Psychopath schießt willkürlich auf Passanten in Griechenland

25. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 251

Die griechische Polizei hat eine Großfahndung nach dem „Pistolero mit dem schwarzen Jeep“ gestartet, der in Athen in verschiedenen Gegenden innerhalb weniger Tage fünf Anschläge verübte und vier ahnungslose Passanten zum Teil erheblich verletzte. Zwei der Opfer des offensichtlich schwer geistesgestörten Täters befinden sich in stationärer Behandlung, ohne jedoch in direkter Lebensgefahr zu schweben.

Bisher liegen keine verwertbaren Spuren vor, die zur Identifizierung und Festnahme des Psychopathen führen könnten. Verlautbarungen zufolge ist den Fahndern bisher nur bekannt, dass der Täter einen schwarzen Jeep Cherokee mit dunkler Verglasung und eine Waffe mit einem Kaliber von 22 mm benutzt.

Wie aus Zeugenaussagen sowie auch der Auswertung der Aufzeichnungen einer privaten Videoüberwachungsanlage hervorgeht, schoss der Täter bei den ausgübten Anschlägen aus dem jeweils um einen Spalt geöffneten Fenster auf der Beifahrerseite seines Wagens. Auf diese Weise blieben weder Patronenhülsen an den Tatorten zurück,  noch ist auf der Videoaufnahme das Kennzeichen des Fahrzeuges erkennbar.

Die Anschläge begannen am Abend des Montags (22.12.2009) in Moshato, Votaniko und der Straße Piräos, wo ein Fahrradfahrer bulgarischer Staatsangehörigkeit und ein 57-jähriger Grieche jeweils von einer Kugel verletzt wurden, während der auf eine Frau griechischer Staatsangehörigkeit gerichtete Schuss in das Schaufenster eines Geschäftes einschlug.

Am Dienstagabend (23.12.2009) wurde eine auf dem Weg zu ihrer Wohnung befindliche 47-jährige Frau griechischer Staatsangehörigkeit von einer Kugel getroffen. Ein weiterer Anschlag erfolgte am Nachmittag des Mittwochs (24.12.2009) im Athener Stadtteil Moshato.

Wie ein in der Sache tätiger Offizier der Kriminalpolizei Athen bekannt gab, „liegt nichts vor, was die Opfer miteinander verbindet. Es handelt sich weder um rassistisch motivierte Anschläge, noch existiert eine berufliche oder sonstige Verbindung zwischen den Opfern des Täters„.

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