Langfristige Sperrung der Nationalstraße Athen – Thessaloniki bei Tempe

19. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 848

Felsschlag bei TempiNach der Sperrung der Nationalstraße 1 / Europastraße 75 Athen – Thessaloniki im Tal von Tempe (Tempi) in Griechenland wegen umfangreicher Erdrutsche und Felsschläge wird der Straßenverkehr zwischen Nordgriechenland und Zentral- / Südgriechenland weiträumig umgeleitet. Aufgrund der teilweise völlig unzureichenden Kapazität der Umgehungsstrecken kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Sperrung des Straßenabschnittes bei Tempi wird möglicherweise mehrere Monate bestehen bleiben müssen.

Wie die Verkehrspolizei inzwischen bekannt gab, werden PKW und Kleinlastwagen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen aus Richtung Thessaloniki bei Katerini  über den Knoten Korinos Pieria in Richtung Agios Dimitrios umgeleitet und setzen mittels der Nationalstraße Katerini – Elassona – Tirnavos – Ampelonas – Gyrtoni die Fahrt über die alte Nationalstraße Larisa – Thessaloniki bis zur Landstraße Sikourio – Larisa fort, wo sie wieder auf die Nationalstraße 1 (Athen – Thessaloniki) auffahren.

Alle auf der Nationalstraße 1 aus Richtung Thessaloniki kommenden Busse und Lastwagen mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen werden Klidi / Imathia auf die Egnatia-Straße Veria – Kozani geleitet, von wo aus sie mittels der Nationalstraße Kozani – Elassona – Tirnavos – Ampelonas – Gyrtoni die Fahrt über die alte Nationalstraße Larisa – Thessaloniki zur Landstraße Sikourio – Larisa fortsetzen und über den Knoten Sikourio wieder auf die Nationalstraße 1 auffahren.

Aus Richtung Athen kommende PKW und Kleinlastwagen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen werden am Knoten Sikourio auf die Landstraße Sikourio – Larisa umgeleitet und setzten dann mittels der alten Nationalstraße Larisa – Thessaloniki die Fahrt über die Landstraße Gyrtoni – Ampelonas – Tirnavos – Elassonas – Agios Dimitrios – Katerini fort, wo sie wieder auf die Nationalstraße 1 auffahren.

Die aus Richtung Athen kommenden Busse und Lastwagen mit einem Gesamtgewicht ab 3,5 Tonnen werden ebenfalls am Knoten Sikourio umgeleitet und folgen der selben Route bis Mikro Eleftherohori, ab dort der Egnatia-Straße Kozani – Veria und fahren am Knoten Klidi / Imathia wieder auf die Nationalstraße 1 auf.

Die Verkehrspolizei wird während der gesamten Dauer dieser Sondermaßnahmenan an allen neuralgischen Punkten präsent sein. Ebenfalls wurden Schneeräumfahrzeuge in die Gebiete bei Agios Dimitrios und Elassona entsandt, um im Fall beginnender Schneefälle unmittelbar eingesetzt werden zu können. Schließlich wurde bei Larisa auch ein Hubschrauber stationiert und befindet sich in ständiger Einsatzbereitschaft.

Wie verlautbar wurde, wird der Abschnitt der Nationalstraße Athen – Thessaloniki im Tal bei Tempe / Tempi möglicherweise erheblich länger als anfänglich angenommen gesperrt bleiben müssen, inzwischen war bereits die Rede von 3 Monaten. In dem Erdrutschgebiet werden derzeit Trassen bereinigt, damit ein Team aus der Schweiz erwarteter Spezialisten die Ursachen der Erdrutsche und Felsabgänge erforschen kann.

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