Photovoltaik in Griechenland – Alles den ollen Deutschen

26. März 2012 / Aufrufe: 1.742

Nun klauen sie Griechenland sogar die Sonne: Alles den ollen Deutschen und unseren sonstigen „solidarischen“ Partnern in Europa und jenseits des Atlantik!

Mit diesem Tenor erschien am 22 März 2012 ein Artikel in der Zeitung „To Pontiki“ (Το Ποντίκι, übersetzt: Die Maus) und moniert: „Sie stehlen uns die Sonne und wir freuen uns auch noch darüber! Nur dass nunmehr auch die Regierung und speziell die Personen ihren Stempel darunter setzen, welche das Land in die heutige Situation geführt haben!

„To Pontiki“ hat es Euch seit Monaten gesagt. Der neue institutionelle Rahmen, den das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (in dem Gesetzentwurf über das Areal des ehemaligen internationalen Athener Flughafens „Ellinkou“) für die photovoltaischen Anlagen vorantreibt, ist auf Basis der Interessen der Deutschen maßgeschneidert, die ihre weltweite Führungsposition in der Branche erhalten wollen …

Das „kleine“ Griechenland mit seinen beschränkten Installationsflächen für die konkreten Systeme stellt wegen seiner hohen jährlichen Sonneneinstrahlung, aber auch der (inzwischen) billigen Arbeitskosten das „Filetstück“ für alle Ausländer dar, die in der Solarenergie tätig sind. Somit haben unsere Partner jene Änderungen in die Bahnen geleitet, die sie haben wollten – und zwar mit der Hilfe unserer Regierungsfunktionäre, die keinerlei Bedenken hegen, ihnen den Weg zu ebnen und … die exklusive Nutzung abzutreten! Die Tatsachen sprechen für sich:

Novellierungen zu Gunsten der Handelsvertreter …

Am vergangen Donnerstag (22 März 2012) befand sich Giorgos Papakonstantinou in Berlin, wo er sich mit allen Vertretern der deutschen Interessen traf, allen voran Wolfgang Schäuble. Es gilt als gegeben, dass er mit ihnen alle Aspekte der deutschen Forderungen an Griechenland und hauptsächlich das Thema des Programms „Helios“ (griechisch: „Ήλιοs“) diskutierte, auf welches die Deutschen ungeduldig warten.

Kurz bevor er sich zu dem Treffen mit Schäuble begab, war der griechische Minister in einem Interview mit der Station Vima FM überdeutlich: „Dieses Programm wurde zu meiner Zeit als Finanzminister aus Diskussionen auch mit der deutschen Regierung geboren, damit wir die komparativen Vorteile unseres Landes nutzen und den Vorgang des Aufschwungs wieder ankurbeln. Obwohl das deutsche Finanzministerium nicht die gegenständliche Zuständigkeit hat (…), ist es ein kritisches Glied, damit die deutsche Regierung dieses Programm stützen kann. (…) Und heute werden wir bei dem Treffen mit Herrn Schäuble das Thema betrachten, wie die deutsche Regierung dieses große Projekt stützen und es umgesetzt werden kann.

Einen Tag nach den Begegnungen in Berlin legt der Minister Änderungen des Gesetzentwurfs vor, der die „Verwertung“ des Areals des Ellinikou und das Programm „Helios“ umfasst. Unter den forcierten Modifikationen ist auch die folgende … Einzelheit enthalten: Für alle Investoren, die für ihre photovoltaische Anlage zu wenigstens 80% europäische Ausrüstung wählen, erhöht sich der garantierte Verkaufspreis der Kilowattstunde (Einspeisungstarif) um 10%! Und diese Bestimmung wird für die neuen Verträge und nicht für all jene gelten, die bis heute abgeschlossen worden sind!

Manche hätten natürlich anstatt des Wortes „europäisch“ lieber „deutsche Ausrüstung“ gewollt, jedoch überlegten sich einige andere Vernünftigere, nicht provozieren zu müssen! Außerdem verschaffen sie selbst auch mit dem Begriff „europäisch“ den deutschen Interessen, die auf dem Sektor der Photovoltaik auf weltweitem Niveau eine Führungsposition inne haben, den größtmöglichen Vorteil.

Privilegierte Tarife, Fast Track und keine Kontrollen

Und die Geschichte ist hier nicht zu Ende. In einem anderen Artikel des selben Gesetzentwurfs wird bestimmt, dass die Erzeugerpreise für elektrische Energie aus regenerativen Quellen auf Basis der Preissteigerungsrate des Vorjahres angeglichen werden, unter Ausnahme der photovoltaischen Anlagen. Die Systeme, welche die Deutschen (und andere „Investitionsmächte“) interessieren, bleiben unbeeinträchtigt, und die Verkaufspreise werden wie auch bisher durch Ministerialbeschlüsse festgesetzt.

Wie Giorgos Papakonstantinou gegenüber deutschen Medien klarstellte, werden außerdem die Genehmigungsverfahren der Projekte, welche in das Programm „Helios“ eingegliedert werden, nach einem speziellen System erfolgen, also den Charakter des „Fast Track“ haben, damit die ausländischen Investoren keinen Hindernissen begegnen, aber auch keinen Kontrollen unterliegen werden … .

Laut Informationen brachten Schäuble und die von griechischer Seite Beteiligten auch das Thema des Preises zur Rede, zu dem sie die elektrische Energie von Griechenland kaufen werden. Die Preise des Stroms aus den griechischen PV-Anlagen werden mit einer speziellen zwischenstaatlichen Vereinbarung bestimmt werden, die sich in den Schubladen befindet.

Jetzt klauen sie uns auch noch unsere Sonne

Nun ist fortan absolut klar: Die Deutschen wollen die griechische Sonne „stehlen“, wie wir bereits seit Mitte vergangenen Oktobers schrieben, und zwar wird der Diebstahl in aller Legalität und zu den bestmöglichen Bedingungen für jene erfolgen … .

Außerdem ist das Programm „Helios“ auf Basis der deutschen Interessen maßgeschneidert. Wie in den Kreisen der Energiefunktionäre inzwischen offen geäußert wird, werden die großen Projekte bei den erneuerbaren Energien und speziell den photovoltaischen Systemen mit Hilfe der deutschen Kreditversicherungsorganisation Euler-Hermes, also eines Trägers finanziert werden, der in Fällen wie dem in Griechenland Sicherheiten, aber auch „warmes Geld“ bereitstellt. Außerdem ist der selbe Träger auch im Fall der DEI aktiviert worden, indem er praktisch den Weg öffnete, damit die griechische Elektrizitätsgesellschaft unter die Kontrolle der großen deutschen Energiekonzerne gelangt.

Der Leiter der DEI, Arthur Zervos, befand sich in Deutschland und setzte die Suche nach Möglichkeiten und Kapital zur Finanzierung der Investitionen fort, welche das Unternehmen geplant hat. Abgesehen von anderen Kontakten hatte er auch Begegnungen mit Funktionären des deutschen Finanzsektors und stellte die Finanzierung ungefähr der Hälfte der Kosten sicher, die für die Erstellung der Einheit „Ptolemaida V“ erforderlich sind. Das auf fast 700 Mio. Euro geschätzte Kapital wird die KfW-Bank geben.

Natürlich geben die Bankiers weder Almosen, noch verschenken sie Geld … . Mittels der Anlage in Ptolemaida sputen sich ihre Landsleute einfach nur, die DEI noch fester an ihren Wagen zu „binden“, bevor ein anderer (Amerikaner, Russe, Chinese oder Franzose) zuvorkommt und einen Anteil und den Zugang zum griechischen Energiesystem erwirbt. Natürlich finden sie auch Bereitwillige, ihnen einen roten Teppich auszurollen, damit sie eintreten!

(Quelle: To Pontiki)

  1. 26. März 2012, 09:49 | #1

    Die Griechen sind wirklich zu köstlich. Sie wählen Parteien die sie an supranationale Ausbeuter verkaufen, aber schuld sind immer die anderen. Nun klauen die Deutschen den Griechen ihre Sonne, die schon seit Anbeginn der Zeiten auf Griechenland scheint, ohne dass die Griechen auf die Idee kämen diese selber zu nutzen. So eine Ungerechtigkeit auch. Man verstehe mich nicht falsch, ich bin gegen die EU, und gegen die EU Politik Deutschlands, grade in Bezug auf Griechenland. Aber die Griechen sollten sich mal selber an die Nase fassen und überlegen ob sie nicht vielleicht selber schuld sind. Zum Verarsc….. braucht man immer zwei. Einden der verarsc…, und einen der sich verarschen lässt.

  2. Leo
    26. März 2012, 08:49 | #2

    Bei soviel Schwachsinn stockt einem der Atem. Die „Maus“ sollte deshalb auch dafür
    plädieren, daß Griechenland kein deutsches Geld mehr nimmt, keine deutschen Produkte
    mehr kauft und deutsche Touristen nicht mehr ins Land läßt. Die Deutschen werden das
    Überleben. Und die Griechen???

  3. muss sowas sein………
    26. März 2012, 09:34 | #3

    W a r u m – aus welchen Gründen – läßt Griechenland zu, daß die Deutschen „die griechische Sonne“ stehlen können,
    sauberen Strom die die griechische Bevölkerung kostengünstig nutzen könnten,
    warum geben sie dies aus griechischer Hand,
    dient dies schon als Pfand für die „Eurohilfe“?

    Sieht so H i l f e für das griechische Volk aus,
    wahrscheinlich wurden deshalb vor ca. 1 Monat die Banken mit Geld fast zum Nulltarif versorgt, – ich wundere mich nur, da ja gesagt wurde, daß es den deutschen Banken ja so schlecht ginge.
    Und in Deutschland, erst wurden große Subventionen für die Haushalte gewährt – nun soll ab April dieses „Projekt“ stark zusammengestrichen werden…

    Anstatt daß die Photovoltaikanlagen aus Griechenland stammen,
    dann wird noch verlangt, daß 90 % aus der „EU“ stammen sollen,
    so wird meiner Meinung nach sicher keine Wirtschaft angekurbelt.

    So langsam verliere ich den Glauben vollkommen, wenn von „Hilfe“ gesprochen wird, was Griechenland betrifft und das alles im Sinne vom Euro…

  4. muss sowas sein………
    26. März 2012, 10:09 | #4

    @EuroTanic

    Wer weiß was in den Verträgen steht, die Griechenland unterschrieb um die „Hilfe“ zu bekommen und das nötige „Kleingeld“, das Griechenland wahrscheinlich nicht flüssig machen kann.
    Das meine ich mit den „Knebelverträgen“ – die Sonnenenergie wäre für die Griechen so wichtig wenn sie sie selber nutzen würden und könnten, schon wegen der Arbeitsplätze, die Produktion der Photovoltaikanlagen, sie könnten so viel Strom verkaufen, das wäre wirklich eine Hilfe.

    Wir sollten halt nie vergessen, wenn wir von Griechen sprechen – ist das ein himmelweiter Unterschied ob wir von der Regierung reden oder von den „Normalbürgern“ –
    das sehe ich in DE genauso,
    ich selbst fühle mich als hilflos und schon fast als entmündigt – kann und darf so was sein, da ja die Regierungen von dem „Volk“ gewählt wird……..

  5. Spartacus
    26. März 2012, 11:21 | #5

    Die politiker-mafia in griechenland ist genauso eine vetternpolitik wie in deutschland, da kann das volk sich dumm und dämlich wählen, die schattenregierung bleibt die selbe, nur mit anderen namen dann. Was diese mafia versteht, ist nur gewalt. Und dass die banken weder almosen geben noch geld verschenken ist ein naturgesetz, die banken rauben es sich vom volk, deswegen heißen die auch bangster.

  6. V99 %
    26. März 2012, 13:51 | #6

    Die Photovoltaik Populismus Micky Maus hat zugeschlagen!
    Vorneweg, hat dieser fabulierende Schreiberling von der Technik, ueber die er schreibt keine Ahnung. Es wird wieder nur ein Schuldiger fuer die eigene Unfaehigeit, mit Technik und Investitionen umzugehen, gesucht. Selbst im boesen Deutschland wird gerademal 3 (!) % des gesamten Strombedarfs durch Photovoltaik gedeckt! Interessanterweise sind bis geschaetzte 80 % (!) aller in D aufgestellten Panels Made in China (D Marktfuerher?)! Eine Anlage mit einem sehr hohen Wirkungsgrad kann gerade mal 15 W pro Quadratmeter erzeugen (Durchschnitt ~12W). Dazu kommt ein fuer GR erheblicher Nachteil, der aber von der Photovoltaik Lobby gerne verschwiegen wird, naemlich dass Anlagen nur bei relativ niedrigen Temperaturen mit der Maximalleistung arbeiten. Werden sie durch die Sonnenstrahlung weiter erwaermt, koennen sie nicht mehr mit der hoechsten Leistung Energie erzeugen.
    Auch der „Transport“ groesserer eingespeister Strommengen bedarf einer Infrastruktur, die in GR noch lange nicht vorhanden ist. Zuerst muss naemlich direkt vor Ort eingespeist werden koennen, was weite Teile des griechischen Festlandes vor erhebliche Probleme stellen duerfte. Es wird also eine Diskussion um ungelegte Ostereier gefuehrt, mit dem Ziel der Stimmungsmache gegen andere EU Laender und die IMMER gern verteufelten Investoren. Sicher gibt es unter denen auch schwarze Schafe, aber prinzipiell alles in diese Richtung abzulehnen und sonst keine Alternativen darstellen zu koennen ist leider auch ein „griechisches Phaenomen“ geworden.
    Ich halte von Photovoltaik als gross angelegte Energieloesung fast gar nichts, da die technischen Nachteile einfach noch viel zu gross gegenueber anderen vorhandenen alternativen Energiequellen sind. Zufaelligerweise habe ich heute den folgenden Artikel dazu gefunden, der auch die Lobbyismus gesteuerte Bundesregierung sehr gut blossstellt und mit den Maerchen der Photovoltaik aufrauemt:
    http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13451001/Der-grosse-Schwindel-mit-der-Solarenergie.html

  7. Konstantin
    26. März 2012, 17:12 | #7

    Der Artikel könnte auch lauten; Nun verkaufen unsere unfähigen Politiker auch noch die Sonne

    Überall werden Schuldige gesucht, Steuerhinterzieher, Banken, EU-Länder.
    Selten wird mal über die Unfähigkeit der Politiker in Griechenland geschrieben und das sie es ja waren die das Land in den Ruin geführt haben.
    Es müsste eine neue Demokratische-Partei entstehen ohne Mitglieder von reichen Familien die schon jahrelang in Griechenland eine Monarchie praktizieren, wei ab von jeder Demokratie.
    Aber leider hat der Grieche genauso wenig Möglichkeiten wie wir hier wirklichen Einfluss auf die Politiker aus zu üben. Man wählt und die machen dann eh was sie wollen.

  8. Mensch sein
    26. März 2012, 21:42 | #8

    Ganz recht. Die Parteien werden vom Volk gewaehlt. Sie haben immer viele Wahlversprechungen die dann letztendlich nicht eingehalten werden. Und….es trifft wie immer die, die am Wenigsten haben und besitzen. Es ist der Irrsinn was im Moment laeuft. So viele kleine Geschaefte haben zumachen muessen. Ich kenne so Viele, die von 300 – 400 Euro im Monat auskommen muessen und das bei den Preisen hier in den hiesigen Supermaerkten. So viele sind arbeitslos und haben keine Krankenversicherung mehr. Meine Baeckerin, eine redliche Frau, die sehr viel arbeitet und immer fleissig ihre Verkaeufe in die Registrierkasse eingegeben hat wird nun wieder nachlaessiger bei Kunden, zu denen sie Vertrauen hat. So verstehen wir mal wieder, dass es nicht ordentlich zugehen kann, wenn der Mensch nicht genug zum Leben hat. Naehrboden fuer Kriminalitaet und Korruption. Nur ein Mensch, der genug zum Leben hat, kann grosszuegig sein und… Gesetze beachten, die fair sein muessen. In Deutschland gibt es auch genug Steuersuender und Korruption. An die eigene Nase fassen bitte. Wo es Gesetze gibt, gibt es auch Luecken. Passt auf Leute, es dauert nicht lange, dann ist auch Deutschland dran. Es kann einfach nicht funktionieren, diese grossen kapitalistischen Machenschaften wo das Kapital regiert und menschenverachtend ist. Ich bin uebrigens keine Kommunistin, schon mal so im Vorraus, damit das abstempeln wegbleibt.
    Ich bin mittlerweile dafuer (ich bin Deutsche) Lidl und ueberhaupt deutsche Waren zu boykottieren um die griechische Wirtschaft zu unterstuetzen. Ich kaufe auch nicht mehr in den grossen Supermaerkten ein, sondern in den wenigen noch kleinen vorhandenen. Ich habe angefangen Dienstleistungen gegen Ware einzutauschen. Es sind kleine Dinge, aber wenn viele mitmachen unterstuetzen wir wenigstens die Griechen, bei denen viele Deutsche gerne zu Gast leben. Es ist nicht nur die Sonne, das schoene Land, der historische Hintergrund, sondern besonders die herzliche Gastfreundschaft, der wir hier immer noch begegnen.

    In diesem Sinne, zerfleischt mich nicht. Bin nicht die grosse Politikerin, ein Mensch, der weiter sehr gerne hier willkommen sein moechte.

  9. Elgreco
    27. März 2012, 09:42 | #9

    @ Konstatin

    Ich habe eine bessere Überschrift, Nun verkaufen unsere Korrupten Politiker die auf deutsch, französischen Lohnlisten stehen auch noch die Sonne und das Staatsvermögen, welches dem Volk gehört und keiner Regierung, zum Dumpingpreis .
    Keine sorge, die griechische Gesellschaft weiß ganz genau wo die Probleme liegen und geht mit dem vorherrschenden Politischen System und der eigenen Gesellschaft sehr kritisch um. Aber sie weiß auch das die Ursachen nur zum Teil in Griechenland zu finden sind. Vielleicht sollte sich das Ausland auch mal die frage stellen, haben wir an der Krise in Griechenland eine gewisse Mitschuld ???
    Diese Diskussion wird in Politik und Presse verhindert. Man hat ja sein Sündenbock, wozu sich seiner Mitschuld stellen.

    Zurück zu Photovoltaik Thema, der Artikel mag zwar Provokativ geschrieben sein, aber im Kern hat dieser recht. Die Photovoltaik in Deutschland ist auf den absteigenden Ast, China ist mit ihren Modulen konkurrenzlos günstig. Was nun machen, um Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern ? Diese von den Griechen subventionieren lassen, kennen wir doch von anderen Bereichen, oder ?
    Mit Hilfe Korrupter Politiker baut man in Griechenland teure Solarparks auf, obwohl es mit chinesischen Modulen deutlich günstiger währe. Zusätzlich gibt es mit griechischen Steuergeld eine satte Prämie pro eingespeiste KW, die deutlich höher liegt als der Durchschnitt in Europa. So sind die Arbeitsplätze für die nächsten Jahre in Deutschland gesichert und man freut sich dort einen satten Handelsüberschuß auf kosten der Europäischen Partnern. Und was gibt es für die Griechen, die Rechnung !!!

  10. Heinz
    27. März 2012, 18:18 | #10

    @Elgreco

    „So sind die Arbeitsplätze für die nächsten Jahre in Deutschland gesichert und man freut sich dort einen satten Handelsüberschuß auf kosten der Europäischen Partnern.“

    Elgreco ist Ihnen bekannt, dass gerade drei deutsche Panelhersteller Insolvenz angemeldet haben? Also nichts da mit sich an Griechenland gesund stoßen.

  11. Elgreco
    28. März 2012, 12:10 | #11

    @ Heinz
    Da waren die drei scheinbar nicht schnell genug, mit wem verhandelt – wenn man davon sprechen kann – die griechische Regierung über Photovoltaikanlagen? China ist es nicht.

    Alle zukünftigen Einnahmen des Helios-Projekts fließen auf das Speerkonto, das von der griechischen Regierung unter dem Druck Deutschlands und der EU angelegt wurde.

  12. zero
    28. März 2012, 14:14 | #12

    @muss sowas sein
    Zitat: Anstatt daß die Photovoltaikanlagen aus Griechenland stammen…

    Mir ist kein griechischer Hersteller bekannt…liegt vielleicht daran, das es keine gab und gibt bzw. nicht konkurrenzfähig sind.
    Aber liest man ja immer wieder, wir sehr die griechische Automobilindustrie, die gr. Maschinenbauer, gr. Softwareproduzenten, etc. von D gemobbt werden… wenn es D nicht gäbe, wäre nach gr. Vorstellungen GR wohl die grösste Exportnation, oder wie?

    Jungs, wacht auf: GR ist trotz 20 Jahren EU-Subvenntion immer noch weitgehend ein Agrarland, und impotiert die meisten seine Konsumgüter!

  13. elgreco
    29. März 2012, 09:40 | #13

    @ zero

    Griechenland ist nicht Deutschland, das war es nicht, wird es zum Glück auch nicht sein, außerdem gibt es Patente. Und wieso muß die stärke eines Landes nur im Export liegen und nicht im eigenen Binnenmarkt ?

    Deutschland kann deshalb soviel exportieren weil es einen Absatzmarkt in Ausland gibt. Und das hat nicht immer nur mit Konkurrenzfähigkeit Deutscher Produkte zu tun.
    Fakt ist die Europapolitik begünstigt die Exportstarken Länder zu lasten der Exportschwachen Länder, und die Richtung dieser Politik wird überwiegend von Deutschland und Frankreich bestimmt.
    Und wenn das nicht reicht gibt es noch andere Möglichkeiten, als Beispiel nenne ich mal die Siemens Affäre.
    Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister ( mittlerweile ja China ), sondern auch Weltmeister in Schmiergeldzahlungen.

    Außerdem wieso sollten die Griechen Photovoltaikanlagen aus Deutschland kaufen , und dort Arbeitsplätze erhalten/schaffen, und nicht aus China, wo diese deutlich billiger zu haben sind ? Kaufen den die Deutschen griechische Produkte, oder doch lieber billige Produkte aus Übersee, Nordafrika oder Asien ? Wie sieht es mit Urlaub aus, auch dort sind die Zahlen stark rückläufig. Wieviele Arbeitsplätze wurden in Griechenland in den letzten zwei Jahren, dank der Deutschen Hilfe geschaffen oder besser gesagt vernichtet, dank des Stammtischgeredes in der Öffentlichkeit, Politik und Medien, die nur für eines gut waren, nämlich Investoren abzuschrecken. Und der falschen Europapolitik (überwiegend von Deutschland und Frankreich bestimmt ), die nur harte Spardiktate kennt und die Stabilisierung der Wirtschaftlichen Lage komplett außen vor läßt.

    Und dafür sollen die Griechen sich noch bedanken, für eine Hilfe, die keine ist? Die den gesamten Staatsbesitz , die dem Volk gehört und nicht irgend einer Regierung, für ein Apfel und ein Ei verkauft. Für eine Bankenrettung auf kosten des Griechischen Volkes. Für einen Schuldenschnitt der keiner ist, wo 84 Milliarden von den 106 direkt als Geldgeschenke zurück an die Banken fließen ( Rekapitalisierung/ Bürgschaften ).

  14. Ottfried Storz
    29. März 2012, 11:19 | #14

    Ich war mit lange unsicher, ob der Artikel Satire ist, oder wirklich so gemeint war.
    Angesichts der vielen Unwahrheiten und Fehler bin ich jedoch mittlerweile der Meinung, der Autor hat einfach keine Ahnung.
    Angeblich habe Griechenland nur „beschränkte Installationsflächen für die konkreten Systeme“ (Flächenarmut in Griechenland ?????) ist aber wegen „der (inzwischen) billigen Arbeitskosten“ angeblich für Photovoltaikanlagen interessant.
    Was für ein Schwachsinn: Die Installationskosten der PV-Module und Wechselrichter haben aktuell unter 5 Prozent Kostenanteil, sind also vernachlässigbar.

    Und angeblich würde der im Photovoltaikmarkt „Weltmarktführer Deutschland“ davon exklusiv profitieren ?!? Weltmarktführer und auch europäischer Marktführer bei Solarzellen und Modulen ist China, mit in 2012 circa der drei bis vierfachen Installationsleistung von Deutschland.
    Losgelöst von all den groben Fehlern: Helios hat keine Umsetzungschancen, weil griechische Stromnetze für einen Export ungeeignet sind und eine Modernisierung viel zu zeitaufwendig wäre.
    Aber als „Aufreger“ ist Helios offensichtlich herausragend geeignet …..

  15. zero
    30. März 2012, 09:41 | #15

    @ElGreco
    Zitat: Kaufen den die Deutschen griechische Produkte…?

    WELCHE PRUKTE SOLLEN DAS DENN SEIN ? AUTOS, SOFTWARE, MASCHINEN,…???
    AUSSER OLIVEN UND FETAKAESE FAELLT MIR DA NICHTS EIN.
    ES WIRD DOCH NICHTS PRODUZIERT IN DEM LAND.

  16. Juls
    30. März 2012, 14:49 | #16

    @zero
    Tja wenn Dir da nichts weiter einfaellt ist schon traurig…aber schau mal in diesem Blog unter dem 30.3.2012
    Griechenland unterhält Handelsbeziehungen zu 217 Ländern

    da wirst du vielleicht ein wenig aufgeklaert 🙂

  17. Heinz
    3. April 2012, 14:57 | #17

    @zero

    Zero, haben Sie schon fest gestellt, dass man Autos, Software und Maschinen nicht essen kann? Ihr Blickfeld ist schon arg verengt.

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