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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Warum Griechenlands Unternehmer nicht investieren

19. März 2019 / Aufrufe: 258 Kommentare ausgeschaltet

Allem voran die Überbesteuerung und weniger Finanzierungsschwierigkeiten halten Griechenlands Unternehmer davon ab, signifikante Investitionen zu tätigen.

Die hohe Besteuerung und die von der langjährigen Krise hervorgerufene Zurückhaltung halten in Griechenland die Investitionen zurück und die inländischen Unternehmen trotz der signifikanten Verbesserung des Gewinnverlaufs, den die langfristige „Diät“ bei den Kosten brachte, auf einer Bahn „sanften“ Wachstums.

Das ist die grundlegende Schlussfolgerung der jährlichen Erhebung, welche die Grant Thornton durchführt und die verfügbaren Wirtschaftsfakten von 8.000 Unternehmen aus 92 Wirtschaftszweigen für den Zeitraum 2011 – 2017 analysiert. Die besagten Angaben werden in der Studie mit den Erwartungen der Unternehmer für die kommenden 12 Monate in Zusammenhang mit der Entwicklung von Umsätzen, Gewinnverlauf, Investitionen und Beschäftigung in Beziehung gesetzt.
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Griechenlands Überschüsse sind unrealistisch

3. März 2019 / Aufrufe: 275 Kommentare ausgeschaltet

Pierre Moscovici charakterisiert die von Griechenland bis 2060 zugesagten hohen Primärüberschüsse als nicht realistisch.

In Griechenland zu den Mitgliedern des parlamentarischen Ausschusses für Finanzen und Europäische Angelegenheiten sprechend charakterisierte Pierre Moscovici die Zusagen der griechischen Regierung bezüglich der primären Überschüsse bis 2060 als nicht realistisch.

Der europäische Kommissar für Wirtschafts- und Währungsthemen wiederholte, „die Vereinbarungen müssen eingehalten werden„, fügte jedoch an anderer Stelle an, „da diese Überschüsse nicht realistisch sind, müssen sie irgendwann so wie so gesenkt werden, jedoch muss dies im Rahmen von Vereinbarungen erfolgen, die abgeschlossen und verwirklicht werden„. Parallel stellte er klar, dass die Kommission gegen die hohen Überschuss-Ziele war, der IWF sie jedoch durchsetzte und die griechische Regierung sie akzeptierte.
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Griechenland erhebt neue Abzocke auf Kosmetika

23. Februar 2019 / Aufrufe: 460 Kommentare ausgeschaltet

Ein Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums in Griechenland sieht eine neue Abgabe auf Kosmetika vor.

In Griechenland bereitet das Gesundheitsministerium einen neuen „Tribut“ auf Kosmetika zu dem Zweck vor, Einnahmen zu generieren, die direkt an die Nationale Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) abgeführt werden sollen, um die von dem Träger unterhaltenen Laboratorien für mehr und bessere Kontrollen zu stärken.

Die Kosten der neuen Abzocke sollen eine rückwirkende Geltung haben und rückwirkend ab Anfang 2018 entrichtet werden.
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Anomalität kostet Griechenland viel Geld

16. Februar 2019 / Aktualisiert: 16. Februar 2019 / Aufrufe: 360 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland kam im August 2018 aus dem dritten Memorandum heraus, ist aber noch nicht in zu einer völligen Normalität zurückgekehrt, was wiederum messbare Kosten hat.

Griechenland hat im August 2018 das dritte Hilfsprogramm hinter sich gelassen, jedoch sind weder die Kapitalverkehrskontrollen vollständig aufgehoben worden noch hat das Land einen normalen und ungehinderten Zugang zu den internationalen Finanzmärkten erworben um seine Bedürfnisse zu finanzieren.

Anders gesagt, Griechenland ist noch nicht wieder an dem Punkt der völligen Normalität angelangt. Das hat Kosten, von denen zumindest eine Seite gemessen werden kann. Der Vergleich mit einem anderen Land wie Deutschland macht dies deutlicher.
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Eurogruppe warnt Griechenland

12. Februar 2019 / Aufrufe: 659 1 Kommentar

Auch die Eurogruppe warnt Griechenland, die erste postmemorandische Tranche von 750 Millionen Euro verlieren zu können.

Trotz der lauten Alarmglocken der Europäer wegen der beobachteten Verzögerungen ist man sich in Griechenland in Finanzministerium und Regierung sicher, es existiere nicht die allergeringste Furcht, die erste post-memorandische Tranche aus den Gewinnen des Eurosystems könne verloren gehe.

Dennoch hat das „Gespenst“ der verlorenen SMP – ANFA aus den vergangenen Jahren in Athen zu spuken begonnen.
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Griechenland ist wieder in Gefahr

11. Februar 2019 / Aufrufe: 491 Kommentare ausgeschaltet

Das amerikanische Netzwerk CNBC sieht eine neue Gefahr für Griechenlands Wirtschaft.

In einem am 08 Februar 2019 publizierten Artikel mit dem Titel „Griechenland läuft in Gefahr, kein frisches Geld zu bekommen, da die Reformen sich verzögern“ beherbergt das amerikanische Netzwerk CNBC eine Quelle der EU, die vertritt, Griechenland „liegt bei dem, was es zu liefern hat, hinter dem Zeitplan zurück„.

In dem Artikel wird unter anderem angeführt, „Griechenland befindet sich mittlerweile nicht mehr in einem Rettungsprogramm, sagte jedoch im Juli 2018 zu, in Gegenleistung für die Umstrukturierung seiner Verschuldung mit der Umsetzung bestimmter Reformen fortzufahren„.
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Das Exportproblem Griechenlands

10. Februar 2019 / Aufrufe: 621 1 Kommentar

Die Gründe der sehr niedrigen produktiven Extravertiertheit der Wirtschaft Griechenlands, die vor wenigen Tagen auch der SEB unterstrich, sind enthüllend und lehrreich.

Trotz des scheinbaren Anstiegs der Exporte existiert tatsächlich ein ernsthaftes Problem. Es geht um die sehr, sehr niedrige Exportfähigkeit der griechischen Wirtschaft, die auch der Schlüssel dafür ist, um den sieben Bankrotten des Landes in weniger als 200 Jahren auf die Spur zu kommen – aber auch denen, die folgen werden, wenn Griechenland keinen ausreichenden Export-Background erwirbt.

Und das ist überhaupt keine einfache Sache. Spezieller wiederum heute, wo Griechenland in den kommenden 42 Jahren unter Austerität stehen wird, wenn es nicht auf einen Wachstumskurs gerät.
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Griechenland muss Arbeitsproduktivität steigern

9. Februar 2019 / Aufrufe: 659 1 Kommentar

Wenn wie in Griechenland die Menschen im Vergleich zu anderen Ländern mehr Stunden arbeiten, jedoch viel weniger produzieren, läuft etwas überhaupt nicht gut.

Vor einigen Tagen gab die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Angaben für 2017 in Zusammenhang mit der Arbeitsproduktivität in Griechenland und seinen übrigen Mitgliedsländern an die Öffentlichkeit.

Unter insgesamt 36 Staaten rangiert Griechenland sich auf Platz 29, während Irland, das Ende 2013 aus dem Memorandum herauskam, den ersten Rang bei Arbeitsproduktivität belegt.
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Griechenland vermisst … Arbeitslose

5. Februar 2019 / Aufrufe: 804 1 Kommentar

In Griechenland verschwanden in den letzten fünf Jahren hunderttausende Arbeitslose, die jedoch nach wie vor zu existieren scheinen.

Das Bild, das die ELSTAT präsentiert – und auf das sich Griechenlands Regierung beruft um davon zu überzeugen, die Wirtschaft des Landes habe sich „erholt“ -, scheint im Verhältnis zur Realität geradezu magisch zu sein:

Während der letzten fünf Jahre „verschwanden“ bei den Erhebungen der ELSTAT 337.907 Arbeitslose, die jedoch nicht aus den Listen der OAED gelöscht wurden. Stattdessen blieben sie sogar auch 2018 „beharrlich“ in den Arbeitslosenregistern eingeschrieben und hielten damit die Arbeitslosenrate auf einem minimal niedrigeren Niveau als im Jahr 2014.
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Provisionen für Griechenlands neue Anleihe

4. Februar 2019 / Aufrufe: 277 Kommentare ausgeschaltet

Wie viel Berater und Platzierungskonsortium sich im Rahmen der Emission der gesalzenen neuen Fünfjahresanleihe Griechenlands einstreichen.

Für die Träger der neuen 5-Jahres-Anleihe Griechenlands erwiesen sich die Bedingungen und Vergütungen der syndizierten Emission als äußerst vorteilhaft und lukrativ.

Gemäß dem Beschluss des stellvertretenden griechischen Finanzministers Giorgos Chouliarakis werden die ausländischen Häuser für ihre Dienste auf den gesamten Nennwert des Emissionsbetrags – also 2,5 Mrd. Euro – eine Provision 0,125% erhalten, was bedeutet, dass sie 3.120.000 Euro einstreichen werden.
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