Stromausfälle in Griechenland verursachen hohe Sachschäden

26. Juni 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 799

In Griechenland verursachen Stromausfälle und Unregelmäßigkeiten in der öffentlichen Stromversorgung erhebliche Sachschäden zu Lasten der Verbraucher.

Die durchschnittliche Höhe eines jeden Schadens, den in Griechenland Verbraucher aufgrund von Stromversorgungsprobleme erleiden, die entweder durch Überspannungen verursacht werden, die – wie derzeit infolge des Streiks der GENOP – bei der Wiederherstellung der Stromversorgung auftreten, oder auf beschädigungsbedingte Unterbrechungen des Null-Leiters oder andere Gründe zurückzuführen sind, beläuft sich auf über 1.000 Euro.

Konkret belief sich laut den Daten, welche die griechische Energieregulierungsbehörde (RAE) auf Basis der während der letzten drei Jahre von Konsumenten erhobenen Beschwerden zusammentrug und auswertete, die durchschnittliche Höhe der verursachten Sachschäden auf 1.058 Euro Pro Schadensfall.

Vor nicht langer Zeit etablierte die RAE in Zusammenarbeit mit der öffentlichen griechischen  Elektrizitätsgesellschaft (DEI) ein Verfahren zur Entschädigung der Verbraucher für die an Geräten entstehenden Schäden mit bis zu 300 Euro bei einphasigen Anschlüssen und bis zu 400 Euro bei Drehstromanschlüssen. Die Entschädigungszahlungen liegen somit fallweise erheblich niedriger als die reale Schadenshöhe. Laut der RAE stellt jedoch die Einführung des neuen Entschädigungsverfahrens „einen bedeutenden Schritt dar, da es Lösungen für seit langer Zeit erhobene Forderungen der betroffenen Verbraucher bietet und letztere in ihrer Mehrheit befriedigen wird, ohne ein mühsames, zeitaufwändiges und teures gerichtliches Verfahren anstrengen zu müssen„.

Es ist allerdings ausdrücklich zu betonen, dass die DEI in Fällen höherer Gewalt, wozu auch Streiks gezählt werden, grundsätzlich keinerlei Entschädigung leistet.

Die Energieregulierungsbehörde (RAE) rät den Konsumenten, selbst Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Schäden bei der Wiederherstellung der Stromversorgung vorzubeugen – also beispielsweise während der Dauer des Stromausfalls die Netzverbindung über den Hauptschalter zu Unterbrechen oder insbesondere die empfindlichen elektronischen Geräte bis zur Wiederherstellung der Stromversorgung von den Steckdosen zu trennen.

Die RAE präsentierte am vergangenen Dienstag (21. Juni 2011) einen Bericht über die während des Zeitraums 2008 – 2010 erhalten Meldungen und Beschwerden. Die Mehrzahl (70%) betraf Stromversorgungsthemen und 30% Themen in Zusammenhang mit dem Erdgas.

Die eingegangenen Beschwerden beziehen sich vorrangig auf Themen in Zusammenhang mit der Rechnungsstellung (Anzweiflung der Rechnungsstellungen, Irreführung), gefolgt von Beschwerden über Stromausfälle, Spannungsschwankungen, Schäden an Geräten, Verzögerungen und Probleme beim Anschluss an das Stromversorgungsnetz, Probleme mit den Verbrauchszählern und Themen in Zusammenhang mit Anschlüssen und Anschlussunterbrechungen (Verzögerungen, hohe Gebühren usw.).

(Quelle: in.gr)

  1. Obelix
    26. Juni 2011, 01:32 | #1

    Solange Griechenland von Gesindel à la GENOP & Co beherrscht wird, vor dem bisher noch jede „Regierung“ – im übrigen natürlich nicht von ungefähr – früher oder später feige kuschte, wird dieses Pack auch weiterhin alles daran setzen, sein Schmarotzertum bis auf auf das (jedoch selbstverständlich nicht eigene) Blut zu verteidigen!

  2. White Tower
    26. Juni 2011, 06:16 | #2

    Die Verantwortlichen für die Durchführung von Stromabschaltungen gehören fristlos ohne weitere Ansprüche entlassen . . . . . Das geht an die Gesundheit vieler Bürger und ist somit vorsätzliche Gemeingefährdung des Volkes und durch nichts zu rechtfertigen.

  3. Apateonas
    26. Juni 2011, 10:43 | #3

    Über die zweifelhaften DEI Abrechnungen wurde hier ja schon geschrieben.
    Dann bin ich ja froh, daß ich nicht der „einzige“ bin, der sich über diesen Schlamperladen (DEI), schon oft, sehr geärgert hat. Stromabschaltungen von bis zu 10(!) Stunden am Stück, und das bei Temperaturen um die 30 Grad (by by Tiefkühlgut !), mitten in Athen. Ein Motherboard und mehrere (!) Festplatten haben diese Malaka mir schon zerschossen. Trotz Überspannungsschutz und anderer Schutzmaßnahmen, bleibt einem nur die steinzeitliche Maßnahme alle Stecker zu ziehen, was aber, Aufgrund von teilweise nur 1 Minütigen Ein-Aus Zuständen, fast unmöglich ist.

    AN DEI: DA LACHEN SELBST FREUNDE VON MIR, DIE IN NIGERIA LEBEN DRÜBER, WEIL ES DA SOWAS NICHT GIBT!!! DAS MACHEN DIE SCHWARZEN IN AFRIKA BESSER ALS IHR !!!

    P.S. An alle, die ständig einen Computer laufen haben müssen: Nehmt ein Notebook mit eingebautem Akku. Der Akku kann auch kleinere Stromspitzen puffern und es geht euch eure Arbeit nicht verloren. Wenn der Strom ausgegangen ist, einfach das Notebook in den Standby und den Netzstecker ziehen. So ist eure Arbeit nicht beim (DEI) Teufel!

  4. Artemis
    26. Juni 2011, 15:09 | #4

    Auch ich ärgere mich immer wieder über diese Schlappschwänze von der DEI die nichts anderes zu tun haben,als aus purem Jux den Strom abzustellen,und das manchmal für Stunden,,und meist kurz vor Mittags zeit,wenn man Kochen muss. Auch hatte ich deswegen
    schon grösseren Sachschaden,Kühlschrank,grossen LCD Fernseher,und einen PC.
    Am besten,die würde man subito fristlos entlassen

  5. Maggy
    26. Juni 2011, 19:54 | #5

    Griechenland stürzt sich selbst in Wirschaftlichen Ruin,mit solchen aktivitäten,wie Stromausfall etc,etc,tec

  6. Theodoros Tank
    27. Juni 2011, 10:35 | #6

    Am besten die DEI sofort zu 51% an die Chinesen verkaufen und 49% kostenlose Aktien unter allen im Privatsektor vollzeitbeschäftigten GR-Bewohnern verlosen, die die letzten 10 Jahre korrekte Steuerzahlung nachweisen können, das ergibt bessere Gewinnchancen als bei OPAP, und die bekannten Selbstbedienerbanden gehen ausnahmsweise leer aus.

Kommentare sind geschlossen