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Archiv für Januar, 2010

Kriminalität in Griechenland steigt weiter an

31. Januar 2010 / Aufrufe: 731 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß dem Jahresbericht der Führung der griechischen Polizei nahm auch im Jahr 2009 die Kriminalität in Griechenland im Vergleich zum Vorjahr weiter zu.

Laut den veröffentlichten Zahlen wurden im Jahr 2009 insgesamt 72.658 Diebstähle und Einbrüche gemeldet, gegenüber 67.799 im Vorjahr, und die Anzahl der gemeldeten Fahrzeugdiebstähle stieg von 23.550 im Jahr 2008 auf 26.711 im Jahr 2009.

Ein erheblicher Anstieg war bei Raubüberfällen zu verzeichnen, deren Anzahl von 3.293 im Jahr 2008 auf insgesamt 4.708 im Jahr 2009 anstieg – was einer Zunahme von fast 43% entspricht. Die Anzahl der verzeichneten Mordfälle stieg dagegen kaum, nämlich von 139 im Jahr 2008 auf 143 im Jahr 2009. Drogenvergehen nahmen 2009 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 3,5% zu.

Parallel erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auch die Anzahl der im Jahr 2009 erfolgten Verhaftungen beachtlich. Während 2008 insgesamt 108.719 Personen verhaftet worden waren, erfolgten im Jahr 2009 insgesamt 120.285 Festnahmen.

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Bauern in Griechenland weiten Straßenblockaden aus

30. Januar 2010 / Aufrufe: 370 Kommentare ausgeschaltet

Ein Teil der protestierenden Bauern in Griechenland hat sich auf gemeinsame Forderungen geeinigt und will nun die Straßenblockaden verstärken und ausweiten. Die Organe und Vertreter der Landwirte verhärten ihre Haltung gegenüber der griechischen Regierung und fordern unmittelbare wirtschaftliche Maßnahmen zugunsten der Landwirtschaft.

Am Samstag, dem 30. Januar 2010 trafen sich die Vertreter von griechischen Bauern, die derzeit an 23 neuralgischen Punkten den Verkehr blockieren, um sich auf ein gemeinsames weiteres Vorgehen zu einigen. Die Vertreter der Straßenblockaden bei Epanomi und auf den Strecken Chalkidona – Thessaloniki und Platikampos – Larissa verließen allerdings wegen interner Unstimmigkeiten die Diskussionsrunde, die übrigen einigten sich schließlich auf einen Katalog mit 9 primären Forderungen:
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112 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

30. Januar 2010 / Aufrufe: 290 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verstarben weitere vier Menschen an der Schweinegrippe. Insgesamt hat das Virus H1N1 in Griechenland bisher bereits 112 Todesopfer gefordert.

Bei den zuletzt verstorbenen Personen handelte es sich um zwei Männer im Alter von 29 und 39 Jahren, die beide unter Fettleibigkeit litten, eine 44-jährige Frau mit einem Nervenleiden und eine 74-jährige Frau mit einem Gefäßleiden. In allen Fällen stellten sich nach der Infektion mit dem Virus H1N1 Komplikationen ein, die schließlich zum Tod der Erkrankten führten.

Laut Informationen des Gesundheitsministeriums wurde ein weiterer mit dem Virus H1N1 infizierter Patient in eine Intensivstation eingeliefert und befindet sich in kritischem Zustand.

Schulen der Präfektur Serres in Griechenland wegen Schnee geschlossen

28. Januar 2010 / Aufrufe: 395 Kommentare ausgeschaltet

Aufgrund nachhaltiger Schneefälle bleiben Schulen und Kindergärten im Bezirk der Präfektur Serres in Griechenland am 29. Januar 2010 geschlossen.

Angesichts der seit über 24 Stunden ununterbrochen andauernden lokalen Schneefälle und damit einhergehenden Verkehrsbehinderungen bleiben auf Beschluss der autonomen Selbstverwaltung der Präfektur Serres alle in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden staatlichen Schulen der ersten und zweiten Stufe, Kindergärten und auch Privatschulen am Freitag, dem 29. Januar 2010, geschlossen.

Entgegen den meteorologischen Prognosen, nach welchen bereits ab Donnerstag ein – sei es auch kurzfristiger – Witterungsumschwung eintreten sollte, schneit es in der Präfektur Serres und den angrenzenden Verwaltungsbezirken seit 24 Stunden ununterbrochen, und auch in zahlreichen weiteren Regionen Griechenlands hat sich der Winter zwar verspätet, jedoch durchaus nachhaltig eingestellt. Wirklich ernsthafte Probleme waren jedoch bisher glücklicherweise nicht zu verzeichnen.

Straßenblockaden der Bauern in Griechenland kosten Unternehmen in Thessaloniki eine halbe Milliarde Euro

28. Januar 2010 / Aufrufe: 368 Kommentare ausgeschaltet

Die Straßenblockaden der protestierenden Bauern in Griechenland haben die bei der IHK Thessaloniki registrierten Unternehmen bisher fast eine halbe Milliarde Euro gekostet. Diese Angabe geht aus einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Thessaloniki hervor, welche von dem Unternehmen „Palmos Analysis“ mittels eines strukturierten Fragenkatalogs durchgeführt wurde.

Gemäß dem Ergebnis der Erhebung geben 83% der befragten Unternehmen an, dass die Proteste der Bauern und die an zahlreichen Punkten des nationalen Straßennetzes errichteten Verkehrsblockaden sich auf ihren Geschäftsbetrieb ausgewirkt haben. Die insgesamt für die befragten Unternehmen durch die Proteste verursachte wirtschaftliche Belastung beläuft sich auf durchschnittlich jeweils 20.000 Euro, was auf die Summe aller Mitglieder der IHK Thessaloniki hochgerechnet einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von bisher etwa 440 Millionen Euro bedeutet.
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Beinahe Zugunglück an Grenzstation Promachonas in Griechenland

27. Januar 2010 / Aufrufe: 362 Kommentare ausgeschaltet

An der griechisch-bulgarischen Grenzstation Promachonas der Präfektur Serres in Griechenland wurde in letzter Minute die Kollision eines Güterzuges mit auf den Gleisen abgestellten Traktoren demonstrierender griechischer Bauern vermieden.

Die Situation ergab sich, als am Mittwoch, dem 27. Januar 2010, demonstrierende griechische Bauern, welche in dem Gebiet seit Tagen den Straßenverkehr unterbrochen haben, willkürlich einige ihrer Traktoren auf die Gleise der Eisenbahnlinie stellten, ohne vorher weder offiziell den Stationsvorsteher informiert noch den konkreten Zeitpunkt der geplanten Blockierung der Eisenbahnstrecke mitgeteilt zu haben.
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Blockade am Hafen Igoumenitsa in Griechenland aufgehoben

27. Januar 2010 / Aktualisiert: 27. Januar 2010 / Aufrufe: 453 Kommentare ausgeschaltet

Die protestierenden griechischen Bauern haben die Blockade am Hafen von Igoumenitsa in Griechenland aufgehoben und ihre Traktoren aus dem Hafenbereich abgezogen.

Der Koordinationsausschuss der Bauern in Igoumenitsa beschloss im Laufe des Dienstag, dem 26. Januar 2010, die Blockade des griechischen Fährhafens Igoumenitsa bis auf weiteres aufzuheben und die Traktoren aus dem Hafenbereich abzuziehen. Sowohl die Zufahrt zu Hafen und Fährschiffen als als auch die Ausfahrt eintreffender Fahrzeuge ist inzwischen wieder ohne Behinderungen möglich.
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Hoteliers erstatten Anzeige wegen Straßenblockaden der Bauern in Griechenland

27. Januar 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 305 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Hoteliers in Magnisia hat die erste Anzeige wegen der Blockaden der Bauern auf dem nationalen Straßennetz in Griechenland erstattet. Mit Sammelklagen drohen auch Kammern und Exporteure.

Am Dienstag, dem 26. Januar 2010, wurde von Kostas Leventis, dem Vorsitzenden des Verbandes der Hoteliers in Magnisia,  „gegen jeden für die Straßensperren Verantwortlichen“ Anzeige wegen entgangener Gewinne erstattet, weil – wie er begründet – aufgrund der Blockaden auf den Straßen den Kunden der Zugang zu den Beherbergungsbetrieben der Präfektur Magnisia unmöglich gemacht wird. Wie er gegenüber dem griechischen Fernsehsender MEGA äußerte, wird der Schaden des vergangenen Wochenendes, der allein 65 der insgesamt 165 in der Präfektur betriebenen Hotelbetriebe entstanden ist, auf 500.000 Euro beziffert.
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Trinkwasser in Griechenland zunehmend mit Nitraten belastet

26. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 833 Kommentare ausgeschaltet

In zahlreichen Gebieten Griechenlands ist das aus Brunnen und Bohrbrunnen gewonnene Wasser stark mit Nitraten belastetund nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Aufgrund der hohen Nitratbelastung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird das Wasser aus Brunnen und Bohrungen im Gebiet von Mesogia (Attika), Kopaida (Viotia), Argolida, Thessalien, in der Ebene von Thessaloniki, in den Becken der Flüsse Pinios und Strimonas und in der Ebene von Arta. Diese Gebiete sind offiziell als hoch belastet charakterisiert.
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Verwaltungsgerichtshof weist Klage gegen Erhöhung der Kfz-Steuer in Griechenland ab

25. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 1.159 1 Kommentar

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland wies die Klage gegen die Mitte 2009 per Ministerbeschluss verfügte und Oktober 2009 modifizierte Erhöhung der Kfz-Steuer ab.

Die in Rede stehende Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer in Griechenland war im Sommer 2009 von der damaligen Regierung Karamanlis in Kombination mit dem Programm der subventionierten Abwrackung älterer Fahrzeuge beschlossen worden. Die Steuererhöhung war mit der Finanzierung der Subventionen für das Abwrackprogramm und eventueller anschließender Fahrzeugneukäufe begründet worden. Da das griechische Parlament zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen worden war, sollte die Bestätigung der Steuererhöhung durch das Parlament nach der parlamentarischen Sommerpause erfolgen.
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