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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Deutschlands formlose Hilfe an Griechenland

26. Januar 2019 / Aufrufe: 1.029 Kommentare ausgeschaltet

Vielen ist unbekannt, auf welche Weise Deutschland Griechenland quasi formlos hilft.

Während der Dauer der Memoranden hat Deutschland sich in Griechenland im Visier Vieler wiedergefunden. Jüngst auch mittels der (gemutmaßten) Verknüpfung der Aussetzung der neuen Rentenkürzungen mit dem Prespa-Abkommen.

Es gibt jedoch noch etwas, das Viele nicht wissen oder ignorieren.
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Griechenlands Familienunternehmen trotzten der Krise

25. Januar 2019 / Aufrufe: 369 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland nach wie vor das Rückgrat der nationalen Wirtschaft darstellenden Familienunternehmen erwiesen sich gegenüber der Krise als bemerkenswert resistent.

In Griechenland stellen die Familienunternehmen das Rückgrat der einheimischen Wirtschaft dar, da sie über 80% der griechischen Unternehmen ausmachen.

Diese Unternehmen tragen insgesamt mit zwei Dritteln zu dem BIP und den Arbeitsplätzen bei und fahren darin fort, die griechische Wirtschaft zu stützen, wobei sie bemerkenswerte Widerstandskräfte gegenüber der Krise demonstriert haben.
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Gute Aussichten für E-Commerce in Griechenland

20. Januar 2019 / Aufrufe: 189 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird erwartet, dass die Konsumenten 2019 über 5 Milliarden Euro für Onlinekäufe von Produkten und Dienstleistungen ausgeben werden.

Der elektronische Handel hat in Griechenland signifikante Wachstumsspielräume, da derzeit gerade einmal 4 von 10 Konsumenten Online-Käufe tätigen, während die entsprechenden Quoten „reifer“ europäischer Online-Märkten 70% – 75% übersteigen.

Schätzungen zufolge kauften in Griechenland 2017 ungefähr 3,5 Millionen Konsumenten per Internet Produkte und Dienstleistungen im Gesamtwert von 4,5 – 5 Mrd. Euro, gegenüber 4 Mrd. Euro im Jahr 2016.
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Griechenlands Pleiterisiko steigt

10. Januar 2019 / Aufrufe: 606 Kommentare ausgeschaltet

Das Risiko eines Bankrotts Griechenlands steigt und die Regierung jubelt …

Zur Stunde, wo die Regierung das Klima des Jubels über den Ausgang aus dem Memorandum aufrecht zu erhalten versucht, ist das auf Basis der Versicherungspolicen gegen ein Zahlungsausfallrisiko – sprich der bekannten CDS – „messbare“ Konkursrisiko Griechenlands seit August 2018 um fast 20% und seit Januar 2018 sogar um 58% gestiegen.

Die seit 2010 vieldiskutierten „Credit Default Swaps“ (CDS) befinden sich heute nicht mehr alltäglich im Vordergrund des Interesses, wie dies der Fall war, als der einschlägige Markt ruhmreiche Tage erlebte, da viel institutionelle Investoren von Großbanken eine Versicherung des Risikos der griechischen Anleihe verlangten und damit Renditen und Transaktionen in die Höhe trieben und sogar auch Szenarien bezüglich einer Verschwörung zu Supergewinnen aus dem griechischen Zusammenbruch speisten.
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Griechenlands Banken schließen Filialen

8. Januar 2019 / Aufrufe: 781 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland wollen bis Ende 2021 die Hälfte ihrer Filialen schließen.

Die einschneidenden Änderungen bei den Banken in Griechenland gehen mit ungeminderten Rhythmen weiter. Bezeichnend ist der Umstand, dass die Pläne eine Reduzierung der Anzahl der Filialen auf die Hälfte vorsehen.

Es handelt sich um einen Plan zur Rationalisierung und Senkung der Betriebskosten zumindest der sogenannten systemischen Banken. Nachdem im Jahr 2018 (auf Basis der Angaben des vergangenen Septembers) innerhalb von 9 Monaten 130 Filialen geschlossen worden waren, zeigt alles, dass die Filialen der systemischen Banken auf die Hälfte beschränkt werden sollen.
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Griechenland verlor Bankguthaben von über 106 Mrd Euro

7. Januar 2019 / Aufrufe: 573 Kommentare ausgeschaltet

Von den Banken in Griechenland wurden während der Jahre der Krise über 106 Milliarden Euro an Guthaben abgezogen.

In der Periode der Krise, sprich ab 2009, gingen in Griechenland von der Summe der bei den griechischen Banken geführten Guthaben über 106 Mrd. Euro „verloren“.

Wie aus den Angaben der Griechischen Bank hervorgeht, erreichten Ende November 2018 die Guthaben von Unternehmen und privaten Haushalten 131,385 Mrd. Euro. Laut den selben Angaben beliefen sich jedoch im Dezember 2009 die Guthaben der Unternehmen und Haushalte auf 237,531 Mrd. Euro, also 106,146 Mrd. Euro mehr als heute!
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Warum Griechenlands Industrie EU-Schlusslicht wurde

5. Januar 2019 / Aufrufe: 445 Kommentare ausgeschaltet

Staatliches Desinteresse, hohe Energiekosten, Überbesteuerung und mangelnder Zugang zu billigem Kapital bleiben für Griechenlands grundlegende Probleme.

Die nach der Unterbrechung der Stromversorgung nun auch formal erfolgte Schließung der Halyvourgiki, die ihre Produktion so wie so schon seit 2012 eingestellt hatte, bringt wieder die Notwendigkeit einer Unterstützung der griechischen Industrie aufs Tapet.

Trotz aller klangvollen Ankündigungen einander ablösender Regierung und der Bemühungen einzelner kleiner oder großer Unternehmen um die Stärkung ihrer internationalen Präsenz blieb in Griechenland in den fast 10 Jahren der Krise die Stützung der griechischen Industrie ein Hauptanliegen.
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„Aus“ für die Halyvourgiki in Griechenland

20. Dezember 2018 / Aufrufe: 313 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ging bei dem historischen Stahlwerk Halyvourgiki nun auch buchstäblich das Licht aus.

Wie erwartet fand sich am 17 Dezember 2018 eine Minute nach Mitternacht der Aufseher des „Verwalters des Systems für elektrische Energie“ (ADMIE) in den Anlagen der Halyvourgiki in Elevsina ein und legte den Schalter um, über den der historische Industriebetrieb bis jüngst mit Strom versorgt wurde.

Die Fabrik wurde nun auch formal der Liste der Schließungen in der Industrie hinzugefügt, die Griechenland während der Periode zählt, auch wenn der Anlass für den „Abspann“ aus dem familieninterne Streit zwischen dem Eigentümer der Halyvourgiki, Konstantinos Angelopoulos, und seinen beiden Söhnen gegeben wurde, der endgültig den Hahn der Kapitalspritzen zum Versiegen brachte, die den Industriebetrieb, der in den 60er und 70er Jahren das Griechenland der Nachkriegszeit aufbaute, praktisch auf der „Intensivstation“ unterhielten.
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Griechenland: Welcher „Markt“?

18. Dezember 2018 / Aufrufe: 377 Kommentare ausgeschaltet

Die Partizipation der sogenannten Unternehmerwelt Griechenlands an Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung.

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der diaNEOsis wurde für das Jahr 2015 die Größe der Schattenwirtschaft in Griechenland „auf rund 22,4%, also fast 40 Mrd. Euro veranschlagt!„. Die in der Studie als Pioniere verzeichneten „Hauptaktivisten“ der Schattenwirtschaft sind Selbständige und Kleinunternehmen (mit bis zu 9 Beschäftigten).

Aktuelleren Angaben zufolge entrichten 4,3% der juristischen Personen 83% der einschlägigen (Einkommens-) Steuer, damit die Größe der Steuerhinterziehung belegend. Die übrigen 95,7% nagen folglich am Hungertuch.
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Warum Funds Griechenland nicht „anfassen“

17. Dezember 2018 / Aufrufe: 523 Kommentare ausgeschaltet

Die 3 Gründe, aus denen die internationalen Funds Griechenland nicht berühren.

In der vergangenen Woche fand die griechische Regierung sich bei den Kontakten, die ihr Wirtschaftsstab bei dem 20. Kongress „Invest in Greece“ der Capital Link in New York mit den internationalen Rating-Agenturen, großen amerikanischen Funds und internationalen Investment-Banken, mit der harten Realität der Märkte konfrontiert, welche die einzigen sind, die nun, wo Griechenland sich außerhalb von Programmen befindet, die Perspektiven des Landes und seiner Assets bestimmen werden.

Trotz des Klimas, das die griechische Regierung im Inland angesichts bevorstehender Wahlen und mit … Sponsor die Versprechung von Zuwendungen zu kultivieren versucht und dabei wegen Wachstums, bestialischer Super-Überschüsse und Rückkehr zur Normalität triumphiert, ist das, was im Ausland herrscht, völlig entgegengesetzt und gleicht allem anderen als einer Success Story.
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