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Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Billig-Personal im Tourismus in Griechenland

31. Juli 2017 / Aufrufe: 1.250 6 Kommentare

In Griechenland wird in Gastronomie und Tourismus ein Trend zur Beschäftigung monatlich nur bis zu 410 Euro netto verdienender junger Arbeitnehmer verzeichnet.

Die in Griechenland in den Zweigen des Tourismus und der Gastronomie aktiven Unternehmen scheinen einen Trend zur Einstellung bis zu 25 Jahre alter junger Leute zu zeigen.

Grund für diesen Umstand ist, dass diese Kategorie von Arbeitnehmern in Griechenland für einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn von monatlich sogar nur 511 Euro brutto, sprich 410 Euro netto beschäftigt werden darf.
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Ist die Airbnb-Besteuerung in Griechenland gerecht?

29. Juli 2017 / Aktualisiert: 30. Juli 2017 / Aufrufe: 1.106 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der horrenden Besteuerung sogenannter Kurzzeitvermietungen in Griechenland werden noch mehr Immobilienbesitzer in die Schattenwirtschaft abwandern.

Offensichtlich muss auch der Staat Steuereinnahmen aus den wirtschaftlichen Aktivitäten der Bürger haben. Die brutale Besteuerung aus der Behausung der Steuerpflichtigen herrührender Einkommen erhebt jedoch Themen der Moral.

Wenn man in Griechenland in den Jahren der Sorgenfreiheit kein Geld hatte, hatte man zumindest Freunde. Die Freunde verfügten häufig über ein Feriendomizil. Manchmal auch über irgendein Boot. Und weil manche Dinge sogar auch über die Grenzen hinausgingen, besagte ein Witz, das beste Feriendomizil und die beste Frau seien immer die des Freundes.
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Wildcampen in Griechenland

3. Juli 2017 / Aufrufe: 9.631 Kommentare ausgeschaltet

Was Camper über das wilde Campen in Griechenland wissen müssen!

Es ist die Art eines Urlaubs, der uns das größte Freiheitsgefühl und den unmittelbarsten und genüsslichsten Kontakt zur Natur bietet. Trotz allem ist in Griechenland das wilde Campieren in archäologischen Stätten, an Ufern, auf Stränden, in Ausläufern öffentlicher Forste und auf „allgemein gemeinschaftlich genutzten Lokalitäten“ verboten und wird deswegen von Rechts wegen als Vergehen verfolgt.

Was genau gilt jedoch bezüglich des Verbots des wilden Campens und welche sind die Rechte der Camper? (Siehe auch Wildcampen und Wohnmobile in Griechenland)
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Wildcampen und Wohnmobile in Griechenland

10. Mai 2017 / Aufrufe: 4.089 Kommentare ausgeschaltet

Was in Griechenland für das wilde Campen und sowie das Abstellen und Parken von Wohnwagen und Wohnmobilen gilt.

Elena Kountoura, Griechenlands derzeitige Ministerin für Tourismus, beschreibt in einer schriftlichen Antwort die geltenden Bestimmungen, ohne klarzustellen, ob im Land eine Freigabe des wilden Campens vorangetrieben werden wird.

Laut dem Schreiben der Tourismus-Ministerin beschäftig das Wildcampen die Gesamtheit der europäischen Länder angesichts der Tatsache, dass der Schutz der Umwelt, der archäologischen Stätten, der Küsten und der Wälder Vorrang hat, und ist in einigen Fällen gestattet, sofern die entsprechenden Voraussetzungen einhergehen und die auferlegten Regeln befolgt werden.
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Neue Flughafengebühren in Griechenland

1. April 2017 / Aufrufe: 1.179 1 Kommentar

An den Flughäfen in Griechenland soll fortan für alle Passagiere im Alter von ab drei Jahren eine einheitliche Flughafenabgabe erhoben werden.

Eine am 29 März 2014 von dem Finanzminister Evklidis Takalotos und dem Minister für Infrastrukturen, Christos Spirtzis, dem Parlament vorgelegte Novelle setzt die an den Flughäfen in Griechenland auf Abflüge erhobene sogenannte „Abgabe für Flughafenmodernisierung und -ausbau“ (TEAA) fest, auch bekannt als „Spatosimo“.

Die Novelle ist in einer Gesetzesvorlage des Finanzministeriums über die Vergleichbarkeit der mit Zahlungskonten verbundenen Abgaben umfasst.
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Abzocke mit Tickets für Athener Akropolis in Griechenland

20. März 2017 / Aufrufe: 1.578 Kommentare ausgeschaltet

Ein Veranstalter soll online überteuerte Eintrittskarten für die Akropolis in Griechenlands Hauptstadt Athen mit dem Versprechen verkauft haben, nicht anstehen zu müssen.

Die zuständige Dienststelle der „Kasse für Archäologische Ressourcen“ (TAP) stellte fest, dass mittels einer Website überteuerte Eintrittskarten für die Akropolis in Griechenlands Hauptstadt Athen verkauft werden.

Konkret wurde laut einer Bekanntmachung des griechischen Ministeriums für Kultur und Athletik festgestellt, dass „mittels der Website getyourguide von einem Athener Reisebüro eingekaufte Tickets für einen Besuch der archäologischen Stätte der Athener Akropolis zu einem um 7 Euro überhöhten Preis (17 anstatt 10 Euro) verkauft werden„.
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Mehr Touristen brachten Griechenland weniger Geld

25. Januar 2017 / Aufrufe: 1.271 1 Kommentar

Obwohl die Anzahl 2016 in Griechenland eingetroffener Touristen im Vergleich zum Vorjahr deutlich anstieg, wurde bei den Einnahmen ein signifikanter Rückgang verzeichnet.

Im Vergleich zur entsprechenden Periode des Jahres 2015 zeigten in Griechenland die Einnahmen aus dem Tourismus während des Zeitraums Januar – November 2016 einen signifikanten Rückgang um 6,6%.

Gemäß den vorläufigen Angaben erreichten in dem besagten Zeitraum des Jahres 2016 die Einnahmen aus dem Tourismus insgesamt 13,02 Mrd. Euro. Ihr Rückgang reflektiert hauptsächlich den Rückgang der Einnahmen von Einwohnern der übrigen Länder außerhalb der EU-28 um 15%, die sich auf 3,5 Mrd. Euro gestalteten, während die Einnahmen von Einwohnern der EU-Länder sich auf 9 Mrd. gestalteten und einen Rückgang um 3,3% zeigten.
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Steuerhinterziehungs-Party im Tourismus Griechenlands

30. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.474 Kommentare ausgeschaltet

Den Resultaten auf einer neuen Methode basierender Überprüfungen zufolge findet bei Hotels und Fremdenzimmern in Griechenland eine enorme Steuerhinterziehung statt.

Steuerhinterziehung … mit vielen „Sternen“ bei Hotels und Fremdenzimmern in ganz Griechenland enthüllt ein neues Modell für die Überprüfung und Recherche von Daten, dessen sich im Sommer dieses Jahres das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) bediente. Die (bisherigen) Ergebnisse beeindrucken und zeigen die im Zweig des Tourismus gefeierte Party der Steuerhinterziehung.

Die Prüfer machten allein für Juni 2016 bis zu 4,5 Mio. Euro erreichende Abweichungen zwischen deklarierten und geschätzten Einnahmen, Null-Deklarationen zur MwSt., Fremdenzimmer mit „unklaren“ Steuerunterlagen oder ohne geführte Bücher und mit MwSt.-Deklarationen mit monatlichen Umsätzen der Größenordnung von 147 oder 174 Euro oder sogar auch mit bei Null liegenden Umsätzen ausfindig, während die Auslastung der Unterkünfte über 90% lag und der durchschnittliche Zimmerpreis 70 Euro pro Übernachtung betrug, wie aus der Untersuchung festgestellt wurde.
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Touristischen Kleinunternehmen in Griechenland droht plötzlicher Tod

21. September 2016 / Aufrufe: 1.851 2 Kommentare

Den Betreibern kleiner touristischer Unterkünfte in Griechenland droht der plötzliche Tod.

Der Dachverband der Betreiber / Unternehmer touristischer Unterkünfte in Griechenland (SETKE) führt in einer Bekanntmachung an, die ab 2017 obligatorisch werdende Zwangsversicherung bei dem Sozialversicherungsträger der selbständigen Gewerbetreibenden (OAEE) stelle „den Grabstein für die kleinen Tourismus-Unternehmen dar„.

Weiter lautet es, die Unternehmen kleiner touristischer Unterkünfte, die ihre Aktivitäten in Gebieten des Landes mit weniger als 2.000 Einwohnern ausüben und gezwungen werden, sich (wieder) bei dem OAEE zu versichern, in einen plötzlichen Tod geführt werden.
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Ist der Tourismus Griechenlands Schwerindustrie?

19. September 2016 / Aufrufe: 1.611 Kommentare ausgeschaltet

Der Massentourismus kann nicht die konjunkturelle Einbahnstraße für ein Land wie Griechenland darstellen, das außer dem Terrain auch über andere Gaben verfügt.

Ich weiß nicht, welcher unglaublich Typ entdeckte, „der Tourismus ist die Schwerindustrie Griechenlands„, welche Phrase die inspirationslosen Polit-Clowns seit dem Regimewechsel alle Nase lang wiederkäuen. Einen größeren nationalen Fatalismus gibt es jedenfalls nicht.

Es ist, als ob man sagt, weil Gott einem half, auf dem am meisten gesegneten „Grundstück“ des Planeten geboren worden zu sein, könne man nicht mehr tun als es als Sehenswürdigkeit zu verwerten und viele Male auch seine Einzigartigkeit hervorzuheben. Als ob man also öffentlich eingestehen würde, die modernen Griechen seien unfähig, von allein irgend etwas Konkurrenzfähiges zu produzieren, und müssen sich auf das beschränken, was ihnen freigebig die Natur und die Geschichte gaben.
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