben umgekehrt, alles und jeden zu kontrollieren. Und das müssen wir eingestehen, nämlich dass es einen deutschen Erfolg trotz der Tatsache gab, dass zu dem wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutschland alle beitrugen – von der Wirtschaftshilfe der USA bis hin zu den griechischen Arbeitskräften.

Die große Frage ist also, unter welchen Bedingungen und Umständen wir Europäer diese Vollendung wünschen. Weil sich der sogenannte Euroskeptizismus inzwischen zu einer Reaktion auf eine Union nicht auf Basis der Parität, sondern auf Basis der vollständigen Unterjochung wandelt. Und so etwas wird nicht leicht akzeptiert werden.

Quelle: Vradyni
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

  1. Crosswind
    27. Juni 2012, 10:19 | #1

    Sei Dir gesagt: Deutschland, bzw. alle deutschen Regierungen der Nachkriegszeit sind auch nur Werkzeuge/Marionetten ganz anderer Mächte/Profiteure, welche sich das heutige Szenario in Europa ganz entspannt von der Seitenlinie aus anschauen. Auch Deutschland wird fallen – mit der Ratifizierung des ESM am kommenden Freitag wird der Grundstein dafür gelegt…

  2. Igor
    27. Juni 2012, 10:58 | #2

    Schade…ein sehr informativer Blog wird durch solche Artikel mehr und mehr zu einem Anti-Deutschland-Blog.
    Ich bin Deutscher und arbeite in Griechenland und bin gegenüber diesem Land sehr positiv gestimmt! Ich bin gerne hier und mag die Griechen sehr.

    Dennoch sollte bei aller Diskussion, die wir heute haben, nicht vergessen werden, wodurch diese Situation überhaupt entstanden ist und wer dafür verantwortlich ist.

    Sicherlich NICHT die deutsche Regierung!

    Den Verweis im Ersten Absatz auf die zwei Weltkriege, die mit dem heutigen Deutschland und seiner Politik nicht im Entferntesten etwas zu tun haben, finde ich unter aller Sau (mir fällt leider kein passender, weniger ausfälliger Ausdruck ein, sorry)!

    RSS-Feed Abo gelöscht.

  3. Ottfried Storz
    27. Juni 2012, 12:26 | #3

    Der Artikel ist extrem rückwärtsgerichtet, bietet keinerlei Lösungsansätze und ist zudem historisch verfälschend (Deutschland Schuld an 1. Weltkrieg ?).
    Vollendung bezeichnet laut Wikipedia die Vollkommenheit. Das wollen hoffentlich alle Politiker.
    Da ich die meiste Lebenszeit in Deutschland verbringe und dort auch intensiv Medien erlebe, ist mein extrem starker Eindruck, dass die „Vollendung der Vereinigung Europas“ weder bei deutschen Politikern, noch in der Bevölkerung ein akutes oder drängendes Thema ist.
    Von angeblichen „Träumen“ einer „vollständigen Kontrolle des Alten Kontinents“ finde ich hier weder Belege, noch Diskussionen, die in diese Richtung gehen.

    Absolut dominierende Hauptthemen sind seit Jahren hingegen die Stabilisierung der Wirtschaften und Währungsschwankungen, hierzu gehört bei den PIIGS-Staaten insbesondere Einsparungen und Effizienzsteigerungen. Das wird ausserhalb Griechenlands auch verstanden.

    In Griechenland jedoch sucht man scheinbar immer und permanent nach Schuldigen außerhalb Griechenlands inklusive neuer Verschwörungs-Ideen – und leider nicht nach Verbesserungen.

  4. Moppel
    27. Juni 2012, 16:32 | #4

    @Igor
    Auch eine Art, sich der Realität zu verweigern.
    Panos Kolokotronis wird es jedenfalls nicht kümmern, ob seine (übersetzten) Artikel von Deutschen gelesen werden oder nicht: er schreibt für Griechen, erreicht als anerkannter und etablierter Journalist eine beachtliche Leserschaft und trägt letztendlich zur Gestaltung der öffentlichen Meinung in Griechenland bei – gleich ob es den Lesern dieses oder irgend eines anderen Blogs passt oder nicht.

  5. Igor
    27. Juni 2012, 16:56 | #5

    @Moppel
    Genau um die Gestaltung der öffentlichen Meinung geht es mir!

    Und bevor ich es in eigene Worte fasse, zitiere ich Ottfried, der es oben in seinem Beitrag auf den Punkt getroffen hat: „In Griechenland jedoch sucht man scheinbar immer und permanent nach Schuldigen außerhalb Griechenlands inklusive neuer Verschwörungs-Ideen – und leider nicht nach Verbesserungen.“

    DAS nenne ich „sich der Realität verweigern“.

    Dazu kann ich im Übrigen nur noch sagen, dass ich wie oben bereits geschrieben aktuell in Griechenland lebe und arbeite und mich eben NICHT der Realität verweigern kann und schon gar nicht will!

    Und ich behaupte keinesfalls, das von nicht-griechischen Regierungen keine Fehler gemacht worden sind.

    Es jedoch so hinzustellen, als würde die Entwicklung ausschließlich an Deutschland hängen und eben dieses Deutschland sei (so kommt es zumindest rüber) unverändert gegenüber der Weltkriege ist reines Gehetzte und dient sicherlich nicht der Lösung und Verbesserung der Situation.

  6. Moppel
    27. Juni 2012, 18:47 | #6

    @Igor
    Schön, dann sind wir uns doch einig: Realität ist, dass solch wirres Zeug publiziert wird und seine Klientel hat. Deswegen begrüße ich es, auch von solchen Publikationen Kenntnis zu erhalten und die dahinter stehenden meinungsbildenden Urheber und Medien einordnen zu können – zu denen definitiv nicht ein kleines Nischen-Blog zählt, das überwiegend Übersetzungen publiziert und die Inhalte sprachunkundigen Lesern zugänglich macht.

    Was die Kommentare von Ottfried Storz betrifft, sind diese ausnahmslos nach ein und dem selben stereotypen Muster gestrickt: Deutschland + Deutsche gut, Griechenland + Griechen schlecht, fallweise mit irgendwelchen zusammenkopierten „Fakten“ garniert. Hat meinen einen gelesen, hat man alle gelesen.

  7. Ottfried Storz
    27. Juni 2012, 20:43 | #7

    Lieber Moppel,
    ich widerspreche dir. Auch ich erachtete BILD- & Focus-Hetze als daneben. Ich kann mich auch nicht erinnern, behauptet zu haben, das „Deutschland + Deutsche gut“ seien.

    Was mir jedoch auffällt, ist eine im Vergleich z.B. zu Spanien (wo dies ganz anders ist) extreme Neigung sowohl der griechischen Medien, aber auch vieler Griechen, „DEN“ Hauptschuldigen im Ausland und bei „DEN“ Politikern zu suchen, die „irgendwie“ immer gewählt wurden. Ich habe zudem noch in keinem Land – vor der Krise- so wenig langfristigen Gemeinsinn und so viel Individualinteressenverfolgung erlebt, wie in Griechenland. „Interessen der Gesellschaft“ kümmdert unglaublich viele Griechen kaum.

    Gleichzeitig beobachte ich in Griechenland eine unverändert extrem unternehmerfeindliche Realpolitik, verbunden mit unverändert unglaublich großem Verwaltungsaufwand – und Beamtenzahl. Privatisierungen wurden sowohl von 1995 bis 2010 (wo fast alle Staaten Eisenbahnen, Luftfahrt- und Energiegesellschaften etc verstaatlichten), als auch danach kaum oder nicht umgesetzt.
    Unverändert rangiert Griechenland ja bei entsprechenden Erhebungen zu Unternehmerfreundlichkeit (wie auch Korruption) an letzter Stelle in der EU.

  8. Ariadne
    28. Juni 2012, 08:21 | #8

    Wenn ich Artikel wie den obigen lese, drängt sich mir immer die Frage auf, weshalb GR eigentlich um jeden Preis in der EU und im Euro bleiben will. Erhofft man sich, weiterhin auf Kosten anderer profitieren zu können, oder ist es einfach eine Frage des Prestiges?
    Wenn ich mit den Statuten eines Vereins nicht einverstanden bin, dann werde ich nicht Mitglied oder trete baldmöglichst aus. Immer nur meckern und sich beklagen, bringt gar nichts und macht GR in Europa zusehends unbeliebter. Der nicht mehr vorhandene Tourismus spricht Bände.

  9. Xanthippe
    28. Juni 2012, 09:28 | #9

    Diese Frage beschäftigt zunehmend auch andere Länder und wurde gestern von Monti endlich einmal klipp und klar auf den Punkt gebracht:

    Dann fährt (eben) der Euro zur Hölle!

    … und mit ihm hoffentlich das sadomasochistische Pack, das sich an dem Elend anderer zu ergötzen pflegt.

  10. scheurer
    28. Juni 2012, 12:49 | #10

    >> Es ist unbeschreiblich, wie sehr Deutschland die Vollendung der Vereinigung Europas
    >> will. Seit vielen Jahrzehnten, und nicht zu vergessen, dass es zwei Weltkriege
    >> verursachte, welche die Mehrheit der Länder in Schutt und Asche hinterließen,
    >> und das griechische Gold – sprich den “Besatzungskredit” – zu Staub machte.

    Wenn man sich derartig aus dem Fenster lehnt, sollte man sich vergewissern, dass
    die Fakten stimmen:

    laut Wikipedia ist das „griechische Gold“ nach England gelangt
    und der “Besatzungskredit” hätte nach heutigen Wert lediglich
    einen Wert von etwa 3,2 Milliarden Euro.

    Wenn man diesen Betrag mit dem deutschen Anteil an EU Hilfen für Griechenland
    vergleicht, war das ganze kein schlechtes Geschäft für GB.

    Da selbst Optimisten nicht davon ausgehen können, dass GB seine Schulden jemals
    bezahlt, sollte diese Argumentation auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen
    werden.

  11. V99 %
    28. Juni 2012, 12:53 | #11

    Ach ja, der Hr. Kolokotronis. Wie sehr hat der mir mit seinem exaltiertem Polarisierungsdrang doch gefehlt 😀
    Vielleicht hat er ein Trauma von dem EM-Spiel erlitten und denkt jetzt dass Schuman ein Deutscher war? Und die Montanunion, wurde allein von Deutschland gemacht? Armer Hr. Kolokotronis, gibt es denn keinen vielgelobten griechischen Arzt der Helfen kann?
    Wenn solche Leute zur „Gestaltung der öffentlichen Meinung in Griechenland“ beitragen bleibt mir nur uebrig zu sagen: kalinichta Ellada!

  12. mazu
    28. Juni 2012, 15:20 | #12

    Was die Kommentare von Ottfried Storz betrifft, sind diese ausnahmslos nach ein und dem selben stereotypen Muster gestrickt: Deutschland + Deutsche gut, Griechenland + Griechen schlecht, fallweise mit irgendwelchen zusammenkopierten “Fakten” garniert. Hat meinen einen gelesen, hat man alle gelesen.

    @Mopel
    Durch die Verunglimpfung Anderer wird Deine Meinung auch nicht unbedingt richtiger.

    Und wenn man mal in Erinnerung rufen will: am Begin der Krise hies es immer: Merkel führt nicht genug, Deutschland muss mehr führen,D wartet zu stark ab, etc. pp.

    Jetzt wird mehr geführt, und jetzt ist es auch nicht recht: jetzt heisst es, D will GR oder gleich Europa übernehmen,…

    Ich sag Dir mal was : hier in D kann inzwischen das Wort ‚Krise‘, ‚Euro‘, etc. keiner mehr hören. Wie wollen nur noch, das das aufhört. Je schneller, desto besser. Hier verfällt die Infrastruktur, kein schnelles DSL aufm Land, Schlaglöcher gross wie Melonen, keine 5 Euro mehr für Hartz4-Empfänger, keine Bereinigung der kalten Progression, aber Mrd. für andere Länder werden anscheinend von der politischen Klientel zwischen Tür und Angel beschlossen. Das kann man keinem mehr vermitteln.

    Wir in D wollen nicht führen, und keiner hat ein Interesse, Einfluss in GR zu nehmen. Wir wollen aber, das dt. Steuergelder zuerst in D eingesetzt werden. Das ist alles.

  13. tabascofan
    28. Juni 2012, 15:35 | #13

    Ich lese sehr viel, aber so einen Unsinn hab ich noch nie gelesen. Na gut, soll doch jeder schreiben, was er will. Aber, lieber Griechenland-Blog, warum drucken Sie sowas ab? Als Kuriosität? Weil Sie das auch glauben?? Meinen Sie, dass ein solcher Hetzartikel irgendwie zielführend ist???
    Wer oder was ist das denn, die angegebene Quelle: Vradyni. Kann mir das mal jemand erläutern?

  14. tabascofan
    28. Juni 2012, 15:48 | #14

    @Xanthippe
    Nein, zur Hölle fahren wird er sicherlich nicht, der Euro. Aber vorstellbar ist schon, dass er auseinanderbricht. Der Geburtsfehler des Euro war eben, dass er Länder mit vollkommen unterschiedlicher Wirtschaftsleistung und ebenso unterschiedlicher Mentalität zusammenschweisste. Für manche Länder, auch Griechenland, ist der Euro einfach die falsche Währung. Eigentlich sollte der Euro die europäischen Länder einander näherbringen, inzwischen ist er ein sozialer Sprengstoff zwischen den Euro-Staaten, das lässt sich auch hier in diesem Blog gut nachlesen.
    Deshalb meine ganz persönliche Meinung: Je eher, desto besser für alle.

  15. Griechin62
    29. Juni 2012, 04:40 | #15

    Was soll das, warum wird dieser Artikel übersetzt, zu was soll er dienen und was bezweckt man damit!? Der Artikel von Panos Kolokotronis, steht ganz klein und ganz unten in der Vradyni; war dieser Artikel so wichtig, um unbedingt übersetzt zu werden oder dient die Übersetzung der Volksverhetzung!?

    Ich muss Igor recht geben; es ist Schade und ich fange auch an zu glauben, dass dieser sehr informative Blog, leider durch solche Artikel immer mehr zu einem Anti-Deutschland-Blog wird.

    Leider gibt es in meiner Heimat viele solche Panos Kolokotronis, die anscheinend gerne den Focus ins Ausland setzen und dabei helfen, dass die griechische öffentliche Meinung, sich der Realität verweigert.

    Ich verstehe es nicht, ich bin auch eine stolze Griechin, liebe auch meine Heimat sehr und glaube auch, dass Fehler in Europa gemacht wurden und immer noch gemacht werden. Ich habe aber dabei glaube ich, nicht die Fähigkeit der Selbstkritik verloren und sehe auch unseren riesigen selbstgemachten Schuldanteil in dieser Krise!
    Ich glaube auch, dass diese Krise für Griechenland zwei Gesichter hat. Ein Gesichtspunkt ist die europäische Finanzkrise, die ganz Europa betrifft, so wie tabascofan es schon geschrieben hat, weil Länder mit vollkommen unterschiedlicher Wirtschaftsleistung und Mentalität zusammen geschweißt worden sind, die nicht zusammen passen. Und weil, alle in Europa verpasst haben, das Fundament von diesem vereinigtem Europa genug zu schützen. Griechenlands zweiter Gesichtspunkt ist, dass es uns schlimmer und als erstes getroffen hat, weil wir in Europa das schwächste Glied sind und nicht weil Deutschland anstrebt das „vierte Reich“ zu werden! Unser innenpolitisches katastrophales kurzsichtiges System, unsere Luftblase in der wir lebten, und unsere Fähigkeit zur Selbstzerstörung waren und sind die Gründe, warum es Griechenland so erwischt hat!! Wann begreifen wir dies endlich!?
    Wann fangen wir an in den Spiegel zu schauen, um endlich zu erkennen was und wer wir wirklich sind? Ja, wir (unsere Vorfahre) haben der Welt viel gegeben, aber die meisten in der Welt haben was daraus gemacht! Aber, was haben wir aus dem Beständigem, was uns unsere Vorfahren hinterlassen haben gemacht?? Nichts nur Provisorium!!!
    Wir haben unsere Identität und das gemeinschaftliche Gesellschaftsgefühl verloren. Wir verstecken uns hinter falschen Stolz und Patriotismus und wir suchen ständig nach Schuldigen außerhalb Griechenlands. Wir setzen unsere Fantasie für ständige neue Verschwörungsideen ein, anstatt Energie und die Fantasie auf uns zu konzentrieren.

  16. tabascofan
    29. Juni 2012, 13:09 | #16

    Ich lese hier sehr oft vom griechischen Patriotismus. Wer keine Steuern zahlt, ist nicht patriotisch.

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