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Archiv für die Kategorie ‘Verkehrswesen’

Einstellung der Direktflüge USA-Griechenland

3. Mai 2012 / Aufrufe: 164 Keine Kommentare

Im Herbst 2012 soll auch die letzte direkte Flugverbindung zwischen den Vereinigten Staaten und Griechenland eingestellt werden.

Ab dem kommenden Herbst ist damit zu rechnen, dass es zwischen Griechenland und den USA keine direkte Flugverbindung mehr gibt, was sich negativ auf die Bemühungen um die Anziehung eines touristischen Stroms aus den Vereinigten Staaten auswirken wird.

Nach der Streichung der Direktflüge der Olympic Airways im Jahr 2009 und im weiteren Verlauf der Einstellung der Flüge der amerikanischen “Continental” plant eine weitere amerikanische Gesellschaft, nämlich die “Delta”, die Flüge nach und von Griechenland einzustellen, während die “US Airways” die Aufnahme von Flügen zwischen Philadelphia und Athen nur während der Sommerperiode plant.

Laut einem Artikel der griechischen Community-Zeitung “Ethnikos Kyrikas” beschloss die “Delta Airlines”, welche die einzige Gesellschaft ist, die derzeit auf alltäglicher Basis Flüge zwischen dem New Yorker Flughafen JFK und dem internationalen Athener Flughafen “Eleftherios Venizelos” durchführt, die Flüge nach Griechenland am 26 Oktober 2012 einzustellen.

(Quelle: Ta Nea)

Insel Agios Efstratios in Griechenland seit einer Woche ohne Versorgung

26. April 2012 / Aufrufe: 135 Keine Kommentare

Nach dem Ausfall des einzigen Fährschiffs ist die Insel Agios Efstratios in der Nordägäis in Griechenland seit einer Woche ohne Versorgung.

Die Bewohner der Insel Agios Efstratios bzw. Ai Stratis (griechisch Άγιος Ευστράτιος oder Αη Στράτη) in der nordöstlichen Ägäis sind seit einer Woche von der Außenwelt abgeschlossen, da keine Schiffsverbindung zur Insel besteht. Nach Ostern haben die Schulen nicht wieder geöffnet, weil die Lehrer nicht auf die Insel gelangen, die Fischer können ihre Fänge nicht absetzen und die Lebensmittel sind aufgebraucht. Seit Mittwoch (25 April 2012) haben Bürger das Gebäude der Gemeindeverwaltung besetzt und die Wahlkandidaten aller politischen Parteien zu unerwünschten Personen erklärt.

Die Streichung des Fahrplans des Schiffs seit dem 14 April 2012, welches die lokale Route Agios Efstratios – Myrina / Limnos bediente, sowie der Ausfall des Passagier- und Fährschiffs “Taxiarchis” wegen eines mechanischen Schadens führten zu großen Problemen. Bezeichnend für die Lage ist, dass mit einem Boot der Hafenpolizei Medikamente und Brote zu den von jeder Versorgung abgeschnittenen Bewohnern der Insel brachte.

(Quellen: in.gr)

Wiederaufnahme des Zugverkehrs Florina – Edessa in Griechenland

6. April 2012 / Aufrufe: 120 Keine Kommentare

Die aus Kostengründen stillgelegte Eisenbahnstrecke Florina – Edessa in Griechenland soll wieder in Betrieb genommen werden.

Nur noch eine Frage der Zeit soll die Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Edessa – Florina sein, die im Rahmen der allgemeinen Politik der TRAINOSE zur Streichung defizitärer Strecken stillgelegt worden war, um die Betriebskosten des Unternehmens zu reduzieren.

Dies geht aus der Bekanntmachung des Ministeriums für Infrastrukturen, Transportwesen und Netze hervor, die anlässlich einschlägiger Publikation erging, dass die Wiederinbetriebnahme der Strecke innerhalb der kommenden Tage erfolgen werde. In der Bekanntmachung des Ministeriums wird dessen klare Absicht zur Wiederaufnahme des Betriebs auf der konkreten Strecke betont und unterstrichen, dass die TRAINOSE sich in Verhandlungen mit den Kommunen des Gebietes befinde, damit die Voraussetzungen für einen überlebensfähigen Betrieb der Strecke sichergestellt werden.

Parallel werden technische Studien und Test durchgeführt, um festzustellen, ob zusätzliche Arbeiten erforderlich sind, damit die Gleise sicher für den Betrieb freigegeben werden können.

(Quelle: Kathimerini)

Mautverweigerung wird in Griechenland zur Straftat

29. März 2012 / Aufrufe: 2.161 2 Kommentare

In Reaktion auf den Widerstand gegen die ausufernden Mautgebühren in Griechenland sollen Anti-Maut-Akteure fortan strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Haftstrafen von 3 bis 6 Monaten riskieren gemäß einer Bestimmung (Artikel 143) des im Parlament debattierten Multi-Gesetzentwurfs des Ministeriums für Infrastrukturen alle Personen, die an den Autostraßen zu Besetzungen der Mautstationen schreiten oder deren Betrieb behindern.

Auf diese Weise versucht die Regierung, die Gewinne der privaten Konzerne zu schützen, welche die Autobahnen mit den von PASOK, Nea Dimokratia und LAOS gemeinschaftlich verabschiedeten berüchtigten Verträgen ausnutzen, und die Bürger davon abzuhalten, gegen die Abzockerei zu kämpfen. Sie geht damit direkt gegen die Protestaktionen der Arbeiter und des Volkes gegen die volksfeindliche Politik und die Abgaben vor und versucht mit der Ergreifung unterdrückender Maßnahmen Terror auszuüben.

Fahrzeugstilllegung im Fall der Nichtentrichtung von Mautgebühren

Im Einzelnen werden die Besetzung von Mautstationen oder die Behinderung der Einnahme der Mautgebühren fortan als Straftat eingestuft, die auf Basis des Artikels 1 Paragraph 229 des Strafgesetzbuchs geahndet wird. Ebenfalls wird mit einem anderen Paragraphen des selben Artikels auch die Sanktion der Einziehung der Kraftfahrzeugkennzeichen (= Zwangsstilllegung) gegen alle Fahrer verhängt, welche die Zahlung der Maut verweigern.

Schließlich wird in einem weiteren Paragraphen des selben Artikels dem Staat die Möglichkeit gegeben, während der Bauperiode entweder in Vereinbarung mit den Projektträgern oder auch auf einseitigen Beschluss die Mautpolitik umzusetzen, welche er als geeignet erachtet, um den Problemen zu begegnen, die sich für die Benutzer ergeben, jedoch unter Entschädigung der Projektträger.

Der Staat kann also die Preise senken, solange er den Firmenkonsortien gewährleistet, dass sie auch nicht einen einzigen Euro verlieren werden! In Fällen, in denen eine Verantwortung des Staates für die Verzögerung der Projekte vorliegt, sind jedoch auch Erhöhungen der Preise nicht ausgeschlossen.

(Quelle: Rizospastis)

Fahrverbot für Jet Ski in Griechenland

24. März 2012 / Aufrufe: 161 Keine Kommentare

In Griechenland gab das Hafenamt Piräus ein Fahrverbot für Jet-Ski während der Mittagszeit in den Sommermonaten bekannt.

Während der Sommermonate wird zu bestimmten Tageszeiten in den Seegebieten des Zuständigkeitsbereichs des zentralen Hafenamts Piräus, welche wie beispielsweise die Küstenzonen Freattida und Votsalaki an Wohngebiete angrenzen, der Verkehr von Jet-Ski verboten. Konkret gilt das Fahrverbot für Jet-Ski ab Anfang Juni bis Ende September alltäglich während der Zeit von 14:00 – 17:00 Uhr.

(Quelle: in.gr)

Streik der Seeleute in Griechenland abgebrochen

20. März 2012 / Aufrufe: 126 Keine Kommentare

Das gewerkschaftliche Dachorgan der Seeleute in Griechenland hat den Abbruch der ab dem 19 März 2012 ausgerufenen aufeinanderfolgenden 48-stündigen Streiks beschlossen.

Nach einer dreistündigen Sitzung, die wegen heftiger Auseinandersetzungen zwischen den Anwesenden äußerst stürmisch verlief und wiederholt unterbrochen wurde, beschloss der Panhellenische Verband der Seeleute (PNO) den Abbruch der ab dem vergangenen Montag ausgerufenen aufeinanderfolgenden 48-stündigen Streiks.

Der Beschluss zur Beendung des Ausstands wurde mit 9 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und einer Enthaltung gefasst. Ab Mittwochmorgen (21 März 2012 – 06:00 Uhr) werden also die Routen der griechischen Küstenschifffahrt wieder regulär bedient werden.

Der Sitzung der PNO waren in den Bemühungen um einen Kompromiss und die Beendigung der ausgerufenen Streiks Begegnungen mit Entwicklungsministerin Anna Diamantopoulou und dem Arbeitsminister Georgios Koutroumanis vorausgegangen.

(Quelle: in.gr)

Ryanair fliegt ab Mitte Mai Düsseldorf – Thessaloniki

5. März 2012 / Aufrufe: 210 Keine Kommentare

Die Fluggesellschaft Ryanair nimmt ab Mitte Mai 2012 Flüge auf der der Flugstrecke Düsseldorf Weeze – Thessaloniki auf.

Der Low-Cost-Flieger Ryanair gab bekannt, ab dem 16. Mai 2012 dreimal wöchentlich die Flugstrecke Düsseldorf Weeze – Thessaloniki zu bedienen. Tickets für diese Strecke können über die Internet-Präsenz der Firma unter www.ryanair.com gebucht werden.

Für den Zeitraum ab 16. Mai 2012 bis 30. Juni 2012 wird eine signifikante Anzahl von Tickets zum Preis von 35,99 Euro (einfacher Flug, inkl. Abgaben + Steuern) angeboten.

(Quelle: Marketbeast)

Sperrung der Bahnstrecke Athen – Thessaloniki in Griechenland

28. Februar 2012 / Aufrufe: 180 Keine Kommentare

In Griechenland musste am frühen Nachmittag des 27 Februar 2012 die Bahnstrecke Athen – Thessaloniki wegen eines Erdrutsches bei der Station Asopo gesperrt werden.

Konkret wurde am Sonntag, dem 27. Februar 2012, um 15:30 Uhr der Verkehr auf der Bahnstrecke Athen – Thessaloniki bei Streckenkilometer 203 unterbrochen, nachdem ein Erdrutsch auf die Gleise niedergegangen war und bei dem Bahnhof Asopo ein leerer Personenzug eingeschlossen wurde.

Die an der konkreten Stelle herabgestürzten Erdmassen und Steine blockierten die Bahngleise, was die Entgleisung des leeren Personenzugs zur Folge hatte. Bis zur Wiederherstellung des Bahnverkehrs müssen die Fahrgäste zur Überbrückung des gesperrten Streckenabschnitts an den Bahnhöfen Lianokladi oder / und Tizhorea in Busse umsteigen.

Seitens der Eisenbahngesellschaft OSE vermochte noch nicht eingeschätzt werden, wann der gesperrte Streckenabschnitt wieder freigegeben werden kann, da dies nach der Aufgleisung des entgleisten Personenzugs “dann von dem Umfang des Schadens an den Gleisen und der für die Reparatur benötigten Zeit abhänge”.

(Quelle: in.gr)

Reduzierung der Flüge nach Athen in Griechenland

23. Januar 2012 / Aufrufe: 517 Keine Kommentare

Etliche in Griechenland aktive in- und ausländische Fluggesellschaften reduzieren in Reaktion auf die schwierige Marktlage 2012 ihre Linienflüge nach Athen.

Die Fluggesellschaften bereiten sich auf die schlimmsten Monate der vergangenen Jahre vor, da der Rückgang des verfügbaren Einkommens der griechischen Verbraucher, die politische Ungewissheit, der schlechte Name des Landes, aber auch die unelastischen Kosten des internationalen Flughafens Athen “Eleftherios Venizelos” ein negatives Klima und geringe Erwartungen bezüglich der Markttätigkeit schaffen.

Sowohl ausländische als auch griechische Fluggesellschaften ändern bereits ihre Züge auf dem Schachbrett der Flugnutzung und neigen zu einem mehr mit dem Tourismus verknüpften und saisonbedingter orientierten Betrieb und setzen ihre Schwerpunkte auf den Sommer. Parallel sind jedoch auch Reduzierungen der Sommerflüge ausländischer Gesellschaften nach Athen zu verzeichnen, was in der Sache – zumindest bis auf weiteres – die griechische Hauptstadt zum Verlierer macht.

Aegean gibt Berlin auf und gewinnt Düsseldorf für sich

Nach zweieinhalb Jahren stellt die Aegean Airlines ab dem 08. Januar 2012 die Verbindung Athens mit dem Berliner Flughafen Tegel ein, der von der Gesellschaft bis vor kurzem mit wöchentlich vier Flügen mit Athen verbunden wurde. Wird die Lücke nicht von einer anderen Fluggesellschaft gefüllt, verbleibt dann somit auf der Strecke Athen – Berlin nur die Easyjet, die vom Flughafen Schönefeld aus agiert.

Dafür bleibt jedoch die Aegean auf der Strecke Athen – Düsseldorf allein, die ab dem 21. Januar 2012 von der Lufthansa aufgegeben wird, die bisher fünf Flüge in der Woche durchführt. Die Lücke wird die Aegean füllen, die in den Ticket-Suchmaschinen sieben Flüge pro Woche sowohl für die Winter- als auch Sommersaison eingestellt hat.

Ebenfalls nimmt die Aegean in ihr “Streckensortiment” mehr saisonale, jedoch mit dem Tourismus verbundene – und also “sicherere” – Flüge wie beispielsweise die Verbindung Korfu – Brüssel auf, die ab dem 01. Juni bis zum 30. September mit jeweils einem Flug pro Tag bedient werden soll. Entsprechend wird auch die Verbindung Heraklion – Brüssel verstärkt und gemäß dem Flugplan ab dem 28. März bis gegen Ende Oktober ebenfalls mit einem Flug pro Tag bedient werden wird.

KLM reduziert – Olympic legt zu

Bei den westeuropäischen Zielen hat die Olympic Air nur die Linie Athen – Amsterdam beibehalten, auf der sie im Wettbewerb zu der KLM und der Transavia steht. Die Olympic wird für die Sommersaison die Frequenz der Flüge zwischen den beiden Hauptstädten verdoppeln und anstatt bisher eines fortan zwei Flüge pro Tag durchführen, weil die bisher zweimal täglich in beiden Richtungen zwischen Amsterdam und Athen verkehrende KLM nur noch jeweils einen Flug pro Tag durchführen wird.. Parallel wird in der Sommersaison auch der “Billigflieger” Transavia die Strecke Athen – Amsterdam alltäglich bedienen, anstatt der drei Flüge pro Woche in der Wintersaison.

Die Olympic wird für die Sommersaison ebenfalls die Frequenz nach und von Bukarest auf neun Flüge pro Woche erhöhen, auf welcher Linie sie – mit dem Vorteil des besseren “Brands” – mit der Tarom konkurriert. Weiter wird die Olympic im Sommer 2012 die Flüge nach Kairo von sechs auf sieben Flüge pro Woche auf einer Linie erhöhen, auf der sie stabil mit der Egypt Air konkurriert. Die Egypt Air wird ihre Flüge nach Athen für die Sommersaison allerdings sogar von sieben auf zehn Flüge pro Woche erhöhen.

Griechisch-russischer “Kampf”

In den Wettbewerb zwischen der Aegean und der Aeroflot auf der Verbindung Athen – Moskau wird im Sommer auch die Siberia Airlines – besser bekannt als S7 Airlines – einen “Keil” treiben und einen Flug pro Woche durchführen. Die Aegean wird gemäß ihrem Sommerprogramm – wie im übrigen auch im Winter – die vier Linienflüge pro Woche beibehalten. Sie wird jedoch auch der Konkurrenz der Aeroflot begegnen, die ihre Sommerflüge nach Athen von sieben auf elf erhöhen wird. Die Aegean verstärkt dagegen die Strecke Thessaloniki – Moskau, da die Gesellschaft auf den russischen “Abstieg” nach Chalkidiki setzt.

Linienflüge nach Athen wird im Sommer ebenfalls die Austrian Airlines reduzieren, da sie von 11 Flügen pro Woche im Sommer 2011 im Jahr 2012 nur noch sieben durchführen wird. Die Aegean, die auf der konkreten Strecke mit der Austrian konkurriert, wird im Sommer ihre Flüge nach Wien auf sieben anstatt fünf (und sechs) in der Wintersaison erhöhen.

Weniger Linienflüge ausländischer Gesellschaften nach Athen

Die finnische Blue1 wird auf der Strecke Athen – Helsinki in dem Zeitraum ab dem 5. Mai bis zum 29. September einen Direktflug pro Woche und zwischen 5. Juli und 4. August drei Flüge durchführen. Jedoch werden selbst in der Hochsaison die Flüge um einen pro Woche reduziert sein, da es im Sommer 2011 vier waren.

Ebenfalls zu einer Reduzierung von drei auf zwei Flügen pro Woche wird die Croatia Airlines auf der Strecke Athen – Dubrovnik schreiten. Die selbe Gesellschaft wird jedoch ab April und bis zum Ende des Sommers zweimal wöchentlich die Verbindung Athen – Zagreb aufnehmen.

Zu einer Reduzierung ihrer Flüge wird im Sommer auch die Aerosvit schreiten, da sie gerade einmal nur einen Flug pro Woche (gegenüber im vergangenen Jahr zwei) auf der Strecke Odessa – Athen beibehalten wird, während die Air Baltic anstatt im Sommer 2011 fünf Flüge pro Woche 2012 nur noch vier Flüge pro Woche beibehalten wird.

Auf der Strecke Montreal – Athen wird die Air Canada die Sommerflüge auf zwei pro Woche anstatt drei im Jahr 2011 reduzieren und auch nicht wie anfänglich geplant die Flüge von Toronto erhöhen, sondern sie bei vier pro Woche halten. Ebenfalls strich die amerikanische United die früher im Jahr 2011 geplanten Sommer-Direktflüge nach Athen. Die Flüge zur griechischen Hauptstadt werden per Anschluss mittels europäischer Städte von anderen Fluggesellschaften erfolgen.

Es sind jedoch auch einige neue Linienflüge geplant. Die italienische Air One wird ab Mai drei Flüge pro Woche von Venedig nach Athen aufnehmen, während die MA (Middle East Airlines) im Sommer ihre Flüge von Beirut nach Athen sogar auf acht pro Woche anstatt sechs im Jahr 2011 erhöhen wird.

(Quelle: To Vima)

Freigabe des Lkw-Transportwesens in Griechenland ab 2012

5. Oktober 2011 / Aufrufe: 182 Keine Kommentare

In Griechenland soll die völlige Freigabe des Lkw-Transportwesens bereits ab Januar 2012 und nicht wie anfänglich vorgesehen schrittweise bis Mitte 2013 erfolgen.

Der griechische Minister für Transportwesen, Infrastrukturen und Netze Giannis Ragkousis gab am Montag (03.10.2011) den Vertretern der Transportunternehmer die völlige Freigabe des Spedition- und Straßentransportwesens ohne jegliche Übergangsfristen und -regelungen ab dem 01. Januar 2012 bekannt.

Laut Informationen eröffnete der Minister den Vertretern des Berufszweigs, dass die völlige Freigabe des konkreten Sektors bereits ab Anfang 2012 und nicht wie von den gesetzlichen Regelungen seines Amtsvorgängers Dimitris Reppas vorgesehen erst ab Juli 2013 erfolgen wird. Außerdem wird auch die Standortbindung abgeschafft, was in der Praxis bedeutet, dass die (lizenzierten) Lastwagen innerhalb des gesamten Staatsgebiets Transporte durchführen können, während die Erteilung neuer Lizenzen nur noch mit Verwaltungsgebühren in der Größenordnung von etwa 1.500 Euro zu Buche schlagen soll.

Vorhandene Lizenzen verlieren jeden immateriellen Wert

Es sei daran erinnert, dass während des ursprünglich vorgesehenen Übergangsstadiums eine schrittweise Minderung der derzeitigen Lizenzgebühren um 30% am 01.01.2011, um weitere 35% im Januar 2012 und um die restlichen 35% im Jahr 2013 erfolgen sollte. Gemäß diesem Zeitplan wären für den Eintritt in den Berufsbereich erst ab Juli 2013 überhaupt keine speziellen Lizenzgebühren mehr, sondern nur noch die entsprechenden Verwaltungsgebühren zu entrichten gewesen. Mit der völligen Freigabe des Berufsfeldes ab Januar 2012 verlieren dagegen die existierenden Lizenzen praktisch schon heute jeden immateriellen Wert.

Die Berufskraftfahrer bzw. Lastwagenbesitzer drückten von ihrer Seite ihre völlige und strikte Ablehnung der von Minister Giannis Ragkousis angekündigte neuen Regelung aus, während am Dienstag (04.10.2011) der Vorstand des Berufsverbands zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentreten wird, um über die weitere Haltung zu beschließen, obwohl die vorherrschende Strömung bereits jetzt zu dynamischen Protestaktion neigt.

Die Besitzer der Lastwagen und Tankwagen argumentieren, nicht in der Lage zu sein, bis Ende des Jahres die gesetzlich vorgesehenen Speditions- bzw. Transportgesellschaften zu gründen, da ihrer Fahrzeuge zu einer großen Anzahl entweder auf Kredit gekauft worden und somit gebunden oder aber geleast sind, was in beiden Fällen zur Folge hat, dass die Fahrzeuge nicht auf Gesellschaften überschrieben werden können (siehe auch Versorgungsprobleme in Griechenland wegen Streik der Lastwagenbesitzer).

(Quelle: in.gr)