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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

In Griechenland gibt es 25 Mrd Euro Matratzengeld

6. September 2019 / Aufrufe: 370 1 Kommentar

Die in Griechenland außerhalb des Bankensystems bleibende Liquidität wird auf rund 25 Milliarden Euro veranschlagt und entspricht damit 13,6 Prozent des BIP.

In Griechenland kehren die Spareinlagen nur mit langsamen Rhythmen zu den griechischen Banken zurück, da die Bürger darin fortfahren, eine Summe von über 25 Mrd. Euro in der „Matratze“, in Truhen, Schließfächern und bei Banken im Ausland aufzubewahren.

In den letzten Monaten tendiert das Klima jedenfalls, sich zu verbessern, und alle warten nunmehr darauf, wie die Anleger nach der am 01 September 2019 erfolgten völligen Aufhebung der Kapitalverkehrskontrollen reagieren werden.
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Griechenlands Elektrizitätsgesellschaft droht Braunkohle-Bombe

5. September 2019 / Aufrufe: 406 1 Kommentar

Laut The Green Tank droht der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft Griechenlands von ihren Braunkohlekraftwerken eine Bombe von rund 1,3 Milliarden Euro.

Die Denkfabrik für Umwelt und Energie „The Green Tank“ schlägt Alarm bezüglich der wirtschaftlichen Größen der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland, wenn alle 14 Braunkohleanlagen weiterhin in Betrieb bleiben werden.

Wenn laut der mit dem Thema „Die Finanzen der griechischen Braunkohleanlagen: Ende einer Epoche“ präsentierten wirtschaftlichen Studie Griechenlands Braunkohle-Armada wie gehabt bestehen bleibt, wird dann in den kommenden 3,5 Jahren die Braunkohle-Industrie Verluste der Größenordnung von 1,3 Mrd. Euro ansammeln.
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Kommen negative Zinsen für Griechenland?

4. September 2019 / Aufrufe: 386 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten könnte demnächst auch Griechenland dafür bezahlt werden, ihm Geld leihen zu dürfen.

Wenn der Markt sich wegen etwas an Griechenland erinnert, sind dies die Geburt der Demokratie und die größte Umschuldung in der modernen Geschichte. Demnächst wird man sich aber womöglich auch noch an etwas anderes erinnern.

Wenn jemand auf dem Markt vor einigen Jahren vorausgesagt hätte, dass Manche aus eigener Tasche dafür zahlen würden, diversen Ländern für 10, 20 oder 30 Jahre Geld zu leihen, hätte man ihn höchstwahrscheinlich ausgelacht und nicht beachtet.
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DEI in Griechenland erhöht Strompreise

2. September 2019 / Aufrufe: 701 1 Kommentar

In Griechenland gab die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft ab dem 01 September 2019 geltende Erhöhungen ihrer Tarife für elektrischen Strom bekannt.

Ein in Griechenland im Regierungsanzeiger veröffentlichter Beschluss des Staatssekretärs im Ministerium für Umwelt und Energie (YPEN), Gerasimos Thomas, sieht eine Senkung der sogenannten Abgasemissionsreduzierungs-Sonderabgabe (ETMEAR) um 25% für die Haushaltsverbraucher und um 35% für die übrigen Konsumenten vor.

Die Senkung der ETMEAR zusammen mit der Senkung der MwSt. auf den elektrischen Strom sind die beiden Maßnahmen, welche die von dem Vorstand der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) am Freitag (30 August 2019) genehmigten Erhöhungen bei den Tarifen des Unternehmens ausgleichen sollen.
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Kommission zur Aufhebung der Kapitalkontrollen in Griechenland

29. August 2019 / Aufrufe: 361 1 Kommentar

Die Europäische Kommission begrüßt die Aufhebung der noch verbliebenen Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland ab dem 01 September 2019.

Chef-Pressesprecherin Mina Andreeva der Europäischen Kommission erklärte, die Kommission begrüße den Entschluss der griechischen Regierung zur Aufhebung der Kapitalkontrollen im griechischen Banksystem.

Die völlige Aufhebung der in Griechenland im Juni 2015 verhängten Kapitalkontrollen beziehungsweise die nach den in letzter Zeit erfolgten schrittweisen Lockerungen noch verbliebenen Beschränkungen im Kapitalverkehr mit Wirkung ab dem 01 September 2019 gab jüngst Premierminister Kyriakos Mitsotakis im Parlament bekannt.
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Griechenlands „Schlüssel“ für den Herbst 2019

21. August 2019 / Aufrufe: 288 Kommentare ausgeschaltet

Welche Faktoren in den kommenden Monaten die Wirtschaft Griechenlands maßgeblich beeinflussen werden.

Die Aufhebung der in Griechenland noch verbliebenen Kapitalverkehrskontrollen, die Tilgung des „teuren“ IWF-Kredits und die Steigerung der Positionierungen der inländischen Banken in Staatsanleihen sind gut, die Schlüssel für die Psychologie und die Wirtschaft des Landes sind jedoch andere.

Wenn die Experten Recht haben, wird der Wachstumsrhythmus der griechischen Wirtschaft im 2. Halbjahr 2019 höher sein als in der ersten Hälfte des Jahres. Der Hauptgrund ist das Paket der Wahlkampfleistungen, das den Betrag von 1 Mrd. Euro für Renten und Sozialleistungen und die Senkungen der MwSt. bei Gütern, Elektrizität usw. umfasste, und sekundär in einem viel kleineren Grad die Verbesserung der Psychologie mit dem Wechsel der Regierung.
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Die internationale Krise erreichte Griechenland

18. August 2019 / Aufrufe: 397 Kommentare ausgeschaltet

Im ersten Halbjahr 2019 traf die internationale Krise auch Griechenlands Wirtschaft und stellte erneut deren Widerstandsfähigkeit auf die Probe.

Das aus dem Ausland kommende „Knirschen im Gebälk“ erreichte im ersten Halbjahr 2019 auch Griechenlands Wirtschaft.

Es „reflektiert“ sich nicht nur in den offiziellen Angaben bezüglich der sich in der griechischen Wirtschaft eingestellten Deflation, sondern auch des Knarrens, das sich in der Handelsbilanz, bei den touristischen Strömen des Landes, in der Investitionsstagnation, im Rückgang beim Einzelhandelsumsatz und der Verlangsamung der Industrieproduktion zeigt.
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Griechenlands Aufschwung zeigt mäßige Dynamik

15. August 2019 / Aufrufe: 363 2 Kommentare

Griechenlands Pläne zur vorzeitigen Tilgung der Kredite des IWF und die Aussichten der griechischen Wirtschaft.

Die Pläne zur vorzeitigen Abbezahlung des IWF und die Aussichten der griechischen Wirtschaft allgemein im Mittelpunkt der heutigen Presseschau.

Im Mittelpunkt einer jüngst in der griechisch-sprachigen Sektion der Internet-Präsenz der Deutschen Welle (DW) publizierten Presseschau standen Griechenlands Pläne zur vorzeitigen Tilgung von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhaltener Kredite und die Aussichten der griechischen Wirtschaft.

Die deutsche Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ bezog sich ausführlich auf das Vorhaben der griechischen Regierung, einen Teil der teuren IWF-Kredite vorzeitig zu tilgen:
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Griechenlands Banken soll wieder geholfen werden

14. August 2019 / Aufrufe: 369 1 Kommentar

In Griechenland wird damit gerechnet, dass die Europäische Kommission einen Plan zur staatlichen Unterstützung seiner Banken genehmigen wird.

Griechenlands Finanzministerium erwartet ein positives „Signal“ von der Generaldirektion Wettbewerb (DG COMP) der Europäischen Kommission, damit die Umsetzung des Plans zur staatlichen Unterstützung der griechischen Banken beginnt.

Der Plan zur Stützung der Bankenbranche ist von der Finanzstabilitätsfazilität (FSF) entworfen worden, und das Einzige, was noch bleibt, damit er „anläuft“, ist seine Genehmigung durch die Europäische Kommission, womit Ende September 2019 gerechnet wird.
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Auslandskonten werden für Griechenlands Sparer uninteressant

13. August 2019 / Aufrufe: 341 Kommentare ausgeschaltet

Mit der völligen Aufhebung der Kapitalkontrollen in Griechenland besteht zumindest für private Kleinanleger kaum noch ein Grund, Auslandskonten zu führen.

In spätestens anderthalb Monaten werden in Griechenland die im Sommer 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen der Geschichte angehören. Die Aufhebung der letzten Beschränkungen steht vor der Tür, und dies bringt von sich allein eine Reihe von Entwicklungen in der Wirtschaft ins Rollen.

Grundsätzlich wird speziell für als kleine oder mittlere einzustufende Anleger ein Argument zur Führung von Sparkonten im Ausland hinfällig, da die „Emigration“ der Gelder von sich allein kostspielig ist. Ganz klar ausgenommen sind dagegen alle, die berufliche oder andere Gründe haben, ihr Geld im Ausland zu haben (z. B. Studium, Gesundheit usw.) – sogar auch zu dem Preis zusätzlicher Kontoführungs- / Verwaltungsgebühren.
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