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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Bauern in Griechenland weiten Straßenblockaden aus

30. Januar 2010 / Aufrufe: 276 Kommentare ausgeschaltet

Ein Teil der protestierenden Bauern in Griechenland hat sich auf gemeinsame Forderungen geeinigt und will nun die Straßenblockaden verstärken und ausweiten. Die Organe und Vertreter der Landwirte verhärten ihre Haltung gegenüber der griechischen Regierung und fordern unmittelbare wirtschaftliche Maßnahmen zugunsten der Landwirtschaft.

Am Samstag, dem 30. Januar 2010 trafen sich die Vertreter von griechischen Bauern, die derzeit an 23 neuralgischen Punkten den Verkehr blockieren, um sich auf ein gemeinsames weiteres Vorgehen zu einigen. Die Vertreter der Straßenblockaden bei Epanomi und auf den Strecken Chalkidona – Thessaloniki und Platikampos – Larissa verließen allerdings wegen interner Unstimmigkeiten die Diskussionsrunde, die übrigen einigten sich schließlich auf einen Katalog mit 9 primären Forderungen:
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Straßenblockaden der Bauern in Griechenland kosten Unternehmen in Thessaloniki eine halbe Milliarde Euro

28. Januar 2010 / Aufrufe: 283 Kommentare ausgeschaltet

Die Straßenblockaden der protestierenden Bauern in Griechenland haben die bei der IHK Thessaloniki registrierten Unternehmen bisher fast eine halbe Milliarde Euro gekostet. Diese Angabe geht aus einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Thessaloniki hervor, welche von dem Unternehmen „Palmos Analysis“ mittels eines strukturierten Fragenkatalogs durchgeführt wurde.

Gemäß dem Ergebnis der Erhebung geben 83% der befragten Unternehmen an, dass die Proteste der Bauern und die an zahlreichen Punkten des nationalen Straßennetzes errichteten Verkehrsblockaden sich auf ihren Geschäftsbetrieb ausgewirkt haben. Die insgesamt für die befragten Unternehmen durch die Proteste verursachte wirtschaftliche Belastung beläuft sich auf durchschnittlich jeweils 20.000 Euro, was auf die Summe aller Mitglieder der IHK Thessaloniki hochgerechnet einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von bisher etwa 440 Millionen Euro bedeutet.
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Hoteliers erstatten Anzeige wegen Straßenblockaden der Bauern in Griechenland

27. Januar 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 236 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Hoteliers in Magnisia hat die erste Anzeige wegen der Blockaden der Bauern auf dem nationalen Straßennetz in Griechenland erstattet. Mit Sammelklagen drohen auch Kammern und Exporteure.

Am Dienstag, dem 26. Januar 2010, wurde von Kostas Leventis, dem Vorsitzenden des Verbandes der Hoteliers in Magnisia,  „gegen jeden für die Straßensperren Verantwortlichen“ Anzeige wegen entgangener Gewinne erstattet, weil – wie er begründet – aufgrund der Blockaden auf den Straßen den Kunden der Zugang zu den Beherbergungsbetrieben der Präfektur Magnisia unmöglich gemacht wird. Wie er gegenüber dem griechischen Fernsehsender MEGA äußerte, wird der Schaden des vergangenen Wochenendes, der allein 65 der insgesamt 165 in der Präfektur betriebenen Hotelbetriebe entstanden ist, auf 500.000 Euro beziffert.
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Bauern blockieren Grenzen und Straßen in Griechenland

21. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 274 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Bemühungen der Regierung eskalieren in Griechenland die Protestbewegungen der griechischen Bauern, die inzwischen fast alle Grenzübergänge sowie zahlreiche Straßen und neuralgische Verkehrswege blockieren.

Obwohl die Regierung zu einem auf den 25. und 26. Januar 2010 angesetzten öffentlichen Dialog im Athener Ausstellungs- und Kongresszentrum „Zappio“ aufruft, blockieren griechische Bauern immer mehr Straßen und verkehrstechnische Knotenpunkte.

Blockaden bestehen unter anderem seit Tagen an den Grenzübergängen nach Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedonien, womit der internationale Transitverkehr praktisch zum Erliegen gebracht wurde. Insbesondere an dem Grenzübergang „Promachonas“ sind inzwischen sowohl auf griechischer als auch bulgarischer Seite etliche hundert Lastwagen eingeschlossen, deren Fahrer nicht einmal ihre elementaren Bedürfnisse zu befriedigen in der Lage sind – von allen übrigen Aspekten ganz zu schweigen.
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20 Prozent der Bürger in Griechenland von Armut bedroht

19. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 1.062 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß den von der Eurostat für das Jahr 2008 veröffentlichten Daten sehen sich in Griechenland 20% der Bürger mit der Gefahr der Armut konfrontiert, während der EU-Durchschnitt bei 17% liegt.

Am meisten der Gefahr der Armut ausgesetzt sind laut dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft die Bürger in Lettland (26%), Rumänien (23%), Bulgarien (21%), Griechenland (20%), Spanien (20%) und Litauen (20), am wenigsten gefährdet sind dagegen die Bürger in der Tschechei (9%), in Holland (11%) und in der Slowakei (11%).

Definiert ist die Gefahr der Armut als Anteil der Bevölkerung mit einem Einkommen von unter 60% des durchschnittlichen nationalen Pro-Kopf-Einkommens.
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Korrektur der Steuererhöhung bei Zigaretten und Alkohol in Griechenland

15. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 3.365 2 Kommentare

Mit einem am 15. Januar 2010 dem Parlament vorgelegten Gesetzentwurf wird das Ausmaß der anfänglich angekündigten Erhöhung der Tabaksteuer und Getränkesteuer in Griechenland korrigiert. Die Ratifizierung wird am 19. Januar 2010 erwartet.

Die am 08. Januar 2009 angekündigte Erhöhung der Zigarettensteuer in Griechenland um 20% sollte laut den Darstellungen der Regierung zu Preiserhöhungen von etwa 0,20 bis 0,50 Euro pro Schachtel Zigaretten führen. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass diese pauschale Erhöhung der Tabaksteuer in der Praxis zu Preiserhöhungen von bis zu gut 2 Euro pro 20-er Päckchen geführt hätte.
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Zigaretten in Griechenland um bis zu fast 90 Prozent teurer

12. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 7.506 3 Kommentare

Aufregung verursacht bei Inhabern von Kiosken und Tabakläden die für ihren Geschäftszweig „katastrophale“ Erhöhung der Tabaksteuer. Die Händler sehen im oberen Preissegment der Zigaretten eine Verteuerung von derzeit 3,20 Euro auf 5,40 Euro pro Schachtel voraus.

Gemäß den Berechnungen der Branche werden sich aufgrund der am 08. Januar 2010 beschlossenen Erhöhung der Tabaksteuer in Griechenland die Preise für die teureren Zigaretten auf 5,40 Euro, im mittleren Preissegment auf 4,00 Euro und im Niedrigpreissegment auf 2,40 Euro pro 20-er Päckchen erhöhen. Seitens der Regierung wurde dagegen anfänglich dargestellt, dass sich selbst bei den teureren Zigaretten der bisherige Preis von 3,20 Euro pro Päckchen um nur etwa 0,50 Euro erhöhen werde.
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Vier Millionen Pakete illegaler Zigaretten in Griechenland beschlagnahmt

6. Januar 2010 / Aufrufe: 202 Kommentare ausgeschaltet

Beamte der Drogenfahndung der griechischen Küstenwacht setzen bei Euböa einen Frachter mit fast vier Millionen Paketen illegaler Zigaretten fest.

In Auswertung einschlägiger Informationen, die den Beamten der Abteilung für Drogenfahndung der griechischen Küstenwacht bereits seit Tagen vorlagen, lauerten sie dem verdächtigen Frachter zwischen den Ägäis-Inseln Skiathos und Skopelos bei Euböa auf. Der Frachter wurde aufgehalten und zu einem Kurswechsel nach Edopsos (Ädipsos) gezwungen, wo dann die Kontrolle der Ladung begann.

In acht Containern befanden sich insgesamt 7.900 große Kartons, die wiederum 395.000 Pakete mit insgesamt 3.950.000 Schachteln illegaler Zigaretten enthielten.

Gemäß ersten Schätzungen belaufen sich die entgangenen Abgaben an den griechischen Fiskus auf über 3 Millionen Euro. Das Frachtschiff und die illegale Ladung wurden von den griechischen Behörden beschlagnahmt. Die 11 russischen Besatzungsmitglieder des Frachters werden dem Staatsanwalt Chalkida vorgeführt werden.

EFET zieht kontaminierte Vermicelli-Reisnudeln aus dem Verkehr

31. Dezember 2009 / Aufrufe: 239 Kommentare ausgeschaltet

Der griechische Träger für Lebensmittelkontrollen (EFET) hat mit dem ungenehmigten genmanipulierten Reis Bt63 kontaminierte Reisnudeln aus China aus dem Verkehr gezogen.

Wie der EFET bekannt gab, geht es um Reisnudeln Vermicelli chinesischer Herkunft, die in Griechenland unter der Handelsmarke „Double Phoenix Brand, Guangdong“ vertrieben werden. In dem Produkt wurde der in China entwickelte genveränderte Reis der Variante Bt63 (Bt63-Reis) nachgewiesen. Bei der kontaminierten Ware handelt es sich um Packungen mit 500 gr Inhalt der Produktionspartie 080914 ART NR 7415 und Verfallsdatum den 30.09.2010.

Es sei angemerkt, dass Reis und Reisprodukte aus China seit April 2008 vor dem Import in die EU obligatorisch auf Spuren gentechnisch veränderter Reissorten untersucht werden müssen.

Griechenland an erster Stelle bei Teuerungsrate in Eurozone

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 249 Kommentare ausgeschaltet

Wie aus den von der Griechischen Verbraucherzentrale ausgewerteten Daten hervorgeht, liegt Griechenland innerhalb der Eurozone nach wie vor an der Spitze bei den Preiserhöhungen zahlreicher Produkte des Massenkonsums:

  • Griechenland weist mit 2,1 % die höchste Inflationsrate im Raum der EU auf, bei einem EU-Durchschnitt von 0,5 %.
  • Griechenland liegt bei Bekleidungsartikeln mit einer Teuerungsrate an der Spitze, Belgien folgt mit 0,9 % auf dem zweiten Platz, der EU-Durchschnitt liegt bei 0 %.
  • Griechenland liegt bei Schuhwerk mit einer Teuerungsrate von 2,8 % an der Spitze, gefolgt von Österreich mit 2,7 %, während der EU-Durchschnitt bei 0,7 % liegt.
  • Griechenland liegt bei Reparaturen von Haushaltsgeräten mit einer Teuerungsrate von 4,8 % auf dem ersten Platz, Spanien mit 4 % auf dem zweiten Platz, der EU-Durchschnitt liegt bei 2 %.
  • Griechenland liegt bei Dienstleistungen für Reparatur- und Wartungsarbeiten an Wohnungen mit einer Teuerungsrate von 4 % an der Spitze, Zypern mit 3,5 % auf dem zweiten Platz, der EU-Durchschnitt liegt bei 1,7 %.
  • Griechenland liegt bei Eisenbahnfahrpreisen mit einer Teuerungsrate von 36,5 % an der Spitze, auf dem zweiten Platz folgt Irland mit 8,3 %, der EU-Durchschnitt liegt bei 4,1 %.
  • Griechenland liegt bei den straßengebundenen Personenbeförderungsmitteln mit einer Teuerungsrate von 19,7 % an der Spitze, während Malta mit 5,2 % auf dem zweiten Platz folgt und der EU-Durchschnitt bei 3,2 % liegt.