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Erdöl und Erdgas in Griechenland

5. Januar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 5.305

Griechenland schreitet zur öffentlichen internationalen Ausschreibung der Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen bei Ioannina, Katakolo und Patras.

Auf ungefähr 250 bis 300 Millionen Barrels werden von dem griechischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) die in den Gebieten bei Ioannina, Katakolo und im Golf von Patras existierenden Kohlenwasserstoffvorräte geschätzt, für welche das Ministerium einen internationalen öffentlichen Wettbewerb ausschrieb und die interessierten Firmen aufruft, bis zum 02. Juli 2012 ihre Angebote einzureichen.

Eindruck rufen zur selben Stunde die Berichte von Wissenschaftlern hervor, welche die Vorräte an Kohlenwasserstoffen, über die Griechenland verfügt, sehr viel höher ansetzen als die Führung des zuständigen Ministeriums mit ihren Schätzungen eingesteht. Von Seite der wissenschaftlichen Gemeinschaft wird allerdings auch mit Nachdruck betont, dass Griechenland kein Interesse von Firmen anziehen können wird, die Investitionen tätigen müssen, um zur Nutzung der Vorkommen zu schreiten, wenn die Regierung nicht unmittelbar zur Festsetzung der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) schreitet.

Wissenschaftler rechnen mit bis zu 600 Mrd. Dollar

Bezeichnend für die zwischen den Schätzungen des Ministeriums und der Wissenschaftler bestehende Differenz ist, dass die Regierung die aus der Nutzung der Kohlenwasserstoffe erzielbaren Gewinne Griechenlands für die nächsten 20 Jahre und bei einem sich zwischen 80 und 100 Dollar pro Barrel bewegenden Erdölpreis auf 20 Milliarden Dollar schätzt, während manche Wissenschaftler von Gewinnen für Griechenland sprechen, die über eine Periode von 20 Jahren veranschlagt die astronomische Summe von 600 Mrd. Dollar erreichen können.

Charakteristisch führte der Professor der Universität von Patra Abraam Zelilidis in Äußerungen auf der Website Newsit an, dass das Vorkommen bei Ioannina rund 500 Millionen Barrels, also viel mehr als die von dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) geschätzten 80 Millionen Barrels erbringen soll. Diese Angaben gehen auf Basis von Daten hervor, über welche kanadische Wissenschaftler verfügen, die bereits in der Erforschung von Kohlenwasserstoffvorkommen in Albanien tätig sind.

Hinsichtlich der Nachforschungen im Gebiet des Golfs von Patras äußerte Professor Zelilidis Zweifel daran, ob durch die Nachforschungen die Schätzung über die Existenz von 200 Millionen Barrels bestätigt werden wird und ermunterte parallel das Ministerium, sein Interesse westlicher auf das Gebiet Zante – Kefalonia zu richten, wo laut seiner Argumentation mehr als 1 Milliarde Barrels gefördert werden können.

In Bezug auf die Region bei Katakolo erachtete der Professor der Universität Patras schließlich, dass die Suche in dem Gebiet höchstwahrscheinlich ein großes Erdgasvorkommen und kein Erdöl an den Tag bringen wird.

Wissenschaftler fordern unmittelbare Festsetzung der AWZ Griechenlands

Die Wissenschaftler beharren jedenfalls darauf, dass notwendige Voraussetzung für eine Nutzung der Vorkommen die Festsetzung der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) sei, damit die Suche nach Kohlenwasserstoffen für Griechenland greifbare Ergebnisse hat. Wie sie mit Nachdruck betonen, wird ohne Festlegung einer AWZ kein Unternehmen bereit sein, im Mittelmeer Geld zu investieren, ohne zu wissen, worauf die Grenzen des Landes tatsächlich basieren.

Die Wissenschaftler merken sogar an, dass die vorhergehenden seismischen Untersuchungen ein völlig anderes Thema als die nachfolgenden Bohrungen sind, zu deren Durchführung die griechischen Behörden die Grenzen der AWZ festlegen müssen. In der Bekanntmachung des zuständigen Ministeriums erfolgt jedoch keinerlei Hinweis auf die Bestimmung einer AWZ.

Bei der AWZ handelt es sich letzendlich um ein weiteres Tabuthema, welches die griechischen Behörden wegen der Besonderheiten der geographischen Lage Griechenlands nicht „antasten“. Bezeichnend für die enormen Schwierigkeiten ist außerdem die Tatsache, dass bis heute in Griechenland ungefähr 175 Bohrungen und davon gerade einmal 12 Bohrungen im Gebiet der Ägäis erfolgten, wogegen zur selben Zeit in dem benachbarten Albanien bereits mehr als 2.500 Bohrungen durchgeführt worden sind.

(Quellen: Vradyni, Alter / Youtube ff)

  1. miks
    5. Januar 2012, 13:59 | #1

    ist das ein fake??

  2. Ottfried Storz
    5. Januar 2012, 16:36 | #2

    Letztlich sind mögliche Vorkommen für die kommenden Jahre völlig unrelevant.

    Zum einen, weil erst einmal die AWZ festgelegt werden muß, was sicherlich alleine schon einige Jahre dauert. Denn über Grenzziehungen kann man sich in Griechenland ganz besonders gut streiten.

    Zum andere, weil die Genehmigungen für einige tausend Bohrungen sicherlich viele, viele Jahre benötigen.

    Wenn dann die Bohrungen genehmigt sind, fangen erst die praktischen Probleme an.
    Letztlich kommen noch die Umsetzungsprobleme, wenn denn wirklcih mal was grösseres gefunden wird.

  3. Der Patriarch
    5. Januar 2012, 18:40 | #3

    Die domestizierten von Unfähigkeit und Inkompetenz zerfressenen griechischen
    Beamten sind bis heute völlig überfordert, die dem Land zustehenden und dringend
    benötigten EU Gelder abzurufen.
    Ich bin überzeugt, bis das erste griechische Öl fließt oder Gas strömt sind diese
    Vorkommen bereits wieder Sondermüll und müssen entsorgt werden.

  4. der checker
    5. Januar 2012, 21:52 | #4

    Nein, Miks das ist kein Fake: Bereits Adolf Hitler liess nach Öl suche und die Fundorte sind lange bekannt.
    Lies hier: http://gerecht2010.wordpress.com/2011/10/18/panzer-trotz-pleite/

    Im Prinzip könnte es dem grichischen Staatswesen dan Öl gut gehen.
    1. Man darf sich nicht selber belügen !
    2. Man darf sich nicht durch Goldman Sachs & Co über den Tisch ziehen lassen !
    3. Alle müssen sich sorgfältig und solidarisch verhalten !

  5. Monalisa
    5. Januar 2012, 22:03 | #5

    Hier noch einmal meine Rechnung vom November 2011 zum gleichen Thema:
    Die geschätzte Menge “aller” griechischen Vorräte an Kohlenwasserstoffen beträgt 70 Megatonnen gleich 70.000.000 Tonnen. Quelle:
    http://www.geology.cz/geocapacity/publications/D22%20WP3%20Report%20economic%20uses%20of%20CO2-red.pdf
    Das macht bei einem Gasverkaufspreis von 950 Dollar/688Euro = 48.160.000.000 Euro gleich 48,16 Milliarden Euro.
    Jetzt muss man nur noch die Kosten für Förderung, Aufbereitung, Transport etc. abziehen und schon hat man den Gewinn.
    Wo die 600 Milliarden herkommen sollen, ist mir ein Rätsel? Im November war noch von 300 Milliarden die Rede. In einem halben Jahr faselt man wohl von 1 Billion?

  6. Apateonas
    5. Januar 2012, 22:35 | #6

    Wenn ich den letzten Satz richtig interpretiere, liegt die Lösung doch ganz nahe … nämlich in Albanien. Einfach alles an die Albaner abgeben und schon läufts … 😉

  7. Ottfried Storz
    6. Januar 2012, 12:30 | #7

    Die kuriose Verschwörungstheorie, nachdem angeblich schon Hitler in Griechenland Ölvorkommen enormen Ausmaßes gefunden hat, wird nicht wahrer, je öfter sie gepostet wird.

    Kurios sich die darum rankenden Schwachsinnigkeiten, warum diese angeblich bekannten Riesenfunde 60 Jahre lang nicht gefördert wurden: Angeblich wollten sich mehrere Großmächte (USA, Russland, „Die Banken“, „Das Großkapital“ „Goldman Sachs“, „ein skandinavisches Konsortium, was nicht auffindbar ist“, „Die Außerirdischen ..“) sich exklusiv die Nutzungsrechte sichern.

    Unwahre Behauptungen werden durch Wiederholungen nicht wahrer.

    Tatsache ist, das es im nördlichen Mittelmeer (Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, mehrere Ex-Jugoslavienstaaten, Griechenland, Türkei) nur wenige und zudem relativ kleine Öl/Gasvorkommen gibt.

  8. Apateonas
    7. Januar 2012, 15:32 | #8

    In Deutschland wurden auch unsagbare Reichtümer gefunden!
    Jetzt können endlich die Staatsschulden aus der Kaffeekasse bezahlt werden!

    http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article10726097/Neue-Erdgas-Vorkommen-in-Deutschland-entdeckt.html

  9. Hellene
    8. Januar 2012, 13:34 | #9

    @Ottfried Storz

    Bevor sie hier weiter schwadronieren und in Griechenland nur noch Negatives sehen, bitte ich Sie – auch im Namen aller hier Mitlesenden – endlich einmal ihre ewig gleichen Aussagen von vernachlässigbaren oder gar nicht vorhandenen Rohstoff-Vorkommen mit seriösen – und ich betone: seriösen! – Fakten bzw. Quellen von unabhängigen Geologen und Wissenschaftlern zu unterlegen.

    Sie haben keine? Das habe ich mir gedacht…

  10. NWO-rules
    28. Februar 2012, 18:28 | #10

    für diejenigen,die ständig meinen,dass seien nur verschwörungstheorien,denen lege ich diesen link ans heez.und schon dürfte auch dem letzten ein licht aufgehen,dass fehlende bohrungen bzw. lizenzen dazu nicht genehmigt werden.
    doch dies liegt nicht in der hand des gr. staates.kein land auf der welt kann und wird ohne einfluss der g-20 rohstoffe in grösserem ausmaß fördern dürfen,wenn einerseits die mengen beträchtlich sind und andererseits eigene interessen gefährdet.
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rohoel-suche-die-hoheitsgewaesser-reichen-von-der-albanischen-grenze-bis-nach-kreta/5788310-2.html

    angenommen es könnten wie im handelsblatt erwähnt nur maximal 20% der geschätzten menge gefördert werden,ergäbe sich ein erlös durch den verkauf des rohöls am weltmarkt von mehr als 0,5 billionen euro.das deckt sich mit anderen quellen die gepostet wurden.
    anderweitige rohstoffe wie erdgas,gold,uran und eine vielzahl anderer seltener stoffe gar nicht miteingerechnet.
    bin schon gespannt wie man solche fakten aus seriösesten quellen wegdiskutieren kann.und in der folge dürfte auch einleuchten,welche mechanismen am markt seit vielen jahrzehnten angewandt werden die eigene liquidität zu verbessern auf kosten von staaten,die völlig schutzlos diesen spekulationen ausgesetzt sind.
    übrigens sind luxembourg und irland weitaus höher verschuldet nach den besagten kriterien.das sparprogramm in portugal hat dazu geführt,dass nicht nur die tilgung noch länger auf sich warten läßt,sondern zusätzlich die wirtschaft genau wie in griechenland ausgebremst wird.
    im euro ist sich jeder selbst der nächste,und es war vornherein klar,dass die grossen staaten daraus kapital schlagen würden.diese prognosen gab es bereits ende der 90er.wenn dann allerdings einzelne staaten in der krise dazu genötigt werden nationales recht sowie besonders tarifabschlüsse im privatsektor zu übergehen,privatisierungen zu oktroxieren zu ungunsten eines staates,dann ist das nichts anderes als eine wirtschaftsdiktat.und dies ist unabhängig von erfolgten oder nicht erfolgten sparbemühungen zu verurteilen.

  11. V99 %
    28. Februar 2012, 23:21 | #11

    Conspiracy-Rules
    Zitat aus Handelsblatt:
    „Nach offiziellen Angaben liegen die Ölreserven bei zehn Millionen Barrel (159 Liter). Tatsächlich SOLLTEN die Vorkommen erheblich größer sein. SCHAETZUNGEN reichen bis zu 26 Milliarden Barrel, VON DENEN ABER NUR EIN TEIL ERSCHIESSBAR IST.“
    „Die jährliche Produktion von DERZEIT einer Million Barrel soll damit deutlich erhöht werden. ABER AUCH OHNE NEUE VORKOMMEN (wie jetzt?) wird sich die Ausbeute wegen der Investitionen in neue Förderanlagen mehr als VERDOPPELN (2 x 10=20 Millionen NICHT MILLIARDEN, komisch..:-D), wie er sagt.“
    Fakt momentan:
    http://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=gr&v=97
    Zitat fuer das Jahr 2010:
    Diese Angabe ist der Bestand an nachgewiesenen Reserven (in diesem Fall 10 Millionen) von Rohoel in Barrel (bbl). Nachgewiesene Reserven sind solche Mengen an Erdoel, die durch Analyse der geologischen und technischen Daten, mit einem geschaetzten hohen Mass an Vertrauen, ab einem bestimmten Zeitpunkt, aus den heute bekannten Vorkommen und unter den momentanen gewerblichen Bedingungen, wirtschaftlich gewinnbar sind.

    Hat eigentlich jemand den obigen Artikel richtig gelesen?
    Ueberschrift: …Erdöl- und Erdgasvorkommen …
    Artikel: …Auf ungefähr 250 bis 300 Millionen Barrels werden von dem griechischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) die in den Gebieten bei Ioannina, Katakolo und im Golf von Patras existierenden Kohlenwasserstoffvorräte GESCHAETZT.“
    „Was sind eigentlich „Kohlenwasserstoffvorräte“ ? Erdoel ? Hmmm..=
    Die Kohlenwasserstoffe (CmHn) sind eine Stoffgruppe von Verbindungen, die nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen.“ (wie jetzt kein Erdoel? Verschwoerung!)
    Wie heisst es im Handelsblatt weiter:
    „Ideal geeignet ist dafür ein ausgeschöpftes GASFELD (! = Verschwoerung) im Golf von Kavala“, sagt Rigas. Das Gebiet sei bereits an das nationale GASNETZ angeschlossen. Die Investitionen beziffert er auf 400 Millionen Dollar. „Das Geld liegt bereit, aber wir können nicht loslegen.“ Die REGIERUNG (welche? Deutschland, Amerika, Marsmenschen..) gebe ohne Angabe von Gründen keine Genehmigung.“
    Brain-Rules

  12. enttaeuscht
    29. Februar 2012, 17:16 | #12

    @V99%
    Warum wird niergendwo das Oelvorkommen unter Kreta erwaehnt? Kommisch!Das ist doch das Wichtigste von allen.

  13. P. Zwegat
    3. März 2012, 17:20 | #13

    @ enttaeuscht
    Guckst du hier:
    http://news.kathimerini.gr/4dcgi/_w_articles_politics_100022_03/03/2012_474605

    und hier:
    http://www.zougla.gr/politiki/article/oi-okto-mnistires-gia-ta-petrelea-se-ionio-ke-kriti

    Wie oben schon erwaehnt wurde muessen erst die Lizenzen vergeben werden. Es vergeht aber gewoehnlich einiges an Zeit (bis jahrzehnte), bevor die Foerderung richtig in Gang ist.
    Als oft vergessener Aspekt, auch bei den jubelnden Kommentatoren hier, ist die Gefahr fuer die Umwelt, die bei sogenannter Offshore Foerderung besteht. Und noch eine Sache die wohl erst seit kurzem bekannt wurde, naemlich dass bei der Erdöl- und Erdgasförderung jährlich Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände anfallen. Interessanterweise sind die Links dazu ploeztlich von tagesschau.de (7. Dezember 2009) und WDR.de verschwunden ;-):
    http://www.planet-wissen.de/natur_technik/energie/erdoel/video_radioaktivitaet.jsp

  14. 24. Mai 2012, 17:23 | #14

    Interessant an der Diskussion ist doch, dass die Tatsachen von interessierten Stellen verniedlicht und die Existenz von Erdölvorkommen in Griechenland in ihrer Bedeutung heruntergeschrieben werden. Und: Es werden vielfach explizit nicht die Reizworte Erdöl und Erdgas verwendet, stattdessen wird von „Kohlenwasserstoffen“ gesproche, was chemisch identisch ist.

    Über die tatsächlichen Hintergründe dieser Nebelwolken über den Erdölfeldern Griechenlands schreibt Peter Haisenko einen trefflich einsichtigen Kommentar in GT, dem deutschen Online-Magazin für Politische Kultur.

    Den kann man hier lesen: http://www.gt-worldwide.com/oel_oil_griechenland_euro_dollar.html

    Norbert Gisder
    GT-Chefredakteur

  15. Ariadne
    24. Mai 2012, 20:05 | #15

    @Norbert Gisder
    Über die Grösse der griechischen Erdöl-/Erdgasvorkommen gibt es täglich neue bzw. andere Meinungen. Wie sieht die Realität aus, und wer hat diese Vorkommen geprüft? Gibt es diesbezüglich seriöse Angaben? Wessen Angaben dürften als „seriös“ eingestuft werden? Jede Seite kann je nach Behauptung Vorteile für sich daraus ableiten. Diejenigen, die GR im Euro halten wollen, marginalisieren die Vorkommen, die anderen, die einen Austritt GRs aus der Eurozone befürworten, würden solche Vorkommen wohl aufblähen. Wem also kann man glauben? Wo gibt es konkrete, belegte Angaben?

  16. Michael
    24. Mai 2012, 20:46 | #16

    @Norbert Gisder
    In Griechenland dürfte das Suchen nach Vorkommen von Erdöl und Erdgas wegen der tektonischen Aktivität keine tollen Ergebnisse versprechen. Auch im Mittelmeer vor Giechenland wäre aus dem Grund Skepsis geboten. Eine Öl-/Gaslagerstätte verträgt so ziemlich alles, aber keine tektonische Aktivität, wie Erdbeben oder Vulkanismus in der Nähe.

    Man muß ja feststellen, dass die Ölpreise nicht so hoch sind, weil es an Öl mangelt. Die wollen die Ölversorgung ja noch mittels Embargo gegen Iran verknappen. Was aus Irak und Libyen kommt, habe ich nicht verfolgt. Aber Saudi Arabien hat im April die zweithöchste Förderung seiner Geschichte auf den Markt gebracht. Die US- Lager sind rappelvoll. Nicht Obama gibt die Reserven frei, sondern die USA haben keine weitere Lagerkapazität! So wird ein Schuh daraus.

  17. Ottfried Storz
    25. Mai 2012, 12:11 | #17

    Unverändert gibt es keinen seriösen Beleg für grössere Vorkommen an Gas/Erdöl in Griechenland.
    Ohnehin gibt es im gesamten (!) Mittelmeer – mit Ausnahme eines Erdgasfeldes vor Zypern – bislang keine nennenswerten grösseren Fundorte. Mit „grösser“ sind Fundorte im Wert von über eine Milliarden Euro gemeint.

    Von der Vergabe von Lizenzen zur Erschließung bis zur ersten möglichen Förderung vergehen ürigens immer über 5 Jahre. Daher würden auch mögliche Vorkommen Griechenland die nächsten Jahre nicht helfen.

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