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Archiv für die Kategorie ‘Verkehrswesen’

Wracks müssen in Griechenland innerhalb von 3 Monaten gehoben werden

8. Juni 2011 / Aufrufe: 276 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Beschluss des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland müssen gesunkene Schiffe innerhalb von 3 Monaten gehoben werden.

Gemäß den Auflagen der Verfassung und mit dem Schutz der Umwelt als Leitlinie müssen Schiffwsracks von der Besitzergesellschaft innerhalb von drei Monaten ab dem Untergang geborgen werden, und zwar auch ohne einen begründenden Beschluss. Dieses Urteil verkündete der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland (StE) in Untersuchung des Falls eines mit Baumaterial beladenen Frachters, der 2004 im saronischen Golf gesunken war.

Sollte sich der Schiffseigentümer nicht daran halten, hat laut dem Urteil des StE die Bergung durch den zuständigen öffentlichen Träger zu erfolgen und die Reederei die Kosten zu tragen. Ebenfalls wurde betont, dass für die Bergung von Wracks keinerlei Begründung hinsichtlich der Verschmutzungsgefahr erforderlich sei.

In den Fällen, in denen die Bergung erwiesenermaßen unmöglich oder besonders schwierig ist, sind begründete Alternativmaßnahmen wie die Neutralisierung der gesunkenen Fracht und die Zerlegung des Wracks auf dem Meeresboden zu berücksichtigen.
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Griechenland senkt Tarife in der Küstenschifffahrt

2. Juni 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 251 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kommen ab Anfang Juni 2011 Preissenkungen von bis zu 10 Prozent bei den Beförderungstarifen in der Küstenschifffahrt zum Tragen.

Dank der Ratifizierung einer einschlägigen Novellierung durch das griechische Parlament bezüglich der Abschaffung einer Reihe von Abgaben, Provisionen und Steuern, die bisher zugunsten Dritter auf Beförderungsentgelte in der nationalen Küstenschifffahrt erhoben wurden,  gestalten sich die Tarife ab dem 01. Juni 2011 um ungefähr 8 – 10 Prozent günstiger.

Das Ministerium für maritime Angelegenheiten, Inseln und Fischerei hat den entsprechenden Runderlass bereits an die Küstenschifffahrtsverbände und die Schifffahrtskammer zugestellt, woraufhin inzwischen die Gesellschaften Attica Group, Aegean Speed Lines und Hellenic Seaways mit Wirkung ab dem 01. Juni 2011 entsprechende Preissenkungen bekannt gegeben haben. Grundsätzlich sind erst einmal alle Unternehmen zur Senkung der Beförderungstarife verpflichtet, auch wenn einige Gesellschaften danach unter Berufung auf die gestiegenen Treibstoffpreise möglicherweise wieder zu Tariferhöhungen schreiten werden.

Es sei angemerkt, dass anlässlich der Streichung der bisher zugunsten Dritter erhobenen Steuern und Provisionen neulich die beiden Küstenschifffahrtsverbände EEN und SEEN mit dem zuständigen Minister zu einem „Gentleman-Agreement“ bezüglich der Reduzierung der Beförderungstarife geschritten waren.

(Quelle: in.gr / 31.05.2011)

Autobahnausbau und Mautminderung in Griechenland zweifelhaft

29. Mai 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 574 Kommentare ausgeschaltet

Finanzzierungsprobleme gefährden den weiteren Ausbau der Autobahnen in Griechenland und machen auch die erwartete Minderungen der Mautgebühren unwahrscheinlich.

Wie Funktionäre des griechischen Ministeriums für Infrastrukturen zugaben, hängen die Autobahnbauprojekte derzeit praktisch in der Luft, da die Banken die Finanzierung der laufenden Projekte gestoppt haben und sich die Verhandlungen an einem kritischen Punkt befinden. Angesichts dieser Entwicklung erscheint auch die erwartete Senkung der Mautgebühren nicht erfolgen zu können. „Während der letzten Zeit haben sich die Banken auf die Hinterbeine gestellt, weil sie die Projekte als nicht überlebensfähig beurteilen„.

Falls sich zwischenzeitlich nicht doch noch etwas ändern wird ist somit kaum damit zu rechnen, dass die von Seite des Ministeriums für Ende Juni 2011 in Aussicht gestellten Senkungen der Mautgebühren auf den Autostraßen Griechenlands stattfinden werden. Geplant war, dass für die nächsten 3 Jahre der Fiskus die Kosten der Mautsenkungen übernimmt und parallel in einer ersten Phase den Betrag von 500 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt sicherstellt um über die nächsten 6 – 8 Monate für die Finanzierung der Projekte zu bürgen. Innerhalb dieses Zeitraums soll die Gesellschaft „Griechische Autobahnen“ (Ελληνικοί Αυτοκινητόδροµοι) gegründet werden, die als „Mitgift“ die Anrechte an den zukünftigen Mauteinnahmen (etwa 20 Milliarden Euro) erhält und die Bürgschaften für die Finanzierungen übernehmen wird. 
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Kurzfristige Sperrung der Nationalstraße im Tempi-Tal in Griechenland

21. April 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 319 Kommentare ausgeschaltet

Die Nationalstraße 1 / E 75 Athen – Thessaloniki in Griechenland wird im Tempi-Tal am Dienstag und Mittwoch der letzten Aprilwoche 2011 vorübergehend für den Verkehr gesperrt.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung der Aegean Motorway SA wird wegen erforderlicher Sicherungsarbeiten die Nationalstraße 1 / Europastraße 75 Athen – Thessaloniki im Tal von Tempi (Tempe) am kommenden Mittwoch (27.04.2011) ab 06:00 Uhr für den Verkehr gesperrt und am darauffolgenden Donnerstag (28.04.2011) ab 21:00 Uhr wieder freigegeben werden.

Wie die Betriebsgesellschaft bekannt gab, wurde bei der Auswertung der periodischen halbjährlichen Überprüfung der Hänge im Tempi-Tal festgestellt, dass aufgrund der geologischen Entwicklungen in dem Gebiet an einer konkreten Stelle erneut die Ausführung von Sicherungsarbeiten erforderlich geworden ist, um einem eventuellen Felssturz vorzubeugen. Da jedoch keine unmittelbare Gefahr bestehe, wurden zur Vermeidung von Behinderungen des Osterverkehrs die Arbeiten auf die Woche nach Ostern angesetzt.

Während der Sperrung des in Rede stehenden Straßenabschnittes wird der Verkehr über die bekannten Umgehungsstrecken umgeleitet werden (siehe auch Langfristige Sperrung der Nationalstraße Athen – Thessaloniki bei Tempe), konkrete Regelungen wird die Verkehrspolizei kurzfristig bekannt geben. Weitere Informationen werden über das Callcenter (Rufnummer: +30 2410 741440) und die Homepage der Aegean Motorway SA erteilt.

Trunkenheit am Steuer führt in Griechenland nicht obligatorisch zu Mitschuld

21. April 2011 / Aufrufe: 365 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Urteil des Obersten Gerichtshofs in Griechenland ist ein unter Alkoholeinfluss stehenden Autofahrer nicht obligatorisch an jedem Verkehrsunfall mitschuldig.

Der Areopag befasste sich mit einer Verkehrsunfallsache, in der ein unter Alkoholeinfluss stehender Autofahrer mit seinem Fahrzeug regulär bei grüner Ampel in eine Straßenkreuzung einfuhr und dort von einem anderen Fahrzeug gerammt wurde, dessen Fahrer die in seiner Fahrtrichtung rote Verkehrsampel missachtet hatte. Der Fahrer des gerammten Fahrzeugs verlor bei dem Unfall sein Leben.

Konkret missachtete im Januar 2001 an einer Kreuzung auf der Nationalstraße bei dem Gemüsegroßmarkt in Thessaloniki ein Autofahrer die in seiner Fahrtrichtung rote Verkehrsampel und raste mit seinem Wagen mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h seitlich in ein anderes Fahrzeug, das zu diesem Zeitpunkt bei grüner Ampel und mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h die Kreuzung überquerte und dessen Fahrer durch den Aufprall getötet wurde.
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Griechenland eröffnet Jagd auf Schwarzfahrer in Nahverkehrsmitteln

30. März 2011 / Aufrufe: 310 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland beginnt ab April 2011 die Umsetzung der Initiative des Ministeriums für Infrastrukturen zur Bekämpfung des Schwarzfahrens in den Massenverkehrsmitteln.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima tritt ab dem 04. April 2011 die neue Sondereinheit der Kontrolleure der Athener Nahverkehrsbetriebe (OASA) ihren Dienst an. Die Kontrolleure werden uniformiert und mit Laptops ausgestattet sein, die einen direkten Datenaustausch mit dem Finanzamt ermöglichen.

Ziel der Kontrolleure sind Vorbeugung und Kontrolle„, erklärte der Generalsekretär des Ministeriums für Infrastrukturen Haris Tsiokas und enthüllte, dass das Ministerium Vereinbarungen über die Kooperation der Kontrolleure mit der Polizei und den kommunalen Ordnungshütern abgeschlossen habe. Die Kontrolleure sind demnach nicht berechtigt, selbst zu Festnahmen zu schreiten, können jedoch bei Beedarf polizeiliche Unterstützung anfordern.
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Zugverbindung Athen – Kalampaka in Griechenland wieder in Betrieb

25. März 2011 / Aufrufe: 910 Kommentare ausgeschaltet

Ab Ende März 2011 wird die Stadt Kalambaka in Griechenland wieder mit Zügen von und nach Athen an das Verbindungsnetz der Griechischen Bahn angeschlossen.

Laut einer Bekanntmachung der Bahn-Betriebsgesellschaft TRAINOSE werden ab Sonntag, dem 27. März 2011, die Personenzüge IC 47 und IC 48 wieder in den Fahrplan der griechischen Eisenbahn aufgenommen und in jeder Richtung einmal täglich die Verbindung Athen – Kalampaka – Athen bedienen.

Konkret wird IC 48 an den Zug IC 40 (Athen – Volos, Abfahrt in Athen um 15:53 Uhr) angehängt, während die Gegenrichtung Kalampaka – Athen von IC 47 bedient wird (Abfahrt in Kalampakaum 06:33 Uhr).

Die gefährlichsten Teilstrecken auf Nationalstraßen in Griechenland

25. März 2011 / Aufrufe: 532 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Verkehrspolizei ermahnt zu erhöhter Vorsicht auf wenigstens 10 besonders unfallträchtigen Teilstrecken des nationalen Straßennetzes in Griechenland.

In Erwartung der Ausflugswelle anlässlich des Nationalfeiertags am 25. März und dem einhergehenden verlängerten Wochenende ermahnt die Verkehrspolizei die Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht auf 10 Straßenabschnitten, die auf Basis der im Jahr 2010 verzeichneten schweren Verkehrsunfälle als besonders gefährlich eingestuft werden:

  • Nationalstraße Moudania – Kassandria – Potidea (gesamte Strecke)
  • Nationalstraße Trikala – Kalampaka (gesamte Strecke)
  • Nationalstraße Antirrio – Ioannina (Kilometer 183 – 196 zwischen den Gebieten Panagia – Chani Terovou)
  • Nationalstraße Antirrio – Ioannina (Kilometer 119 – 127, Gebiet bei Mendio)
  • Nationalstraße Antirrio – Ioannina (Kilometer 6 – 10, Gebiet bei Antirrio)
  • Nationalstraße Athen – Patras (Kilometer 188 – 205, ab dem Gebiet bei Lampiri bis Rio)
  • Nationalstraße Athen – Thessaloniki (Kilometer 216 – 260, im Gebiet bei Lamia)
  • Nationalstraße Pyrgos – Kyparissia (bei Kilometer 57 im Gebiet Zacharo – Kalonero)
  • Nationalstraße Tripolis – Kalamata (Kilometer 152 – 157, Gebiet bei Tsakonas)
  • Nationalstraße Chania – Heraklion – Sitia (Kilometer 21 – 31, bei Kilometer 99, Kilometer 115 und Kilometer 121)

Wie der Präsident der Verkehrspolizei Andreas Kordolemis anführt, „sind die gefährlichsten Verstöße, welche zu Verkehrsunfällen führen, die überhöhte Geschwindigkeit, das Fahren auf der Gegenfahrbahn, die Missachtung der Vorfahrt, die Missachtung von Verkehrsampeln und die Nichtbenutzung von Sicherheitsgurten und Schutzhelmen, während signifikante Faktoren, die sich in Kombination mit den vorstehenden Gründen auswirken, auch abgefahrene Reifen und die Benutzung von Mobiltelefonen beim Fahren darstellen„.

Neue Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn in Griechenland

21. März 2011 / Aktualisiert: 23. März 2011 / Aufrufe: 2.141 7 Kommentare

Auf der bisher weitgehend mautfreien Egnatia-Autobahn A2 – E90 in Griechenland werden auf Druck der EU demnächst sechs neue Mautstellen in Betrieb genommen.

Das Bau- und Betriebskonsortium „Egnatia Odos AG“ schreitet am 23. März 2011 zur öffentlichen Ausschreibung bezüglich neuer Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland. Während der ersten Jahre werden Maut-Einnahmen in Höhe von 70 bis 90 Millionen und ab dem Jahr 2015 in Höhe von jährlich 150 Millionen Euro erwartet, die dringend zur Deckung der hohen Unterhaltskosten der geschlossenen Autostraße benötigt werden.

Neben den bereits existierenden Mautstellen bei Polymylos (Kozani) und Malgara (Thessaloniki) sollen damit über die gesamte Länge der Egnatia-Straße verteilt sechs neue Mautstationen bei Igumenitsa, Giannina, Grevena, Nymfopetra, im Gebiet des Pangeon und bei Komotini in Betrieb genommen werden. Die neuen Mautstellen werden vorerst konventioneller Art sein und so lange in Betrieb bleiben, bis das elektronische Mautsystem installiert und vollständig in Betrieb genommen ist, womit dann auch die Erhebung der Gebühren auf einer völlig anderen Basis erfolgen wird. Laut dem griechischen Ministerium für Infrastrukturen wird das elektronische Mautsystem der Egnatia-Autobahn im Jahr 2012 vollständig installiert und mit den Mautsystemen aller übrigen mautpflichtigen Nationalstraßen in Griechenland kompatibel sein.
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Preise für Heizöl und Benzin in Griechenland auf neuem Rekordstand

8. März 2011 / Aktualisiert: 11. März 2011 / Aufrufe: 2.650 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland brechen die Preise für Benzin und Heizöl infolge der hohen Besteuerung und steigenden internationalen Ölpreise alle Rekorde.

Die Heizölpreise erreichten in Griechenland am Dienstag (08.03.2011) in einigen Gebieten das Rekordniveau von bis zu fast 1 Euro pro Liter, und auch die Benzinpreise liegen dauerhaft höher als jemals zuvor. Der steile Anstieg der Heizöl- und Benzinpreise während der vergangenen Tage wird mit den steigenden internationalen Rohölpreisen begründet, andererseits jedoch auch durch die enormen Verbrauchssteuern und die oligopolistische Marktstruktur in Griechenland forciert.

Laut den Erhebungen der staatlichen Preiserhebungsstelle (siehe auch Übersicht der aktuellen Benzinpreise in Griechenland) belief sich am Stichtag der durchschnittliche Heizölpreis auf 87,8 Cent pro Liter, bei einem realen Preisgefüge je nach Anbieter und Region von minimal 80,0 bis maximal 99,8 Cent pro Liter. Zu Beginn des Jahres 2011 lag dagegen der durchschnittliche Heizölpreis noch bei 78 – 79 Cent pro Liter.
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