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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Anstieg der Arbeitsarmut in Griechenland

31. Januar 2019 / Aufrufe: 316 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland nimmt die Anzahl sogenannter armer Arbeitnehmer langsam und stabil zu.

Griechenlands Regierung mag sich des Umstands rühmen, die Bilanz der Einstellungen – Ausscheidungen habe für 2018 ein Plus von 141.003 Arbeitsstellen ausgewiesen, die Analyse der offiziellen Angaben lässt jedoch in der Arbeitswelt keinen Spielraum, optimistisch zu sein.

Von der Gesamtheit der im vergangenen Jahr entstandenen Arbeitsplätze ging es bei 54,34% um Teilzeit- oder wechselweise Beschäftigung, während die Anzahl sogenannter armer Arbeitnehmer im Verhältnis zu 2017 um 3,9% zunahm und 638.300 Personen erreichte.
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Griechenland emittiert neue Anleihe

29. Januar 2019 / Aufrufe: 338 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem Ende der Memoranden versucht Griechenland nun, sich mit einer neuen fünfjährigen Anleihe wieder auf die Finanzmärkte zu begeben.

Griechenland ging am 28 Januar 2019 mit der syndizierten Emission einer neuen 5-Jahres-Anleihe erneut an die Finanzmärkte.

Wie an der Börse bekannt gegeben wurde, übernehmen die Emission der Anleihe die Banken Bank of America Merrill Lynch, Goldman Sachs Group Inc., HSBC Holdings Plc, JPMorgan Chase & Co., Morgan Stanley und Societe Generale SA.
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Deutschlands formlose Hilfe an Griechenland

26. Januar 2019 / Aufrufe: 933 Kommentare ausgeschaltet

Vielen ist unbekannt, auf welche Weise Deutschland Griechenland quasi formlos hilft.

Während der Dauer der Memoranden hat Deutschland sich in Griechenland im Visier Vieler wiedergefunden. Jüngst auch mittels der (gemutmaßten) Verknüpfung der Aussetzung der neuen Rentenkürzungen mit dem Prespa-Abkommen.

Es gibt jedoch noch etwas, das Viele nicht wissen oder ignorieren.
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Griechenlands Familienunternehmen trotzten der Krise

25. Januar 2019 / Aufrufe: 334 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland nach wie vor das Rückgrat der nationalen Wirtschaft darstellenden Familienunternehmen erwiesen sich gegenüber der Krise als bemerkenswert resistent.

In Griechenland stellen die Familienunternehmen das Rückgrat der einheimischen Wirtschaft dar, da sie über 80% der griechischen Unternehmen ausmachen.

Diese Unternehmen tragen insgesamt mit zwei Dritteln zu dem BIP und den Arbeitsplätzen bei und fahren darin fort, die griechische Wirtschaft zu stützen, wobei sie bemerkenswerte Widerstandskräfte gegenüber der Krise demonstriert haben.
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Gute Aussichten für E-Commerce in Griechenland

20. Januar 2019 / Aufrufe: 171 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird erwartet, dass die Konsumenten 2019 über 5 Milliarden Euro für Onlinekäufe von Produkten und Dienstleistungen ausgeben werden.

Der elektronische Handel hat in Griechenland signifikante Wachstumsspielräume, da derzeit gerade einmal 4 von 10 Konsumenten Online-Käufe tätigen, während die entsprechenden Quoten „reifer“ europäischer Online-Märkten 70% – 75% übersteigen.

Schätzungen zufolge kauften in Griechenland 2017 ungefähr 3,5 Millionen Konsumenten per Internet Produkte und Dienstleistungen im Gesamtwert von 4,5 – 5 Mrd. Euro, gegenüber 4 Mrd. Euro im Jahr 2016.
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Griechenlands Pleiterisiko steigt

10. Januar 2019 / Aufrufe: 570 Kommentare ausgeschaltet

Das Risiko eines Bankrotts Griechenlands steigt und die Regierung jubelt …

Zur Stunde, wo die Regierung das Klima des Jubels über den Ausgang aus dem Memorandum aufrecht zu erhalten versucht, ist das auf Basis der Versicherungspolicen gegen ein Zahlungsausfallrisiko – sprich der bekannten CDS – „messbare“ Konkursrisiko Griechenlands seit August 2018 um fast 20% und seit Januar 2018 sogar um 58% gestiegen.

Die seit 2010 vieldiskutierten „Credit Default Swaps“ (CDS) befinden sich heute nicht mehr alltäglich im Vordergrund des Interesses, wie dies der Fall war, als der einschlägige Markt ruhmreiche Tage erlebte, da viel institutionelle Investoren von Großbanken eine Versicherung des Risikos der griechischen Anleihe verlangten und damit Renditen und Transaktionen in die Höhe trieben und sogar auch Szenarien bezüglich einer Verschwörung zu Supergewinnen aus dem griechischen Zusammenbruch speisten.
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Griechenlands Banken schließen Filialen

8. Januar 2019 / Aufrufe: 748 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland wollen bis Ende 2021 die Hälfte ihrer Filialen schließen.

Die einschneidenden Änderungen bei den Banken in Griechenland gehen mit ungeminderten Rhythmen weiter. Bezeichnend ist der Umstand, dass die Pläne eine Reduzierung der Anzahl der Filialen auf die Hälfte vorsehen.

Es handelt sich um einen Plan zur Rationalisierung und Senkung der Betriebskosten zumindest der sogenannten systemischen Banken. Nachdem im Jahr 2018 (auf Basis der Angaben des vergangenen Septembers) innerhalb von 9 Monaten 130 Filialen geschlossen worden waren, zeigt alles, dass die Filialen der systemischen Banken auf die Hälfte beschränkt werden sollen.
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Griechenland verlor Bankguthaben von über 106 Mrd Euro

7. Januar 2019 / Aufrufe: 522 Kommentare ausgeschaltet

Von den Banken in Griechenland wurden während der Jahre der Krise über 106 Milliarden Euro an Guthaben abgezogen.

In der Periode der Krise, sprich ab 2009, gingen in Griechenland von der Summe der bei den griechischen Banken geführten Guthaben über 106 Mrd. Euro „verloren“.

Wie aus den Angaben der Griechischen Bank hervorgeht, erreichten Ende November 2018 die Guthaben von Unternehmen und privaten Haushalten 131,385 Mrd. Euro. Laut den selben Angaben beliefen sich jedoch im Dezember 2009 die Guthaben der Unternehmen und Haushalte auf 237,531 Mrd. Euro, also 106,146 Mrd. Euro mehr als heute!
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Warum Griechenlands Industrie EU-Schlusslicht wurde

5. Januar 2019 / Aufrufe: 378 Kommentare ausgeschaltet

Staatliches Desinteresse, hohe Energiekosten, Überbesteuerung und mangelnder Zugang zu billigem Kapital bleiben für Griechenlands grundlegende Probleme.

Die nach der Unterbrechung der Stromversorgung nun auch formal erfolgte Schließung der Halyvourgiki, die ihre Produktion so wie so schon seit 2012 eingestellt hatte, bringt wieder die Notwendigkeit einer Unterstützung der griechischen Industrie aufs Tapet.

Trotz aller klangvollen Ankündigungen einander ablösender Regierung und der Bemühungen einzelner kleiner oder großer Unternehmen um die Stärkung ihrer internationalen Präsenz blieb in Griechenland in den fast 10 Jahren der Krise die Stützung der griechischen Industrie ein Hauptanliegen.
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„Aus“ für die Halyvourgiki in Griechenland

20. Dezember 2018 / Aufrufe: 265 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ging bei dem historischen Stahlwerk Halyvourgiki nun auch buchstäblich das Licht aus.

Wie erwartet fand sich am 17 Dezember 2018 eine Minute nach Mitternacht der Aufseher des „Verwalters des Systems für elektrische Energie“ (ADMIE) in den Anlagen der Halyvourgiki in Elevsina ein und legte den Schalter um, über den der historische Industriebetrieb bis jüngst mit Strom versorgt wurde.

Die Fabrik wurde nun auch formal der Liste der Schließungen in der Industrie hinzugefügt, die Griechenland während der Periode zählt, auch wenn der Anlass für den „Abspann“ aus dem familieninterne Streit zwischen dem Eigentümer der Halyvourgiki, Konstantinos Angelopoulos, und seinen beiden Söhnen gegeben wurde, der endgültig den Hahn der Kapitalspritzen zum Versiegen brachte, die den Industriebetrieb, der in den 60er und 70er Jahren das Griechenland der Nachkriegszeit aufbaute, praktisch auf der „Intensivstation“ unterhielten.
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