Abgeordnete in Griechenland gestatten Öffnung schweizerischer Bankkonten

11. April 2012 / Aktualisiert: 14. August 2017 / Aufrufe: 467

Die Mehrzahl der Abgeordneten in Griechenland erteilte die Zustimmung zur Öffnung eventueller Bankkonten in der Schweiz durch die Behörden.

Wie der Vorsitzende des griechischen Parlaments Philippos Petsalnikos mitteilte, wird die von den griechischen Abgeordneten, ausgenommen jener der parlamentarischen Fraktion der Partei Nea Dimokratia (ND), erteilte Vollmacht zur „Öffnung“ der – sofern vorhandenen – Bankkonten durch die schweizerischen Behörden über den diplomatischen Weg an die Schweiz übermittelt werden.

In einer Erklärung, warum die Nea Dimokratia sich an dieser Initiative nicht beteiligte, führte der Sekretär der parlamentarischen Fraktion der ND Konstantinos Tasoulas an, dass er die Initiative als fadenscheinig erachte, da er dem Parlament einen Vorschlag zur Durchführung der Überprüfung der – in Griechenland unter anderem für Parlamentarier gesetzlich vorgeschriebenen und obligatorischen – jährlichen „Vermögensdeklaration“ („πόθεν έσχες“) ausschließlich durch Justizbeamte vorgelegt hatte, der jedoch nicht angenommen worden war.

(Quelle: To Vima)

  1. Juls
    11. April 2012, 21:08 | #1

    wer will hier wen veraeppeln oder Sand in die Augen streuen?

    Hat wohl inzwischen jeder seine Schaefchen von der Weide geholt :-))

  2. iaourti iaourtaki
    11. April 2012, 21:12 | #2

    Nachdem man wahrscheinlich in dem letzten 2 Jahren eh alles nach Singapur schaffen konnte, weil man ihnen genug Zeit gelassen.
    Man sollte das Ganze dann noch mit einem Ultimatum an die Schweiz verzapfen, weil die sonst erstmal rum zicken werden.
    Aber, wer weiß, vielleicht mußte das meiste bereits wegen den Kürzungen ausgegeben werden und dann sind auf einmal 200 MRD „unter der Matratze..

  3. Ariadne
    12. April 2012, 08:55 | #3

    @iaourti iaourtaki
    Gelder, die auf Schweizer Banken liegen und nachweisbar aus kriminellen Machenschaften stammen, können mittels Amtshilfeverfahren SOFORT blockiert werden. Da „zicken“ die Schweizer Behörden nicht lange herum. Wenn aber die griechische Regierung nichts unternimmt, weshalb sollten dann die Schweizer aktiv werden? Es sind nicht die Schweizer, die die Kriminellen eines anderen Staates verfolgen müssen. Da braucht es kein Ultimatum, da muss nur endlich gehandelt werden. Aber von seiten der griechischen Behörden!

  4. iaourti iaourtaki
    12. April 2012, 23:01 | #4

    Staaten sind eh unnatürliche Konstrukte und gehören abgeschafft. Aber ich versteh das schon, wie’s läuft. Auf der einen Seite Pressekampagnen, wenn die Kohle in Lichtenstein oder Schweiz „angelegt“ wird, aber sobald die Mafia ihre Gelder nach Norden schafft und das Kapital nach Lehman rettet, ist großes Schweigen – und dabei gehörte bereits vor 2008 rund 1/3 der Wirtschaftskraft der Mafia. Und so ist das auch mit der Schweiz: Bankgeheimnis, Nummernbullshit, alles was das Massa so braucht, wie beim Tango gehören genau wie zur Korruption immer zwei dazu.
    Ich bin trotz allem eher der Meinung, Griechenland sollte seine Panzer schicken – und „nachweisbar kriminell“ wird ja eh nichts – auch nach Deutschland wegen der Reparationen, aber wer weiß, die Akten zur Reparationsfrage sind ja auch inzwischen wieder aufgetaucht …

  5. Ariadne
    13. April 2012, 09:22 | #5

    @iaourti iaourtaki
    Aber sicher! Wenn die Griechen Mist bauen, sind – wie immer und überall – alle anderen daran schuld. Nichts Neues unter der griechischen Sonne!

  6. iaourti iaourtaki
    13. April 2012, 23:35 | #6

    @Ariadne
    Absolut keine Ahnung, wie Du das da wieder raus liest, vor allem, weil es „Die Griechen“ ja eh nicht gibt, aber dafür, daß die Schweiz ein Land ist, in dem man nicht Trampen kann und Minarette verbietet, reisst Du eh eine ganz schön dicke Lippe.

  7. Ariadne
    14. April 2012, 10:34 | #7

    @iaourti iaourtaki
    In der Schweiz kann man nicht trampen? – Wusste ich gar nicht.
    Glücklicherweise waren die SchweizerINNEN klug genug, diese archaischen, phallischen Machtsymbole zu verbieten. Von mir aus braucht es übrigens auch keine Kirchtürme. Aber wir reden hier nicht über die Schweiz. Wieviele Minarette gibt es denn in GR? Mir ist noch keines begegnet.

  8. Juls
    14. April 2012, 16:44 | #8

    @ Ariadne

    der Satz # 5 ist nun schon so abgedroschen, da sollte einem doch mal irgendwann etwas Neues und Besseres einfallen….

    wenn einigen Menschen nichts mehr einfaellt, dann kommen oftmals diese allgemeinen und abgesrochenen Phrasen……Schade!

  9. Moppel
    14. April 2012, 18:02 | #9

    Ariadne:
    Wieviele Minarette gibt es denn in GR? Mir ist noch keines begegnet.

    Einfach mal die absurde Kontraposition aufgeben bzw. sich aus dem Reservat heraustrauen oder ersatzweise wenigstens googeln: Minaretts gibt es in Griechenland von Thrakien bis Kreta!

  10. iaourti iaourtaki
    15. April 2012, 01:22 | #10

    @Ariadne
    Alter Schweden seine Urgroßmutter, da fällt mir nur ein: Ton Steine Scherben – „Der Turm stürzt ein“ (gibt’s bestimmt auf youtube) und dann fällt mir ein: 9/11, als in einigen Reservaten die Korken knallten. Also, wenn schon Phallus, dann bitte echt und nicht „Türme“ in Griechenland, die du noch nie gesehen hast, weil du völlig vernagelt durch die Landschaft eiterst und in deinem Klischee von Hellas verharrst. Ich mein, wenn an jedem zweiten Laden Postkarten und kleinen Statuen von Satyr mit steifem Schwanz verscheuert werden, dann bist doch irgendwie falsch und solltest vielleicht mal die Amazonen suchen gehen; obwohl die sicherlich kein Problem mit Satyren haben.
    Hast du dir wenigstens ne Knarre besorgt, damit du das nächste Mal am Strand deine Hunde gegen den bösen Jäger verteidigen kannst, der wahrscheinlich nur an dir vorbei auf einen Delfin geschossen hat?
    Trampen? Schön, wenn’s auf einmal geht. Mir reicht das alte Trampergesetz: Bleib solange in Freiburg stehen, bis du eine Lift bis Italien bekommst und vermeide in der Schweiz auszusteigen.
    Und rein zufällig blässt aus die Boxen: „This is Brooke Shields and i got my favourite Radio Station for Rodney on the Roqs“ und dann kommt Agent Orange „Bloodstains“; ich empfehle dir für deinen nächsten Aufenthalt in deinem Haus in Griechenland: Radio Antidrasi.FM. Meine Schwester hört das immer, wenn sie sich denn mal alle Jubeljahre Griechenland erlauben kann, und dabei vergisst sie geflissentlich, daß man das auch zu hause online hören kann.

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