Taxifahrten über Feiertage in Griechenland 1 Euro teurer

16. Dezember 2009 / Aufrufe: 214

Ab Freitag, dem 19. Dezember 2009, bis einschließlich Donnerstag, den 07. Januar 2010, ist in Griechenland den Taxifahrern für jede Fahrt ein obligatorisches „Weihnachtsgeschenk“ in Höhe von 1,00 Euro zu zahlen. Länge der Fahrt und Höhe des jeweils fälligen Beförderungsentgelts spielen dabei keinerlei Rolle.

Obwohl der EU-Kommission diese alljährlichen Sonderregelungen in Griechenland seit Jahren ein Dorn im Auge sind, werden Weihnachten und Ostern nach wie vor diese Zwangsabgaben zu Lasten der Konsumenten gesetzlich verfügt. Für die üblichen Kurzfahrten in den Innenstädten kommt das zwangsweise erhobene „Bakschisch“ praktisch einer Preiserhöhung von bis zu rund 30% gleich und beschert zahlreichen Taxifahrern zu den Feiertagen einen äußerst erklecklichen Geldsegen.

Detaillierte Informationen bietet der Beitrag Beförderungstarife der Taxi in Griechenland.

  1. Anna
    17. Dezember 2009, 03:42 | #1

    Diese gesetzlich abgesegnete Abzocke demonstriert wieder einmal auf anschauliche Weise, dass Griechenland nach wie vor nicht mehr als einen lästigen Pickel am After der EU verkörpert.

  2. 17. Dezember 2009, 12:25 | #2

    Ja, das ist wirklich eine problematische Handhabung. Einerseits ist es natürlich schön für die Taxifahrer – wenn sie denn schon über die Feiertage arbeiten müssen -, andererseits ist es für die Kunden natürlich ärgerlich, wenn sie bis zu 30% mehr für eine Taxifahrt zahlen müssen.

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