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Handelshafen Piräus in Griechenland bleibt geschlossen

8. November 2009 / Aufrufe: 179

Am Sonntag (08.11.2009) beschlossen die Angestellten des Handelshafens Piräus in Griechenland einen neuen 48-stündigen Streik für Montag und Dienstag. Griechenlands größter Handelshafen wird also auch weiterhin geschlossen bleiben. Über Abbruch oder Fortsetzung des Arbeitskampfes wollen die gewerkschaftlichen Organe am Dienstag, dem 10. November 2009 entscheiden.

Die Handelskammer Messinien hat bereits eine Klage eingereicht, die am Montag (09.10.2009) vor dem Landgericht Piräus verhandelt werden soll. Das Gericht wird zu entscheiden haben, ob die andauernden Streiks der Angestellten und Beamten der Hafenorganisation im Rahmen der arbeitsgesetzlichen Bestimmungen als legitim oder aber als gesetzeswidrig und missbräuchlich einzustufen sind und im letzteren Fall den Schadenersatzforderungen der klagenden Seite stattzugeben ist Die Streikenden haben zu einer parallelen Protestdemonstration vor dem Gerichtsgebäude aufgerufen.

Ab Montag werden weitere Kammern und Wirtschaftsverbände ebenfalls rechtliche Schritte einleiten und einstweilige Verfügungen beantragen, um eine Einstellung der fortlaufenden Streiks gerichtlich zu erzwingen. Die griechische Regierung hält sich dagegen weiterhin zurück und scheint trotz des immensen volkswirtschaftlichen Schadens nach wie vor nicht zu einer Zwangsmobilisierung der Hafenarbeiter schreiten zu wollen. In Industrie, Handel und Gewerbe beginnen sich inzwischen Versorgungslücken einzustellen, zahlreiche Unternehmen steuern infolge der erlittenen Schäden und Verluste auf den wirtschaftlichen Ruin zu.

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