Mikis Theodorakis spricht von Verschwörung gegen Griechenland

15. Februar 2012 / Aktualisiert: 01. November 2016 / Aufrufe: 45.674

In einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung bezichtigt Mikis Theodorakis Politiker und Banken der Verschwörung gegen das griechische Volk.

Mikis Theodorakis (2004)
Mikis Theodorakis (2004)
(Foto: Gwagner1000)

Der heute (fast) 87-jährige griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis spricht in einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung von einer Verschwörung griechischer und ausländischer Akteure gegen das griechische Volk und der drohenden Gefahr, dass Griechenland durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung in den kommenden Jahren endgültig ausgelöscht wird.

Das nachstehend ungekürzt in deutscher Übersetzung wiedergegebene Schreiben wurde am Dienstag (14. Februar 2012) publiziert, jedoch von Mikis Theodorakis bereits am Sonntag (12. Februar 2012) aufgesetzt, bevor er zusammen mit dem als Widerstandkämpfer gegen die deutsche Besatzung bekannt gewordenen heute 89-jährigen Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos anlässlich des im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurfs zur Ratifizierung des neuen Kreditabkommens und der damit einhergehenden drakonischen Sparmaßnahmen das Parlamentsgebäude aufsuchen wollte, wobei jedoch beide dem ungezügelten Einsatz von Chemikalien durch die Polizei zum Opfer fielen.

An die Internationale Öffentliche Meinung – Die Wahrheit über Griechenland

Es gibt eine internationale Verschwörung mit dem Ziel der Vollendung der Zerstörung meines Landes. Sie begannen 1975 mit Ziel die neugriechische Kultur, sie fuhren mit der Perversion unserer neueren Geschichte und unserer nationalen Identität fort und versuchen jetzt, uns mit Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung auch biologisch auszulöschen. Wenn sich das griechische Volk nicht vereint erhebt um sie zu aufzuhalten, ist die Gefahr der Auslöschung Griechenlands existent. Ich siedele sie in den nächsten zehn Jahren an. Von uns wird nur das Andenken an unsere Zivilisation und unsere Kämpfe für die Freiheit verbleiben.

Bis 2009 gab es kein ernsthaftes wirtschaftliches Problem. Die großen Wunden unserer Wirtschaft waren die unangemessen Aufwendungen für den Kauf von Kriegsmaterial und die Korruption eines Teils des politischen und finanzvolkswirtschaftlichen Raums. Für beide dieser Wunden waren jedoch auch die Ausländer mitverantwortlich. Wie beispielsweise Deutsche, Franzosen, Engländer und Amerikaner, die aus dem jährlichen Verkauf von Kriegsmaterial Milliarden Euro zu Lasten unseres nationalen Reichtums verdienten. Dieser kontinuierliche Aderlass zwang uns in die Knie und gestatte uns nicht, voranzuschreiten, während er den fremden Nationen Reichtum brachte. Das selbe geschah auch mit dem Problem der Korruption. Beispielsweise hatte die deutsche Siemens eine spezielle Abteilung zur Bestechung griechischer Funktionäre, um ihre Produkte auf dem griechischen Markt platzieren zu können. Das griechische Volk war folglich Opfer des räuberischen Duetts Deutscher und Griechen, die sich zu seinen Lasten bereicherten.

Es ist offensichtlich, dass die beiden großen Wunden hätten vermieden werden können, wenn die Führungen der beiden pro-amerikanischen Machtparteien nicht von korrupten Elementen zerfressen worden wären, die zur Kaschierung des Abflusses des Reichtums (der Produkt der Arbeit des griechischen Volkes war) in die Kassen der fremden Länder in der überdimensionalen Verschuldung Zuflucht gesucht hätten, mit dem Ergebnis, dass die Staatsverschuldung 300 Mrd. Euro, also 130% des Bruttoinlandprodukts erreicht.

Mit diesem Trick verdienten die vorstehend angeführte Ausländer doppelt. Erstens an dem Verkauf ihrer Waffen und ihrer Produkte. Und zweitens an den Zinsen der Gelder, welche sie den Regierungen und nicht dem Volk liehen. Weil – wie wir gesehen haben – das Hauptopfer in beiden Fällen das Volk war. Allein ein einziges Beispiels wird Sie überzeugen. Die Zinsen für den Kredit von einer Mrd. Dollar, den Andreas Papandreou 1986 von einem großen europäischen Land aufnahm, erreichten 54 Mrd. Euro und wurden schließlich … 2010 abbezahlt!

Herr Juncker erklärte vor einem Jahr, dass er den großen Aderlass der Griechen durch die unangemessenen (und erzwungenen) Ausgaben für den Kauf von Kriegsmaterial konkret von Deutschland und Frankreich festgestellt hatte. Und folgerte, dass uns die Verkäufer so in die sichere Katastrophe führen. Er gesteht jedoch ein, dass er zu keinerlei Handlung schritt, um nicht den Interessen der befreundeten Länder zu schaden!

2008 gab es die große Wirtschaftskrise in Europa. Es war zu erwarten, dass auch die griechische Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Lebensstandard, der hoch genug war, um unter den 30 reichsten Ländern der Welt eingeordnet zu werden, blieb allerdings grundsätzlich der selbe. Es gab aber einen Anstieg der Staatsverschuldung. Die Staatsverschuldung führt jedoch nicht zwangsweise zu einer Wirtschaftskrise. Die Schulden großer Länder wie beispielsweise der USA und Deutschlands belaufen sich auf Billionen Euro. Das Problem ist, ob wirtschaftliche Entwicklung und Produktion existieren. Dann kann man bei den großen Banken Kredite mit einem Zinssatz von bis zu 5% aufnehmen, bis die Krise vorbei geht.

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  1. M. Widerspenstig
    16. Februar 2012, 19:01 | #1

    Und es bleibt zu hoffen, dass Herr Theodorakis sein Geld nicht auf ausländischen Konten gebunkert oder in ausländischen Immobilien investiert hat!

  2. Apateonas
    16. Februar 2012, 21:13 | #2

    Zu meiner Verwunderung habe ich das heute gefunden, was ein völlig anderes Licht auf Hr. Theodorakis wirft und für mich deutlich besser ist als das hier geschriebene Pamphlet, warum so ein Unterschied?
    http://tv-orange.de/2012/02/mikis-theodorakis-ruft-zum-widerstand-in-griechenland-auf/

  3. Malaka Machno
    17. Februar 2012, 02:11 | #3

    @admin
    Korinthenkackerei halt, anderswo maulen sie rum, daß Kleingeld immer noch Lepta heisst und nehmen das als Beweis für Reformunwilligkeit. Es bringt zwar nichts, aber ich hoffe die kriegen im Endspiel ihre verdiente Packung von Griechenland und anschliessend können von mir aus alle Spieler für „Rettungspakete“ an die Scheichs verscheuert werden.

  4. Malaka Machno
    17. Februar 2012, 02:57 | #4

    @Apateonas
    Vielleicht ist das die Rede, die er am 12.2.12 auf dem Syntagmaplatz halten wollte und die die MAT- Riotcops verhinderten und ihn dabei fast mit Blendschockgranaten und Tränengas umbrachten (er soll das anschließend als Mordversuch bezeichnet haben) Laut dieser Quelle auch der Anlaß für die schweren Unruhen:http://www.heise.de/tp/artikel/36/36409/1.html

  5. Jörg
    17. Februar 2012, 07:59 | #5

    Armer alter großer Mann ich glaube du hast ein wenig die Übersicht verloren wenngleich ein wahrer Kern in deinem Brief steckt ! Siehe deutsche Wiedergutmachung und Waffenlieferungen !

  6. eugrecfor
    17. Februar 2012, 09:10 | #6

    Ich habe Theodorakis und seine Musik nie gemocht, aber seine Meinung soll er ruhig äussern. Andere können das nicht mehr: Der Opa von Christan von Stetten (CDU), der irgendwas von Staatspräsident und 0-Euro-Jobber Papulias will, starb doch tatsächlich als Terrorpilot („Flugzeugführer“) bei der berüchtigten „Griechenland-Lufthilfe 1.0“ um Kreta. Man könnte echt meinen, das Merkelsche Mobbingkomitee wollte den Griechen den Abschied aus dem Euro durch solche biographischen Zufälle versüssen.

    Lohnt es sich für die Merkel eigentlich, dass sie für die mittelfristige Rettung französischer Banken mit ihrem umfangreichen Hintern das Verhältnis zu Südeuropäern belastet? Hätte man statt eines schnöseligen Jungschwabens mit Kretaspangen-Hintergrund nicht wenigstens einen anderen Unions-Hinterbänkler zum Schlagzeilenprovozieren finden können? Als Botschaftsangehöriger in GR würde ich meine Familie aus Sicherheitsgründen heimschicken, ewig wird das nicht gut gehen.

  7. armer Grieche
    17. Februar 2012, 15:39 | #7

    Wie schön war es in Griechenland als die Drachme Zahlungsmittel war! Wer einen Kredit brauchte, war mit 25%-30% Zinsen gut bedient, man ritt gemütlich auf einem Esel in den Olivenhain, trank seinen Wein und pflegte seine Ehre – aber dann wurde Griechenland (von Deutschland und Frau Merkel?) gezwungen dem Euroland beizutreten, günstige Kredite aufzunehmen um Häuser in die Pampa zu bauen, Mobiltelefone und teure deutsche Autos zu kaufen. Jetzt plötzlich bemerkt man, dass man zu all dem gezwungen wurde!- also sage ich warum nicht zurück in die schöne alte Drachmenzeit bevor die Ehre verloren geht!

  8. elsi
    17. Februar 2012, 16:18 | #8

    Als ich den Artikel gelesen habe, erinnerte ich mich an die Propagandareden von Hitler, dass die Juden und andere Völker vor haben, dem deutschen Volk zu schaden. Wie ich sehe ist diese Art von Propaganda noch nicht ausgestorben. Schade ich hatte gehofft, dass ich es noch erleben könnte, dass wir alle friedlich miteinander leben können

  9. Jörg Häcker
    17. Februar 2012, 18:43 | #9

    Wir Deutschen sind wohl für alle bis ans Ende der Welt die Sündenböcke.
    Außer beim Bezahlen. Da wird unser Beitrag gerne genommen.

    Ohne die deutschen Transferleistungen wäre Griechenlad schon lange pleite.
    Das sollte der alte Schwachkopf mit in das Kalkül ziehen.
    Aber wenn wir Deutschen uns nicht selber im Dreck der Vergangenheit suhlen, tuts irgendein anderer.

    Ich bin Nachkriegsgeneration und habe mit der Nazivergangenheit nichts aber auch garnichts schuldmäßig zu tun.
    Natürlich finde ich das was geschehen ist nicht in Ordnung. Aber es ist vorbei.
    67 Jahre nach Kriegsende sollte endültig Schluß sein mit den ewigen Schuldzuweisungen an ein Generation die nichts damit zu machen hat.
    Das musste ich einfach mal loswerden.

  10. 17. Februar 2012, 18:46 | #10

    Wann hat in der BRD mal jemand von dem gleichen Status die Eier auch einen solchen Brief zu schreiben und die Michels auf zu klären, was bei uns los ist?

  11. jappadappadu
    17. Februar 2012, 20:08 | #11

    Als ich sein Geschwafel von den fleissigen Griechen las, bin ich vor lachen fast vom Stuhl gefallen!

  12. 17. Februar 2012, 20:17 | #12

    Zitat:“Ebenso wie wir alles unternehmen werden, damit Deutschland die uns geschuldeten Kriegsentschädigungen bezahlt, die sich heute zusammen mit den Zinsen auf 500 Mrd. Euro belaufen können.“
    Diese Frorderung ist lächerlich, da DEUTSCHLAND Handlungsunfähig ist.
    Zu den Waffenkäufen in der BRD: Die Käufer sind doch Schuld. Niemand zwingt sie, diese Ankäufe zu tätigen. Hier sehe ich die Schuld für 100% bei den griechischen POLITIKERN, die diese Ankäufe im Bewusstsein ihrer Wirkung taten.
    Meinen ersten Beitrag schrieb ich vor dem zuende lesen, deswegen muss mir das hier noch von der Leber.

  13. Love Mankind
    17. Februar 2012, 20:37 | #13

    An alle die so Feindselig gegen diesen öffentlichen Brief ihr Wort erheben sei gesagt:

    „Seid wachsam, denn schon bald kann es sein das wir alle das selbe Schicksal wie Griechenland erleiden könnten!“

    Es sind mahnende Worte aus der (noch) Ferne.

    Den allgemeinen westlichen Medien, die ihre Berichte von wiederum gleichgeschalteten Diensten abschreiben, darf man längst nicht mehr trauen.

    So erscheint mir das Wort dieses Bürgers mehr Wahrheit zu übermitteln als das der Zweiten!

    Love and Peace

  14. Fatson
    17. Februar 2012, 20:41 | #14

    Ihr solltet euch hier im Forum schämen. Hier fallen solche Worte wie armer, alter Mann, Schwachkopf.

    Ihr habt kein Benehmen und im recherchieren habt ihr es auch nicht so dolle!!!!

    Manchmal frage ich mich. für was gehe ich auf die Strasse. Für so Leute wie ihr welche seid, kommt man ins grübeln, ob man das richtige tut.

  15. RfD/ochsenziemer
    17. Februar 2012, 20:54 | #15

    schlaf-schafe aufgewacht der irrsinn geht um.

    ich bewundere ihn er hat recht und wir menschen sollten zusammenhalten und uns nicht von den politdarstellern verarschen lassen.

    wir müssen unser leben selber in die hand nehmen.

    leute wacht endlich auf was die griechen soeben mit machen läuft doch bei uns auch.

    nur die thumpen deutschen merken es nicht einmal

    ja wie verblödet seit ihr den alle das ganze kommt noch viel schlimmer bei uns die wollen uns ganz weg haben N W O sag ich nur
    ich würde J E D E M deutschen zum lesen raten der morgenthauplan
    den talmud und die weisen von zion lesen bildet.

    gr R f D/ochsenziemer

    schlaf-schafe pennen weiter den schlafend stirbts sich leichter

  16. Bert Steffens
    17. Februar 2012, 21:09 | #16

    Der Fluch der bösen Tat(en)

    Von der EU, den Deutschen und Griechen –
    Die Missachtung der Selbst-Bestimmtheit

    16. 02. 2012

    Essay von
    Bert Steffens
    Freier Philosoph
    Andernach

    Selbst-Bestimmtheit und deren Verletzung, „Schritt für Schritt“

    Die Begriffe das „Böse“ und der „Fluch“ gehören ins Reich des Mystik. Man kann aber beide in die Sprache der Realität, d. h. des Beobachtbaren überführen. Beispielsweise kann das „Böse“ als die Missachtung eigener oder fremder Selbst-Bestimmtheit und Selbst-Verantwortung begriffen werden und als „Fluch“ jenes, was die unvermeidlichen Folgen aus solcher Missachtung kennzeichnet.

    In der Politik zeigt sich solch „böses“ Handeln beispielsweise als Arbeitsmethode zur schrittweisen Machtergreifung durch demokratisch nicht legitimierte Machtmenschen, die Herrenmenschenideen(1) anhängen.
    Einer dieser Machtmenschen ist Jean-Claude Juncker, der Vorsitzender der Euro-Gruppe, Ex-EU-Ratspräsident und Premierminister von Luxembourg. Er offenbarte bereits im Jahre 1999 die Methode des „politischen Handwerks der Macht“, die gegenüber den Bürgern anzuwenden sei. Junckers bemerkenswerte Sätze wörtlich:

    “Wir beschließen etwas,
    stellen das dann in den Raum
    und warten einige Zeit ab,
    was passiert.
    Wenn es dann kein großes Geschrei gibt
    und keine Aufstände,
    weil die meisten gar nicht begreifen,
    was da beschlossen wurde,
    dann machen wir weiter –
    Schritt für Schritt,
    bis es kein Zurück mehr gibt.”(2)

    Juncker entlarvte und bekannte damit zugleich, was er und seine gleichgesinnten EU-Machtmenschen, die sich stets und gerne „Demokraten“ nennen, von den wesentlichen Elementar-Rechten der Bürger Europas, d. h. deren Selbst-Bestimmtheit und Selbst–Verantwortung halten – nichts! Das von den EU-Machtmenschen täglich geäußerte Bekenntnis zur Demokratie ist nur ein Vehikel der Täuschung, mit der sie ihre Macht erhalten wollen.

    Kein Zurück mehr?

    Waren Junckers Worte nun ein freimütiges Geständnis seines und seiner Mittäter „bösen“ Handelns oder war es einfach Dreistigkeit? Man wird – betrachtet man das Reden und Handeln der EU-Machtmenschen – an Schillers Worte, die er Octavio Piccolomini in den Mund gelegt hat, erinnert:

    „Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären.“(3)

    Heute, in der ersten Hälfte des Februar 2012 und angesichts der von Tag zu Tag sich steigernden EU-Finanzkatastrophe – nicht nur in Griechenland -, ist man versucht Juncker und seinen Unterstützern zuzurufen:

    Lebe euren Machtwahn in eigener, jeweils persönlicher Verantwortung weiter – ohne uns, denn: Ihr habt von Anfang an ohne die demokratische Legitimation einer Mehrheit von uns Bürgern gehandelt!

    Nur – leider wäre solch eine bloße Aufforderung völlig nutzlos. Aber: Den Bürgern stehen die Möglichkeiten aus freien Wahlen zur Verfügung und – wenn nichts mehr geht – jenes, was Art. 20 Abs. 4 GG zum Ausdruck bringt. Rechte müssen erkannt, genutzt und verteidigt werden.

    Die Alternative

    „…bis es kein Zurück mehr gibt“?
    Es gibt zwar kein Zurück, aber: Ein Ende mit Schrecken, das immer besser ist, als ein Schrecken ohne Ende. Als Lohn winkt die Freiheit aus Selbst-Bestimmtheit und Selbst-Verantwortung, die Grundlagen der Freiheit und der Souveränität der Bürger sind.
    Selbst dem Uneinsichtigsten wird immer deutlicher: Alle Bürger der EU-Mitgliedsstaaten, selbst die noch nicht geborenen, werden – Dank des Herrn Juncker und der zahlreichen, insbesondere deutschen EU-Machtmenschen – über sehr viele Jahrzehnte die wirtschaftlichen Folgen aus Schulden in vielfacher Billionenhöhe zu ertragen haben. Juncker hingegen, wie auch die zahlreichen Mittäter und Nutznießer, sind überwiegend privat bestens versorgt, mag sich die EU-Finanzkatastrophe auch noch so steigern. Zu den deutschen Mittäter gehören beispielsweise die Mehrheit der Mitglieder des deutschen Bundestages und die deutschen Mitglieder des sogenannten „EU-Parlaments“, das real nur ein enorm kostenträchtiges Scheinparlament ohne Staat ist, eine Art teurer „Wanderzirkus mit zwei festen Gebäuden zwecks abwechselnden Vorführungen in zwei entfernten Städten“.

    Die Mehrheit der Verantwortlichen

    Aber, so muss der Vollständigkeit und der Wahrhaftigkeit halber auch gefragt werden: Sind die Verantwortlichen dieser Finanzkatastrophe nur die vorbeschriebenen politischen Täter und deren Nutznießer?
    Nein, diese sind nur eine Minderheit. Die übergroße Mehrheit der Verantwortlichen stellen die Katastrophenopfer selbst – auch in Deutschland.
    Erschreckend ist, dass Junckers die Gleichgültigkeit und das Nichtwissenwollen der Mehrheit auch der deutschen Bürger richtig eingeschätzt hat, als er – man kann es nicht oft genug wiederholen – ausführte:

    „Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

    Nein, es gab – bis jetzt – wirklich „kein großes Geschrei“. Keine Mehrheit der Bürger hat sich über die Missachtung ihrer Selbst-Bestimmtheit und –Verantwortung lauthals und mit Nachdruck beschwert. Kein Bürger hat bemerken wollen, dass mit der Missachtung seiner Selbst-Bestimmtheit und –Verantwortung auch und insbesondere seine Freiheit missachtet wurde und immer noch wird.

    Widerstand der Griechen?

    In Griechenland beginnt erst in jüngerer Zeit sich der Widerstand von Bürgern gegen das Diktat der EU zu regen. Die Bürger – so der bisherige Eindruck – demonstrieren in immer größer werdenden Zahl gegen einen weiteren finanziellen Einschnitt, der die „Troika“, d. h. die Finanzkontrolleure der Europäischen Zentralbank (EZB), der Europäischen Union (EU) und des Internationalen Währungsfonds (IWF), von ihnen abverlangt, nur um sie dann mit weiteren Krediten noch tiefer sinken zu lassen.
    Aber – ein lautstarker, nachhaltiger Protest gegen die andauernde, schwere Verletzung ihrer Selbst-Bestimmtheit und –Verantwortung durch die EU, war bisher von einer Mehrheit der Griechen nicht zu vernehmen. Hilflos wirkt die Drohung des Vorstands der griechischen Gewerkschaft der Polizei vom 10.02.2012, die Mitglieder der „Troika“ festnehmen zu wollen.

    Mea culpa, mea maxima culpa

    Und die Deutschen? Es ging der Mehrheit der Deutschen doch viele Jahrzehnte so „wahnsinnig gut“. Wirtschaftswachstum und Wohlstand schienen kein Ende zu haben und – so die unterschwellige, allgemeine Stimmung – sollte es einmal ein Problem geben, dann werden „die da oben“ es schon irgendwie wieder richten. Kants im Jahre 1784 (!) veröffentlichter Aufsatz „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung“ hat über die Jahrhunderte auf die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes keinen Eindruck hinterlassen. Wer liest schon Immanuel Kants besten Text? Man hat besseres zu tun!
    Wir, die Deutschen, die einstigen Exportweltmeister, die wir uns selbst als Bewohner eines „so reiches Land“ betrachten und selbstherrlich glaubten und glauben, selbst „Demokratie“ ließe sich wie Maschinen „exportieren“ – und sei es mit militärischer Gewalt.
    Dabei haben die meisten Deutschen selbst nie begriffen, was Selbst-Bestimmtheit und die damit unlösbar verbundene Selbst-Verantwortung und so auch „Demokratie“ bedeutet. Sie haben diesen Begriff lieber zerschwätzt oder von „Experten“ zerschwätzen lassen(4), so lange, bis alles und jedes „Demokratie“ oder „demokratisch“ schien. Dass Demokratie, in der alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht – so der HAUPTSATZ DER DEMOKRATIE aus Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG – sich nur auf der Selbst-Bestimmtheit und –Verantwortung jedes einzelnen wahlberechtigten Bürgers begründen lässt, das hat die Mehrheit der Deutschen nicht begreifen, nicht hören wollen und sie will es auch heute (noch) nicht.

    Die Begriffe Demokratie, Selbst-Bestimmtheit und Selbst-Verantwortung – das war nicht das, was den meisten Deutschen durch den Kopf ging, wenn über diesen hinweg das Monstrum der EU samt Scheinparlament „Schritt für Schritt“ konstruiert wurde, „bis es kein Zurück mehr gibt“.
    Ja, es trifft zu – die Begriffe Demokratie, „Menschenwürde“ und „Wertegesellschaft“ waren in aller Munde. Die fleißigsten Benutzer dieser Begriffe erfuhren geradezu eine „Veredlung“ ihrer öffentlichen Auftritte.

    Die Realität ist: Gab es in Deutschland je eine Volksabstimmung über einen der EU-Verträge, so, wie es letztlich Art. 20 Abs. 2 GG bestimmt? Nein! Stattdessen haben sich die „Volksvertreter“ zu Herren des Souveräns, des Volkes gemacht! Wo war die Mehrheit der Bürger, die an diesen politischen Perversitäten Anstoß nahm, wie auch an der Tatsache, dass nur sehr, sehr wenige Mitglieder des Bundestages die EU-Verträge wirklich kannten und verstanden, bevor sie diesen auch noch grundgesetzwidrig zustimmten? Oder auch: Mochten auch nur 40 bis 60 Prozent der Bürger zur Wahl gegangen sein – kaum jemand störte es, dass die prozentualen Berechnungen der Wahlergebnisse, seien es jene von Wahlen zum Bundestag, zu den Landesparlamenten oder zum EU-Schein- und Wanderparlament, damit geschönt wurden, in dem man die Prozentzahlen der „erfolgreichen“ Urnengänger den aller Wahlberechtigten gleich setzte. So wurde auch aus 40 oder 60 Prozent, stets irreale 100 Prozent. Mit solcher Art irrealer „Prozentberechnung“ würden Parteien, selbst bei nur 10 oder 20 Prozent Wahlbeteiligung, eine „absolute Mehrheit“ für sich behaupten können. So wurde und wird das in einer Demokratie unverzichtbare Prinzip der Mehrheit mit Füßen getreten.

    Aber – hatte man dies nicht schon immer so gemacht und war diese Scheindemokratie, zumindest zu der Zeit, als die Politik noch aus dem vollen Steuertöpfen schaufeln konnte, nicht immer gut gegangen?
    Dass durch diese irreale Berechnung der Wahlergebnisse den meisten Parlamenten die demokratische Legitimation aus einem Auftrag der Mehrheit der Wahlberechtigten fehlt – was machte das schon und zudem: Jene, die zu Recht keiner der auf dem Stimmzettel vorgegebenen Parteien ihr Vertrauen schenken konnten, die sollen nach der Meinung der „erfolgreichen“ Urnengänger gefälligst den Mund halten. Basta!
    Die „erfolgreichen“ Urnengänger können nunmehr ihren „Erfolg“, beispielsweise an der EU-Finanzkatastrophe, besichtigen. Ein „mea culpa, mea maxima culpa“ wird kaum zu hören sein.

    Das richtige Maß fehlt

    Ja, es trifft zu. Wegen der Missachtung von Bürgermeinung wurde und wird auf Stuttgarts Straßen gegen einen Bahnhofsneubau protestiert. Wo aber war die Mehrheit der Bürger, als es um sehr viel Bedeutenderes, nämlich um den Bestand ihres demokratischen, sozialen Bundesstaates Deutschland ging? Wo war die Mehrheit der Bundesbürger, als die sagenhafte „EU-Verfassung“ die über ihre Köpfe hinweg und unter Missachtung des Art. 20 Abs. 1 – 3 GG, weil ohne demokratische Legitimation, unterzeichnet wurde?
    Haben deutsche Bürger nicht immer und immer wieder die gleichen Parteien gewählt, deren Personal sich der Macht des Geldes mehr verpflichtet sah und sieht, als dem Volk und dem Grundgesetz, demgemäß alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht?
    Wo war die Mehrheit der deutschen Bürger, die gegen die schleichende, aber dennoch leicht erkennbare Übernahme politischer Entscheidungsmacht durch Banken, Energieversorger und Versicherer protestiert hat?
    Wo waren die protestierenden Bürger, als von pflichtvergessenen Mitgliedern der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages „notleidende Banken“ mit dem Steuergeld der Bürger „gerettet“ und gleichzeitig sklavenartige Arbeitsverhältnisse(5) als „Geschäftsmodell“ gefördert wurden und werden?
    Und vor allem: Hat die Mehrheit der deutsche Bürger gegen die andauernde, grobe Missachtung ihres höchsten Gutes, ihrer Selbst-Bestimmtheit und Selbst-Verantwortung, die auch durch Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG verbrieft ist, auf der Straße und an der Wahlurne nachhaltig protestiert?

    Panem et circensis

    Nein, das hat sie nicht! Die überwiegende Mehrheit des Volkes, des einzigen Souveräns, hatte Besseres zu tun, wenn sie nicht gerade mit ihrem Broterwerb oder – ganz so, wie es die Medien ihr vorgaben – mit Sportereignissen, mit der Welt der Schlager oder einer fragwürdigen Glitzerwelt beschäftigt war. Auch vergeht kaum ein Tag, an dem deutsche Bürger nicht mit Hochzeiten von sogenannten „Prinzen“ und „Prinzessinnen“ oder mit Geburtstagen oder Jubiläen von „Königs“ unterhalten und beschäftigt werden. Hierfür halten die mit Bürgergeldern zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien eigens teure „Adelsexperten“ und „Adelsexpertinnen“ bereit(6). Panem et circenses! Das funktioniert auch heute noch bestens.

    Die Griechen

    Gewiss: Derzeit protestieren griechische Bürger gegen die Macht der Banken und gegen die demokratisch durch nichts legitimierte EU, die den selbstverschuldeten finanziellen Niedergang ihres Staates noch beschleunigt, obwohl diese doch vorgeblich „helfen“ will. Nur – wem soll hier tatsächlich „geholfen“ werden?
    Gegen die Missachtung ihrer Selbst-Bestimmtheit und -Verantwortung, die auch sie als Mitglieder der Spezies Homo sapiens haben erkennen können – dagegen protestiert die Mehrheit der Griechen nicht, ganz wie die Deutschen und andere. Im Gegenteil – sie missachten weiter ihre Selbst-Bestimmtheit und –Verantwortung und damit die Souveränität ihres eigenen Staates, die den mehr und mehr zerstörerischen, weil niemals rückzahlbaren Krediten geopfert wird!
    Eine Bewegung griechischer Bürger, die sich und ihren Staat wieder in Selbst-Bestimmtheit und –Verantwortung führen wollen, weg von einer EU, die nie von einer Mehrheit der griechischen Bürger legitimiert wurde, ist bis jetzt nicht erkennbar. Stattdessen ist eine widersprüchliche Haltung des Handaufhaltens und gleichzeitigen Handwegstoßens zu erkennen. Gefährliche Narren, die glauben mit Zerstörung und Brandsätzen etwas bewirken zu können, ergänzen das Elend.

    „Stolz“ – was ist das?

    Wo ist der vielbesungene „Stolz griechischer Bürger“ – wo? War dies nur der „Stolz“, der aus Selbstverliebtheit und Egoismus entspringt?
    Am 15.02.2012 donnerte Griechenlands 82-jähriger Staatspräsident Karolos Papoulias:

    „Ich kann nicht hinnehmen, dass Herr Schäuble mein Land beleidigt!“

    Papoulias weiter:

    „Wer ist Herr Schäuble, dass er Griechenland verhöhnt? Wer sind die Niederländer? Wer sind die Finnen?“

    Es darf bezweifelt werden, dass der Staatspräsident weiß, dass Freiheit nur Ausdruck von Selbst-Bestimmtheit und Selbst-Verantwortung ist. Solcher Art Freiheit bedeutet auch Unabhängigkeit. Die Frage ist hier: Kann man unabhängig sein, wenn man hunderte Milliarden Euro annimmt, die man noch nicht einmal zurückzahlen kann?

    Papoulias ist nicht besser oder schlechter als die meisten Politiker Europas, was man auch an seinen weiteren Äußerung vom 15.02.2012 erkennen kann. Die könnten von jedem anderen europäischen Politiker stammen:

    „Wir waren stets stolz, nicht nur auf die Verteidigung unserer Freiheit, sondern auch auf diejenige Europas“,

    Papoulias weiß ganz offensichtlich nicht was Freiheit wirklich bedeutet.

    Hinter das 14. Jahrhundert zurück

    Deutlich erkennbar ist: In Deutschland, Griechenland und in anderen EU-Mitgliedsstaaten ist die Mehrheit der Bürger betreffend ihrer Vorstellungen zu den Begriffen Freiheit, Demokratie und Mehrheitsprinzip noch hinter denen des 14. Jahrhunderts zurück. Im Jahre 1324 hatte Marsilius von Padua sein Hauptwerk(7) „Defensor Pacis“ („Verteidiger des Friedens“) abgeschlossen. Aufbauend auf seinem Wissen über die aristotelische (!) Staatslehre und über italienische Stadtdemokratien, legt Marsilius in seiner berühmten wie radikalen Streitschrift dar, dass nur das „Volk“ der eigentliche Gesetzgeber und Herrscher, der Souverän sein könne. Sehr modern anmutend führte er aus:

    „Der Gesetzgeber oder der erste und eigentliche Entstehungsgrund des Gesetzes ist das Volk oder die Gesamtheit der Bürger oder ihr stärkerer Teil durch seine Wahl oder seinen in einer allgemeinen Versammlung der Bürger ausgesprochenen Willen, der bei weltlicher Strafe etwas gebietet, das heißt anordnet, das im gegenseitigen menschlichen Verhalten etwas zu geschehen oder zu unterbleiben hat.“

    Marsilius’ Traum ist im Grundsätzlichen auch heute noch der Traum von Demokraten geblieben.

    Verteidiger der Freiheit verzweifelt gesucht

    Wo sind heute – rund 700 Jahre nach Marsilius – die Verteidiger des Friedens, der Freiheit und der Demokratie?
    Wo ist eine Mehrheit der Bürger Europas, die begriffen hat, dass Freiheit nichts anderes ist als das Bewusstsein und das Leben der Selbst-Bestimmtheit und Selbst-Verantwortung und deren Verteidigung?
    FREIHEIT ist nicht die Freiheit der Narren!

    Anmerkungen und Quellen:

    (1) Steffens, Bert, „Herrenmenschenideen“, aus „ZEIT DER AUFKLÄRUNG
    ZWEITER TEIL“, 1. Bd. „Die Entdeckung der Selbst-Bestimmtheit’’.
    (2) DER SPIEGEL 52/1999, S. 136.
    (3) Schiller, Friedrich (1799) Wallenstein-Trilogie, „Die Piccolomini“, V,1.
    (4) Steffens, Bert “Demokratie – der zerschwätzte Begriff“, 12.12.2011
    Readers Edition.
    (5) Steffens, Bert „Legale Verbrechen gegen Mitglieder der eigenen Spezies“,
    11.02.2011, ZEIT ONLINE.
    (6) Steffens, Bert „Von zufriedenen Sklaven und deren Anbetung der Narren“,
    07.07.21011, bürgermeinungen.de; eine andere öffentlich-rechtliche Pflege von
    „Narrenschiffen“, siehe auch: „ZDF Royal“ oder ARD.de „Royality“; ähnliches
    bietet auch der DLF und zahlreiche Regionalprogramme; hinzu kommen die
    privaten TV-Programme, von der Vielzahl einschlägiger Presseprodukte ganz zu
    schweigen.
    (7) Marsilio dei Mainardini, auch Marsilius von Padua (Padua 1275 – München
    1342/43), Mediziner und Staatstheoretiker, lehrte in Paris; Hauptwerk “Defensor
    Pacis”; „Marsilio Mainardi – Marsilio da Padova“, Übers. Walter Kunzmann,
    Rütten und Loening, Berlin 1958.

  17. markus
    17. Februar 2012, 21:26 | #17

    ich wette keiner von euch erinnert sich:

    http://www.erlassjahr.de/presse/pressemitteilungen-2011/kurzes-europaeisches-gedaechtnis.html

    übrigens was kann das volk dafür, wenn die Spitzen das Land ausbeuten, das volk ist aber der sündenbock

  18. carkiller champion
    17. Februar 2012, 21:35 | #18

    @armer Grieche
    Och, das arme Deutschland, baut nur Autos für chinesische Sklaventreiber und faule Griechen. Obwohl im letzteren Fall, macht das ja noch irgendwie Sinn mit den Geländewagen, während man in Deutschland erst mal lernen sollte, keine Strassen mehr zu bauen, damit man wenigstens sinnvoll Geländewagen fahren kann. Vielleicht sollte man auch mal ganz aufhören mit dem Schrott produzieren, mit Nachschub aus Diktaturen; ohne eigene Rohstoffe wird das ganz besonders lustig, wenn dann mal wirklich eine Krise kommt. Esel zerstören wenigstens nicht den Planeten, obwohl ich nicht denke, daß sie gerne bestiegen werden. Aber so erklärt sich schliesslich hinreichend warum Autos 4 Räder haben.
    Ich hoffe nur, daß sich Griechenland nicht alle Ackerflächen mit Solarparks zu stellt und Windräder importiert. Das alles kann man nämlich alles selber auf Fachwerk setzen, irgendwo bei Zeus und Hera oder an Klippen wie in Anafi, wo es niemanden stört usw.

  19. iaourti iaourtaki
    17. Februar 2012, 22:01 | #19

    @joggler
    Bin kein Promi, brauch keine Promis. Promis, Stars alles verscheuern an die Scheichs.
    So alt werd ich nitt, Eier hätt ich, liest und hört eh keiner und die doch, verstehen alles falsch, wie sie alles falsch sehen, weil sie selektiv zuhören, keine Dialektik mehr kennen und immer nur das sehen, was sie schon vorher sehen wollten. Siehste an fast jedem Kommentar irgendwo im Netz, keiner liest überhaupt irgendwas zuende und läßt es sacken und am nächsten Tag haben sie das meiste eh vergessen, weil es digital ist, außer die Schlagzeilen… Man muß es machen wie die Griechen: Ausdrucken und verteilen, Nachbarschaftsversammlungen, etc. Jetzt, wo so viele teure Wohnungen leer stehen, wäre doch eigentlich Platz für ein paar Obdachlose…
    Im Endeffekt sind die meisten Erstweltler ja eh Komplizen der Herrschaft, weil die ihnen die Kredite für irgendwelchen Schrott geben.

  20. Grünewald
    17. Februar 2012, 22:04 | #20

    Warum schreiben hier viele Anonym? Steht Ihr nicht zu Eurer Meinung? Zunächst einmal sollte man einen grossen Künstler, einen Mann, der eine lange Zeitschichte erlebt hat respektieren.
    Wie sagte Votaire: Ich verabscheue Ihre Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben,
    dass Sie sie äussern dürfen. Generell halte ich nichts von der Weltverschörung des Kapitals.
    Der Kapitalismus hat sicher die Fratze des Teufels und muss durch Gesetze und Demokratie unter Kontrolle gehalten werden. Machmal hat man Zweifel, ob es gelingt. Aber ist dummes Geschwätz, dass eine Verschörung der Banken und Kapitalisten existiert und die Griechenland zerstört. Und deutsche Faschisten sind es auch nicht . Es sind vielmehr die Griechen selbst. Es war ein Fehler den Euro in Griechenland einzuführen. Dies hätten man auch 1o Jahare später gekonnt. Es gibt einen ähnlichen Effekt wie bei der Wiedervereinigung, als dieDM die DDR Wirtschaft zermahlmt hat. Reparationen: Die Geschichte hat gezeigt, dass die Auferlegung von Reparationen u.a einen Hitler erst möglich gemacht hat. Deutschland war immer grösster Nettozahler in der EU. Hinter vorgehaltener Hand spach man von verdeckten Reparationen. Die Griechen haben nun 60 Jahre die Gelegenheit, Ihre Wirtschaft enwickeln. Warum sind die Deutschen marktführendend bei alternativen Energien und nicht Griechenland?. Was hier in Deutschland an Informationen ankommt, lässt den Eindruck aufkommen, das Selbstkritik in Griechenland nicht stattfindet und alle anderen Schuld sind. Das ist nicht Haltung, mit der eine Staat aus nicht einer Krise herauskommt. Krempelt eure Arme hoch, hört auf zu jammern und an dieGriechemn im Ausland: Geht zurück und helft Euren Land und jammert nicht auf hohen Niveau im Ausland, wo Ihr den hohen Lebensstandart geniesst.

  21. Michel
    17. Februar 2012, 22:04 | #21

    Ob Herr und wo Herr Tehodorakis sein Geld geparkt hat, ist seine Sache. Er hat es versteuert und kein Staatsvernögen unterschlagen. Oder muss man jetzt den Normalbürger enteignen, während die Staatsverbrecher es waren die Milliarden ins Ausland geschafft haben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reichsbank, oh sorry Deutsche Bank heist das ja jetzt…

  22. iaourti iaourtaki
    17. Februar 2012, 22:38 | #22

    @Bert Steffens
    Wie so viele andere „Wissenschaftler“ und Spezialisten, die, insbesondere zu Griechenland, meinen ihren Senf dazu schmieren zu müssen, wette ich der Autor kann kein Wort Griechisch, war noch nie da und kann deshalb nur aus irgendwelchen Medien „wissen“, was „die“ Griechen wollen.
    War er in dem seit über 100 Tagen besetzten Stahlwerk bei Athen und hat auch nur irgendwen gefragt? Ich glaube kaum und mich erinnert das frappierend an irgendeinen Schädel, der einen anderen Schädel sieht, der ein Gipsbein hat und meint, das hätte er auch gehabt, obwohl wahrscheinlich jeder Bruch verschieden ist und er das da überhaupt gar nicht gehabt haben kann und vor allem, weil der Depp noch nicht einmal fragt, was denn unter dem Gips passiert ist.
    Idiots at happy hour: Sie warten alle auf Drachma, um billig zu shoppen…

    Und Da reicht es doch schon völlig aus, zu sehen, daß jetzt alle die „Attacke“ von Hr. Papoulias aus dem Zusammenhang reissen und kein Wort über den Versuch Wahlen zu verschieben und/oder zu manipulieren verlieren. Mit Rüstungsheinis gibt’s Verträge, in die man sich nicht einmischt, aber in Demokratien das geht, weil ja die Hausordnung immer über der Verfassung steht.
    Zumindest in Deutschland, das ja bekanntermaßen illegal regiert, weil es gar keine Verfassung hat, über die jemals abgestimmt wurde, wie vorgesehen. Aber, wer Kafka liest, obwohl der nie was veröffentlichen wollte, hat dann ja auch deswegen einen Verfassungsschutz ohne Verfassung. Logisch.
    Schuld ist die deutsche Presse, weil sie alles verdreht und verschweigt? Nein! Oder etwas, ist halt Presse, da muß man zwischen den Zeilen lesen… Na, eigentlich schon, weil Goebbels und so…
    Aber Schuld sind vor allem diese Spezialisten, die ja dann auch gerne zitiert werden (wollen) und die keine Quellen lesen, falsch übersetzen usw.
    Sieht man auch bei Papadimos: Dem wurde irgendeine „Ground Zero“-Äußerung untergeschoben, dabei war’s nur Nullpunkt und Ground Zero hat mehrere Bedeutungen…

    DIE FREIHEIT, die Papoulias meinte, ist vielleicht die Freiheit, die es ohne Partisanen überhaupt nicht mehr gäbe…

  23. jerry
    17. Februar 2012, 22:51 | #23

    Infos für alle die es wissen wollen:
    http://www.Lupo cattivo-gegen die Weltherrschaft (YOU-TUBE VIDEOS )
    http://www.Was haben City of London Biz und Vatikan gemeinsam -Lysander 1.Interview
    http://www.Wir wissen!Wir wissen alles! Wir wissen über euch Bescheid
    http://www.Geldsystem Pervers–Video-YOU TUBE
    http://www.Plan der Iluminaten NWO-Die Reduzierung der Weltbevölkerung! Die Wahrheit wacht auf!
    http://www.Die Wahrheit über Angela Merkel
    http://www.Wie unsere Regierung uns belügt 1/5 Dr. Rath
    http://www.Fema Camps Deutsch-Was haben die Bloß mit uns vor (Videos )
    http://www.Die Wahrheit über Libyen Interview mit A. Gutsche–Teil 1
    http://www.Politiker sind Satanisten–Video
    http://www.2012 und was es wirklich auf sich hat YOU-TUBE
    http://www.Was die Elite mit uns vorhat
    http://www.Schuldenkrise Euro Krise (Dollar Banken–Prof. Wilhelm Hankel
    http://www.alles schall und rauch
    http://www.wahrheitsbewegung.net
    http://www.kopp-aktuell—Nachrichten-Finanzen
    http://www.Die Wahrheit würde die Leute panisch machen–Video
    Das sollte mal genügen um etwas zu verstehen, wie alle verschaukelt werden , nicht nur Griechenland die Stätte der Europäischen Kultur

  24. iaourti iaourtaki
    17. Februar 2012, 22:56 | #24

    @joggler
    lächerlich! Genau deswegen hat Kohl 1990 Schuldenschnitt gemacht, als Reparationsbetrüger. Das Problem ist halt, daß (bisher sehr wenig) Griechen freundlich darauf hinwiesen und es überhaupt nie einer hören wollte und ihre Eliten eh nicht. Aber eigentlich müßte man das ganz anders formulieren. Denn in den Pariser Verträgen hat Griechenland Deutschland einen Schuldenschnitt von mind. 50% genehmigt und gestundet bis nach die Wiedervereinigung. Für Deutschland hat aber die Wiedervereinigung überhaupt nicht stattgefunden, denn Kohl usw. haben daraus einfach den „Beitritt“ gezaubert, so ist die „rechtliche“ Argumentation. Genau wie Westerwelle mit seiner „Staatenimmunität“, obwohl das sogar noch hinterhältiger ist.

  25. Michela
    17. Februar 2012, 23:02 | #25

    @M. Widerspenstig
    Alle griechischen Politiker waren und sind Handlanger der NWO, nämlich Bankiers und Vasallen der Chemie- und Waffenindustrie. Der Otto-Normal-Grieche hat mit den Schulden nichts zu tun, deswegen sollen die Welterpresser bitte auch selbst zahlen !!!! Die Gelder, die reiche Griechen auf ausländische Banken gebracht haben, machen nicht einmal 1/100 der Schulden aus. Übrigens sind viele von denen selbst aus der Regierung !!!! Pappandreou hat auch einen US-Pass in der Tasche.

  26. Unbestechlicher
    17. Februar 2012, 23:05 | #26

    Die griechische Führung ist nicht demokratisch gewählt, sondern durch Ermächtigung installiert worden. Vorher kannte ich nur die Ermächtigung durch Hindenburg.

    Menschen obdachlos zu machen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Die Wirkung dieser angeblichen Rettungen ähnelt sehr stark der harter Drogen. Kurzfristig schaffen sie Erleichterung, langfristig führen sie in den Untergang.

    Eine geschäftsfähige Volksvertretung würde den Notstand erkennen, ausrufen und entsprechend reagieren: Lebenswichtige Dinge wie Nahrung und Unterkunft rationieren, die Grenzen verteidigen, Superreiche enteignen, Zinsen verweigern, Schulden halbieren, evtl. Konkurs. auch als gerechte Bestrafung der Wucherer.

  27. carkiller champion
    18. Februar 2012, 00:13 | #27

    @Unbestechlicher
    Hätten Sie jetzt geschrieben, Griechenland hätte seine erste national-„sozialistische“ Regierung gehabt – die harten LAOS-Jungs sind ja jetzt bei ND und nicht mehr in der Regierung, scheint’s – wäre es vielleicht noch ganz lustig, aber das jetzt mit dem Adolf, der den Hitler fickt zu vergleichen…
    Man kann’s auch übertreiben. Sicherlich kann man kritisieren, daß Papadimos nicht als Abgeordneter 2009 zur Wahl gestanden hatte und daß das nicht so ganz sauber war – das wird eventuell der Areopag entscheiden oder vielleicht reicht ein Blick in die Verfassung – aber alle anderen Regierungsmitglieder sind ganz normale Abgeordnete. Und Neuwahlen wollten ja nur noch Papandreou, LAOS und die Triple A Fraktion verschleppen.

  28. Xristos
    18. Februar 2012, 00:20 | #28

    @Michel
    Bist Du sicher? Woher weisst Du das? Ich habe MT oft gesehen – nicht nur in Konzerten. Er hätte nach einem Konzert in Stuttgart vielleicht (als sog. Kommunist) nicht unbedingt eine 120 DM – Zigarre rauchen müssen, aber das ist seine Sache. Was er schreibt, ist allerdings ein Gemisch aus VWL, BWL, Geschichte und vielem mehr. Etwas Selbstmitleid dazu und auch Verherrlichung der eigenen Person und des griechischen Volkes, das zwar den EURO und die EU wollte, aber natürlich nur zu den Bedingungen, die es selbst macht bzw. machen wollte. OK.
    ICH fliege demnächst nach GR und kaufe mir ein Grundstück – ehrlich! – und zwei Drittel des Kaufpreises bitte in bar. Kommentar des Verkäufers: „Das ist hier so üblich.“ Na prima. Dem hoch verschuldeten Staat entgehen so wieder Steuern. OK, aber das hilft den Armen in GR auch nicht wirklich, oder? Es wird beschi**en, was das Zeug hält. Und MT weiß es, aber er sagt es nicht. Er erfindet Griechenland und die Griechen neu, indem er dessen und deren Untergang voraussagt. Das ich in 42 Jahren viele tausend DM/EUR in GR ausgegeben habe, wie viele andere Menschen, erwähnt er nicht. Und dass ich nur einen Beleg bekomme, wenn ich danach frage, auch nicht. Also betrügen die Griechen sich selbst, oder? Armer Mikis – armes Griechenland. … wie heisst es so schön: „Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose Schuld.“ Wer mag, darf das gern ins griechische übersetzen. Ich freue mich auf die Übersetzungen – sinngemäss reicht schon. Christos

  29. Xristos
    18. Februar 2012, 00:27 | #29

    @Apateonas
    Jeder übersetzt halt so, wie es ihm gerade in den Kram passt. Du kannst auch in Deutschlan BILD lesen oder eine andere Zeitung – wenn Du das glaubst, was da steht, bist Du selbst Schuld.

  30. Xristos
    18. Februar 2012, 00:36 | #30

    @Grünewald
    >>>
    Warum sind die Deutschen marktführendend bei alternativen Energien und nicht Griechenland?. Was hier in Deutschland an Informationen ankommt, lässt den Eindruck aufkommen, das Selbstkritik in Griechenland nicht stattfindet und alle anderen Schuld sind.
    <<<
    Fahr doch mal in die Gegend um Larissa – in die Dörfer. DA findest Du die Gründe. Es wird nur noch angebaut, was hochsubventioniert ist – der vielbeschworene fleissige Grieche, der mal mit dem Esel unterwegs war, fährt Porsche Cayenne und die Villen sind auch nicht ohne. Ich gönne es ihnen ja – aber darüber beklagen sollten sie sich nicht.

  31. Medley
    18. Februar 2012, 01:04 | #31

    Der offene Brief des werten Herrn Theodorakis zeigt eindeutig, dass die Griechen in ihrer archaischen Denke, zeigt klar, dass die Griechen kulturell, wirtschaftlich, politisch und auch sonstewie von Wesen her ein „Dritte Welt“-Land sind und keine moderne Industrie- und Dienstleistungsnation. Griechenland ist Nordafrika eindeutig näher als Nordeuropa. Ganz definitiv!

  32. iaourti iaourtaki
    18. Februar 2012, 01:12 | #32

    @Michela
    Deshalb nannte man ihn hat ja auch den amerikanischen Präsidenten von Griechenland. Ich find ja Politiker auch schräg und ich verstehe auch nicht ganz, warum Pap als Fahrradfahrer nicht dafür sorgt, daß überall Fahrradkurierdienste und Velotaxis aus dem Boden schiessen, Velotaxis stehen bestimmt sogar noch als Olympiawerbeträger irgendwo in Athen rum, bei den Containerpreisen war Neubau sicherlich billiger, als zurück nach Berlin…
    Das kann man dann auf den Tourismus ausweiten und bringt mehr als blöde Golfplätze: Fahrradwegenetz im Norden weiter ausbauen, Pensionen u. Camping (auf Radtouristen abgestimmte) anschliessen, Fahrradläden plus Werkstätten, das bringt massig Arbeitsplätze und macht Spass.
    Die Russen haben ein Unterwassertretboot gebaut, das könnte man ja nachbauen, bzw. kontrollieren, denn das werden dann eh Leute mitbringen. Ich würde dann sogar noch die ganzen Kreuzfahrtschiffe zu Galeeren umbauen, mit Pedale und Ruder, für Survival bezahlt der Touri sogar noch extra. Galeerensklave workout, kann man direkt ne Mode Linie zu packen, also wenn schon Disneypark dann richtig.
    Und wenn man schon dabei ist, nixen Ölförderung: Die komplette Flotte auf Windturbinen umstellen; hat ne deutsche Werft gebaut, Dampfer macht 25 Knoten, muß man halt auf Meltemi anpassen…
    Und mit dem Amipass, dafür gibt’s doch die einfachste Lösung überhaupt. Hat sogar Obama schon gerissen, als er den amerikanischen Unabhängigkeitstag kackfrech mit dem griechischen verglichen hat: Amis Raus Aus USA, Winnietou ist wieder da! Dann sieht man am endlich freien Amerika, wie das so ist, nach 400 Jahren Besatzung, von wegen: 180 Jahre und immer pleite! Unfassbar, diese Terpen! Irgendwie scheint das an dem Gentech-Skunk zu liegen, was die da rauchen, wirkt wie Crack, verblödet noch schneller und macht ungeheuer paranoia.
    Versucht mal Kalamatagrass. Wird bald legal und der Schlager!

  33. P. Böttcher
    18. Februar 2012, 01:24 | #33

    Ja, der Eurowahn hat das Urland der Demokratie an die Wand gefahren!
    Griechenland sorry!
    Aber der Eurowahn hat alle Politiker und Co. KG aus dem Ruder gerissen.

  34. dabbelyu
    18. Februar 2012, 01:34 | #34

    das erbärmliche in diesem Thread find ich, diese „Bauernburschen“ die duzend wie in ihrer Gleichgesinntenrunde, „Könige der Welt“ mit zwei Armen, zwei Beinen und Kopf oben drauf, das nicht in Hals rein regnet, den Unterschied, zu ihren widerlichen Sein, nicht erkennen können!
    so etwas sind die Reulate aus der schon frühkindlichen Psychisch Kranken Erziehung, der Kinderkrippen!!

  35. iaourti iaourtaki
    18. Februar 2012, 02:40 | #35

    @Xristos
    Deswegen war ja der Oberlieferant Rösler „Hausaufgaben“ in Athen, im Schlepptau 70 deutsche Spitzenmanager. Kann mir schon vorstellen, wie das laufen soll, von wegen Umwelt: Die letzten Wälder abholzen, nur damit man die Stahlbetontürme aus Deutschland mit nem Spezialtransporter hoch schafft, obwohl man das mit Fachwerktürmen viel besser hin bekommt und wozu deutsche Windmühlen, in Griechenland stehen uralte. Ich hab in Rest-„Europa“ im Taxi oder in einer Kneipe noch nie eine Quittung gesehen und rauchen tue ich auch überall, wo ich will.
    Steuer interessiert mich einen Bullshit, weil der tolle Staat mich mit seinen asozialen Gesetzen zwingt als Arbeiter ein Gewerbe anzumelden und wenn ich dann die asoziale Sprache von der Finanz nicht verstehe, ich mit einem halben Bein im Knast bin und dann auch noch als „scheinselbstständig“ diffamiert werde, obwohl das zwangsselbständig ist und dann kommen die Vögel auch noch an und ich soll mich krankenversichern? Selbstständig? Von wegen. Vergleichbare Jobs, wie Bautaucher gehen nach zehn Jahren in Rente und ich werd nach 10 Jahren aus der Maschine als Krüppel ausgespuckt.
    Prekäre Arbeitsverhältnisse, die in Griechenland eh schon 20% der Jobs ausmachen und wo Griechenland also schon längst Vorreiter ist – 700 Euro-Generation war 2008 – kommen dann als „Lösung“, aber viel brutaler: Tageslöhnerei und 100 bis 400 Eurojobs ohne hartz4 oder sowas…
    Mit Larrisa, mit die 4. größte Chayennebevölkerung, stimmt wohl, aber dann soll man aber bitte ausdrücklich darauf verweisen, das das nur da so ist und mal schauen, ob die überhaupt noch gefahren werden.
    Auch super sind die deutschen Werften. Es gibt eine, die hat ein Schiff mit Windturbinen gebaut. Alles Paletti? Nee, stattdessen werden weiterhin Verbrennungsmotoren gebaut.
    Und dann noch all die Ackerflächen mit Solarparks zuknallen, damit dann überhaupt nur noch bei Lidl für 2 Euro den Liter Pseudomilch gekauft werden muß. Abgesehen davon haben wir ja inzwischen gelernt, daß Griechenland viel zu hügelig für soviele Panzer ist, also kommen die natürlich zuerst auf die Felder, logo.
    Zum Glück gibt’s ja eine ganze Menge Leute, die auf’s Land gezogen sind und da was aufbauen. Besser nicht zu laut erzählen, sonst wird das bestimmt auch noch sabotiert. Soweit ich mich erinnern kann, wollten die Chinesen 37 Milliarden zusätzlich in Griechenland investieren und Quatar jeweils 5 Milliarden, kann sogar sein, daß da noch was kommt, aber ich glaube dazu steht was in diesem ersten Memorandum, daß das nicht geht, weil keine Europäer oder so ähnlich. Also, die ganzen Vögel, die darauf hoffen und provozieren, daß mit Drachmen, die wahrscheinlich eh nicht kommen brauchen – obwohl die natürlich als Währung für ganz Europa viel besser aussehen als der Euro – dann shopping tour in Hellas angesagt ist, sollen sich mal nicht verrechnen.
    Hab ich jemals in irgendeiner deutschen Zeitung, außer radikale Linke, gelesen, daß Papandreou die letzten zwei Jahre in der Saison die Flughafengebühren – außer Athen – gestrichen hat? Nein! Wurde das an die deutschen Kunden weitergegeben? Nein! Extra-Profit für TUI und Konsorten…

  36. iaourti iaourtaki
    18. Februar 2012, 03:22 | #36

    @dabbelyu
    Mich erinnert das an die „Antideutschen“, die gegen Palästina hetzen und alle als Antisemiten beschimpfen. Selbiges existiert wohl auch, wenn es um Kurdistan und Armenien geht, Übergang gegen Griechen dann eh fließend. Im Balkanforum ist das ja noch ganz lustig, aber mittlerweile… Ich hab auch eher den Eindruck, das ist irgendwelches Lobbyvolk und Botschaftspersonal, das grade nichts zum lutschen hat, denn oft bringen die auch immer wieder dieselben Klopper, die man nur in Blogs und in keiner Zeitung findet. Solche Typen, wie der, der heute der deutschen Demonstrantin vor der deutschen Botschaftin Athen eine gescheuert hat?: http://schwabinggrad-ballett.posterous.com/nicht-in-diesem-memorandum-ton-aktion-vor-der
    Was mir allerdings aufgefallen ist, auf der Strasse mit irgendwelchen Prols, die finden den Widerstand gut und denen musste ich auch nicht lange erklären, wer was wie und auch Türken, die dann sonst etwas seltsam waren, finden Mutti mit Hakenkreuz einfach passend … Sollte man mal nach Kundus schicken.

  37. COLI
    18. Februar 2012, 03:31 | #37

    Macht BEND STEFFENS (siehe hier oben) zu unseren neuen BUNDESPRÄSIDENTEN!

    Er hat wenigstens theoretisch zumindest eine Ahnung über die Demokratie!

    Bürger an die Macht! – (Nicht zu naiver Kindlichkeit debilisierte Politiker)

    *************************************************************************
    Mal ernst und OHNE verschwörungstheoretischen Unfug:
    HIER 2 BEITRÄGE (Uni-Vorlesungen), die sicherlich jeder Politiker kennt (;-)) und JEDER, der eine Abi hat und in der Welt heute zurechtfinden will, KENNEN MUß !!!:

    Prof. Hans-Werner Sinn über die Echte Ursachen der €-Kriese:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yI4g8Ti6eTM

    …und als Grundlage zum Systemverständis:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=PADKvQvIRmk
    ff…

    Ohne diese Informationen erzählt ihr einen noch größeren Mist als die Politiker ! (… Die es ja wissen müssen, schließlich wird es an deutschen Universitäten gelehrt…)
    *************************************************************************

  38. Andrax
    18. Februar 2012, 04:34 | #38

    Ich frage mich nur , warum Herr Theodorakis nach Frankreich ins Exil gegangen (worden) ist.
    War seine Meinung von Griechenland damals anders ,oder ?
    Kann er sich nicht mehr daran erinnern!
    Merkel mit Hitler zu vergleichen finde ich ziemlich obzön, und waren es nicht die Griechen, die unbedingt ihr Geld für Militärisches Equipment ausgeben wollten?
    Hab noch mehr Fragen zu den Äußerungen des Herren – aber er sollte mal überlegen was er und Griechenland noch gemeinsam haben.
    Vielleicht sein Name ????

  39. kopfschuss911
    18. Februar 2012, 09:49 | #39

    Wie bitter wäre es für einen solchen Patrioten, wenn er im hohen Alter noch erkennen müßte, selber ein Propaganda-Opfer gworden zu sein!
    So nachvollziehbar seine Sorge auch ist: Glaubt er denn, in den anderen Euro-Ländern würde es anders ablaufen? Glaubt er wirklich, auch nur IRGEND ein EU-Land wäre in dem Spiel der Gewinner, würde von dem Schneeball-System letztlich profitieren? Hat er schon davon gehört, daß es auch hier in der „EU-Gewinnerin“ BRD immer mehr „Suppenküchen“ gibt?
    Die Kommentatoren Max und Widukind haben es als einzige auf den Punkt gebracht. Vor der Deutschen Botschaft in GR gab´s mal ein Transparent mit der Aufschrift: „Völker Europas, wir haben den gleichen Feind!“
    Schade, daß Herr Theodorakis immernoch nicht über den griechischen Tellerrand hinauszuschauen willens oder fähig ist…

    Was seine unsäglichen Reparationsforderungen betrifft:
    Griechenland erhielt nach Kriegsende Entschädigungen, z. B. Anteile aus dem deutschen Auslandsvermögen, dass die Alliierten nach Ende des 3. Reichs unter sich und den Opfern Nazi-Deutschlands aufteilten. Gesamtwert: über 10 Mrd. Reichsmark. Zudem zahlte 1960 die Adenauer-Regierung 115 Millionen Mark an Griechenland, um NS-Opfer und deren Nachkommen zu entschädigen – „endgültig“, wie es im Vertrag vom 18. März 1960 ausdrücklich heißt und vom griechischen Prinzregenten Constantin gegengezeichnet wurde. Weiterhin haben die Griechen seit 1981, also seitdem sie in der EU (damals EWG) sind, haben bis heute über 200.000 Mrd. Subventionen erhalten, während die BRD von Anfang an der größte Netto-Zahler war. Nein, ich will nicht aufrechnen, habe aber auch nicht damit angefangen…

    Was die dt. Wehrmacht in Griechenland betrifft:
    Der dortige Krieg war erst mal eine italienische Angelegenheit. Hätten die deutschen Truppen in Griechenland eingegriffen, wenn sie nicht von Mussolini angefordert worden wären? Über den Verbleib der griechischen Goldreserven möge er selber recherchieren und staunen…

    Noch einen Blick auf die deutschen Rüstungsgeschäfte:
    Wie die schwedische Zeitung „Svenska Dagbladet“ berichtet, haben die USA einem Ersuchen der Griechen nach Lieferung von 400 amerikanischen Kampfpanzern des Typs M1A1Abrams und etwa 100 gepanzerten Militärfahrzeugen zugestimmt.
    http://kompakt-nachrichten.de/2011/10/griechenland-hass-auf-deutsche-spitzt-sich-zu/

    Also, Herr Theodorakis: Einfach aus diffusem Haß und einseitiger Sichtweise heraus blind um sich zu schlagen ist unterste Schublade – und immer wieder die gleichen alten Halbwahrheiten auszugraben absolut unwürdig. Auf dieser Basis wird das mit der heißersehnten Völkerverständigung nie etwas…

  40. T.
    18. Februar 2012, 10:00 | #40

    An alle, die sich über die Griechen aufregen. Aus der Geschichte kann man lernen, daß die griechischen Stadtstaaten (in denen Demokratie herrschte) untereinander stets verstritten waren. Sie arbeiteten jedoch zusammen, wenn ein Feind kam. In Deutschland kann ich das nicht beobachten. Viele regen sich zwar über das Regime auf, daß über uns herrscht, aber die Mehrheit nimmt das einfach so hin. Auch bei der Anhebung des Rentenalters ging niemand auf die Straße. Bei den steigenden Gesundheitskosten ebenso. Und auch, als Merkel den Lissabonvertrag unterschrieb, und so die Deutsche Verfassung verraten und das deutsche Volk unter die EU Diktatur kam, schien das niemand groß zu interessieren. Die Griechen dagegen kämpfen gegen das Unrecht an, das man ihnen antut. Die Deutschen dagegen (überspitzt gesagt) fiebern lieber bei DSDS und dem Dschungelcamp mit.

  41. Livia
    18. Februar 2012, 12:21 | #41

    Zum Übervorteilen gehören immer 2: Einer der macht und einer der läßt!
    Der eigendliche Fehler des Euro war doch, daß der Euro den Griechen – und dem Rest des „Club Mediterrain“ die Bonboniere in greibare Reichweite gestellt hat und sich die Staaten prompt nach Herzenslust bedient haben. Man konnte eben der Versuchung nicht wiederstehen!
    Gerechterweise sollte man aber erwähnen, daß es GoldmannSachs war, die Griechenland – auch mit nicht ganz sauberen Mitteln – geholfen hat, in den Euro zu kommen. Das Militärgererät hat Griechenland auch überwiegend und nach Eintritt der Pleite ausschließlich in den USA gekauft – wahrscheinlich, weil es in der NATO ist: und in der Nato sein und neutral geht nicht.
    Leider verbietet die EU auch, die Waffen dazu zu benutzen, die Grenzen für Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Orient und dahinter richtig dicht zu machen – und in der nicht demokratisch gewählten EU-Kommission geben nun mal die Amerikaner, bzw. ihre Konzerne und Banken den Ton an. Griechenland hat seit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen keinen eigenen Krieg mehr verloren – es hätte niemand zwingen können, in die EU oder den Euro einzutreten! Aber man hat fremden Einflüsterern geglaubt davon Vorteile zu haben, eben daß die Bonboniere vom verschlossenen Schrank auf den Tisch wandert!
    Griechenland hat sich aber schon öfters lieber unter das Kuratell einer Großmacht gestellt, als für sich selber geradezustehen: Nehmen wir zum Beispiel das Römische Reich – Griechenland hat sich nicht nennenswert gewehrt, wozu auch! Die Römer verehrten die griechische Kultur usw. – so doll, daß z.B. Kaiser Nero den Griechen die Abgaben erließ, was zu seinem Sturz führte! Als das römische Reich zu Ende ging, ließ man Westrom im Riß.
    Auch die Jahrhunderte der Türkenherrschaft wurden wohl erst wirklich unangenehm, als das osmanische Reich am Ende war. Daß man jetzt „Anschluß“ an Rußland sucht ist typisch; Griechenland hat nie Status wie die Schweiz oder Autarkie angestrebt – und auf den Kommentar ganz oben einzugehen: Die Leute die Griechenland retten könnten/sollten befinden sich im Ausland, bzw. zumindest ihr Vermögen!
    Natürlich darf sich kein Volk sein „Tafelsilber“ wegnehmen lassen – aber dazu muß man Nägel mit Köpfen machen: Kein Demonstrant in Athen hat bisher die angesetzte und kurzfristig abgeblasene Volksabstimmung über den Verbleib im Euro eingefordert!!!
    Selbständig und neutral heißt: Raus aus Euro und EU, aber auch aus der NATO und Ami go home. Staatspleite anstatt Hilfsgelder, die 1:1 an internationale, vornehmlich amerikanische Banken gehen!
    Im Klartext: GoldmanSachs soll zahlen, nicht die europäischen Nachbarn. Wenn gegen letztere gehetzt wird, geht doch das Kalkül der USA/Banken/Konzerne auf! „Teile und Herrsche“ ist doch eine ganz alte Jacke!

  42. Thomas
    18. Februar 2012, 13:47 | #42

    ach die armen Griechen

  43. gustav
    18. Februar 2012, 14:23 | #43

    die bezahlten und gekauften EU blog schreiberlinge scheinen sich auf dieser plattform wohlzufühlen und machen alle griechenland und volk unterstützer platt….

  44. sabata
    18. Februar 2012, 17:25 | #44

    Der Text des Briefes ist doch meiner ansicht nach sehr an den haaren herbeigezogen und etwas unrealistisch .

  45. P.Zwegat
    18. Februar 2012, 19:11 | #45
  46. Wahrheit
    19. Februar 2012, 12:52 | #46

    @joggler

    Diese Frorderung ist lächerlich, da DEUTSCHLAND Handlungsunfähig ist.
    Zu den Waffenkäufen in der BRD: Die Käufer sind doch Schuld. Niemand zwingt sie, diese Ankäufe zu tätigen. Hier sehe ich die Schuld für 100% bei den griechischen POLITIKERN, die diese Ankäufe im Bewusstsein ihrer Wirkung taten.
    Meinen ersten Beitrag schrieb ich vor dem zuende lesen, deswegen muss mir das hier noch von der Leber.

    ————————–

    Man muss im Bezug auf die Waffenkäufe die außenpolitischen Situationen beachten d.h.:

    Warum muss Griechenland militärisch aufrüsten?

    Ganz einfach, auch wenn die meisten das versuchen kleinreden zu wollen: Griechenland und die Türkei führen seit Jahrzehnten einen „Rüstungskrieg“ und der einzige der davon profitiert ist im überwiegenden Teil DEUTSCHLAND. „Halt! Stop!“ sagt der eine oder andere „was hat Deutschland denn mit der Rüstungsindustrie am Hut? Nur weil sie Deutsch ist?“ – nicht unbedingt aber fast! Rund 38% des Exportes deutscher Waffen gehen allein nach Griechenland und die Türkei. Da ist es wohl selbstverständlich dass das Geld letzten Endes in Deutschland bleibt. Wieso also nicht aus Russland oder China kaufen, da diese günstiger sind? In diesem Punkt mischt sich dann Deutschland und einige Banken ein, die mit Krediten locken damit sich Griechen bspw. die neuen teuren Panzer leisten können und die Deutschen somit ihren Wirtschaftswachstum erweitern – letzten Endes auf Kosten der Steuerzahler! Das Geld bleibt bei Deutschland, somit verbust Deutschland, dank dem Verkauf (Export) einen Wachstum in ihrer Wirtschaft. Das ist, grob ausgedrückt, eben Buisness – dreckig halt! Oder weshalb ist dieser Konflikt mit der Türkei immer noch nicht beendet worden, obwohl das eigentlich so einfach ist? 😉

  47. V99 % (ex Apateonas)
    19. Februar 2012, 16:47 | #47

    Und wieder ein Artikel, der besser ist als das obige Pamphlet und zeigt, dass auch andere auf der Seite Griechenlands stehen und es auch oeffentlich zeigen (in 20 europaeischen Staedten wird vor den griechischen Botschaften positv Stellung genommen, auch in D!):
    http://www.guardian.co.uk/world/2012/feb/18/greece-wartime-hero-denounces-cuts

  48. Ottfried Storz
    19. Februar 2012, 18:09 | #48

    Griechenlands Einwohner und ihre abstrusen Verschwörungstheorien ….

    Kurios wird es dann, wenn alte Menschen „Kalte Krieg“-Lösungsmodelle (Griechenland soll Russland um Kredite bitten) vorschlagen oder er behauptet „Papandreou hätte der Wirtschaftskrise …mit Krediten von den ausländischen Banken und zu dem üblichen Zinssatz von unter 5% begegnen können.“
    Sorry, alter verdienter Mann, aber du hast offensichtlich ab 2010 keine Zeitung mehr gelesen: Der Markt und „die Banken“ waren nicht mehr bereits, Griechenland zu „unter 5%“ Geld zu leihen – wie auch Italien und Portugal. Und dort wirkte der von Theodorakis als angeblicher Verursacher Papandrou sicherlich nicht …..

    Die Wahrheit der letzten Jahre liegt woanders, wie es die FAZ aktuell gut charakterisiert:
    „Als die Europäer im Mai 2010, also vor fast zwei Jahren, ihr erstes Hilfspaket für Griechenland beschlossen – da wiegten sie sich noch in der Illusion, sie hätten es mit einem Staat zu tun, der bei allen Schwächen im Prinzip so organisiert ist wie ihr eigener.
    Wenn ein ganz normaler Staat zu hohe Schulden hat, dann kürzt er die Ausgaben und erhöht die Steuern, die Verwaltung setzt das um. Ganz so, wie es trotz aller Probleme derzeit in Spanien oder in Italien geschieht, in Irland oder auch in Portugal.
    Inzwischen haben die Helfer in Berlin und andernorts aber erkannt, dass es den Staat, mit dem sie seit Monaten verhandeln, gar nicht gibt.
    Griechenland hat zwar viele Beamte, aber keine Verwaltung im modernen Sinn.“

  49. Kauderpunch
    20. Februar 2012, 05:05 | #49

    Ottfried, nimm dem Admin bitte die Arbeit ab und ruf bei der FAZ, Abt. Content an, +49 69 7591-2986.

  50. iaourti iaourtaki
    21. Februar 2012, 00:27 | #50

    @Livia
    Portugal, Spanien und Griechenland wurden alle kurz nach einer Diktatur aufgenommen und ein Referendum, das Papandreou aus der Trickkiste packte, nachdem die Paraden zum OXI-Tag am 28.10 den Herrschaften Muffensausen machten und bei dem auch noch sofort die Fragestellungen aus Berlin und vom Mars kamen, ist ja wohl ein Witz.

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