Nationalbank in Griechenland wechselte gefälschte Dollarnoten ein

3. April 2012 / Aktualisiert: 28. März 2018 / Aufrufe: 549

Die Filiale der Griechischen Nationalbank in Psachna auf Euböa in Griechenland half einem Fälscher, eine beachtliche Menge gefälschter Dollarnoten gegen echte Euro zu tauschen.

Der „Trick“ fand bereits Anfang Januar 2012 statt, wurde jedoch erst jetzt aufgedeckt. Ein dreister Täter erschien zweimal bei der in Rede stehenden Bankfiliale und tauschte am 04. Januar 100 Banknoten zu je 100 Dollar und am nächsten Tag noch einmal 70 Banknoten zu je 100 Dollar gegen den entsprechenden Betrag Euro ein.

Da die konkrete Bankfiliale nicht mit dem speziellen Gerät zur Überprüfung von Banknoten ausgerüstet war, wechselte der Kassierer insgesamt 17.000 US-Dollar ein. Erst nachdem die Banknoten bei der Zentrale der Griechischen Nationalbank eintrafen und überprüft wurden, stellte sich heraus, dass Geldscheine gefälscht waren!

(Quelle: Proto Thema)

  1. bickenbach
    3. April 2012, 17:21 | #1

    Leben wir immer noch im letzten Jahrhundert ? wo ein normales Geldinstitit nicht unterscheiden kann, ob eine Banknote gefälscht ist oder nicht ????

  2. Tox
    3. April 2012, 18:14 | #2

    Ich kann mich da noch an ein Erlebnis von vor 2 Jahren erinnern. Da wollte meine in GR lebende Schwester die Stromrechnung begleichen und hatte einen 500€-Schein dabei. Der Schein wurde zusammen mit ihrem Ausweis fotokopiert für den Fall dass sich herausstellt das er gefälscht ist. In D hat fast jeder Kiosk ein Prüfgerät!

    Das GR nicht so ganz auf der Höhe der Zeit ist war mir vorher schon bewußt aber das sowas bei einer Bank passiert ist a) einfach nur lächerlich oder b) ein Bankangestellter steckt mit dem unter einer Decke (was mich nicht wundern würde).

  3. zk_calabrese
    4. April 2012, 23:40 | #3

    Nein, gut bis perfekt gefaelschte US-Dollarscheine sind schwer bis fast gar nicht erkennbar. Hingegen werden die 200- und 500-er am seltensten von allen Euroscheinen gefaelscht – ausser in mit Farbkopierern statt mit Hirnmasse ausgestatteten DEI-Zahlstellen.

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