Rechtsextremisten in Griechenland blasen Wahlkundgebung auf Kreta ab

30. April 2012 / Aufrufe: 636

Bevölkerung und Träger der Provinz Viannos auf Kreta in Griechenland haben sich energisch eventuelle Wahlkundgebungen rechtsradikaler Kandidaten verbeten.

In dem Ort Amiras des Gemeindeverbandes Viannos im Regionalbezirk Heraklion versammelten sich Einwohner auf dem zentralen Dorfplatz, um eine Kundgebung der Chrysi Avgi zu verhindern, die dann auch abgesagt wurde.

Sowohl die „Vereinigung der Holocaust-Opfer der Gemeinde Viannos“ als auch die Gemeindeverwaltung, Bürger und Träger des Gebietes betonten, dass „die Bevölkerung von Viannos, die zahlenmäßig die zweithöchste Anzahl an Holocaust-Opfern in Griechenland hatte, den Nostalgikern Hitlers nicht gestatten wird, sich in das Gebiet der Opfer zu begeben, und sie unerwünscht seien„.

Der Oberbürgermeister von Viannos, Pavlos Baritakis, führte außerdem an: „Es steht ihnen frei, ihre Stimmzettel zu verteilen, weil dies die Regeln der Demokratie auferlegen. Sie haben jedoch kein Recht, ihre nazifreundlichen Ansichten und die Hakenkreuze feilzubieten. In Interpretation der Gefühle der Opfer der deutschen Besatzung und allgemein der Einwohner und Träger unserer Region teilen wir ihnen mit, dass sie in unserer Gegend unerwünscht sind.

(Quellen: in.gr)

  1. Jörg
    30. April 2012, 19:42 | #1

    Endlich mal eine Meldung wo mir warm ums Herz wird ! Wie im letzten Jahr auf Kos im alten römischen Theater beim Konzert als ich inmitten von Griechen der tollen Musik von theodorakis lauschte und genau wie diese Tränen in den Augen hatte !

  2. Catalina
    1. Mai 2012, 14:12 | #2

    Ich freue mich diese Meldung zu lesen. Sollte in den nächsten 3 Tagen noch öfters passieren, dass der goldenen Morgenröte die Kundgebungsplätze verwehrt werden

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