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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Griechenlands Banken verscherbeln Dubiosa

6. September 2018 / Aufrufe: 426 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland planen Piräus Bank und Nationalbank, weitere Pakete mit unsicheren Forderungen im Gesamtwert von 2,5 Milliarden Euro an Funds zu verhökern.

Die Piräus Bank und die Nationalbank Griechenlands schicken sich zum Verkauf weiterer vier Portefeuilles mit sogenannten „roten Krediten“ in den kommenden Monaten an.

Die Unternehmensleitungen der beiden Kreditinstitute kündigen in den Anmerkungen der Bekanntmachung ihrer wirtschaftlichen Resultate die Absicht an, das einschlägige Prozedere umgehend voranzutreiben, mit zeitlichem Horizont für die Vollendung der Übereignung der Kredite das erste Halbjahr 2019.
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Italienischer Virus bremst Griechenlands Marktgang

3. September 2018 / Aufrufe: 298 Kommentare ausgeschaltet

Das italienische Virus bremst konstant Griechenlands Gang an die Finanzmärkte.

Wenn sich der Horizont bezüglich des … italienischen Haushaltsplans nicht klärt, wird auch nicht der Druck nachlassen, der verhindert, dass sich für die griechischen Staatsanleihen ein Emissionsfenster öffnet.

Und dies wird nicht vor der zweiten Monatshälfte des Oktobers 2018 geschehen, wenn nämlich der Entwurf des italienischen Haushaltsplans 2019 – wie im übrigen auch der entsprechende Entwurf Griechenlands – der Kommission vorgelegt werden wird.
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Wirtschaftsbeziehungen zwischen Griechenland und Türkei

2. September 2018 / Aufrufe: 179 Kommentare ausgeschaltet

Die griechisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen in Zahlen, was Griechenland exportiert und importiert, wer in der Türkei präsent ist, die türkischen Interessen in Griechenland.

Nachdem die Türkei wegen des Zusammenbruchs des Wechselkurses der Türkischen Lira zu Dollar und Euro in den Vordergrund der internationalen Szenerie zurückkehrt, zählen alle, die Interessen in dem Land haben, wahrscheinliche Verluste.

Dies gilt auch in Griechenland, da die griechisch-türkischen Beziehungen beträchtlich sind. Der Wert des bilateralen Handels übersteigt drei Mrd. Euro, während die Präsenz griechischer Unternehmen in der Türkei intensiv ist – auch wenn sie im Verhältnis zu 2015, sprich dem Jahr des Verkaufs der „Finansbank“ durch die Griechische Nationalbank, geschrumpft ist.

Griechisch-türkische Handelsbeziehungen 2017 im Überblick

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei fasst ein Bericht der Stelle für Wirtschafts- und Handelsangelegenheiten der griechischen Botschaft in Ankara zusammen. Die Angaben stellen sich folgendermaßen dar:

Die Exporte griechischer Produkte in die Türkei beliefen sich im Jahr 2017 auf 1,952 Mrd. Euro und zeigten gegenüber dem Jahr 2016 (Anmerkung: 1,351 Mrd. Euro) einen signifikanten Anstieg. Der größte Teil entspricht den Kraftstoffexporten (1,073 Mrd. Euro), während die Exporte der übrigen Produkte sich für 2017 auf 879 Mio. Euro beliefen. Auf der anderen Seite beliefen sich die Importe aus der Türkei im Jahr 2017 auf 1,433 Mrd. Euro. Jedoch bezogen sich gerade einmal 173 Mio. Euro auf Kraftstoffe und die übrigen 1,26 Mrd. Euro auf sonstige Produkte. Insgesamt gesehen fällt also die Handelsbilanz zwischen Griechenland und der Türkei zugunsten Griechenlands aus, wenn jedoch die Kraftstoffe ausgeklammert werden, neigt die Wage sich zugunsten der Türkei.

Die Baumwolle, Rohstoff für die türkische Textilindustrie, bleibt (unter Ausnahme der Erdölprodukte – Treibstoffe) das erste griechische Exportprodukt, während auch die Exporte von Industrieprodukten, Kunststoffen, Maschinen- und Elektroausrüstung, Aluminium und Kupferrohren signifikant sind. Die primären aus der Türkei importierten Produkte umfassen Stahlprodukte, Kunststoffe, Fahrzeuge und elektromaschinelle Ausrüstung, aber auch Konfektionskleidung und Möbel, während der Anstieg der importierten Fische (aus Zuchtanlagen) imposant ist.

Griechische Investitionen in der Türkei

Die Höhe der griechischen Investitionen in der Türkei ist nach dem Verkauf der „Finansbank“ (für 2,7 Mrd. Euro) durch die Griechische Nationalbank im Jahr 2015 erheblich eingeschränkt worden. Dem besagten Bericht zufolge sind die bedeutsamsten direkten Investitionen Griechenlands in der Türkei die Folgenden:

1. Produktion

  • Zement (TITAN)
  • Lebensmittel (CHIPITA)
  • Minerale – feuerfeste Industriematerialien (GRECIAN MAGNESITE)
  • Farben, Lacke (PLASTIKA KRITIS)

2. Handel

  • Baustoffe, Aluminiumprodukte (ALUMIL)
  • Isoliermaterial (ISOMAT)
  • Kunststoffrohre (PALAPLAST)
  • Kunststoff-Bewässerungsrohre (EURODIP)
  • Aufzuganlagen (KLEEMANN)
  • Tabak und Zigaretten (KARELIA)

3. Andere Service-Bereiche

  • Informatik (INTRAKOM, INTRALOT), elektronische Glückspiele (INTELLI SOLUTIONS)
  • Unternehmensberater (GENECOR, EVDEMON)

Türkische Investitionen in Griechenland

Die türkischen Investitionen in Griechenland sind im Verhältnis zu den entsprechenden griechischen Investitionen in der Türkei sehr viel geringer und betreffen:

  • Touristische Infrastrukturen, Yachthäfen (in Mytilini, Flisvos, Gouvia / Korfu, Lefkas, Zea und Kalamata) und Hotels. Der Konzern „DOGUS HOLDING S.A.“ ist an dem Konsortium beteiligt, welches das Ressort „ASTERAS Vouliagmenis“ aufkaufte, und hält die Mehrheit an dem Käuferkonsortium des Hotels „Hilton“.
  • Papierfabrikationsanlagen, über welche die Konzerne „Eren Holding“ und „Pak Holdings“ verfügen.
  • Die Gesellschaft „Polisan“ hat die Chemiegesellschaft „Artenius Hellas“ im Industriegebiet Volos aufgekauft und die staatliche türkische Bank „ZIRAAT“ ist in Griechenland seit 2008 mit Filialen in Athen, Komotini, Xanthi und Rhodos aktiv.

Griechenland verzeichnete 2017 enormen Anstieg türkischer Touristen

Im Jahr 2017 gab es einen signifikanten Anstieg der Anzahl türkischer Touristen, die Griechenland besuchten (von 785.000 auf 921.000 Touristen). Einen geringen Zuwachs zeigte auch der touristische Strom aus Griechenland zur Türkei (auf 595.000 im Jahr 2017).

Diese Entwicklung ist ein Indiz für die zunehmende Kaufkraft eines großen Teils der türkischen Bevölkerung und den Umstand, dass nicht nur die Türken aus den Küstenregionen, aber auch aus Anatolien mittlerweile Griechenland als bevorzugtes touristisches Ziel betrachten.

(Quelle: fpress.gr)

Belgien will Griechenland 222 Millionen Euro erstatten

1. September 2018 / Aufrufe: 473 1 Kommentar

Belgien beabsichtigt, Griechenland Gewinne von 222 Millionen Euro zahlen, die seine Zentralbank aus dem Aufkauf griechischer Staatsanleihen erzielte.

Die Zeitung L‘ Echo berichtete, Belgien werde im Rahmen der Bereitstellung der Buchgewinne, welche die Zentralbanken aus den griechischen Staatsanleihen erzielten, schrittweise insgesamt 221,8 Mio. Euro an Athen zahlen.

In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass Mario Draghi im Oktober 2017 die Gewinne der Zentralbanken aus griechischen Staatsanleihen allein im Rahmen des Euro-Systems auf 7,8 Milliarden Euro bezifferte.
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Die Memoranden ruinierten Griechenland

28. August 2018 / Aufrufe: 391 Kommentare ausgeschaltet

Verspätetes Eingeständnis von Moody’s bezüglich des Griechenland aufgezwungenen toxischen Rezepts bei Beschäftigung, Renten, Besteuerung und Braindrain.

Die katastrophalen Folgen des falschen Rezepts der Memoranden gesteht (im Nachhinein) Moody’s in einem am 24 August veröffentlichten Bericht über Griechenland ein, der jedoch gleichzeitig verlangt, dass die von der griechischen Regierung eingegangenen post-memorandischen Verpflichtungen eingehalten werden!

Die Rating-Agentur vertritt sogar, im gegenteiligen Fall sei die Gefahr existent, dass Griechenland wieder abstürzt und das „Martyrium des Sisyphos“ durchmacht.
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Griechenlands Hoffnungen auf baldigen Marktgang schwinden

25. August 2018 / Aufrufe: 322 Kommentare ausgeschaltet

Einen Tag nach dem offiziellen Ende der Memoranden für Griechenland schraubt Reuters die Hoffnungen auf einen Marktgang noch im September 2018 stark zurück.

Die Nachrichtenagentur erklärt, die allgemeinen politischen Spannungen schränken die Hoffnungen auf einen Gang Griechenlands in die Finanzmärkte im nächsten Monat ein.

Wie die Agentur anmerkt, ist Griechenland bereit, schon ab September 2018 mit der Emission einer 10-jährigen Anleihe an die Märkte zurückzukehren, da es anstrebt, die Kurve seiner Zinssätze wieder aufzubauen und als normaler Kreditnehmer rehabilitiert zu werden.
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7 traurige „Bestleistungen“ Griechenlands

24. August 2018 / Aufrufe: 703 Kommentare ausgeschaltet

Die sieben traurigen Championate Griechenlands, die den Jubel über den Ausgang aus den Memoranden annullieren.

Das Auslaufen des dritten Memorandums für Griechenland am 20 August 2018 wird auf politischer Ebene als Erfolgsgeschichte und Beginn einer neuen Epoche gefeiert.

Allerdings stigmatisieren sieben negative „Championate“ den Ausgang Griechenlands aus den Memoranden und beweisen, dass er alles andere als „sauber“ bezeichnet werden kann und die Charakterisierung „Sucess Story“ nicht gerechtfertigt ist.
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Griechenland bleibt Sklave des ESM

23. August 2018 / Aufrufe: 533 1 Kommentar

Der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM wird Griechenland bis zur Tilgung seiner Kredite praktisch an Händen und Füßen gefesselt halten.

Griechenland wird bis zur Tilgung der Gesamtheit der sogenannten „memorandischen Hilfskredite“ praktisch „Sklave“ seiner Gläubiger bleiben.

Unter den derzeitigen Gegebenheiten wird die besagte Abzahlung bis 2067 dauern.
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Das Elend Griechenlands ist noch nicht vorbei

20. August 2018 / Aufrufe: 419 Kommentare ausgeschaltet

Die Schwierigkeiten für Griechenland sind nach dem 20 August 2018 nicht zu Ende.

Die britische Zeitung „Guardian“ legt in einem am 12 August 2018 publizierten Artikel dar, dass Griechenland nach fast neuen Jahren einer Krise und harter Austerität in der kommenden Woche aus dem dritten Rettungsprogramm („Memorandum“) herauskommen wird, die Schwierigkeiten jedoch keinesfalls zu Ende sind.

Die Zeitung unterstreicht, die Narben der griechischen Krise bleiben tief – mit schwachen Banken, großen fälligen Schulden des Staats, keinerlei Spielraum für fiskalische Aufwendungen und der öffentlichen Verschuldung bei 180% des BIP, die damit die höchste Verschuldung in der Europäischen Union darstellt.
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Griechenlands Verschuldung überstieg 345 Mrd Euro

19. August 2018 / Aufrufe: 361 Kommentare ausgeschaltet

Ende des zweiten Halbjahrs wurde Griechenlands Verschuldung auf 345 Milliarden Euro beziffert und der Druck auf die griechischen Staatsanleihen setzt sich fort.

Nach den zwischenzeitlich gefassten Beschlüssen der Eurogruppe mag der Bericht über die Verschuldung Griechenlands für das erste Halbjahr 2018 mittlerweile „altbacken“ sein, jedenfalls zeigt er, dass sie bereits vor der Freigabe der letzten Tranche von 15 Mrd. Euro die Summe von 345 Mrd. Euro überstiegen hatte.

Ein weiteres interessantes Element ist, dass die staatliche Rechnungszentrale, noch bevor sie die entsprechend zweckgebundenen 9,5 Mrd. aus der letzten Tranche des ESM erhielt, schon eine Liquiditätsrücklage von 13,083 Mrd. Euro gebildet hatte – und zwar in einem Moment, wo die staatlichen Verbindlichkeiten betreffenden Zahlungen (an den privaten Sektor) „gebremst“ wurden und ihre Begleichung mittlerweile auf Ende des Jahres 2018 verschoben worden ist.
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