Griechenland ohne Zukunft in Eurozone

25. April 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 490

Laut dem Präsidenten des deutschen Wirtschaftsinstituts Ifo hat Griechenland in der Eurozone keine Aussicht auf Wettbewerbsfähigkeit.

Griechenland wird als Mitglied der Eurozone nicht wettbewerbsfähig werden können, während sich auch andere Euro-Wirtschaften, welche Problemen begegnen, möglicherweise schwer tun werden, Löhne und Preise im nötigen Umfang zu senken, meint der Präsident des Ifo-Instituts.

Persönlich glaube ich, dass Griechenland keinerlei Chance hat, innerhalb der Eurozone wettbewerbsfähig zu werden„, erklärte Hans-Werner Sinn im Rahmen eines Vortrags am 23 April 2012 in New York und betonte, dass sich auch andere Länder der Eurozone in eine entsprechende Lage geraten werden.

Was immer auch die Politiker sagen mögen, ist die Senkung der Löhne und Preise im notwendigen Maß ist in bestimmten Ländern Südeuropas unmöglich„, erklärte Herr Sinn. „Die Politik kann sich nicht über die Gesetze der Wirtschaft hinwegsetzen„, ergänzte er und deutete an, dass Griechenland und andere Länder des europäischen Südens aus der Eurozone ausscheiden müssen, wenn sie … es zu etwas bringen wollen.

(Quellen: Imerisia)

  1. Heinz
    25. April 2012, 12:22 | #1

    Über die Kaffeesatzleserei des Herrn Sinn müssen wir uns nicht wundern. Er schreibt und sagt auch viel Unausgegorenes über die Wirtschaft in Deutschland. Wenn es nach ihm ginge, müssten die Löhne in Deutschland alle gesenkt werden. Was das bringen soll, sagt er nie klar.
    Nehmen wir ihn also nicht wirklich ernst.

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