Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Verkehrswesen’

Änderungen bei Straßenverkehrsordnung in Griechenland

16. April 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 4.196 6 Kommentare

Diverse Modifizierungen der Straßenverkehrsordnung in Griechenland sehen unter anderem die Wiedereinführung von Haftstrafen für das Fahren ohne Führerschein vor.

Die neue Straßenverkehrsordnung sieht empfindliche Geldstrafen und sogar auch (wieder) Haftstrafen für Fahrer, die ohne Führerschein oder mit einem nicht mehr gültigen Führerschein „erwischt“ werden vor. Ebenfalls sind diverse Änderungen bei dem Modus der Ausstellung und Verlängerung der Gültigkeit von Führerscheinen sowie in Umsetzung der Verordnung 2006/126/EU die Einführung neuer Führerscheinklassen vorgesehen.

Schließlich sollen neue Führerscheine fortan im genormten „Scheckkartenformat“ ausgestellt werden, während die alten Führerscheine bis spätestens 2033 umgetauscht werden müssen, sofern sie nicht bereits früher ablaufen.
Gesamten Artikel lesen »

Privatisierung der TRAINOSE in Griechenland rückt näher

6. Dezember 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 447 Kommentare ausgeschaltet

Drei neue Regelungen des Entwicklungsministeriums in Griechenland öffnen den Weg zur Privatisierung der Betriebsgesellschaft TRAINOSE der Griechischen Eisenbahn.

Das griechische Entwicklungsministerium gab mit drei in einer gesetzlichen Verfügung enthaltenen Regelungen den Weg zur Privatisierung der TRAINOSE frei.  Bis Ende des ersten Quartals 2013 wird nun auch das „grüne Licht“ seitens der Europäischen Kommission hinsichtlich des Themas der staatlichen Zuschüsse an die Griechische Bahn (OSE) erwartet, damit das einschlägige Verfahren der Privatisierung beginnen kann.

Konkret sehen die drei in Rede stehenden Regelungen Folgendes vor:

  • Abtrennung der Sparte der Wartung des Rollmaterials von der OSE und Gründung der staatlichen Wartungsgesellschaft ROSCO. Hauptaktivitäten der ROSCO werden die Erbringung von Leistungen für Wartung, Reparatur und Restaurierung des Roll- und sonstigen Materials der Eisenbahn und anderer schienengebundener Verkehrsmittel, aber auch die Verwaltung und Vermietung von Rollmaterial an Dritte sein. Praktisch wird die ROSCO die Sparte der Wartung des Rollmaterials der OSE (Direktion für Wartung des Rollmaterials) absorbieren, so wie diese in der internen Betriebsordnung des Trägers definiert ist
  • Abtrennung der GAIOSE (Gesellschaft für die Verwaltung des Immobilienvermögens der Eisenbahn) von der OSE und ihre schnellstmögliche Autonomisierung. Der griechische Staat wird das Vermögen als Gegenleistung für die Übernahme der Schulden der OSE übernehmen.
  • Gegenleistungsfreie Übertragung des Rollmaterials der OSE an den Staat oder einen staatlichen Träger in den kommenden zwei Monaten zur gewerblichen Verwertung.

(Quellen: Imerisia)

Relevanter Beitrag:

Tempi-Tal in Griechenland 5 – 9 November 2012 gesperrt

3. November 2012 / Aufrufe: 309 Kommentare ausgeschaltet

Die Nationalstraße 1 – Europastraße 75 Athen wird im Tempi-Tal in Griechenland wegen Wartungsarbeiten am 5 – 9 November 2012 tagsüber für den Verkehr gesperrt.

Die Nationalstraße im Tal von Tempi (Tempe) wird wegen Wartungsarbeiten ab dem 05 bis einschließlich zum 09 November 2012 jeweils von 07:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends für den Verkehr gesperrt.

Wie die Betriebsgesellschaft Aegean Motorway bekannt gab, ist für die Bedürfnisse von Arbeiten „zur Kontrolle und Wartung der Steinschlagschutzmaßnahmen im Tal von Tempi […] die Unterbrechung des Verkehrs im Tal von Tempi ab Montag (05.11.2012) und jeden Tag bis Freitag (09.11.2012) von sieben (7) Uhr morgens bis acht (8) Uhr abends erforderlich. Die während der Dauer der Unterbrechung des Verkehrs im Tempi-Tal sowie die Umgehungstrecken werden von der griechischen Polizei bekannt gegeben werden„.

Für weitere Informationen können sich die Autofahrer unter der Rufnummer 2410 741440 an das Callcenter der Aegean Motorway sowie auch die Website der Gesellschaft wenden.

(Quelle: in.gr)

Transportwesen in Griechenland bleibt trotz Liberalisierung geschlossen

2. November 2012 / Aktualisiert: 27. September 2017 / Aufrufe: 558 1 Kommentar

Trotz der theoretisch erfolgten Liberalisierung stellt das Speditionswesen in Griechenland in der Praxis weiterhin einen geschlossenen Berufsbereich dar.

Starke Nerven, aber auch „tiefe“ … Taschen erfordert in Griechenland das Verfahren zum Erwerb einer internationalen Speditionslizenz auf Basis der Bestimmungen des Gesetzes über die Liberalisierung das Lastwagen-Marktes, die – wie alles zeigt – nur auf dem Papier verbleibt.

Die Ausstellung einer neuen Lizenz erfordert abgesehen von den unerschwinglichen Kosten eine wahre Engelsgeduld, um die dutzende bürokratischen „Hürden“ zu nehmen – was zum Ergebnis hat, dass die Antragsteller sich letztendlich dem Sekundärmarkt zuwenden und wieder „Schwarzgeld“ bewegen, wie es auch in den letzten Jahren geschah.

Die „Imerisia“ bringt den „Leidensweg“ auf die Bühne, den ein bekannter Unternehmer erlebte, der beschloss, sich zwecks Gründung einer großen Firma auf den Speditionsmarkt zu begeben. Als natürliche Person benötigte er für die Erteilung einer Straßentransportlizenz anfänglich eine Bankgarantie in Höhe von 18.000 Euro. Wie er moniert, war dies jedoch nur der Anfang, da ihm umgehend mitgeteilt wird, dass der angeschaffte Lastwagen wenigstens der europäischen Verordnung Euro5 entsprechen muss!

Diesbezüglich ist anzumerken, dass die bereits in der Branche tätigen Gewerbetreibenden für die Erteilung einer neuen Lizenz nur einen einfachen Beleg einer Bank benötigen, auf dessen Basis nachgewiesen wird, dass sie über flüssige Mittel in Höhe von 9.000 Euro verfügen, während sie auch ein Fahrzeug anschaffen können, welches nur die Emissionswerte gemäß Euro4 erfüllt.
Gesamten Artikel lesen »

Autofahrer in Griechenland meiden Mautstrecken

2. Oktober 2012 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 248 Kommentare ausgeschaltet

Die Einnahmen auf den mautpflichtigen Autostraßen in Griechenland sind wegen des sinkenden Verkehrsaufkommens deutlich zurückgegangen.

Die wirtschaftliche Krise und der Beschluss etlicher Bürger, für ihre Bewegungen die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, hat zu einem deutlichen Rückgang des Verkehrsaufkommens auf der mautpflichtigen „Attiki Odos“ geführt.

Einschlägigen Daten zufolge sind die täglichen Passagen um 90.000 gesunken, was im Verhältnis zu 2009 einem Rückgang des Verkehrsaufkommens von 30% entspricht. Derzeit befahren täglich nur noch durchschnittlich 217.000 Fahrzeuge die Attiki Odos, wogegen es im Jahr 2009 täglich 307.000 Fahrzeuge waren. Ein Rückgang um 40% zeigt sich auch bei dem Verkehrsaufkommen auf den Nationalstraßen.

Trotz des Rückgangs des Verkehrsaufkommens bleiben die Mautgebühren jedenfalls entweder stabil oder steigen. Speziell die Betriebsgesellschaft der Attiki Odos soll Informationen zufolge ihre Bereitschaft erklärt haben, zu einer Senkung der Mautgebühren zu schreiten, wenn dafür im Gegenzug der regulär im Jahr 2014 auslaufende Vertrag über die Nutzungsüberlassung des Projekts entsprechend verlängert werden wird.

(Quelle: Tsantiri.gr)

Höhere Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 – E90 in Griechenland

30. September 2012 / Aktualisiert: 09. Februar 2014 / Aufrufe: 1.688 Kommentare ausgeschaltet

An den Mautstellen der Egnatia-Autobahn in Griechenland werden ab Oktober 2012 für alle Fahrzeugkategorien um 20 Prozent erhöhte Mautgebühren erhoben.

Laut einer Bekanntmachung der Egnatia Odos AG und auf Basis eines einschlägigen Ministerialbeschlusses sind an allen Mautstationen der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland ab dem 01 Oktober 2012 je nach Fahrzeugkategorie um 0,30 Euro bis 1,40 Euro höhere Mautgebühren zu entrichten.

Konkret gestalten sich die Gebühren je Streckenabschnitt und Durchfahrt folgendermaßen:

  • Zweiräder und Dreiräder: 1,70 € (von 1,40 €)
  • Leichtfahrzeuge mit oder ohne Anhänger und bis zu einer Höhe von 2,20 m: 2,40 € (von 2,00 €)
  • Busse, Lastwagen und sonstige Fahrzeuge mit weniger als 4 Achsen: 6,00 € (von 5,00 €)
  • Fahrzeuge mit vier und mehr Achsen: 8,40 € (von 7,00 €)

Begründet wird die Erhöhung der Mautgebühren auf der gesamten Egnatia-Straße unter anderem mit dem erwarteten Anstieg der Wartungskosten, die sich derzeit in einer Größenordnung von jährlich 40 Mio. Euro bewegen und bisher durch die Mautgebühren nur knapp gedeckt wurden. Weiter wird betont, dass die Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich immer noch relativ niedrig liegen.

Es ist allerdings anzumerken, dass entlang der gesamten Ausbaustrecke nach wie vor zum Teil schwere konstruktive Mängel vorliegen und die notwendigen – von den optionalen ganz zu schweigen – lokalen Infrastrukturen und Begleitprojekte aus Geldmangel zum größten Teil immer noch nicht fertiggestellt bzw. nicht einmal in Angriff genommen worden sind.

(Quelle: in.gr)

Relevante Beiträge:

Griechenland verbietet Busse und Lastwagen ohne ABS

29. September 2012 / Aufrufe: 301 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Urteil des obersten Gerichtshofs ist in Griechenland ab 2014 der Verkehr ab Herbst 2003 importierter Busse, Lastwagen und Anhänger ohne ABS verboten.

Ab dem 01 Januar 2014 sind in Griechenland Verkehr, Taxierung und Übereignung von Bussen, Lastwagen und Anhängern verboten, die nach dem 11 September 2003 aus Ländern der EU nach Griechenland importiert wurden, sofern sie nicht über ein Brems-Antiblockiersystem (ABS) verfügen. Diesen Beschluss fasste die 4. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) mit seinem Urteil Nr. 3283/2012 und wies damit die Berufung des Panhellenischen Verbands der Fahrzeugimporteure sowie auch der Gebrauchtwagen-Importeure und -Händler ab.

Der Verband hatte von dem Obersten Gerichtshof die Aufhebung eines Beschlusses des Verkehrsministers verlangt, der sich auf die gebrauchten Fahrzeuge bestimmter Kategorien (M2, M3, N2, N3, O3 und O4) bezog welche nach dem 11.09.2003 aus Ländern der EU importiert wurden. Diese Fahrzeuge können jedenfalls in Griechenland betrieben werden, sofern sie mit einem ABS ausgestattet sind bzw. nachgerüstet werden und eine einschlägige Bescheinigung des (griechischen) TÜVs vorliegt.

Laut dem Obersten Verwaltungsgerichtshof sind die Beschränkungen aus Gründen allgemeinen Interesses gerechtfertigt, da sie auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit abzielen. Die Richter wiesen die Argumentation der Importeure ab, diese Maßnahme werde nicht in allen europäischen umgesetzt. Wie der StE befand, bedeutet die Tatsache, dass ein Land weniger strenge Voraussetzungen für den Betrieb von Fahrzeugen setzt als ein anderes, keine Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit.

Schließlich wiesen die Richter auch das Argument, das Vermögen der Besitzer sei bedroht, mit der Begründung ab, dass die betroffenen Eigentümer die Fahrzeuge mit einem Antiblockier-System nachrüsten und dann ohne Einschränkung betreiben können.

(Quelle: in.gr)

Mehr Inlandsflüge der Cyprus Airways in Griechenland

24. September 2012 / Aktualisiert: 25. Oktober 2014 / Aufrufe: 310 Kommentare ausgeschaltet

Die zypriotische Fluggesellschaft Cyprus Airways verstärkt ihre Präsenz auf dem Sektor der Inlandflüge in Griechenland und nimmt auch neue Routen in ihren Winterflugplan auf.

Die zypriotische Fluggesellschaft Cyprus Airlines weitet nach dem – wie angeführt wird – positiven Echo auf die Bedienung der Route Athen – Thessaloniki ihre unternehmerischen Aktivitäten im griechischen Raum aus.

Konkret wird die Cyprus Airlines ab der am 28 Oktober 2012 beginnenden Wintersaison tägliche oder häufige Flüge zu den wichtigsten Flughägen Griechenlands in ihren Flugplan aufnehmen. Wie bekannt gegeben wurde, wird die Gesellschaft folgende Routen bedienen:

  • Athen – Iraklio, 3 Flüge täglich
  • Athen – Rhodos, 1 Flug täglich
  • Thessaloniki – Iraklio, 1 Flug täglich
  • Thessaloniki – Rhodos, 3 Flüge pro Woche

Ebenfalls ab der kommenden Wintersaison werden die Flüge auf den beiden bestehenden Inlandsrouten der Cyprus Airlines in Griechenland wie folgendermaßen erhöht:

  • Athen – Thessaloniki, 3 Flüge täglich (anstatt bisher 2)
  • Iraklio – Rhodos, 4 Flüge pro Woche (anstatt bisher 3)

(Quelle: E-Typos)

4 Tote und 47 Verletzte bei Busunglück in Griechenland

15. September 2012 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

Bei einem Busunglück außerhalb der Stadt Thessaloniki in Griechenland verloren 4 russische Touristen ihr Leben und weitere 47 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Ein Busunglück mit vier Toten und siebenundvierzig zum Teil schwer Verletzten ereignete sich am vergangenen Freitag (14 September 2012) um 04:30 Uhr morgens außerhalb der Stadt Thessaloniki. Der Unfall geschah auf der Straße Nea Moudania – Thessaloniki, wo der mit den Touristen besetzte Bus aus bisher ungeklärter Ursache umstürzte.

Wie der Leiter der Verkehrspolizei Thessaloniki, Theodoros Kyriakidis, gegenüber der Nachrichtenagentur AMPE erklärte, hatten die russischen Touristen ihren Urlaub im Gebiet von Chalkidiki verbracht und und fuhren mit dem Bus in Richtung des Flughafens „Makedonia“, um von dort den Fug in ihre Heimat anzutreten. Zur Zeit des Unfalls regnete es in dem Gebiet und es war ein Einsatz der Feuerwehr erforderlich, um alle Touristen aus dem umgestürzten Bus zu bergen.

37 Verletzte wurden in Krankenhäuser in Thessaloniki eingeliefert. Vier Personen sind besonders schwer verletzt, ohne jedoch laut den bisherigen Informationen in Lebensgefahr zu schweben. Insgesamt neun Verletzte wurden in das Krankenhaus ACHEPA gebracht und zum Teil umgehend Operationen unterzogen. Am schwersten verletzt war eine Person, die multiple Knochenbrüche und sonstige Verletzungen erlitten hatte.

Der verunglückte Bus war mit insgesamt 49 Touristen aus Russland, einem Fahrer und einem Beifahrer besetzt. Ermittlungen bezüglich der Ursachen des Unfalls führt die Verkehrspolizei des lokalen Polizeireviers Thermi durch.

(Quelle:Medienberichte)

Benzinpreis in Griechenland über 2 Euro

26. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 6.583 6 Kommentare

Der Preis für bleifreies Normalbenzin ist in einigen Gebieten Griechenlands inzwischen auf über 2 Euro pro Liter gestiegen, ohne dass ein Ende der Preisrallye in Sicht ist.

Die Treibstoffpreise klettern in Griechenland ohne Ende in die Höhe, während die Verbraucher eine unglaubliche Belastung bei ihren Familienetats kennen lernen. In bestimmten Gebieten Griechenlands ist der Preis für bleifreies Benzin inzwischen auf über 2 Euro pro Liter gestiegen.

Die teuersten Tankstellen sind in Piräus, wo der Benzinpreis bei 2,036 Euro pro Liter liegt, in Iraklio auf Kreta, wo der Liter für bis zu 2,03 Euro verkauft wird, und auf Euböa mit 2 Euro pro Liter gefunden worden. Einen Hauch vor 2 Euro (genau gesagt bei 1,99 Euro pro Liter) liegen Tankstellen in den Regionen Chania, Lasithi und Evros, aber auch in Achaia und Elis gibt es Tankstellen mit Preisen von 1,98 Euro pro Liter.

Im landesweiten Durchschnitt hat sich der Preis für bleifreies Benzin auf 1,836 Euro pro Liter gestaltet. Die Serie der aufeinanderfolgenden Preiserhöhungen hält seit dem 2 Juli 2012 an, mit dem Ergebnis, dass der Anstieg sich auf insgesamt 17,4 Cent pro Liter summiert.
Gesamten Artikel lesen »