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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Griechenlands Investitionsprogramm braucht Lifting

25. Juli 2019 / Aufrufe: 210 Kommentare ausgeschaltet

Das Öffentliche Investitionsprogramm in Griechenland benötigt dringend ein Lifting.

Alle Parteien in Griechenland sind sich darin einig, das Öffentliche Investitionsprogramm (ÖIP) müsse ausgeführt und erhöht werden. Jedoch ist es dann doch immer das erste, was sie auf dem Altar der fiskalischen Zielvorgaben opfern.

Wir vermögen uns an keine politische Partei zu erinnern, die in irgendeinem Moment ein Thema der Reduzierung des ÖIP gestellt hat. Im Gegenteil. Alle Machtparteien sind für das ÖIP. Wenn jedoch die Stunde der schwierigen Entscheidungen kommt, also mit hohen politischen Kosten verbundene Kürzungen von Mitteln erfolgen sollen, damit das fiskalische Ziel erreicht wird, tun alle Regierungen das selbe: Sie kürzen die Ausgaben des ÖIP.
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Griechenlands Verschuldung stieg erneut an

20. Juli 2019 / Aufrufe: 295 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands öffentliche Verschuldung stieg im ersten Quartal 2019 erneut an.

Laut den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben gestaltete Griechenlands öffentliche Verschuldung sich im ersten Quartal 2019 auf 181,9 % des BIP bzw. 337,4 Mrd. Euro.

Im vorherigen Quartal betrug Griechenlands Verschuldung 181,1 % bzw. 334,5 Mrd. Euro und vor einem Jahr 177,9 % bzw. 322,5 Mrd. Euro.
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Neue Empfehlungen des IWF an Griechenland

16. Juli 2019 / Aufrufe: 317 Kommentare ausgeschaltet

Der Internationale Währungsfonds macht in Griechenland unter anderem Gefahren aus dem Umsturz bereits 2011 eingeleiteter Reformen auf dem Arbeitsmarkt aus.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) Fonds sieht Gefahren aus dem Umsturz von Reformen auf Griechenlands Arbeitsmarkt. Weiter verzeichnet er den Fortschritt und verlangt unter anderem eine Beschleunigung von Reformen, Stärkung des Wettbewerbsausschusses und Suche nach flexibleren Politiken im Beschäftigungswesen.

In seinem Bericht in Artikel 4, worin der IWF die in der Eurozone umgesetzten Politiken untersucht, empfiehlt er Griechenland eine weitere Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und Stärkung des Wettbewerbs.
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Gelbe Karten für Griechenlands neue Regierung

12. Juli 2019 / Aufrufe: 356 Kommentare ausgeschaltet

Die abgewählte Regierung der SYRIZA hinterließ Griechenlands neuer Regierung unter Kyriakos Mitsotakis eine Menge Gelber Karten der Gläubiger des Landes.

Griechenlands Gläubiger geben der neuen Regierung unter Kyriakos Mitsotakis ein Stelldichein für September 2019, sorgen jedoch schon jetzt dafür, auf entschiedenste Weise klarzustellen, die angestrebte Revision der (Primär-) Überschüsse von 3,5 % sei nicht verhandelbar.

Kurz vor Beginn der Sitzung der Eurogruppe am 08 Juli 2019 betonten sowohl EU-Kommissar Pierre Moscivici als auch der Vorsitzende des Organs, Mario Centeno, die Zielvorgabe bezüglich der Überschüsse sei Teil der Vereinbarungen des Jahres 2018, und signalisierten, Griechenlands  diesjähriger Haushalt werde mit einer fiskalischen Lücke von 1,9 Mrd. Euro (1 % des BIP) abschließen, welcher Umstand gegebenenfalls die Ergreifung zusätzlicher Korrekturmaßnahmen erfordern wird.
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Dornen auf Griechenlands Weg zum Aufschwung

7. Juli 2019 / Aktualisiert: 21. August 2019 / Aufrufe: 315 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem WSJ ist Griechenlands Weg zum wirtschaftlichen Aufschwung unabhängig davon, wer am 07 Juli 2019 die Wahlen gewinnt, voller Dornen.

Das Wall Street Journal (WSJ) sieht für die nächste griechische Regierung – welche immer diese auch sein wird – große Dornen auf dem Weg des wirtschaftlichen Aufschwungs und merkt an, das von den Gläubigern für das Land geschneiderte Kostüm sei zu eng um große Spielräume für Manöver zu lassen. Das WSJ schreibt:

Es wird erwartet, dass die Griechen am Sonntag (07/07/2019) eine unternehmensfreundliche Regierung wählen, die Aussichten für die Wirtschaft des Landes bleiben jedoch weiterhin Unheil verkündend. Nachdem sie die schlimmste Rezession eines entwickelten Landes seit dem 1930er Jahrzahnt durchlebte, bleibt die griechischen Wirtschaft im Verhältnis zu dem Jahr 2007, also vor der Krise, um 24% geschrumpft. Die Gläubiger Griechenlands beharren unter der Ägide Deutschlands weiterhin auf großen Primärüberschüssen zur Bedienung der Rettungskredite der letzten Jahre. Die harten Zielvorgaben der Gläubiger haben Griechenland erstickend hohe Steuern aufgebürdet, welche die unternehmerische Aktivität entmutigen und zur Auswanderung der jungen und gebildeten Menschen beitrage.
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MeRA25 zur privaten Verschuldung in Griechenland

5. Juli 2019 / Aufrufe: 317 Kommentare ausgeschaltet

Die Partei MeRA25 charakterisiert das Bestreben der Banken Griechenlands, sogenannte rote Kredite massenweise an Fonds zu verkaufen, als skrupellose Dummheit.

In einer Wirtschaft, wo wie in Griechenland die Bürger den Banken 100 Mrd. an „roten Krediten“ schulden, während dem Fiskus die Banken über 50 Mrd. (und der private Sektor – Haushalte und Unternehmen – insgesamt weitere 100 Mrd.) schulden, reicht die Umstrukturierung der öffentlichen Verschuldung nicht aus.

Es ist offensichtlich, dass es in einem solchen Problem eines verallgemeinerten Bankrotts keine Marktlösung gibt. Das Beharren der Troika, das Problem mit Marktlösungen zu lösen, also die „roten“ Kredite zu Spottpreisen an private (hauptsächlich ausländische) „Investoren“ zu verhökern, die danach mittels der Androhung der Zwangsversteigerungen einen Prozentsatz von dem nominalen Wert dieser Kredite zurückerhalten und die Differenz zwischen letzterem und dem Kaufpreis der Kredite als Gewinn einstreichen werden, ist nicht nur moralisch und sozial zu verurteilen, sondern sogar auch unter „kühlen“ Marktkriterien idiotisch.
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MeRA25 schlägt Griechenland paralleles Zahlungssystem vor

4. Juli 2019 / Aufrufe: 501 1 Kommentar

Der Vorschlag der MeRA25 zur Schaffung eines parallelen nationalen Zahlungssystems in Griechenland außerhalb des Bankensystems.

Die Schaffung eines „Öffentlichen Zahlungssystems außerhalb der Banken“ (DESP) wird in Griechenland den natürlichen und juristischen Personen gestatten, ohne die Vermittlung des Banksystems untereinander und mit dem Fiskus zu verkehren. Jeder Steuer-ID wird ein TAXISnet-Konto entsprechen, auf das der Bürger oder Unternehmer elektronisch Geld einzahlen oder gezahlt bekommen kann. Die Vorteile des DESP sind hauptsächlich drei:

  • Gegenseitige Verrechnung finanzieller Verbindlichkeiten.
  • Möglichkeit des Fiskus, sich von den Steuerzahlern unter Steuernachlässen direkt Geld zu leihen (P2P).
  • Möglichkeit zur Schaffung begrenzten Liquidität für die Finanzierung von Programmen, beispielsweise zur Bekämpfung der Armut.
  • Reduzierung der Kosten eines eventuellen Ausscheidens aus dem Euro.


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MeRA25 zur Verschuldung Griechenlands

3. Juli 2019 / Aktualisiert: 03. Juli 2019 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorschlag der Partei MeRA25 zur Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands.

Die nicht tragfähige öffentliche Verschuldung Griechenlands ist die treibende Kraft für seine andauernde Schuldknechtschaft. Damit die Heuchelei aufrecht erhalten wird, die Verschuldung des Landes sei tragfähig und könne getilgt werden, verpflichtet der griechische Staat sich, jährlich überdimensionale Beträge zu zahlen.

Wie? Indem die Differenz zwischen den (überwiegend aus Steuern herrührenden) öffentlichen Einnahmen und den öffentlichen Aufwendungen, sprich der sogenannte Primärüberschuss des Staatshaushalts bei 3,5% des nationalen Gesamteinkommens (BIP) gehalten wird.
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Amerikanischer Schirm über Energievorkommen der Ägäis

2. Juli 2019 / Aufrufe: 606 Kommentare ausgeschaltet

Was Griechenlands Vereinbarung mit der ExxonMobil über Kreta bedeutet und wie sie sich in die Strategie der USA bezüglich der Lagerstätten in der östlichen Ägäis eingliedert.

Die Entwicklungen in der Region beobachtende Analysten erinnern daran, was in Zypern geschah. Während die italienische ENI daran gehindert wurde, zu einer Bohrung im Gebiet der zyprischen AWZ zu schreiten, weil die Türken das Areal für ein Manöver mit realem Feuer blockierten, vollendete die ExxonMobil ihre eigene Bohrung von der Türkei unbehindert und machte ein signifikantes Erdgasvorkommen ausfindig.

Ein entscheidendes Detail in dieser Geschichte war die Präsenz amerikanischer Seestreitkräfte im östlichen Mittelmeer, die laut etlichen Berichten in internationalen Medien sogar auch zu Zügen einer elektronischer Kriegsführung gegen türkische Flugzeuge schritten um die Bereitschaft der Türken zu bedrohenden Schritten zu entmutigen.
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Griechenland hat teuerste Telekommunikationen der EU

28. Juni 2019 / Aufrufe: 441 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland ist mit deutlich über dem Durchschnitt der EU liegenden Preisen bei Telekommunikation und Lebensmitteln sehr teuer.

Laut zusammenfassenden Angaben der Eurostat hatte Griechenland 2018 in der EU die teuersten Telekommunikationen (siehe auch Horrende Mobildaten-Tarife in Griechenland) und hohe Preise bei den Lebensmitteln.

Speziell bei den Einkäufen von Brot, Käse, Milch, Fleisch, Fisch, Obst und Getreideprodukten ist der Warenkorb der griechischen Hausfrau teurer als der entsprechende Warenkorb in Deutschland, Holland, Spanien und Britannien.
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