Patriotismus in Griechenland hat viele Gesichter

2. April 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 1.167

Angesichts der anstehenden Parlamentswahlen in Griechenland wird viel über Patriotismus geredet, der leider häufig zweckdienlich missinterpretiert wird.

Dank des konzertierten Bashings aus dem Ausland wurde speziell den intellektuell weniger gesegneten Massen / Michels nachhaltig eingehämmert, alle Griechen seien schlitzohrige Betrüger, Faulpelze und Schmarotzer. Dass es auch „andere“ Griechen bzw. Strömungen gibt, die in den gesteuerten populistischen Mainstream-Medien geflissentlich unerwähnt bleiben, dokumentiert zum wiederholten Mal ein von dem Professor der klassischen Philologie und Schriftsteller Herrn Giorgis Giatromanolakis in der griechischen Tageszeitung „To Vima“ publizierter Artikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Die Übernahme / Verbreitung des nachstehenden (übersetzten) Textes ist ausdrücklich und auch ohne vorherige Rückfrage erwünscht, sofern auf angemessene und geeignete Weise auf die Quelle(n) verwiesen wird.

Ehrlichkeit, Schaffen und Stolz

Der Patriotismus hat viele Gesichter. Und viele Beine. Hektor war ein Patriot. Er verkündete die Verteidigung des Vaterlands. Er kam zu Tode, jedoch beschuldigen ihn manche als Nationalisten. Einige der Kämpfer von Marathon wurden als Verräter beschuldigt. Die Revolutionäre von 1821 (um sie nicht zu vergessen) waren früher reine Patrioten. In letzter Zeit wird jedoch auch über sie Dieses und Jenes geflüstert. Venizelos (gemeint ist Eleftherios Venizelos) war sowohl Patriot als auch Verräter! Die Soldaten von 1940? Patrioten, jedoch erwiesen sich einige als weniger patriotisch als andere. Die Widerstandsorganisation „Ethniki Antistasi“ (Εθνική Αντίσταση) war eine patriotische Bewegung, erwarb jedoch irgendwann zwei Gesichter. Das „gute“ und das „böse“.

Der idiotische „Patriotismus“ der Obristen endete in einer nationalen Tragödie. Die patriotische PaSoK-Partei führte uns dort hin, wo wir uns heute befinden. Die patriotische Linke hat Stalinismus und Messianismus durcheinandergebracht. Die patriotischen Abgeordneten haben die Sitzordnung verwechselt. Manchmal sitzen sie „rechts“ und reden „links“. Manchmal tun sie das Gegenteil. Die „Wutbürger“ zeigen ihren Patriotismus mit dem Werfen von Joghurts, Beschimpfungen und Erniedrigungen.

Echter und unechter Patriotismus

Ich gestehe ein, dass Vorstehendes wahrscheinlich naiv ist. Ich glaube jedoch, dass es eine Situation zeigt, die uns in einem hohen Grad charakterisiert: die öffentliche Sache wird als persönliche aufgefasst und vorgeschoben. Alles wird auf Basis des allmächtigen Dogmas interpretiert: mein Bekenntnis steht über dem Bekenntnis des anderen. Der Patriotismus, den ich im Vorliegenden meine, ist echt. Der andere ist unecht.

Diese allgemeine Unklarheit über die Natur des Patriotismus ist in unseren Tagen größer. Aus einem sehr einfachen Grund: wir wissen in einem hohen Grad nicht, wo das Richtige und wo das Falsche liegt. Uns ist immer noch nicht die Wahrheit bekannt. Wer hat Recht, Herr Lukas Papadimos oder Frau Luka Katseli? Wann handelten gewisse Politiker richtig? Als sie für das erste Memorandum stimmten oder als die selben gegen das zweite Memorandum stimmten? Zeigen unsere Opfer ein Ergebnis oder nicht? Sollen wir im Euro bleiben oder ausscheiden?

Hier tut sich der gute Patriot schwer. Und zu Recht. Deswegen auch die „launenhaften“ Ergebnisse der Meinungsumfragen. Deswegen auch die Unsicherheit. Die Unsicherheit gebiert jedoch die Angst, und die Angst ist in einer Demokratie der schlimmste Ratgeber. Deswegen auch die faschistoiden Bewegungen. Und der amerikanische „Traum“ des Waffenbesitzes und der Selbstjustiz, den Verschiedene versprechen. Andauernd hören wir über die bebrüteten Eier der Schlange. Über die Eskalation der Gewalt und der Kriminalität. Wir sehen die traurigen Ausschreitungen in den Stadien. Wie soll der gute Patriot in dieser Trübheit reagieren?

Gute Patrioten tun ihre Arbeit und zahlen Steuern

Der gute Patriot muss heutzutage zu allererst und vor allem aufgeschlossen sein. Der gute Patriot des Jahres 2012 ist erfinderisch, beherrscht und entschlossen, zu überleben. Der gute Patriot erledigt auch in der Epoche des Memorandums weiterhin seine Arbeit. Er zahlt auch die (ungerechten) Steuern. Er bestiehlt nicht den Staat. Er gewährt und akzeptiert keine „Gefälligkeiten“. Der gute Patriot / Gymnasiumlehrer legt sich nicht auf die faule Haut, weil er – tatsächlich – nicht so bezahlt wird, wie es ihm gebührt: er unterrichtet. Der gute Patriot / Universitätsprofessor widmet sich seinem Werk. Unabhängig von Gesetzen und Vorschriften. Allgemein: dort, wo es der Staat und die Parteien bei Parolen belassen, tut der gute Patriot / Bürger das, was er als richtig und kreativ erachtet.

Der Schlussartikel der Verfassung (früher war es 114) bestimmt, dass „die Einhaltung der Verfassung dem Patriotismus der Griechen anvertraut ist, die berechtigt und verpflichtet sind, sich mit jedem Mittel Jedem entgegen zu stellen, der sie gewaltsam aufzuheben versucht“. Schön. Und wie, bitteschön, haben wir diesen Patriotismus all die Jahre gezeigt? Mit Steuerhinterziehungen und Steuerbetrügereien? Mit „Gefälligkeiten“, Schmiergeldern, gönnerischen Anstellungen? Mit gewerkschaftlichen Geschenken? Mit Renten an Tote und Beihilfen an gewiefte Blinde?

Patrioten haben keine Rhetorik und Hysterie nötig

Müssen also in diesem letzten Artikel möglicherweise auch gewisse andere, weniger rhetorische und heldenhafte patriotische Verpflichtungen definiert werden? Wie beispielsweise, dass die Griechen ihren Patriotismus auch zu zeigen haben, indem sie Steuern zahlen? Indem sie die öffentlichen Mittel usw. respektieren? Ebenfalls ist hinzuzufügen, dass die Einhaltung der Verfassung ebenfalls dem Patriotismus des Staates selbst anvertraut ist. Dass er verpflichtet ist, für die Bürger Sorge zu tragen und nicht, sie zu betrügen. Schließlich sollte geschrieben werden, dass die Einhaltung der Verfassung auch dem Patriotismus der Parteien anvertraut ist. Eine Partei ist nicht patriotisch, weil sie es einfach verkündet. Sie zeigt mit ihren Handlungen und ihrer Haltung, dass ihre Priorität der Bürger und nicht das Parteiinteresse ist.

Kurz gesagt: müssen wir vielleicht – speziell unter den heutigen schweren Umständen – noch einmal über verschieden Formen des Patriotismus nachdenken, die uns bisher entgingen? Die Ehrlichkeit ist eine Form des hehren Patriotismus. Die Einhaltung unserer Verpflichtungen. Die vernünftige, jedoch unnachgiebige Verteidigung unserer Rechte. Der gemäßigte Ton unserer Stimme. Der Patriot bedarf keiner Rhetorik und Hysterie. Er denkt und arbeitet gelassen, kreativ und stolz. Ausdruck des Patriotismus ist auch das Schaffen. Ich glaube jedoch, dass die vielleicht höchste Form des Patriotismus der Stolz ist. Die Misere ist ein unpatriotischer Akt.

(Quelle: To Vima)

  1. muss sowas sein………
    2. April 2012, 11:29 | #1

    Ich wünsche mir sehr, daß die Griechen ihre Wirtschaftskrise so in Griff bekommen, daß das „alte Bild“ wiederhergestellt wird und sie am Ende über die lächeln können, die sie so niedergemacht haben.
    Meiner Meinung nach wurde durch den Euro viel Ungutes verursacht (Hass, Gier, Eifersucht,… und so oft ohne Grund, weil viel von der negativen Meinung durch andere geschürt wurde), ja auch ich wunderte mich manchmal etwas arg……. – wenn die junge Generation die alten Werte wieder aufnehmen kann, da Griechenland viele Größen an Persönlichkeiten vorweisen kann, was Medizin, freiheitsliebende Patrioten, etc… betrifft, dann sehe ich eine gute Chance dafür.

    Wenn jeder sich überlegt welche Werte fürs tägliche Leben wirklich wichtig sind, sich nicht verführen läßt von den kurzlebigen Werten und den notwendigen Respekt nicht verliert was Mensch, Natur und Umwelt betrifft –
    ich glaube dann sind wir auf dem richtigen Weg etwas bewegen zu können und den Stolz brauchen wir dabei nicht zu verlieren, dann ist die Meinung – was andere den Griechen gegenüber betrifft – doch völlig gleich, die sollte uns eh egal sein, wenn es um ein so wunderschönes Land wie Griechenland geht!
    Stärke ist eigene Wege zu gehen und nicht der „Schafsherde“ hinterher zu laufen –
    wir alle besitzen ein Hirn um zu denken und müssen uns nichts vormachen lassen,
    wir dürfen uns nicht für ein „paar Euro“ käuflich machen, die eh dorthin wandern wo wir nichts davon haben!
    Lassen wir das zu, dann laufen wir Gefahr, daß Griechenland wirklich bald „ausverkauft“ ist und sie um ihre Freiheit entgültig beraubt wurden.

  2. Holger Lippert
    2. April 2012, 11:38 | #2

    …Professoren der klassischen Philologie stünden dem Land besser an als die derzeitigen “Fachleute“, denen eine wichtige Kompetenz fehlt: das Sozialgefuehl. – Loehne, Gehaelter und Renten zu kürzen statt verschwundene Gewinne und Steuern zu re-patriieren -, auch das ist
    unpatriotisch.

  3. Philhellener Antipatriot
    2. April 2012, 18:10 | #3

    Das entscheidende könnte sein, herauszustellen, daß Patriotismus und Nationalismus zwei verschiedene Paar Stiefel sind und in Deutschland lehrt die Geschichte, daß das eine und das andere zusammenhängt. Das mag in Griechenland anders sein, wo die Junta von weiten Teilen als antipatriotische Verräter gesehen werden und man auf Widerstand und Klassenkämpfe durchaus stolz sein kann. Die Sache hat allerdings den Haken, daß man dabei leicht aus dem Auge verliert, daß es in Griechenland verschiedene Bevölkerungen gibt und erst, wenn die nicht gegeneinander agieren, sondern zusammen – trotz aller Gegensätze, die sich gegenseitig befruchten werden – wird es eine Chance geben, nicht nur das jetzige Regime zu stürzen, sondern auch sich nicht erneut von neuen Heilsbringer verarschen zu lassen.
    Aus dem Spektrum des Autors kommen immerhin „Sozialisten“, die die Ansiedlung zwecks Ackerbau von Flüchtlingen auf Inseln fordern und dabei geflissentlich ignorieren, daß große Teile der griechischen Landwirtschaft ohne die totale Ausbeutung von „IIlegalen“ im Eimer wäre. (Nebenbei: Wer bei Lidl Dosentomaten kaufen will, wird z.z. keine finden, weil die „illegalen“ Pflücker in Süditalien gegen ihre Camorra-Slaventreiber streiken; wegen dieser „Arbeitsverhältnisse“ kosten Kiwis ja auch nur 19 cents.) Auch soll nicht unerwähnt bleiben, daß die „kommunistische“ Gewerkschaft PAME bei der inzwischen über 120 Tage andauernden Besetzung des Stahlwerks in Aspropyrgos mit Chrissi Avgi zusammengearbeitet hat, genauso wie die KKE auch kein Problem hatte mit ND zu koalieren. Dementsprechend verweist der Autor auf die Patrioten von 1821 und verschweigt, daß der albanische Anteil nicht unerheblich war und wenn er etwas mehr Polemik braucht, könnte man darauf hinweisen, daß der liebe Herr Obama die Frechheit besitzt, den griechischen Unabhängigkeitstag mit dem amerikanischen gleichzusetzen, wo man sich dann fragt, wer dort dann die Osmanen waren und die immer wieder zu hörende antihellenische Polemik „seit 180 Jahren pleite“ würde dann auf ihre Füße fallen, indem sie sich mal einfach vorstellt, wie Amerika nach 500 Besetzung aussehen würden, wenn die europäischen Besatzer abziehen würden; ganz zu schweigen davon, daß damals Griechenland ja nur halb so groß war wie heute.
    Griechische antifaschistische Parolen, wie, daß“ die Ägais weder „den“ Türken, noch „den“ Griechen gehört, sondern dem Fisch“, sind dann eventuell in ihrer Widersprüche auf die Spitze treibenden Radikalität nicht nur radikal, sondern fortschrittlich. Nicht umsonst ist die anarchistische Bewegung in Griechenland, auch wenn das alle internationalen „demokratischen“ Medien ignorieren, so stark und läßt sich nicht nur historisch nur mit der Machnowina in der Ukraine vergleichen, sondern sie wird genauso stark werden und allen Revolutionären weltweit ein Beispiel geben.
    In diesem Sinne, hier ein kleiner Bericht über die – natürlich auch ignorierten – Massenmobilsierungen und landesweiten Zusammenstöße am 24. und 25. März, „Griechenland im Rausch von Tränengasparaden“:
    http://de.indymedia.org/2012/03/327499.shtml
    und den Massenfestnahmen in Athen die letzten Tage:
    http://de.indymedia.org/2012/04/327771.shtml
    An die Betreiber des in letzter Zeit immer besser werdenden Blogs: Diese Artikel sind rechtlich nicht geschützt und zur freien Weiterverwendung!

  4. Monalisa
    2. April 2012, 20:06 | #4

    Patriotismus ist mit das Letzte, was die Welt braucht. Es ist doch purer Zufall wo jemand geboren wird. Einer erblickt im Schlaraffenland das Licht der Welt, der andere zieht die Arschkarte und wird aufs Jenseits vertröstet. Wozu Patriotismus gut sein soll, muss mir erst mal einer plausibel erklären.

  5. Athanasios Papapostolou
    2. April 2012, 23:50 | #5

    Patriotismus ist albern und verengt den Blick auf das Klare und essentielle. Eines unser grössten Schwächen in Hellas ist eben dieser jämmerliche Patriotismus der zusammen mit der orthodoxen Kirche jegliche gesellschaftliche Veränderung so unendlich schwerer macht als zum Beispiel in Mittel- und Nordeuropa. Solange wir in anachronistischen Mustern von Ehre, Stolz und Vaterland verharren solange werden wir keinen Fortschritt sehen. Zur Hölle damit.

  6. admin
    3. April 2012, 04:26 | #6

    @Philhellener Antipatriot
    Danke für die „Blümchen“!
    Die konzertierte Polemik verunsichert auch uns zunehmend in dem ursprünglichen Bestreben, wider besseres Wissen Perlen an Schweine zu verfüttern …

  7. Odysséas Oplítis
    3. April 2012, 10:37 | #7

    „Ich glaube jedoch, dass es eine Situation zeigt, die uns in einem hohen Grad charakterisiert: die öffentliche Sache wird als persönliche aufgefasst und vorgeschoben. Alles wird auf Basis des allmächtigen Dogmas interpretiert: mein Bekenntnis steht über dem Bekenntnis des anderen.“

    Ich wundere mich, dass dieser zentrale Satz von den Kommentatoren geflissentlich übersehen wird. Ist er doch der Kern des Kommentars. Gemeint ist doch wohl, dass das jeweils persönliche Wohl als Gemeinwohl deklariert wird. „Jedem das seine, mir das meiste – ja, alles“ auf diese Haltung habe ich dieses Verhalten vieler Griechen in meinem letzten Buch komprimiert.
    Wenn der ADMIN von „Perlen“ spricht (er meint offensichtlich den Kommentar), dann hat er Recht. Denn derartige Gedanken wie die oben sind in der veröffentlichten griechischen Meinung mehr als selten. – Nur, wer sollen dann die „Schweine“ sein?

  8. Heinz
    3. April 2012, 14:03 | #8

    @admin

    War das nötig? Ist das zielführend?

  9. Philhellener Antipatriot
    3. April 2012, 16:32 | #9

    @admin
    Da gibt’s eine ganz einfache Lösung: Und wenn nur einer den Scheiss liest, war es das wert, denn der eine könnte damit total viel bewegen, sei es daß er daraus ein hammergeiles (Dreh)Buch oder LIed zaubert, sei es, daß sich per Suchmaschinen erst Jahre später die richtigen Adressaten finden werden oder sei es das Schreiben an sich, gegen diese Öde, die dadurch an Trostlosigkeit verliert und man nicht mehr ganz so traurig ist, weil man ja eigentlich lieber in der Ägäis rum schnorcheln und Octopussies in ihren Löcher aufstöbern würde.
    Perlen, selbst die falschen aus Steckmuscheln – obwohl man das ja heute nicht mehr macht – werden niemals von Säuen verdaut werden, weil man daraus einfach beim Goldschmied wunderbare Ringe machen lassen konnte.
    Mein Hauptproblem im Moment ist allerdings, daß die nächste Flasche Tsipouro derartig weit weg ist, daß ich dann wohl einen Kurier schicken werde. Aber zum Glück finde ich seit Jahren fast täglich geile griechische Musik zum umsonst runterholen, wo ich mich langsam frage, ob man das nicht mal professioneller angehen sollte und diese, für eine derartig kleines Land außerordentliche Musikszene pusht und sie durch Mitteleuropa auf Tour schicken sollte.
    Eins merke ich allerdings zunehmend: Selbst der „fortschrittliche“ deutsche Punker glaubt dem Propagandaministerium immer mehr und der „Türke“ um die Ecke entwickelt Sympathien, die er sich vor einem Jahr nicht erträumt hätte, obwohl er schon immer die ein oder andere griechische Leckerei im Programm hatte und wenn ihm dann von der „Mouza als Sieg Heil“ Version von ntv berichtet wird, kriegt er richtig krasse Augen, wo man sich dann doch fragt, ob man den Sender nicht mal beim Presserat anscheissen sollte.

    Da ja vermutlich auch weiterhin die Türkei der größte Wirtschaftspartner Griechenlands ist, fragt man sich natürlich, ob man diese Option mal weiter anchecken sollte. Das könnte sogar ganz offiziell funktionieren, nach dem Motto „die wollen uns ja eh nicht in der EU“. Dafür müßten allerdings türkische Populisten beim nächsten Pontos Gedenktag die Fresse halten und mal ganz kess ihre Kriegsdrohung aus ihrer Politik raus zaubern. Ehrlich gesagt glaube ich nicht so ganz dran, aber wer weiß, wenn man das geschickt macht und den „kleinasiatischen balkanesischer Wirtschaftsraum“ ausbaut, braucht man die Deppen ja eh nicht dafür.
    Vielleicht hat dieser Knabe dazu ja auch ein paar Einfälle:http://www.taz.de/Kolumne-Besser/!90846/

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