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Datenschutzbehörde verbietet Autovermietern in Griechenland schwarze Liste

10. März 2010 / Aufrufe: 279

Das Plenum der Behörde für den Schutz von Daten persönlicher Natur wies den Antrag des Verbandes touristischer Autovermieter in Griechenland auf Führung einer Liste unseriöser Kunden ab.

Konkret wollte der Verband touristischer Autovermietungsunternehmen (STEEA) in Griechenland eine Datenbank mit den persönlichen Daten „fauler“ bzw. unseriöser Kunden anlegen und den Mitgliedern des Verbandes per Internet (sprich über einen passwortgeschützten Mitgliederbereich) exklusiven Zugriff auf diese kontinuierlich und zeitnah aktualisierte Datenbank gewähren.

Laut dem STEEA sollte diese Datenbank dem Zweck dienen, das Vermögen seiner Mitglieder bzw. letztere vor Verträgen mit „faulen“ Kunden – Mietern zu schützen. Der STEEA erachtete die Führung der Datenbank und die Verarbeitung der Daten als notwendig, um seine Mitglieder unmittelbar informieren und warnen und folglich analogen Fällen vorbeugen zu können.

Die Datenschutzbehörde argumentierte dagegen, dass die Erstellung einer Datenbank mit den Daten unseriöser Kunden nur dann gerechtfertigt werden könne, wenn der von der Branche der Leihwagenvermieter erlittene Schaden dermaßen hoch sei, dass damit die Einschränkung der Person in ihrer Privatsphäre fortan notwendig werde.

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