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Archiv für die Kategorie ‘Verkehrswesen’

Preise für Heizöl und Benzin in Griechenland auf neuem Rekordstand

8. März 2011 / Aktualisiert: 11. März 2011 / Aufrufe: 2.675 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland brechen die Preise für Benzin und Heizöl infolge der hohen Besteuerung und steigenden internationalen Ölpreise alle Rekorde.

Die Heizölpreise erreichten in Griechenland am Dienstag (08.03.2011) in einigen Gebieten das Rekordniveau von bis zu fast 1 Euro pro Liter, und auch die Benzinpreise liegen dauerhaft höher als jemals zuvor. Der steile Anstieg der Heizöl- und Benzinpreise während der vergangenen Tage wird mit den steigenden internationalen Rohölpreisen begründet, andererseits jedoch auch durch die enormen Verbrauchssteuern und die oligopolistische Marktstruktur in Griechenland forciert.

Laut den Erhebungen der staatlichen Preiserhebungsstelle (siehe auch Übersicht der aktuellen Benzinpreise in Griechenland) belief sich am Stichtag der durchschnittliche Heizölpreis auf 87,8 Cent pro Liter, bei einem realen Preisgefüge je nach Anbieter und Region von minimal 80,0 bis maximal 99,8 Cent pro Liter. Zu Beginn des Jahres 2011 lag dagegen der durchschnittliche Heizölpreis noch bei 78 – 79 Cent pro Liter.
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Griechische Bahn legt weitere Strecken und Verbindungen still

3. März 2011 / Aktualisiert: 03. März 2011 / Aufrufe: 1.184 1 Kommentar

Im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung der Eisenbahn in Griechenland wurde erneut die Einstellung weitere Zugverbindungen und Buslinien beschlossen.

Im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung und Reorganisation der Eisenbahn in Griechenland gab die TRAINOSE zur Senkung der Betriebskosten erneut die Einstellung weiterer Zug- und Busverbindungen bekannt.

Konkret wurde ab Mittwoch, dem 02. März 2011, der Verkehr der Express-Busse zwischen Kiatos – Patras – Kiatos sowie auch der Bahnbusse eingestellt, die in Ersatz der eingestellten Zugverbindung 303 zwischen Patras – Kiatos eingesetzt worden waren. Stattdessen wurden zwei direkte Busverbindungen zwischen Athen – Patras (Abfahrt ab Athen um 13:00 und 15:00 Uhr und  Ankunft in Patras entsprechend um 16:00 und 18:00 Uhr) sowie in der Gegenrichtung drei Direktverbindungen zwischen Patras – Athen (Abfahrt ab Patras um 07:00, 12:15 und 19:00 Uhr und Ankunft in Athen entsprechend um 10:00, 15:15 und 22:00 Uhr) eingerichtet.

Das Beförderungsentgelt für die besagten Busfahrten beläuft sich auf 18 Euro für die einfache Fahrt bzw.  28,80 Euro für die Hin- und Rückfahrt (Rückfahrkarte), wobei ggf. auch alle vorgesehenen Ermäßigungen für Kinderreiche, Schüler, Studenten usw. in Ansprcuh genommen werden können.

Schließlich wurde bis auf weiteres auch der Verkehr der Züge ICity90, ICity91, 610 und 611 zwischen Alexandroupolis (Hafen) – Dikea eingestellt. Ersatzweise kommen auf der Strecke fortan Busse zum Einsatz, die in Alexandroupolis (Hafen) – Feres – Peplo – Tychero – Lagyna – Soufli – Lavara – Didymotichi – Pythio – Thouria – Chimonia – Nea Orestiada – Nea Vysa – Kastanies – Dikea halten.

Fahrschein-Rambos gegen Schwarzfahrer in Griechenland

23. Februar 2011 / Aufrufe: 359 Kommentare ausgeschaltet

Das Verkehrsministerium in Griechenland geht mit der Schaffung einer Sondereinheit von Kontrolleuren gegen Schwarzfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

Laut einem Bericht des Portals Vima Online will das griechische Verkehrsministerium angesichts der enormen Einnahmeverluste der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe mit der Gründung einer Spezialeinheit von Kontrolleuren systematisch gegen Schwarzfahrer vorgehen. Die bereits als „Rambos“ titulierten Kontrolleure werden spezielle Uniformen und Abzeichen tragen und in Kooperation mit der Polizei die Jagd auf Schwarzfahrer in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln aufnehmen.

Die Führung des Ministeriums für Infrastrukturen und Verkehrswesen schritt vor einigen Tagen zu einer Erhebung bezüglich der entgangenen Einnahmen im Fahrkartenverkauf und kam zu dem Ergebnis, dass sich auf das Beförderungsvolumen bezogen die entgangenen Einnahmen bei Bussen und O-Bussen auf 40% und bei Tram und Stadtbahn auf 10% belaufen – was in der Praxis einem jährlichen Einnahmeverlust von ungefähr 20 Millionen Euro entspricht.
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Griechische Bahn stellt alle internationalen Zugverbindungen ein

13. Februar 2011 / Aufrufe: 2.879 1 Kommentar

Die griechische Eisenbahn stellt ab sofort alle internationalen Zugverbindung ein und schreitet auch zu weiteren Ausdünnungen und Einstellung des Zugverkehrs in Griechenland.

Im Rahmen des gesetzlich beschlossenen Sanierungsprogramms stellt die griechische Bahn (OSE) ab Sonntag, dem 13. Februar 2011, alle Zugverbindungen ins Ausland für unbestimmte Zeit ein. Ebenfalls ab Sonntag treten insbesondere auf Bahnstrecken in Nordgriechenland weitere Stilllegungen und Fahrplanänderungen Kraft.

Auf der Bahnlinie Thessaloniki – Edessa tritt an Stelle des bisherigen Fahrplans für Personen- und Güterzüge ein neuer ausgedünnter Fahrplan für Züge in beiden Richtungen. Außerdem werden zwischen Thessaloniki und Edessa zwei Sonderzugpaare eingesetzt, die in Kombination mit Anschlussbussen ab dem Bahnhof Arnissa den Ausflugsverkehr zu dem Wintersportzentrum Kaimaktsalan bedienen sollen.

Auch auf der Bahnstrecke Thessaloniki – Alexandroupolis – Dikea wird der Zugverkehr weiter ausgedünnt. Nachdem die durchgehenden Züge Athen – Alexandroupolis – Athen bereits zu Beginn des Jahres 2011 allesamt ersatzlos gestrichen worden waren, kommen zwischen Thessaloniki und Dikea fortan nur noch zwei Zugpaare zum Einsatz:

  • Zugpaar Nr. 90/91 (IC): Abfahrt ab Thessaloniki um 07:24 (als Anschlusszug für Zug Nr. 604 Athen – Thessaloniki) und in der Gegenrichtung ab Dikäa um 16:26 Uhr (mit Anschluss in Thessaloniki an IC 75 nach Athen).
  • Zugpaar Nr. 610/611: Abfahrt ab Thessaloniki um 15:48 Uhr und in der Gegenrichtung ab Dikea um 05:19 Uhr.

Vorstadtbahn in Attika – Griechenland erhöht Fahrpreise um bis zu 50 Prozent

12. Februar 2011 / Aktualisiert: 13. Februar 2011 / Aufrufe: 475 Kommentare ausgeschaltet

Nach den enormen Tariferhöhungen der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe in Griechenland treten nun auch bei der Vorstadtbahn deftige Fahrpreiserhöhungen in Kraft.

Im Rahmen ihrer neuen Tarifpolitik gab die Betriebsgesellschaft der Vorstadtbahnen in  Griechenland kräftige Erhöhungen der Beförderungsentgelder um bis zu 50% mit Wirkung ab Montag, dem 14. Februar 2011 bekannt. Laut dem Unternehmen, das eine 100%ige Tochtergesellschaft der Griechischen Bahn (OSE) darstellt, zielt die neue Tarifgestaltung auf eine möglichst nachhaltige Reduzierung der Defizite der OSE ab, was im übrigen auch in dem einschlägigen Gesetzentwurf zur Sanierung der griechischen Eisenbahn festgeschrieben ist.

Einen Eindruck von dem Ausmaß der Fahrpreiserhöhungen der Vorstadtbahnen vermittelt nachstehende Auflistung der neuen und – soweit verfügbar – bisherigen bisherigen Preise für eine Anzahl populärer Strecken und Zeitkarten:
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Griechenland geht hart gegen Mautverweigerer und Schwarzfahrer vor

11. Februar 2011 / Aktualisiert: 12. Februar 2011 / Aufrufe: 559 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland will im Kampf gegen Mautverweigerer und Schwarzfahrer schweres Geschütz auffahren und schreitet sogar zu speziellen gesetzlichen und strafrechtlichen Regelungen.

In Reaktion auf die zahlreichen organisierten Protestaktionen und Initiativen gegen die ständig zunehmende Anzahl von Mautstellen auf dem griechischen Straßennetz und die alltäglichen Erhöhung der Straßengebühren wird die Nichtentrichtung vom Mautgebühren in Griechenland zukünftig als Verkehrsvergehen eingestuft und mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro sowie auch Führerscheinentzug und Fahrzeugstilllegung für 20 Tage geahndet werden. Das Recht der Betriebsgesellschaften, Mautverweigerer anhand fotografierter Kfz-Kennzeichen ausfindig zu machen und auf dem Rechtsweg mit dem Zwanzigfachen der regulären Straßengebühr in die Pflicht zu nehmen, bleibt unberührt bestehen.

Haftstrafen für Schwarzfahrer in Griechenland

Parallel soll die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ohne Entrichtung des vorgesehenen Beförderungsentgelts („Schwarzfahren“) nicht nur wie bisher mit der üblichen Strafgebühr in Höhe des zwanzigfachen regulären Fahrpreises sanktioniert, sondern fortan zusätzlich auch strafrechtlich verfolgt und mit – sei es auch gegen Entrichtung entsprechender „Tagessätze“ abgeltbaren – Haftstrafen geahndet werden.
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Einstellung des Personenzugverkehrs auf Bahnstrecken in Griechenland

29. Januar 2011 / Aufrufe: 1.404 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung der Griechischen Bahn auf zahlreichen Eisenbahnstrecken der Personenzugverkehr überraschend eingestellt.

Unter Berufung auf die obligatorische Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen zur radikalen Sanierung der Griechischen Bahn (OSE) gab die seit Anfang 2011 ausschließlich zuständige Bahnbetriebsgesellschaft TRAINOSE die Einstellung des Personenzugverkehrs auf Dutzenden als unrentabel eingestuften Eisenbahnlinien bekannt.

Bezeichnenderweise erfolgte sogar noch während der laufenden Woche der Vorverkauf von Fahrkarten für Züge, die nun ohne jegliche Vorankündigung kurzfristig gestrichen werden. Laut der Bekanntmachung der TRAINOSE werden ab Sonntag (30. Januar 2011) die nachstehenden Strecken bis auf weiteres stillgelegt bzw. die jeweiligen Personenzüge nicht mehr verkehren:
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Protest gegen Wucherpreise der öffentlichen Verkehrsmittel in Griechenland

27. Januar 2011 / Aktualisiert: 08. März 2011 / Aufrufe: 443 3 Kommentare

Verbraucherorganisationen charakterisieren die Erhöhungen der Tarife der öffentlichen Nahverkehrsmittel in Griechenland als räuberisch und ermuntern zum Fahrschein-Boykott.

Angesichts der beschlossenen Erhöhungen der Beförderungstarife öffentlicher Massenbefödrungsmittel in Griechenland kommen Verbraucherorganisationen zu dem Schluss, dass Fahrten mit privaten Fahrzeugen günstiger zu stehen kommen als die Benutzung öffentlicher Nahverkehrsmittel, und fordern die Regierung zur Rücknahme der verfügten Tariferhöhungen und Findung anderer Lösungen für die Probleme der städtischen Verkehrsbetriebe auf.

Die Verbraucherorganisation INKA charakterisiert die Fahrpreiserhöhungen als „räuberisch und unerhört“ und legt dar, dass im Vergleich zu den öffentlichen Verkehrsmitteln die Nutzung des Autos billiger zu stehen komme:
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Neue Erhöhungen der Mautgebühren in Griechenland

24. Januar 2011 / Aufrufe: 1.142 2 Kommentare

Trotz energischer Proteste der Bevölkerung treten in Griechenland erneut Erhöhungen der Mautgebühren, diesmal auf den Nationalstraßen Athen – Peloponnes, in Kraft.

Ab Dienstag, dem 25. Januar 2011, treten auf den Nationalstraßen Athen – Tripolis und Athen – Patras sowie Korinth – Kalamata erhöhte Straßengebühren in Kraft. Die Erhöhungen der Mautgebühren auf diesen Strecken waren von den Betriebsgesellschaften, denen der griechische Staat als Gegenleistung für den erfolgten oder noch anstehenden Ausbau der Nationalstraßen langfristig die wirtschaftliche Nutzung der Strecken überlassen hat, bereits zu Anfang des Monats angekündigt worden.

Im Einzelnen gestalten sich die erhöhten Mautgebühren wie folgend:
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Bahnlinie Pyrgos – Kalamata auf Peloponnes in Griechenland wird stillgelegt

21. Januar 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 2.088 1 Kommentar

Im Rahmen der Sanierung der Griechischen Bahn wird der Personenzugverkehr auf der Eisenbahnstrecke Pyrgos – Kalamata auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland eingestellt.

Wie bereits in einem früheren Beitrag über die geplante Stilllegung von Eisenbahnstrecken in Griechenland global angekündigt gab die griechische Bahnbetriebsgesellschaft TRAINOSE die Einstellung des Zugverkehrs auf der peloponnesischen Bahnstrecke Pyrgos – Kalamata ab Montag, dem 24. Januar 2011 bekannt. Betroffen sind konkret die Züge Nr. 1350, 1351, 1352 und 1353. Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang der Personenzugverkehr auf dieser Bahnstrecke jemals wieder aufgenommen werden wird, steht bisher völlig offen.

Der Beschluss zur Stilllegung der Bahnlinie Pyrgos – Kalamata erfolgte im Rahmen der neuen Politik, zu deren Umsetzung die Unternehmensführung der TRAINOSE in Realisierung der Bestimmungen des Gesetzentwurfs zur Sanierung der griechischen Eisenbahn (OSE) angehalten ist. Der Sanierungsplan sieht unter anderem die Einstellung des Zugbetriebs auf defizitären Strecken vor, um die Betriebskosten der Griechischen Bahn zu senken.