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Archiv für März, 2012

Deutscher auf Kreta wegen versuchter Überfälle verhaftet

31. März 2012 / Aufrufe: 842 1 Kommentar

In Griechenland wurde in der Stadt Heraklion auf der Insel Kreta ein deutscher Staatsbürger wegen versuchter Raubüberfälle verhaftet.

Polizeibeamte der Unterdirektion der Kriminalpolizei Heraklion verhafteten am 29 März 2012 einen 27-jährigen Ausländer deutscher Staatsangehörigkeit wegen versuchten Raubüberfalls. Konkret drang der 27-Jährige am Mittwochmorgen nacheinander in zwei Hotels in der Stadt Heraklion ein und forderte von dem Personal unter Gewaltanwendung, ihm ihr Geld zu übergeben.

Die Angestellten verständigten die Polizei, aber auch andere in den Hotels befindliche Kollegen, woraufhin der 27-Jährige die Flucht ergriff. Der Täter wurde jedoch schließlich von Polizeibeamten gestellt und festgenommen.

(Quelle: Crete Plus)

Wahl-Dilemma in Griechenland

31. März 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 893 4 Kommentare

Die Bürger in Griechenland sind aufgerufen, eine neue Regierung zu wählen, deren Politik jedoch durch das zweite Memorandum bereits jetzt verbindlich festgeschrieben ist.

Nicht wenige Bürger in Griechenland betrachten die anstehenden Parlamentswahlen als Farce, da die wie auch immer aussehende neue Regierung im Regelfall praktisch ohne nennenswerte Spielräume nur als Vollstrecker des umstrittenen zweiten Memorandums fungieren wird, das unter der Übergangsregierung Papadimou mit der Troika und den Gläubigern des Landes vereinbart wurde. Entsprechend schwer fällt es den Parteien, sich den Wählern gegenüber zu profilieren beziehungsweise überhaupt ein individuelles „Programm“ zu präsentieren, ohne nicht von vornherein jede noch verbliebene Glaubwürdigkeit zu verspielen.

Der Journalist Giorgos Papasotiriou betrachtet in seinem neulich in der Zeitung “Vradyni” publizierten Leitartikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird, die Situation aus seiner persönlichen Sicht und warnt abschließend vor politischen Spielen, die sich im Rahmen des beginnenden Wahlkampfs abzuzeichnen beginnen.
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Betrug mit Schenkungen an Kirche in Griechenland

30. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 450 1 Kommentar

In Griechenland sollen mittels fiktiver Schenkungen an Kirchen und Klöster in Farsala Steuern in Höhe von über eine Million Euro hinterzogen worden sein.

In der Provinz Farsala des Verwaltungsbezirks Larissa untersuchen die zuständigen Behörden einen Steuerhinterziehungsfall, in den auch Geistliche verwickelt sind. Wie enthüllt wurde, sollen mehr als 45 Personen an einem Ring beteiligt sein, der Unternehmern und Industriellen Bescheinigungen über – fiktive – Schenkungen an Kirchen und Klöster des Gebietes ausstellte. Schätzungen zufolge beläuft sich die Höhe der hinterzogenen Steuern aus diesen imaginären Schenkungen auf über eine Million Euro.

Laut der Zeitung „Ethnos“ wurde der Fall bereits vor ungefähr eineinhalb Jahren aufgedeckt, als nach einschlägigen Anzeigen die Kontrollen der Finanzbehörden fiktive Schenkungen von Unternehmern und Industriellen an Kirchen und Klöster im Gebiet Farsala zur Erzielung von Steuerbefreiungen ans Licht brachten. Zwei Geistliche wurden umgehend suspendiert.

Amtsträger der SDOE, welche die Kontrollen durchführten, stellten fest, dass es Bescheinigungen über Beträge, welche die Schenkung um ein Vielfaches überstiegen, aber auch Quittungen über Beträge gab, die niemals gezahlt worden waren. Wie im vergangenen November der Staatssekretär des Finanzministeriums Pantelis Ikonomou im Parlament enthüllte, wurden gefälschte Spendenquittungen in den Kirchen Agias Äkaterinis, Agiou Antoniou, Agiou Georgiou und Agias Sofias gefunden, die alle in der Provinz Farsala liegen.

(Quelle: in.gr)

Griechenland unterhält Handelsbeziehungen zu 217 Ländern

30. März 2012 / Aktualisiert: 29. März 2018 / Aufrufe: 4.619 8 Kommentare

Entgegen der Ansicht, Griechenland exportiere primär Speiseöl, Zitrusfrüchte und Melonen, führen Mineralöl- und Aluminiumprodukte die Exportstatistik des Landes an.

Wer glaubt, dass Griechenland hauptsächlich Orangen, Zitronen, Speiseöl und Frischfisch auf die internationalen Märkte exportiert, liegt falsch! Eine jüngste Untersuchung des Panhellenischen Verbands der Exporteure (PSE) und des Zentrums für Exportuntersuchungen und -Studien (KEEM), welche die Exportleistungen des Landes in den beiden Jahren 2010 – 2011 vergleicht, widerlegt dieses Klischee mit Pauken und Trompeten.

Erdölprodukte (hier spielen allerdings hauptsächlich die hohen Preise eine Rolle), Aluminiumprodukte, spezialisierte Dienstleistungen und Technologieprodukte befinden sich ganz oben auf der Liste der griechischen Exporte, während die einen bemerkenswerten Anstieg verzeichnenden neuen Märkte zunehmend die griechischen Produkte aufnehmen.
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Ärzte der Welt in Athen ohne Wasser

29. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 497 2 Kommentare

In Griechenland wurde den Einrichtungen der Ärzte der Welt wegen einer unbezahlten Rechnung überraschend die Trinkwasserversorgung gekappt.

Laut Mitgliedern der Organisation „Ärzte der Welt“ schritten die Athener Wasserwerke EYDAP überraschend zur Unterbrechung der Trinkwasserversorgung eines Gebäudes, in dem neben den Büroräumen auch die beiden größten Programme der Organisation in Athen untergebracht sind, nämlich die offene Multi-Praxis und die Herberge für Asylbewerber.

Nach der Unterbrechung der Trinkwasserversorgung wurde der Betrieb der Multi-Praxis der Ärzte der Welt, in der täglich 100 – 150 oder noch mehr Patienten ärztlich behandelt und mit Medikamenten versorgt werden, als auch der Herberge, in der 70 Personen – darunter 20 Kinder – untergebracht sind, bis auf weiteres eingestellt.

Laut den Ärzten der Welt beruht das Unvermögen zur Begleichung der konkreten (seit 15 Tagen fälligen) Rechnung auf der großen Verzögerung der Auszahlung des Betrags, den der Träger von der Europäischen Flüchtlingskasse als Finanzierung erhält, um die Betriebskosten einer Herberge zu decken.

„Wir merken an, dass die Verwaltung der EYDAP den Ärzten der Welt die Gewährung des für Fürsorgeorganisationen vorgesehenen speziellen Sondertarifs mit dem formalen Vorwand verweigerte, dass auf Basis des Gesetzes die Ärzte der Welt keine karitative Organisation darstellen“, führt die Organisation an und bringt ihren energischen Protest zum Ausdruck.

(Quelle: in.gr)

Mautverweigerung wird in Griechenland zur Straftat

29. März 2012 / Aufrufe: 2.704 2 Kommentare

In Reaktion auf den Widerstand gegen die ausufernden Mautgebühren in Griechenland sollen Anti-Maut-Akteure fortan strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Haftstrafen von 3 bis 6 Monaten riskieren gemäß einer Bestimmung (Artikel 143) des im Parlament debattierten Multi-Gesetzentwurfs des Ministeriums für Infrastrukturen alle Personen, die an den Autostraßen zu Besetzungen der Mautstationen schreiten oder deren Betrieb behindern.

Auf diese Weise versucht die Regierung, die Gewinne der privaten Konzerne zu schützen, welche die Autobahnen mit den von PASOK, Nea Dimokratia und LAOS gemeinschaftlich verabschiedeten berüchtigten Verträgen ausnutzen, und die Bürger davon abzuhalten, gegen die Abzockerei zu kämpfen. Sie geht damit direkt gegen die Protestaktionen der Arbeiter und des Volkes gegen die volksfeindliche Politik und die Abgaben vor und versucht mit der Ergreifung unterdrückender Maßnahmen Terror auszuüben.
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Verhaftungen wegen Steuervergehen in Griechenland

28. März 2012 / Aktualisiert: 29. März 2018 / Aufrufe: 412 3 Kommentare

In Griechenland wurden von der Wirtschaftspolizei zwei Unternehmer aus Chalkidiki und Serres wegen Nichtabführung der Mehrwertsteuer verhaftet.

Im ersten Fall handelt es sich um einen 41-jährigen Forstprodukt-Händler aus Chalkidiki, der in dem Zeitraum von 01.01.2011 bis 30.06.2011 keine Mehrwertsteuer abgeführt haben und dem Fiskus 52.669,64 Euro schulden soll.

Im zweiten Fall handelt es sich um einen 42-jährigen Lebensmittelgroßhändler aus Serres, der in dem Zeitraum von 01.01.2011 bis 31.0z.2011 ebenfalls keine Mehrwertsteuer abgeführt haben und dem Fiskus 17.044,44 Euro schulden soll.

(Quelle: Proto Thema)

Raubmord in Griechenland wegen 5 Euro

28. März 2012 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 2.899 5 Kommentare

In Griechenland nehmen die alltäglichen Raubüberfälle speziell auf allein wohnende ältere Leute die Dimensionen einer Epidemie an.

Während die Bürger in Griechenland am vergangenen Wochenende auf die eine oder andere Weise den Jahrestag der Revolution von 1821 begingen, legten die Ganoven Überstunden ein, zumal die Polizeikräfte völlig mit den Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der Paraden ausgelastet waren. Neben einer Serie inzwischen zur Tagesordnung zählender Raubüberfälle in ganz Griechenland ist besonders schockierend, dass wieder alte Leute brutalen Raubmördern zum Opfer fielen.

Magnesien: Raubmord an 84-jähriger Greisin wegen 5 Euro

In dem Ort Anavra in der Präfektur Magnesien wurde eine 84-jährige Greisin tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Nach den bisherigen Informationen scheinen die skrupellosen Verbrecher die unglückliche Frau erstickt zu haben, um sie daran zu hindern, nach Hilfe zu rufen. Laut der Aussage eines Verwandten bestand die gesamte Barschaft der ermordeten Greisin in 5 Euro in ihrem Portmonee, die nach dem Überfall fehlten.
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Einbrecher griffen Polizisten auf Rhodos in Griechenland an

27. März 2012 / Aktualisiert: 28. März 2018 / Aufrufe: 449 Kommentare ausgeschaltet

Zwei Algerier versuchten – allerdings erfolglos – sich auf der Insel Rhodos in Griechenland durch einen tätlichen Angriff auf Polizeibeamte ihrer Verhaftung zu entziehen.

Besonders stark schienen sich zwei Ausländer zu fühlen, die in Rhodos von Männern der Spezialeinheit O.P.K.E. (Einheit für Bewachung und Verbrechensverfolgung) zu einer Kontrolle angehalten wurden. In dem Versuch, sich ihrer Verhaftung zu entziehen, griffen die Verdächtigen – die sich schließlich als Einbrecher erwiesen – die Polizeibeamten an. Die beiden Algerier im Alter von 26 und 33 Jahren wurden jedoch schließlich trotz ihres Widerstandes festgenommen und auf das Revier der Kriminalpolizei Rhodos gebracht.

Nachdem herausgefunden wurde, dass die beiden Männer in einem Zimmer eines Hotels der Stadt wohnten, schritten die Polizeibeamten zu einer Durchsuchung des Hotelzimmers und fanden es voll von … Kleidungsstücken, die sogar noch die Etiketten trugen.

Wie sich erwies, waren die beiden Ausländer in den letzten fünf Monaten in wenigstens vier Bekleidungsgeschäfte in der Stadt Rhodos eingebrochen! Das Diebesgut wurde an die Eigentümer zurück gegeben, jedoch werden die Ermittlungen fortgeführt um festzustellen, ob die Täter auch andere Diebstähle auf der Insel verübt haben.

(Quelle: Proto Thema)

Raubmörder in Griechenland beinahe gelyncht

27. März 2012 / Aufrufe: 499 Kommentare ausgeschaltet

Die beiden Raubmörder, die im Januar 2012 auf Kreta eine 74-jährige Greisin gefoltert und ermordet hatten, entgingen nur knapp der Lynchjustiz wütender Bürger.

Der 23-jährige Rumäne und sein 28-jähriger griechischer Komplize aus Rethymnos, die der grausamen Ermordung der 74-jährigen Eleni Palioudaki beschuldigt werden, traten den Weg ins Gefängnis an. Wie inzwischen erwiesen ist, drangen die beiden Männer am frühen Morgen des 13. Januar 2012 durch eine ungesicherte Balkontür in die Wohnung der Greisin ein. Die Täter begnügten sich jedoch nicht damit, die alte Frau um 1.460 Euro zu berauben, sondern folterten sie ohne jegliches Mitleid.

Die zu dem Zeitpunkt des Einbruchs in ihrer Wohnung befindliche unglückliche Frau durchlebte unglaubliche Misshandlungen in den Händen ihrer Peiniger, bis sie schließlich in ihrem Bett den letzten Atem aushauchte und erstickte. Die Täter hatten die Greisin nicht nur gefesselt und geknebelt, sondern auch mit beispielloser Brutalität sexuell misshandelt.

Die beiden Männer wurden trotz aller Bemühungen, sich ihrer Ergreifung zu entziehen, schließlich am vergangenen Mittwoch (21. März 2012) von Beamten der Unterdirektion der Kriminalpolizei festgenommen und gaben unter der Last der von der ELAS gesammelten unerschütterlichen Beweise nicht nur ihre Tat zu, sondern gestanden auch ihren Plan in allen Einzelheiten von Anfang bis Ende.

Der Staatsanwalt von Rethymnos hatte gegen die Täter vom ersten Augenblick an die Strafverfolgung wegen Mord, Raub und Vergewaltigung eingeleitet. Während der Vorführung der beiden Raubmörder sammelte sich vor dem Gerichtsgebäude eine Gruppe Verwandter und Nachbarn der unglücklichen Frau an und forderte nachhaltig die Inhaftierung und exemplarische Bestrafung der Täter. Die wütenden Bürger versuchten sogar, die beiden Angeklagten zu lynchen, letztere wurden jedoch zur Abwendung von Ausschreitungen über einen Nebenausgang aus dem Gerichtsgebäude gebracht.

(Quelle: Crete Plus)