Dramatisches Firmensterben in Griechenland

6. Dezember 2011 / Aufrufe: 865

Nachdem in Griechenland seit 2009 bereits 60000 Unternehmen geschlossen haben, wird für 2012 mit weiteren 50000 – 60000 Schließungen gerechnet.

Laut dem aktuellen Jahresbericht des Nationalen Griechischen Handelsverbands (ESEE) über den Handel in Griechenland haben seit 2009 bis heute insgesamt rund 60.000 Unternehmen geschlossen. Noch unheilvoller zeichnet sich für den Sektor des Handels die Zukunft ab, da die Inhaber von 50.000 – 60.000 Personenunternehmen und offenen Handelsgesellschaften befürchten, im Jahr 2012 schließen zu müssen, während 900 – 1.000 Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit Schwierigkeiten rechnen, innerhalb des Jahres ihren Verpflichtungen nazuchkommen.

Während der Präsentation des Berichts führte der Vorsitzende des ESEE Vassilis Korkidis an, dass der Handel eine Widerstandsfähigkeit bei der Beschäftigung verzeichnet, weiterhin die Bremse in der Arbeitslosigkeit ist und nur 10% der Arbeitslosen aus dem Sektor herrühren. Weiter führte er aus, dass der kontinuierliche Abfluss infolge des Investitionsabbaus seitens nicht im Land Ansässiger während der ersten drei Quartale des Jahres 2011 auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt wird, was bedeutet, das sie Kapital in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro von den griechischen Banken mit sich nahmen.

Der Markt mag keine in der Schwebe befindlichen Angelegenheiten wie das neue Kreditabkommen, den freiwilligen Umtausch der Obligationen und die nationalen Wahlen. Außerdem hat eine ausgedehnte Wahlkampfperiode dem Markt noch nie gut getan und wird es jetzt, wo er verzweifelt politische und wirtschaftliche Stabilität wünscht, erst recht nicht tun„, merkte Herr Korkidis an.

Aus den Ergebnissen der am 05. Dezember 2012 präsentierten aktuellen Untersuchung des ESEE geht Folgendes hervor:

Umsätze – Gewinne

Einen Rückgang der Umsätze und Gewinne meldeten mehr als 75% der offenen Handelsgesellschaften (OHG), Kommanditgesellschaften (KG) und Personenunternehmen. Die Umsätze der Aktiengesellschaften (AG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) sanken um 10,2%, während die Betriebsgewinne einen Einbruch um 84% erfuhren. Der Handel geriet insgesamt in die Verlustzone, was zur Folge hat, dass die Nettogewinnspanne sich auf negativem Niveau gestaltet.

Investitionen

Die Anlageninvestitionen der Handels-AGs und -GmbHs blieben auch im Jahr 2010 auf einem sehr niedrigen Niveau. Mehr als 6 von 10 OHGs, KGs und Personenunternehmen erklärten, in den beiden Jahren 2009 – 2010 überhaupt keine Anlageninvestitionen getätigt zu haben.

Finanzierung

Im Jahr 2010 nahmen sowohl das Eigenkapital als auch die Verbindlichkeiten der AGs und GmbHs ab. Auf dem Gebiet der Verbindlichkeiten der AGs und GmbHs gegenüber Banken zeigten einerseits die langfristigen Verpflichtungen einen Rückgang, die kurzfristigen Verpflichtungen nahmen allerdings zu. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Anteil der OHGs, KGs und Personenunternehmen zurück, die keinen Zugang zu Bankdarlehen haben, jedoch nahm der Anteil der stagnierenden Verpflichtungen imposant zu.

Ertragsverlauf und Liquidität

Das verlustbehaftete Nettoergebnis der Handels-AGs und -GmbHs im Jahr 2010 hatte zur Folge, dass sich der Ertrag des Eigenkapitals negativ gestaltet, während auch die allgemeine Liquidität gemindert war. Mehr als 4 von 10 OHGs, KGs und Personenunternehmen erachten, dass die allgemeine Liquidität signifikant (um mehr als 10%) abnahm.

Die Prognosen der Handelsunternehmen für das Jahr 2012

Mehr als ein Drittel der Unternehmen – und zwar unabhängig von der Rechtsform – erwartet, dass die Umsätze und Gewinne im Jahr 2012 geringer sein werden. Der Pessimismus ist bei den OHGs, KGs und Personenunternehmen größer. 31,5% der AGs und GmbHs und 36,5% der OHGs, KGs und Personenunternehmen erklärten die Absicht, ihre Investitionen zu reduzieren.

Pessimismus herrscht auch auf dem Sektor der Beschäftigung. Mehr Widerstandsfähigkeit zeigen weiterhin die OHGs, KGs und Personenunternehmen, da mehr als 5 von 10 erklärten, ihr Personal konstant zu halten.

Ein neues Element, das in der gegenwärtigen Untersuchung auftaucht, ist die im Handel vorherrschende erhöhte Unsicherheit. Unabhängig von der Rechtsform sieht sich ein Viertel der Unternehmen außer Stande, Entwicklung von Basisgrößen zu prognostizieren.

Das Überleben der Unternehmen in der Wirtschaftskrise

Ein Drittel der Handels-AGs und -GmbHs erachtet den Fall, nicht den laufenden Verpflichtungen nachkommen zu können, als recht oder sehr wahrscheinlich. Bei den OHGs, KGs und Personenunternehmen liegt die Wahrscheinlichkeit der Inkonsequenz höher, da die Hälfte der Unternehmen den Fall, nicht den laufenden Verpflichtungen nachkommen zu können, als recht oder sehr wahrscheinlich erachtet.

20% der OHGs, KGs und Personenunternehmen empfinden die ernsthafte Gefahr, ihren Betrieb wegen der tiefen Krise nicht aufrecht erhalten zu können, also schließen zu müssen. Bei den AGs und GmbHs liegt dieser Anteil mit 13,4% deutlich niedriger.

Bei den AGs und GmbHs sind die wahrscheinlichsten Maßnahmen zur Bewältigung der Krise die Einschränkung der Betriebskosten, die Reduzierung des Personals und die Forcierung von Leistungen / Angeboten bei ihren Produkten. Bei den OHGs, KGs und Personenunternehmen ist die wahrscheinlichste Maßnahme ebenfalls die Einschränkung der Betriebskosten, gefolgt von der Ausweitung der Leistungen / Angebote bei ihren Produkten und danach der Senkung der Preise. Im Gegensatz zu den AGs und GmbHs erachten sie die Möglichkeit von Entlassungen nichts als höchstwahrscheinlich.

(Quelle: Naftemporiki)

  1. Lustlos
    6. Dezember 2011, 19:04 | #1

    Theoretisch müßte Griechenland die Gehälter seiner Staatsbediensteten halbieren oder die Hälfte der Staatsfirmen „privatisieren“, um nur ansatzweise an deutsche „Agenda2010-Verhältnisse“ ranzukommen. Die andere Möglichkeit bestünde darin, in Deutschland die „Rente mit 58“ und ähnliche soziale Wohltaten einzuführen. Mit entsprechenden Folgen. Ihr könnt ja ruhig weiter doppelt so viele Kampfflugzeuge, wie die Bundesluftwaffe unterhalten und genausoviele Panzer und U-Boote, wie Heer und Marine betreiben, bei 1/10 der Bevölkerung. Ihr müsst aber nicht glauben, dass wir Türken auch als Gefahr ansähen und das bezahlen.

    Europa hätte gute Gründe euer ganzes Volk als Sklaven im wahrsten Sinne des Wortes für seine Schulden zu halten. Ihr spaltet die Eurozone und habt andere Völker in den Abgrund gerissen ihr Schmarotzer.

  2. Helmut K.
    6. Dezember 2011, 21:42 | #2

    Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass man zuerst die griechische Mentalität kennen muss um die Situation als Ganzes beurteilen zu können.

    Was jedoch jetzt die TROIKA macht, kann nicht funktionieren!
    Denn es wird kein Wirtschaftskreislauf in Gang gesetzt, sodern nur bei den Bürgern abkassiert
    Die Firmen gehen pleite, weil neben dem Sparprogramm parallel kein Investitionsprogramm zum Erhalt und zur Neugründung von kleinen und mittelständischen Betrieben gestartet worden ist.
    Es gibt bestimmt viele Griechen, die Ideen haben für eine Firmengründung, um Arbeitsplätze zu schaffen.
    Was in Griechenland jetzt abläuft, ist von den griechischen Bürgern nicht mehr hinnehmbar!!!
    Die anderen EU-Staaten müssen einen Marschall-Plan ins Leben rufen, um diesen Zustand umgehend zu beenden. Anders geht es nicht.

    Was sagte noch Winston Churchill nach dem 2. Weltkrieg: „Dem deutschen Volk muss umgehend geholfen werden.“ Genau das gleich muss jetzt dem griechischen Volk zuteil werden!
    Man bedenke: Immer wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, so zeigen 3 Finger auf einen selbst zurück.

  3. nikos
    7. Dezember 2011, 08:28 | #3

    wie süß ,da meldet sich ein türke! 98%der tr.bevölkerung lebt unter der armutsgrenze.minderheiten werde schikaniert,journalisten eingesperrt,das „osman.reich propagiert“ und nun kommen auch noch blöde sprüche! als türke solltest du doch wissen das wir uns nicht versklaven lassen, nicht umsonst haben wir jahrhunderte um unsere freiheit gekämpft.
    wenn es der türkei doch soooo gut geht ,warum seit ihr eigentlich noch hier????
    Fazit:trotz krise geht es jedem griechen immer noch besser als jedem türken in der türkei,und bevor du weiter käese erzählst beginnt erst mal vor der eigenen haustür zu kehren!!!!

  4. Ottfried Storz
    7. Dezember 2011, 09:27 | #4

    Erstens wird nicht nur bei den Bürgern abkassiert: Die Staatsausgaben liegen – auch ohne Zinsen – noch immer über den Staatseinnahmen.

    Zweitens kann in diesem Griechenland ein Marshallplan zu wenig bewirken.
    Ich habe mehrere interessante Artikel über die Nichtrealisierbarkeit eines griechischen Marshallplans gelesen.
    Als Kernpunkte, warum dies gegenwärtig noch nicht möglich ist, wird von Fachleuten angesehen:
    – die extrem hohe Korruption (Griechenland ist Spitzenreiter im Korruptionsindex in der EU !) und
    – die ansonsten extrem unattraktive Situation für Unternehmen, mit zweiraubenden Genehmigungsverfahren mit ungewissen Ausgang, relativ sehr hohe Verwaltungsaufwendungen für Unternehmer etc.
    Im Index für Unternehmensfreundlichkeit der Weltbank belegte Griechenland 2010 auch hier mit Position 100 den letzten Platz innerhalb der EU.

    Die EU hat seit Griechenland-Beitritt vor 30 Jahren und zudem Banken über Darlehen über 500 Milliarden Euro in Griechenland gepumpt. Es war wie Spatzenjagd mit Schrotkugeln: Das meiste Geld wurde ineffektiv investiert.

    Wichtiger und vorrangiger als jedes weiteres Investitionsprogramm sind Privatisierungen, Abbau des Beamtenappparats, drastische Effizienzsteigerung der Verwaltung, Vereinfachung von Genehmigungsverfahren etc.

  5. elgreco
    7. Dezember 2011, 10:32 | #5

    @Lustlos

    Lustlosigkeit ist wohl Programm bei dir ? Anderseits hättest du dich mit der Materie ein wenig befaßt und würdest nicht so ein Mist von dir geben. Oder reicht dein Intellekt nicht zum denken, sondern nur um in braunen Gleichtakt zu marschieren ?

    Mag sein das in Griechenland nicht alles rund läuft und viele falsche Entscheidungen getroffen wurden. Der Sündenbock ist Griechenland aber nicht, auch wenn das versucht wir, vor allem in Deutschland, so darzustellen.
    Die europäische Union und auch Deutschland haben ihren nicht unerheblichen teil zur Krise mit beigesteuert.

  6. Theodora
    7. Dezember 2011, 13:17 | #6

    @Helmut K.
    Schon einmal versucht in Griechenland eine Firma zu gründen?
    Da laufen sie sich ein halbes Jahr lang die Haxen ab.
    Sobald alles läuft kommen TEWE und IKA sofort angelaufen und wollen abkassieren.

    Bürokratie ohne Ende. Hat man ein Ladenlokal angemietet,und es ist kein Stromanschluss vorhanden, kann es nochmals bis zu 6 Monate dauern Strom zu erhalten.

    Bescheinigungen von Finanzamt das man keine Schulden hat, Bescheinigungen vom Rathaus über die vorhandene Grundfläche, Bescheinigungen über Bescheinigungen.

    Ich glaube es ist einfacher im Lotto zu gewinnen als sich in GR selbstständig zu machen.

  7. Roman
    7. Dezember 2011, 14:09 | #7

    @ Helmut K.

    Helmut K. :Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass man zuerst die griechische Mentalität kennen muss um die Situation als Ganzes beurteilen zu können.Was jedoch jetzt die TROIKA macht, kann nicht funktionieren! Denn es wird kein Wirtschaftskreislauf in Gang gesetzt, sodern nur bei den Bürgern abkassiert Die Firmen gehen pleite, weil neben dem Sparprogramm parallel kein Investitionsprogramm zum Erhalt und zur Neugründung von kleinen und mittelständischen Betrieben gestartet worden ist. Es gibt bestimmt viele Griechen, die Ideen haben für eine Firmengründung, um Arbeitsplätze zu schaffen. Was in Griechenland jetzt abläuft, ist von den griechischen Bürgern nicht mehr hinnehmbar!!! Die anderen EU-Staaten müssen einen Marschall-Plan ins Leben rufen, um diesen Zustand umgehend zu beenden. Anders geht es nicht.Was sagte noch Winston Churchill nach dem 2. Weltkrieg: “Dem deutschen Volk muss umgehend geholfen werden.” Genau das gleich muss jetzt dem griechischen Volk zuteil werden! Man bedenke: Immer wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, so zeigen 3 Finger auf einen selbst zurück.

    Absolut richtig.

    Zu bedenken sei noch, dass Deutschland mit seiner Agenda 2010, den Lohnkürzungen, dem Markt für Leiharbeit, den Rentenkürzungen, den Subventionen an Großindustrie und Bauern, die Südflanke zerstört hat.

    Jahrelange Appelle an die deutsche Politik verhallten folgenlos.

    Es gab auch innerhalb der EU scheinbar kein Interesse an einer politisch- fiskalischen EU.

    @Lustlos: Ihr Kommentar könnte locker aus Himmlers Feder stammen.

    Im Übrigen sehe ich, dass wir ein enormes Pressing der übelsten Sorte erleben. Einem Pressing von Hochfinanz und Industrie. Dieses Krisengeschwafel läuft ja eben darauf hinaus, dass die Banken eine quasi Erlaubnis haben, ihr Geld nicht mehr in kleine und mittlere Betriebe investieren ergo verleihen zu müssen.

    Damit schützt sich die Großindustrie aber auch die Energieriesen vor Dezentralisierung ihres angestammten Terrain.

    Meines Erachtens spricht viel für eine Verarmung und damit Verrohung der Massen in der gesamten westlichen Welt. Der perfekte Nährboden für Krieg. Und im Hinblick auf Entwicklungen im Nahen- Mittleren und Fernen Osten sehe ich sogar Konfliktfelder.

    Die Entwicklung zwischen Russland und den USA bezüglich der US-Raketenabwehr in Polen und Rumänien lassen keinen Zweifel aufkommen, dass wir nicht in einer statischen Situation agieren, sondern uns dynamisch auf einen Konflikt zu bewegen.

    Wirtschaftliche Realitäten lassen sich eben nicht, wie immer so gerne versucht, von imperialen Interessen trennen.

    Die Völker müssen das erkennen.

  8. Theodora
    7. Dezember 2011, 19:33 | #8

    Im Moment versuchen einige Gruppen sich den Kuchen Erde untereinander aufzuteilen.
    Wo viel Geld und Grundbesitz ist soll noch mehr hinkommen.

    Krieg wird nur dort stattfinden wo es Öl gibt und gleichzeitig wird wieder mit Waffen und Wiederaufbau verdient.

    Griechenland wird nur zum Sündenbock gemacht damit die verantwortlichen einen Schuldigen für die kommende EU Krise vorweisen können.

    Die Krise befindet sich nur Am Anfang. In Griechenland befindet sich bereits ein Bankmensch an der Spitze und in Italien auch.

    Banken werden mit Milliarden gestützt, beteiligen sich in Folge an Rettungsschirmen für notleidende Staaten, um am Ende alles zu schlucken was nicht niet und nagelfest ist.

    Leute wacht auf!

    Irgendwelche Bonzen und wenige Staaten auf dieser Welt versuchen sich den ganzen Kuchen einzuverleiben.
    Unsere Regierungen sind nur noch die Marionetten einiger Großkonzerne.

    Die Mittelschicht ist bereits weg.
    Es gibt nur noch einen Haufen arme und wenige Reiche.

    Griechenland ist nur der Anfang, alles wird zusammen brechen.

    Danach wird alles den Banken gehören und wir werden für einen Hungerlohn arbeiten, damit es den wenigen Reichen immer besser geht.

  9. Artemis
    7. Dezember 2011, 21:43 | #9

    @ Roman & Theodora:
    Das sehe ich größtenteils genau so! Wir haben es schon längst nicht mehr nur mit einem griech. Problem zu tun, das ist was viel größeres, unübersichtliches, bedrohliches – Griechenland war nur der Zünder. Es werden völlig unnötige und m.M.n. teilweise äußerst gefährliche Resentiments geschürt – wohlbemerkt auf beiden Seiten! Das finde ich sehr schade, denn nach meinem Verständnis soll EUROPA für Frieden, Völkerverständigung und nachbarschaftliches miteineander sein und nicht nur in erster Linie irgendwelche Absatzmärkte sichern, Kosten minimieren und irgendwelche anderen ökonomischen Schlaraffenländer sichern. Natürlich gehört das zu einer funktionierenden Union dazu und ist auch erstrebenswert, aber zu welchem Preis??? Ich finde es furchtbar, wenn es um Europa geht, nur über Geld, Kredite, Zinsen, Schulden, usw. geredet wird!
    Und auch außerhalb der europäischen Grenzen, scheuen einige Schreiberlinge keine Mühe, wenn es darum geht Polemik zu betreiben. „Der Iran will US-Basen in D angreifen…hat ein deutscher Geschäftsmann gesagt“ – danke BILD für diese wichtigen Informationen, jetzt sind wir natürlich alle gewarnt und werden einen möglichen Krieg gegen den Iran selbstverständlich tolerieren und keine Probleme machen. Was soll das? Wie kann man man bei so einer gefährlichen Sache noch Öl ins Feuer gießen, sind die alle lebensmüde??? Ob mit oder ohne Atombombe, das wäre Afghanistan hoch zehn!!! Einfach nur krank!!!

  10. Theodora
    7. Dezember 2011, 23:31 | #10

    Genauso fing es damals mit dem Irak an. Angeblich hatten die USA Informationen darüber das der Irak an einer Atombombe bastelt. Hinterher kam heraus das sich die Geheimdienste alles ausgedacht hatten.

    Jetzt wird der Film wiederholt und alle fallen darauf herein: Die meisten Staaten haben es geschafft, aus Ihren Bevölkerungen willenlose Schafe ohne eigene Meinung zu machen. Wie dem auch sei, das nächste Kapitel steht usn allen bevor, und Griechenland muß leider das schwarze Schaf sein.

    Ich möchte natürlich nicht abstreiten das die Griechen immer weit über Ihre Verhältnisse gelebt haben und der Staatsapparat absolut überladen ist. Ich selbst kenne einen Staatsdiener in Pyrgos Ilias, der morgens um 8 ins Rathaus stempeln geht, dann bis 14 Uhr im Kafenio eine ganze Kiste Bier trinkt, um voll besoffen auszustempeln.
    Das geht seit 10 Jahren so. Weshalb das niemandem auffällt bzw wofür dieser Mensch gebraucht wird, weiß keiner von uns.

  11. White Tower
    10. Dezember 2011, 11:36 | #11

    @ Lustlos

    Mit Deinem Körper lebst Du offenbar in Europa – nun solltest Du Dich jedoch auch bemühen , Deinen Geist folgen zu lassen . . .

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