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Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 21 Prozent

10. Februar 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 1.519

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreicht jeden Monat neue Höchststände und belief sich im November 2011 mit über 1 Million Arbeitslosen auf bereits knapp 21 Prozent.

Laut den aktuellen Daten, welche am Donnerstag (09. Februar 2012) die griechische Statistik-Behörde ELSTAT bekannt gab, schnellte im November 2011 die Arbeitslosenquote auf das Rekord-Niveau von 20,9%, da die tiefe Rezession und die drastischen Sparmaßnahmen zu einer dramatischen Schrumpfung der Beschäftigung führen.

Die offizielle statistische Arbeitslosigkeit stieg laut der ELSTAT im konkreten Monat um 7 Prozentpunkte im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2010, mit einem Anstieg der Arbeitslosen um etwa 337.000 Personen, wobei allein zwischen Oktober und November 2011 weitere 126.000 Personen in die „schwarzen Listen“ aufgenommen wurden.

Die wirtschaftlich nicht aktive Bevölkerung übersteigt nunmehr die Beschäftigten um 500.000 Personen, während ungefähr einer von zwei Jugendlichen arbeitslos ist. Mit der noch größeren Rezession als gegeben, welche die Maßnahmen des neuen Moratoriums bewirken werden, befürchten Wirtschaftsfunktionäre einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Inaktive Bevölkerung übersteigt Beschäftigte um eine halbe Million

Gemäß der Erhebung der griechischen Behörde für Statistik (ELSTAT) ergibt sich konkret:

Die Arbeitslosenquote im November 2011 erreichte 20,9%, gegenüber 13,9% im November 2010 und 18,2% im Oktober 2011. Die Anzahl der Arbeitslosen erreichte 1.029.587 Personen und stieg um 337.010 Personen im Verhältnis zu November 2010 (Anstieg um 48,7%) und um 126.062 Personen im Verhältnis zu Oktober 2011 (Anstieg um 14%).

Die Summe der Beschäftigten wurde auf 3.901.269 Personen geschätzt, während sich die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung auf 4.423.657 Personen belief. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 405.785 Personen im Verhältnis zu November 2010 (Rückgang von 9,4%) und um 164.506 Personen im Verhältnis zu Oktober 2011 (Rückgang von 4%). Die Anzahl der wirtschaftlich Inaktiven, also der Personen, welche weder beschäftigt sind noch nach Arbeit suchen, stieg um 102.730 Personen im Verhältnis zu November 2010 (Anstieg um 2,4%) und um 41.301 Personen im Verhältnis zu Oktober 2011 (Anstieg um 0,9%).

Offizielle Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland bei 50%

Altersmäßig geißelt die Arbeitslosigkeit hauptsächlich die jungen Leute im Alter von 15 – 24 Jahren (48% im November 2011 gegenüber 35,6% im November 2010). Es folgen die Personen im Alter von 24 – 34 Jahren (27,8% gegenüber 17,9%), 35 – 44 Jahren (17,8%, gegenüber 12%) und 45 – 54 Jahren (15,8% gegenüber 10,1%). Außerdem ist bezeichnend, dass sogar auch in der Altersgruppe von 55 – 64 Jahren die Arbeitslosenquote nunmehr zweistellig ist (10,1% im November 2011 gegenüber 6,8% im November 2010).

Im übrigen bleibt die Arbeitslosigkeit „weiblichen Geschlechts“. Bei den Frauen betrug sie 24,5% (gegenüber 17% im November 2010) und bei den Männern 18,3% (gegenüber 11,6%).

Die Situation in den sieben neuen dezentralisierten Verwaltungsbezirken des Landes stellt sich folgendermaßen dar: Makedonien – Thrakien 23,8% im November 2011 gegenüber 19% im November 2010), Attika 21,1% gegenüber 19,2%, Peloponnes – Westgriechenland und Ionische Inseln 20,1% gegenüber 15,4%, Epirus – Westmakedonien 20% gegenüber 18,4%, Thessalien – Mittelgriechenland 19,9% gegenüber 20,7%, Kreta 19,4% gegenüber 15,7% und Ägäis 11,6% gegenüber 11,2%.

Es sei angemerkt, dass die von der ELSTAT bekannt gegebenen Daten nicht saisonbereinigt sind. In der Eurozone stieg die statistische Arbeitslosigkeit von 10,3% im Oktober auf 10,4% im November 2011.

(Quelle: To Vima)

  1. Mytos01
    10. Februar 2012, 10:40 | #1

    Selbst in der einfachsten Primatenart schützt die Gemeinschaft den Einzelnen.
    Nicht so in den Köpfen meiner Landsleute.

    Willkommen in der Sklaverei.
    Willkommen am Ende der Fahnenstange
    Willkommen in der Armut.
    Willkommen im Haifischbecken der eigenen Unfähigkeit
    Willkommen als Bittsteller und Sündeböcke der Welten
    Willkommen in einem Land dass Euch nie wieder gehören wird.
    Willkommen bei den Maulhelden die sich „ Stolze Griechen“ nennen
    Willkommen bei den Maulhelden die sagen „ Ich liebe mein Land „
    Willkommen bei den Maulhelden die nie schuldig sind.
    Willkommen bei denn die glauben man könnte ungestraft dass System der Welt betrügen
    Willkommen in einem Alptraum aus dem Eure Kinder nie wieder erwachen werden.
    Willkommen im Land der Jammerlappen und ewigen Besserwisser.
    Willkommen in der totalen Hoffnungslosigkeit.
    Willkommen bei denen die lieber um das letzte Sufalki kämpfen als um Ihr Land
    Willkommen in Griechenland dem Furunkel Europas.

  2. Onasis
    10. Februar 2012, 14:30 | #2

    Nicht verwunderlich; bei all den beschlossenen Maßnahmen ist es keine Überraschung, das die Arbeitslosigkeit steigt, leider. Auch gerade die jetzt beschlossenen Maßnahmen werden die Probleme nicht lösen. Was die Troika von Griechenland verlangt, gleicht schon irgendwie an Genozid oder Griechenland soll zum Austritt aus der EU gezwungen werden weil die Maßnahmen nicht erfüllbar sind. Es werden die Leute zur Kasse gebeten, die den Schlamassel nicht verursacht haben.

  3. Michael
    10. Februar 2012, 20:12 | #3

    @Onasis
    Griechenland war schon bankrott, als es in den Euro aufgenommen wurde. Tatsächlich wäre die Wiedereinführung der Drachme die gerechteste Lösung für alle Völker Europas. Wofür die griechischen Regierungen das „Geld“ zu Schulden gemacht hat, ist Sache Griechenlands. Die griechische Bevölkerung wird es so oder so auszubaden haben. Verursacht wurde die Katastrophe NIEMALS von den Gläubigern, sondern IMMER von den Schuldnern. Ich gehe davon aus, dass Griechenland binnen eines Monates NICHT mehr Mitglied der Eurozone sein wird.

  4. lachnetachmet
    10. Februar 2012, 21:36 | #4

    @Michael
    Was die Schuldner betrifft kann ich Dir nicht zustimmen. Das Geld was Griechenland benötigt ist nur für die Gläubiger bzw. den griechischen Oligarchen. Der griechische Privatschuldner könnte einen Bankrott verschmerzen, die Banken nicht. Der griechische Privatschuldner ist so oder so Pleite, egal wie Sache ausgeht. Oder hat jemand gehört das die privaten Schuldner ebenfalls einen
    Schuldenschnitt von 70 % bekommen.

  5. miks
    11. Februar 2012, 09:52 | #5

    @Mytos01
    dieser populismus hilft niemanden weiter.die meisten griechen sind für veränderungen.leider wird der teil der realität in den dt.medien verzerrt dargestell.die griechen lieben ihr land mehr den je. wenn sie anderer meinung sind , dann verkaufen sie ihr hab und gut in gr.,taufen sich um,färben ihre haare blond und nennen sich heinz schulz. solche „patrioten“ sind gift für mein land.

  6. P.Zwegat
    12. Februar 2012, 00:36 | #6

    „Patriotismus bezieht sich auf die im staatsbürgerlichen Ethos wurzelnde, zugleich gefühlsbetonte, oft leidenschaftlich gesteigerte Hingabe an das überpersönliche staatliche Ganze, das in dieser Form nicht nur als rechtliche und politische Ordnung, sondern als die den einzelnen tragende Gemeinschaft empfunden wird.“
    Ick gloob dit Letzte davon passt nich hia hin, oda?

  7. Mytos01
    12. Februar 2012, 11:12 | #7

    @miks
    Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen, dass Veränderungen in Griechenland nicht von Griechen wie Ihnen vorgenommen werden sondern von Anderen. Warum wohl??
    Wo sind die guten Patrioten im Heute und Jetzt??

  8. Der Patriarch
    12. Februar 2012, 16:30 | #8

    @miks
    Super Einstellung – Wie viele sollen Ihre Heimat noch verlassen.

  9. miks
    15. Februar 2012, 10:00 | #9

    @P.Zwegat
    wohl im duden nachgeschaut!?

  10. Nadia
    16. März 2012, 08:28 | #10

    Das ist alles gut geschrieben und leider auch wahr. ich lebe seit 4 jahren hier und jeden tag hoere ich von bekannten wie warscheinlich es ist, dass sie ihren job verlieren. ich habe es schon vor 6 monaten …

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