Mikis Theodorakis spricht von Verschwörung gegen Griechenland

15. Februar 2012 / Aktualisiert: 01. November 2016 / Aufrufe: 45.473

Premierminister Papandreou hätte der Wirtschaftskrise begegnen können

In genau dieser Situation befanden wir uns 2009, als im November der Regierungswechsel stattfand und Georgios Papandrou das Amt des Premierministers übernahm. Damit verständlich wird, was über seine katastrophale Politik heute das griechische Volk denkt, führe ich zwei Zahlen an: Bei den Wahlen 2009 gewann die PASOK-Partei 44% der Stimmen. Heute geben ihr die Demoskopien 6%.

Herr Papandreou hätte der Wirtschaftskrise (die wie gesagt die europäische reflektierte) mit Krediten von den ausländischen Banken und zu dem üblichen Zinssatz von unter 5% begegnen können. Hätte er dies getan, hätte es für unser Land nicht das kleinste Problem geben. Es hätte sogar das Gegenteil stattgefunden, weil wir uns in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs befanden und somit sicherlich unser Lebensstandard gestiegen wäre.

Herr Papandreou hatte jedoch seine Verschwörung gegen das griechische Volk bereits ab Sommer 2009 begonnen, als er sich heimlich mit Strauss Kahn mit dem Ziel traf, Griechenland unter die Hegemonie des IWF zu führen. Die Information über dieses Treffen wurde von dem ehemaligen Präsidenten des IWF selbst an die Öffentlichkeit gebracht.

Damit wir jedoch dort hingelangen, musste die tatsächliche wirtschaftliche Lage in unserem Land verfälscht werden, damit die ausländischen Banken Angst bekommen und die Kreditzinsen auf unerschwingliche Zahlen hochschrauben. Dieses belastende Unternehmen begann mit der künstlichen Explosion des Staatsdefizits von 9,2% auf 15%. Wegen dieser verbrecherischen Handlung überwies der Staatsanwalt Herr Peponis vor 20 Tagen die Herren Papandreou und Papakonstantinou (Finanzminister) an die Justiz.

Es folgte eine 5 Monate dauernde systematische Kampagne des Herrn Papandreou und des Finanzministers in Europa, bei der sie die Ausländer davon zu überzeugen versuchten, dass Griechenland eine vor dem Untergang stehende Titanic ist, dass die Griechen korrupt, faul und folglich unfähig sind, den Bedürfnissen des Landes zu begegnen. Bei jeder ihrer Erklärungen stiegen die Zinssätze, damit wir keine Kredite mehr aufnehmen können, womit unserer Unterstellung unter IWF und Europäische Bank der Charakter unserer Rettung verliehen wurde, während es in Wirklichkeit den Beginn unseres Sterbens gab.

Im Mai 2010 wurde von nur einem einzigen Minister das berüchtigte Moratorium, also unsere völlige Unterwerfung unter unsere Gläubige unterzeichnet. Das griechische Recht fordert in diesen Fällen die Verabschiedung einer dermaßen signifikanten Vereinbarung durch drei Fünftel des Parlaments. Das Moratorium und die Troika, die uns heute praktisch regieren, agieren also substantiell nicht nur nach dem griechischen, aber auch dem europäischen Recht illegal.

Wenn die zu unserem Tod führenden Treppenstufen zwanzig sind, haben wir seit damals bis heute mehr als die Hälfte hinter uns. Stellt Euch vor, dass wir mit diesem Moratorium unsere nationale Eigenständigkeit und unser Staatsvermögen an die Ausländer abtreten. Also Häfen, Flughäfen, Straßennetze, Elektrizität, Wasserversorgung, den unterirdischen und unter dem Meer befindlichen Reichtum etc. etc. Und sogar auch unsere historischen Monumente wie Akropolis, Delphi, Olympia, Epidaurus usw., da wir auf alle einschlägigen Einreden verzichtet haben.

Die Produktion kam zum Erliegen, die Arbeitslosigkeit stieg auf 18%, es schlossen 80.000 Geschäfte, tausende Manufakturen und hunderte Industriebetriebe. Insgesamt haben 432.000 Unternehmen dicht gemacht. Zehntausende junge Wissenschaftler verlassen das Land, das jeden Tag tiefer in mittelalterliche Finsternis absinkt. Tausende ehemals gutsituierte Bürger durchsuchen den Müll und schlafen auf dem Bürgersteig.

Derweilen wird angenommen, dass wir dank der Großmut unserer Gläubiger, des Europas der Banken und des IWF leben. In Wahrheit fließt jedes Paket mit den dutzenden Mrd. Euro, mit denen Griechenland belastet wird, vollständig dahin zurück, wo es herkommt, während uns neue untragbare Zinsen aufgebürdet werden. Und weil die Notwendigkeit zur Erhaltung des Staates, der Krankenhäuser und der Schulen besteht, lädt die Troika den mittleren und untersten wirtschaftlichen Schichten der Gesellschaft überdimensionale Steuern auf, die direkt in den Hunger führen. Eine allgemeine Hungersituation hatten wir zu Beginn der deutschen Besatzung 1941 mit 300.000 Toten in einem Zeitraum von sechs Monaten. Das damalige Schreckgespenst des Hungers kehrt in unser verleumdetes und unglückliche Land zurück.

Wenn man bedenkt, dass die deutsche Besatzung uns eine Million Tote und die totale Zerstörung unseres Landes kostete, wie ist es dann möglich, dass wir Griechen die Drohungen der Frau Merkel und die Absicht der Deutschen dulden, uns einen neuen Gauleiter aufzuzwingen … Diesmal mit Krawatte …

Und um zu belegen, ein wie reiches Land Griechenland ist und welch arbeitsames und bewusstes Volk der Grieche ist (Bewusstsein über die Pflicht gegenüber der Freiheit und die Liebe zum Vaterland), verweise ich auf die Epoche der deutschen Besatzung ab 1941 bis Oktober 1944.

Als die SS und der Hunger eine Million Bürger umbrachten und die Wehrmacht systematisch das Land zerstörte, die landwirtschaftliche Produktion und das Gold der Banken stahl, retteten die Griechen mit der Schaffung einer Bewegung der nationalen Solidarität das Volk vor dem Hunger und bildeten ein 100.000 Mann starkes Partisanenheer, welches 20 deutsche Divisionen in unserem Land aufhielt.

Gleichzeitig schafften die Griechen dank ihres Fleißes nicht nur zu überleben, aber es gab inmitten der Besatzungsverhältnisse auch eine große Entwicklung der neugriechischen Kunst, speziell auf den Bereichen der Literatur und der Musik. Griechenland wählte den Weg der Selbstaufopferung für die Freiheit und gleichzeitig des Überlebens.

Auch damals schlugen sie grundlos auf uns ein und wir antworteten mit Solidarität und Widerstand und überlebten. Genau das selbe tun wir auch heute in der Gewissheit, dass der endgültige Sieger das griechische Volk sein wird. Diese Botschaft schicke ich an Frau Merkel und an Herrn Schäuble und erkläre, dass ich immer ein Freund des deutschen Volkes und Bewunderer seines großen Beitrags zu der Wissenschaft, Philosophie und Kunst und speziell der Musik bleiben werde. Und der vielleicht beste Beweis dafür ist, dass ich die Gesamtheit meines musikalischen Werkes zwei deutschen Verlegern, Schott und Breitkopf, anvertraute, die zu den größten Verlegern der Welt zählen, und meine Zusammenarbeit mit ihnen ist äußerst freundschaftlich.

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  1. LiFe
    21. Februar 2013, 10:37 | #1

    Als Kind hatte ich sehr wohl viel über Mikis Theodorakis gehört. Wir mussten französisch lernen, also befassten wir uns mit Chansons. Nicht zu vergessen spielte Georges Mousthaki eine große Rolle. Er sang das Lied Le Meteque. (Ich bin ein Fremder). Man nahm sie in den 60er Jahre nicht sonderlich zur Kenntnis, da sich entweder die einen überwiegend für Schlager oder pop und Rock Musik interessierten. Vietnam war auch mehr ein Thema. Fremde waren überwiegend Gastarbeiter und die wenigen Akademiker waren unter ferner liefen. Besonders die Akademiker hatten es auch nicht leicht. Meist rutschten sie in die Kathegorie der Gastarbeiter ab und entsprechend ging man mit ihnen um. Man hielt Abstand. Es gab Fälle wo diese Akademiker sich entschlossen haben nach Amerika auszuwandern. Dort spielte Herkunft keine Rolle. Wir waren nicht offen für die Sorgen dieser Menschen. Die Parole galt damals schon Ausländer raus. Das muss gesagt werden. Es gibt einiges nachzuholen und aufzuarbeiten.

  2. Spiro
    7. April 2013, 18:55 | #2

    Nicht die Deutschen sind Schuld daran, dass Griechenland einen absurd hohen Militärhaushalt hat. Auch hat Siemens nicht die Korruption in Griechenland erfunden. Das weis jeder, der dort mal ein Haus gebaut hat.
    Ein gutes Beispiel dafür, dass man im Alter nicht zwangsweise weiser wird. Das hätte er besser bleiben lassen sollen. Auch wenn es bitter ist, zusehen zu müssen wie GR den Bach runter geht.

  3. GR-Block
    8. April 2013, 02:04 | #3

    @Spiro
    Die Deutschen zu beschuldigen wäre in etwa so rassistisch wie die Griechen zu beschuldigen. Am Verkauf, womöglich unnötiger, Waffen (Autobahnen etc.) sind die Hersteller und die Käufer schuld. D.h. Konzerne der FUKG US Staaten und griechische EURO-Politiker.
    Die Völker lassen von westeuropäischen Feudalherren sich ins Bockshorn jagen und schlagen aus Angst aufeinander ein. Dabei sind es EU-Unternehmer und ihre Lobbyisten, die den Staat in den Ruin getrieben haben. Der Bürger hatte sich nicht übermäßig verschuldet. Die Schattenwirtschaft ist vergleichbar gering.

    Jetzt nachdem die EURO-Verzocker mittels ihrer und der griechischen Banken ihre Verluste zurückerhalten haben, ist der griechische Bürger verschuldet. Sein Einkommen ist so weit verpfändet worden, dass er seinen Verbindlichkeiten (Wohnungskauf) nicht mehr nachkommen kann. Sobald seine Reserven (Bankguthaben) aufgebraucht sind, wird die Verelendung der Familien beginnen. Der Grieche hatte ja traditionell zu einem großen Anteil seine Alterssicherung privat übernommen (Wohneigentum, Bankguthaben, Familie, in dieser Reihenfolge).

    Es ist der EU-Binnenmarkt, der seit 20 Jahren gutbezahlte Arbeitsplätze aus dem Süden nördlich der Alpen transferiert. Seit 1993 werden gewaltige Schmiergeldquellen gezielt gegen die Süderweiterung eingesetzt. Die Südmärkte erobert man, wenn man Amtsträger auf seinen Seite bringt, mit Summen, die jenseits deren Vorstellungskraft liegt. In der Korruption ist der Süden nicht wettbewerbsfähig. Dazu gehört die steuerrechtliche Subventionierung der Auslandskorruption in D. Die Milliarden schweren staatliche Subventionen deutscher Werften. Die Veruntreuung von EU-Fördermittel für Ostdeutschland durch Westkonzerne. Die Bereitstellung zweistelliger Milliarden-Spritzen für Auslandsinvestitionen der eineimischen Industrie aus frei werdenden Mitteln der Agenda 2010… Die Liste ist lang.

    Alle diese Maßnahmen wurden vorgeblich gegen die Konkurrenz in Asien ergriffen. In Wirklichkeit hatten FUKG-Konzerne längst ihre Joint Ventures aufgebaut und die asiatischen Völker in ihr ausbeuterisches Tun integriert. Nein, die Maßnahmen zielten eindeutig gegen die EU-Süderweiterung. Mit der EURO-Einführung wurde ihnen nur noch die letzte Möglichkeit genommen ihre ständig wieder anwachsenden Schulden durch eine Abwertung zu reduzieren.
    Den Feudalherren ist der Bankrott der Süderweiterung egal. Sie haben inzwischen die Ostmärkte integriert. Diese werden ebenfalls zwei Jahrzehnte durchhalten. Vielleicht weniger. Dann wird man weitersehen.

    Ein Mikis Theodorakis hat die nötige Distanz und Übersicht, um in wenigen Worten auszudrücken, was eigentlich einer komplizierten ökonomischen und politischen Studie bedarf. Aber die Zeit für Analysen ist vorbei. Dieses Gespür zeichnet ihn aus. Denn er hat es schon zweimal erlebt, vor 70 und vor 40 Jahren. Damals war es der Faschismus. Und damals wie heute ist es das Kapital, das die Politik lenkt. Ja jetzt ist die Zeit wieder reif für Lieder, für Kundgebungen. Die parlamentarische Demokratie hat versagt. Es ist Zeit für die alte die richtige Δημοκρατία, wo das Volk zu Worte kommt. Und wenn die Αγορά zu klein ist, dann treffen wir uns im Internet und stimmen ab. Die alten Parteiführer haben ausgedient und müssen verbannt werden. Junge Führer müssen her, in jeder Partei.
    Die antiken Athener hatten dazu eine bemerkenswerte Volksabstimmung entwickelt, den οστρακισμός. Damit konnten sie gefährliche Politiker für 5 oder 10 Jahre in die Wüste schicken. (> Wikipedia)

    Nun, wer organisiert den Όστρακον-Blog? Die domain ostrakismos.eu ist noch frei.

  4. Ottfried Storz
    8. April 2013, 10:03 | #4

    @GR-Block_
    Reichlich Feindbilder, aber keine Belege hierfür.
    Du behauptest ernsthaft, die Korruption in Griechenland würde aus dem Norden kommen ?!
    Meine älteren Freunde in Griechenland sind ausnahmslos der Ansicht, dass es diese bereits genau so vor 1993 in Griechenland gab. Zudem: Was hat die Korruption von Konzernen bei Staatsaufträgen mit der sehr alltäglichen Korruption bei Verwaltung, Polizei, Finanzamt etc in Griechenland zu tun ?
    Auch die von dir erwähnte „steuerrechtliche Subventionierung der Auslandskorruption in D.“ ist bereits seit 2002 abgeschafft und zudem strafbewehrt: „Am 1. September 2002 trat eine Verschärfung des § 299 in Kraft: Seitdem sind alle Schmiergeldzahlungen deutscher Firmen an ausländische Geschäftspartner strafbar – und damit steuerlich nicht mehr absetzbar.“ (Zitat Wikipedia zu „Bestechung“)

  5. GR-Block
    8. April 2013, 19:21 | #5

    @Ottfried Storz
    „Reichlich Feindbilder, aber keine Belege hierfür.“ Aber, aber seit wann brauchen wir in D Belege für Rassenhetze. Der Feind steht u.a. in der deutschen Privatwirtschaft. Es ist nur das Volk, das sich nicht entscheiden will, ob es zu den Siegern oder zu den Gerechten gehört.

    „Du behauptest ernsthaft, die Korruption in Griechenland würde aus dem Norden kommen ?!“
    Nein natürlich nicht. Ich plappere nur Erkenntnisse der OECD nach, die schon seit dreißig-viezig Jahren gewaltige Anstrengung unternehmt, um die Korruptionsquellen aus den europäischen Großmächten in den Griff zu bekommen. Vorreiter waren hier übrigens die Amerikaner und Schlusslicht D. Damals gab es eine Welle von Korruptionsprozessen gegen deutsche firmen in den USA.

    „Meine älteren Freunde in Griechenland sind ausnahmslos der Ansicht, dass es diese bereits genau so vor 1993 in Griechenland gab.“
    Solche Aussagen sind sehr allgemein. Die Geschäftswelt in allen Länder funktioniert ähnlich GR ist keine Ausnahme nur die Summen sind entsprechend der Wirtschaftsleistung geringer.

    „Zudem: Was hat die Korruption von Konzernen bei Staatsaufträgen mit der sehr alltäglichen Korruption bei Verwaltung, Polizei, Finanzamt etc in Griechenland zu tun ?“
    Natürlich nichts. Allerdings hat interne Kleinkorruption auch nichts mit der Schädigung der Wirtschaft zu tun, Beispiel D. Denn nur Korruption, die massive Geldströme außer Landes führt, schädigt die nationale Wirtschaft.

    „Auch die von dir erwähnte “steuerrechtliche Subventionierung der Auslandskorruption in D.” ist bereits seit 2002 abgeschafft und zudem strafbewehrt: “Am 1. September 2002 trat eine Verschärfung des § 299 in Kraft: Seitdem sind alle Schmiergeldzahlungen deutscher Firmen an ausländische Geschäftspartner strafbar – und damit steuerlich nicht mehr absetzbar. (Zitat Wikipedia zu “Bestechung”)“
    Das war ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der europäischen Korruption. Es dauerte allerdings noch eine paar Jahre bis sich die Praxis wirklich änderte. Da die Staatsanwaltschaften per Gesetz keine Akteneinsicht mehr in die Steuererklärungen erhielten und das Finanzamt bei „nützlichen Aufwendungen“ (N.A. = Schmiergeldzahlungen) an ausländische Empfänger keine namentliche Nennung verlangte, war die strafrechtliche Verfolgung nicht das Papier wert. Eine ander Folge war die Einrichtung eines mafiösen Netzwerkes auf dem Planeten zur Verteilung von Schmiergeldern, ohne direkt den zu schmierenden Amtsträger anzusprechen. (Ich entschuldige mich abermals ausdrücklich bei der sizilianischen Mafia für den unpassenden Vergleich). Es wurden stattdessen Mittelsmänner dazwischengeschaltet, sodass das Gesetz nicht greifen konnte. „Nützliche Ausgaben“ an einen Vermittler sind absetzbar. Wodurch der dann den Deal einfädelt, ist egal, da er ja im Ausland ist. Seit dem geht von deutschem Boden keine Korruption mehr aus. Womit juristisch bewiesen ist, dass nur Ausländer korrupt sind.

  6. Wolfgang Albrecht, Wandlitz und Slubice.
    26. Januar 2015, 08:37 | #6

    Drei Jahre nach diesem Offenen Brief von Mikis Theodorakis ist das Interesse an Griechenland weltweit gewachsen. Und die Verfälschung der Wahrheit grassiert in allen auch sogenannten seriösen Medien. Von „faulen Griechen“ ist die Rede und von „betrügerisch erschlichener Teilhabe“ am Euro. Den ganzen Brief zu lesen empfehle ich jedem, der auch eine andere Sichtweise bereit ist zu prüfen.

  7. Leser
    1. Februar 2015, 02:23 | #7

    Banker, Politiker und globale Investoren jonglieren mit einer Geldmaschine, die an Wert das 50-Fache der Realwirtschaft übersteigt. Diese gierige Finanzblase saugt sich immer schneller voll, unten wird das Geld immer weniger und die Straßen werden immer voller mit Geschädigten. Wenn die Politiker nicht bald anfangen, ihre Arbeit zu machen und sich weiter mit Herrn Draghi die Taschen voll stecken … ist Griechenland nur eine verpasste Chance, eine Peanuts-Sanierung im Vergleich zum Sanierungsvolumen der Banken.

  8. Andreas Kahl
    19. Februar 2015, 21:24 | #8

    Vielen Dank für Ihre Worte Herr Theodorakis! Als deutscher Bürger kann ich nur sagen, dass es mir alles alles wirklich leid tut, was diese deutsche Regierung in Brüssel anstellt. Es ist wirklich erschreckend, mit was für eine Arroganz Deutschland auf der internationalen Bühne auftritt. Ich möchte mich von Herzen dafür entschuldigen. Dies ist nicht mein Land.

  9. Orhan Aydurmuş
    20. Februar 2015, 18:14 | #9

    Ich bin der Meinung, Griechen haben schon lange die Schulden bezahlt. Die sollen nicht mehr bezahlen. Die angebliche Hilfe von der EU war nicht an Griechen, sondern an eigene Banken ausgezahlt. Das heisst, Europa hilft nicht den Griechen, sondern verlängert die Termine und bezahlt Zinsen an eigene Banken! Aus diesem Grund bin ich dafür, das Die Griechen die Banken nicht mehr bezahlen. Es gibt deutsche Idioten meinen, dass wir mit Unsere Steuer die Griechen bzw. Banken bezahlen müssen; Aber warum? Als die Banken von Griechen 21% Zinsen kassierten, haben sie uns Gewinnbeteiligung zukommen lassen? Wenn wir am Gewinn nicht beteiligt waren, wieso sollen wir uns am Verlust beteiligen? (Es ist auch kein echter Verlust, sondern Zins von Zinsen) Ich bin dafür die Schulden abschreiben, die Banken haben schon mehrfach verdient!

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