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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Absturz des Wirtschaftsklimas in Griechenland

3. Oktober 2018 / Aufrufe: 451 Kommentare ausgeschaltet

Die Angaben der Europäischen Kommission zeigen eine heftige Verschlechterung des Wirtschaftsklimas in Griechenland im September 2018.

Laut den am 27 September 2018 von der Europäischen Kommission bekannt gegebenen Angaben verzeichnete im September 2018 das wirtschaftliche Klima in Griechenland einen heftigen Absturz.

Der entsprechende Index sank auf 101,3 Punkte ab und kehrte damit auf Niveaus von Dezember 2017 zurück, gegenüber 105,2 Punkten im August und 105,3 Punkten im Juli 2018.
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Griechenlands Marktgang wird schwierig

2. Oktober 2018 / Aufrufe: 242 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten lassen den geplanten Marktgang Griechenlands immer schwieriger erscheinen.

Selbst wenn Griechenland alles richtig macht, wird es sich auf den Finanzmärkten kein Geld zu befriedigenden Zinssätzen leihen können, wenn sich die Liquidität von den europäischen Rentenmärken verflüchtigt.

Wer mit Fondsmanagern über die europäischen Wertpapiere spricht, wird sie ihre Nachdenklichkeit über die Verschlechterung der Liquiditätsverhältnisse auf dem konkreten Markt zum Ausdruck bringen hören. Dies äußert sich üblicherweise mit dem Rückgang des Volumens der Transaktionen, was wiederum die Ausführung großer Orders von den Fonds usw. behindert.
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Griechenland hebt Limit für Barabhebungen auf

28. September 2018 / Aufrufe: 629 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind Barabhebungen bei inländischen Finanzinstituten ab dem 01 Oktober 2018 wieder ohne Beschränkungen gestattet.

In Griechenland treten ab dem 01 Oktober 2018 weitere Lockerungen der mittlerweile seit über drei Jahren bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Kraft, womit unter anderem die Beschränkungen für Barabhebungen bei inländischen Finanz- und Kreditinstituten aufgehoben werden und der Transfer von Geldern ins Ausland .

Der entsprechende Beschluss des Finanzministers wurde am 27 September 2018, zur Veröffentlichung an den Regierungsanzeiger (FEK) geschickt, gemäß dem die Beschränkungen bei Barabhebungen und allgemein im Kapitalverkehr modifiziert werden, die mit dem wie geltenden Gesetzesdekret vom 18 Juli 2015 (FEK A‘ 84) bezüglich der Kapitalverkehrskontrollen etabliert wurden.
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Griechenlands Reeder kaufen deutsche Schiffe

26. September 2018 / Aufrufe: 476 Kommentare ausgeschaltet

Griechische Reeder kaufen haufenweise Schiffe aus Deutschland ein.

Wie das Wall Street Journal (WJS) unter Berufung auf Angaben des Verbands Deutscher Reeder (VDR) schreibt, haben seit 2015 griechische Reeder 140 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von 4,6 Mio. Tonnen aus Deutschland gekauft.

Der anhaltende Rückgang der Frachtgelder und die nicht bedienten Kredite haben zu einer signifikanten Reduzierung der Handelsflotte Deutschlands geführt, schreibt das Wall Street Journal. „Die mangelnde Finanzierung für die Schiffe und das Unvermögen zur Deckung von Zinsen und Primärzahlungen hatten massenhafte Verkäufe deutscher Schiffe zur Folge„, unterstrich der Präsident der deutschen Reeder, Alfred Hartmann.
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Was amerikanisches LNG für Griechenland bedeutet

25. September 2018 / Aufrufe: 476 Kommentare ausgeschaltet

Was das Eintreffen amerikanischen verflüssigten Erdgases für Griechenland bedeutet.

Bei der im Juni 2018 in Washington stattgefundenen „World Gas Conference“ wurde die griechische Delegation des Verwalters des nationalen Erdgas-Systems (DESFA) Akzeptant des Interesses amerikanischer Firmen, die detailliert über die technischen Spezifikationen und Möglichkeiten des Flüssiggas-Terminals von Revithousa informiert werden wollten.

Wie sich aus dem Besuch des US-Energieministers Mark Menezes in den Anlagen des DESFA zeigte, erhielt in der vergangenen Woche das amerikanische Interesse neuen Auftrieb. Zweck des Besuchs war, aus der Nähe die Möglichkeiten des Flüssigerdgas-Terminals Revithousa festzustellen, das die dritte Zugangspforte zu dem inländischen Erdgasmarkt darstellt.
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Media Markt bleibt in Griechenland

20. September 2018 / Aufrufe: 126 Kommentare ausgeschaltet

Media Markt will sich nicht aus Griechenland zurückziehen.

Die Media Markt stellt mit einer Erklärung ihren Entschluss klar, auf dem griechischen Markt präsent bleiben zu werden. Wie die „Media Markt Saturn Retail Group“ bekannt gab, der die Gesellschaft gehört, „ist Griechenland für die Media Markt ein signifikanter Markt. Die Media Markt wird sicher in im Land bleiben. Es existiert kein Plan zum Rückzug aus dem griechischen Markt.

Der Konzern gab die Bekanntmachung nach einschlägigen Presseberichten aus, die von einem beabsichtigten Investitionsabbau in Griechenland sprachen.

(Quelle: iefimerida.gr)

Media Markt in Griechenland „wackelt“

19. September 2018 / Aufrufe: 538 1 Kommentar

Die Zukunft der Media Markt in Griechenland ist ungewiss und es zeichnet sich sogar die Möglichkeit einer Schließung ab.

Die deutsche Kette für elektrische und elektronische Geräte „Media Markt“ (Media Saturn Hellas) vollendet in diesem Jahr 13 Jahre ihrer Präsenz auf dem griechischen Markt.

Obwohl die griechische Wirtschaft – wenn auch kleine – Anzeichen eines Aufschwungs zeigt, soll der Mutterkonzern CECONOMY der Media Markt erachten, es gebe keine weiteren Spielräume für „rote“ Geschäftsjahre und keine Steigerung der Marktanteile ihrer Tochtergesellschaft in Griechenland. Eins der angeblich von ihr untersuchten Szenarien ist der Verkauf der Aktivitäten der „Media Markt“ an eine andere Gesellschaft der Branche.
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Was Griechenlands Konsumenten per Internet kaufen

18. September 2018 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland tätigen immer mehr Konsumenten über das Internet grenzüberschreitende Einkäufe bei ausländischen Anbietern.

Den Ergebnissen einer Studie über grenzüberschreitende Kunden der PayPal & Ipos zufolge nimmt das internationale Online-Shopping mit schnellen Rhythmen zu. Unter den 31 Ländern, die an der Untersuchung teilnahmen, gaben ungefähr 55% der Internet-Konsumenten zu, Online-Einkäufe bei ausländischen E-Shops zu tätigen.

Wie die Nachrichtenagentur APE-MPE berichtet, sind die populärsten international eingekauften Produkte Kleidung und Schuhe (68%), gefolgt von elektronischen Massenkonsumgütern (53%) und Spielzeug (53%).
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Griechenland erschreckt die EZB

13. September 2018 / Aufrufe: 798 1 Kommentar

Die europäischen Zentralbanker beunruhigt das Szenarium eines lang anhaltenden Ausschlusses Griechenlands von den internationalen Finanzmärkten.

Inmitten einer stetigen Verschlechterung der Umstände auf den internationalen Finanzmärkten und einer Investitionskapitalflucht aus Ländern mit einem hohen Risiko befürchten die Frankfurter Zentralbankiers mittlerweile eine Verlängerung des Ausschlusses Griechenlands von dem Zugang den Märkten, was eine Kette von Nebenwirkungen im griechischen Banksystem hervorrufen wird.

Die innerhalb weniger Tage aufeinanderfolgenden öffentlichen Interventionen seitens des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann und des für die Beobachtung der griechischen Angelegenheit zuständigen Mitglieds des Exekutivrats der Europäischen Zentralbank (EZB), Benoit Coeuré, verraten die Beunruhigung der Zentralbanker über den Kurs Griechenlands nach dem Ausgang aus dem Memorandum und ohne präventive Kreditlinie.
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Warum die Märkte Griechenland wieder „verkauften“

12. September 2018 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

Das dritte Memorandum scheiterte zumindest in einem seiner Hauptziele, nämlich der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Eine lang anhaltende Wahlkampfperiode, Leistungsversprechen anlässlich der Internationalen Messe in Thessaloniki, Befürchtungen bezüglich einer Umkehrung eines Teils der Reformen, Banken und „rote“ Kredite (NPL), ein schwaches Wachstum, aber auch die negativen internationalen Umstände setzten die griechischen Assets unter Druck, wobei die Finanzierungskosten des Landes auf den unerschwinglichen Niveaus von 4,4% bleiben, die Verluste der Banken bei nur sechs Börsensitzungen 1,5 Mrd. Euro erreichen und die Gesamtverluste an der Börse 3,5 Mrd. Euro übersteigen.

Der Tag nach dem „großen Ausgang“ (aus den Memoranden) am 20 August 2018 zeigt außerdem, dass das dritte Memorandum zumindest in einem seiner Hauptziele scheiterte: der Rückkehr Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte.
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