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Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Positive Entwicklung des Tourismus in Griechenland

8. Mai 2013 / Aufrufe: 869 6 Kommentare

Der sich für 2013 abzeichnende Verlauf der Buchungen touristischer Ziele in Griechenland ist vielversprechend, steht jedoch auch unter gewissen Vorbehalten.

Die Prognosen der Markt-Insider bezüglich des touristischen Betriebs im Jahr 2013 scheinen sich zu bestätigen, da inzwischen signifikante Zunahmen sowohl auf den traditionellen Märkten Europas als auch auf neuen Märkten in der ganzen Welt verzeichnet werden.

In Deutschland wird bereits ein Anstieg um 10% verzeichnet, in Österreich bewegt sich der Anstieg bei 33%, während in Polen die Buchungen im Verhältnis zum Vorjahr um 39% angestiegen sind. Parallel haben in Großbritannien die Buchungen für Griechenland weiter zugenommen, und eine ansteigende Bahn verzeichnen auch die Buchungen aus Russland, USA und Kanada.

Hohe Steuern und Abgaben schmälern Wettbewerbsfähigkeit

Marktfaktoren hegen jedoch trotz der guten Ergebnisse des griechischen Tourismus gewisse Vorbehalte in Zusammenhang mit seinen Endergebnissen und betonen, Griechenland müsse mit umgehenden Senkungen bei Flughafengebühren, Mehrwertsteuer in der Gastronomie und Steuern in der Küstenschifffahrt wettbewerbsfähiger werden, während parallel die Hoteliers die Preise niedrig zu halten haben.

Laut von der Deutschen Welle publizierten Daten des deutschen Touristik-Konzerns Alltours verzeichnen die aus Deutschland kommenden Buchungen für Griechenland für die touristische Periode 2013 einen Anstieg um 10%. Besonders imposant ist der bei den Buchungen für Rhodos mit über 25%, aber auch für Kreta bei 15% verzeichnete Anstieg. Der Präsident des deutschen Touristik-Konzerns merkt ebenfalls an, auch die sogenannten “individuellen Buchen” für die Kykladen, Samos und Thassos haben zugenommen.

3 griechische Inseln unter den 10 billigsten Urlaubszielen in Europa

Laut einem Artikel des amerikanischen Portals Price of Travel stellen drei griechische Inseln, die es den 10 billigsten Strandurlaubs-Zielen in Europa zuordnet, touristische Paradiese … wegen niedriger Preise dar. Der konkrete Artikel bewertet in der Nähe von Stränden gelegene touristische Ziele, welche Besucher unabhängig von deren Budget anzuziehen vermögen.

Auf dem fünften Platz befindet sich die Insel Kos, zu welcher der Artikel anführt, die Hotels seien erschwinglich und bieten Leistungen hoher Qualität. Den sechsten Platz belegt “mit ihren fantastischen Stränden” die leicht erreichbare Insel Milos, da laut Price of Travel – “die Besucher leicht billige Flüge von Athen und anderen Städten in der ganzen Welt finden, um die Insel zu besuchen“. Rhodos, laut der Bewertung von Price of Travel eine Insel mit ungefähr 500 Hotels und allgemein erschwinglichen Preisen sowohl bei den Infrastrukturen als auch Dienstleistungen, folgt auf dem achten Platz.

FKK-Hotel auf Rhodos

Anhänger der Freikörperkultur finden bei dem Ort “Paradisi” auf der Insel Rhodos in Griechenland ihr eigenes Paradies auf Erden, da dort unter neuer Firmenleitung ein völlig renoviertes Resort betrieben wird, das sich ausschließlich an Nudisten richtet.

Konkret geht es um das Naturist Angel Club Hotel, wo die Nudisten – Gäste völlig unbekleidet im Swimmingpool des Hotels baden und sich in den Erholungsanlagen bewegen sowie eine Fülle weiterer Leistungen in Anspruch nehmen und sich verwöhnen lassen können. Trotz lokaler Proteste entwickelt der Verlauf der Buchungen sich sehr gut.

(Quellen: Zougla.gr, iefimerida.gr, cretalife.gr)

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Fuchtel: Deutsche sollen Urlaub in Griechenland machen

27. März 2013 / Aufrufe: 808 20 Kommentare

Staatssekretär Fuchtel ermuntert die Deutschen, auch in diesem Jahr ihren Urlaub in Griechenland zu verbringen.

Anlässlich seines Besuchs im griechischen Ministerium für Tourismus am Dienstag (26 März 2013) schickte der deutsche Arbeitsminister Hans Joachim Fuchtel (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) an die Deutschen die Botschaft, auch in der diesjährigen touristischen Saison Griechenland zu besuchen.

Herr Fuchtel unterstrich, Griechenland sei ein “fantastisches Land für Urlaub während der gesamten Dauer des Jahres” und erklärte weiter: “Es hat viele Schritte des Fortschritts getan und ist ein absolut sicheres Land, das es wert ist, dass es die Deutschen besuchen.

(Quelle: Ta Nea)

Krisen-Tourismus in Griechenland

25. Februar 2013 / Aufrufe: 1.247 9 Kommentare

Nach Religionstourismus, Agrotourismus und sogar Sextourismus gibt es in Griechenland nun auch einen organisierten Krisen- und … Erniedrigungstourismus.

Es handelt sich um eine völlig neue Art von Tourismus, der die edelsten Instinkte des Menschen befriedigt, wie jene, welche das Elend um uns herum als Bestätigung unseres eigenen Glücks nutzen. Und je größer dieses Elend, je größer der Abstand ist, um so größer ist auch die “Befriedigung” darüber, dass … “wir – Gott sei Dank – nicht so wie jene sind“.

Solcherlei perverse Ideen benötigen natürlich einen “seriöseren” Anstrich, wie beispielsweise eine “Thematik” der Tour und im Vorliegenden “die Informierung über die wirtschaftliche und kulturelle Situation in Griechenland“. Dieses tolle “Business” fiel als Idee auch einem amerikanischen Reisebüro ein – also eine Tour durch das Zentrum von Athen, die es sogar “Greek Crisis Walk” nannte!

Sightseeing-Tour zum Preis eines Bordellbesuchs

Die Tour bezieht sich auf einen “dreistündigen Ausflug” zu den Stellen, die es auf die eine oder andere Weise zu den berühmten Symbolen der griechischen Krise zu werden schafften, wie beispielsweise die “Sofokleos” (= Athener Börse), das Parlament, das Finanzministerium, die Griechische Bank und andere karitative Stiftungen, sowie offensichtlich auch die umliegenden Straßen, die zu Freiluft-Schlafstätten für unsere obdachlosen Mitbürger umfunktioniert worden sind, stellen die beste Folklore für den Touristen dar, der unter einem vorgeschobenen “Pseudo-Interesse” auch die letzten Reste unserer nationalen, aber auch persönlichen Würde kannibalisiert.

Die Tour ist überhaupt nicht teuer, sie kostet um die 70 Euro pro Person, etwa genau so viel wie auch der Besuch in einem Bordell kosten würde. Wird berücksichtigt, dass das “Paket” sehr viel mehr als nur einen einzigen “Akteur” beinhaltet, könnte man auch sagen, dass der konkrete … Bummel fast umsonst ist.

Bei einer solchen “Bildungstour” darf natürlich auch nicht ein “Volkswirt” fehlen, der – wohl oder übel – dieser ganzen lächerlichen Geschichte eine zusätzliche Seriosität verleiht, die es natürlich nicht wert ist, weiter darauf einzugehen.

Der Aufschwung ist gekommen – allerdings anders als erwartet

Nachdem die Touristen von dem Wander-Ökonomen (der völlig unkontrolliert sagen und propagieren wird, was er will) über die “tieferen Hintergründe der Krise” informiert worden sind, wird die Herde dann in irgendeiner Taverne angelangen, auf einen Retsina und einen Tzatziki, damit sie uns ihr Glück leichter ins Gesicht rülpsen können.

Nach all diesem wäre es völlig ungerecht, nicht anzuerkennen, dass unser Premierminister absolut Recht hatte, als er “den Aufschwung kommen sah” – der allerdings vielleicht nicht genau die Form hatte, die wir uns erträumten, aber wir wollen ja auch nicht unverschämt sein … .

Wir erwarteten natürlich nicht, dass Griechenland zum Garten Eden werden wird, aber auf der anderen Seite erwarteten wir auch nicht, dass es zu einem Zoo wird, den die Touristen besuchen und uns wie seltsame Tiere begaffen, eingeschlossen hinter Gittern – jenen Gittern, hinter die uns ein bis auf das Mark verdorbenes politisches System sperrte!

(Quelle: Zougla.gr)

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Griechenland führt Kurs- und Verweilabgabe für Freizeitboote ein

16. Januar 2013 / Aufrufe: 764 7 Kommentare

Griechenland führt für Fahrt und Aufenthalt aller Freizeitboote in griechischen Gewässern eine neue Abgabe ein, die an Stelle der bisherigen Luxussteuer treten soll.

Nachdem die im Rahmen der neu eingeführten permanenten Besteuerung einer “luxuriösen Lebensführung” augenscheinlich völlig überhastet und unkoordiniert angekündigte zusätzliche Besteuerung privater Freizeitboote umgehend wieder zurückgenommen wurde, machte das Finanzministerium in einer Bekanntmachung nun sowohl erläuternde Erklärungen als auch die Einführung einer neuen Abgabe auf alle Freizeitboote publik, die griechische Gewässer durchqueren oder sich darin aufhalten.

Wie angemerkt wird, soll der Besteuerung dieser Boote mit einer neuen Bestimmung begegnet werden, die unmittelbar demnächst die Ministerien für Finanzen und Handelsschifffahrt dem griechischen Parlament vorlegen werden. (Nicht angemerkt wird, dass mit der in Rede stehenden Bekanntmachung außerdem augenscheinlich sowohl dem prompt geflissentlich geschürten populistischen Aufschrei als nicht zuletzt auch dem Eindruck begegnet werden sollte, das Land werde von Idioten regiert … .)

Spezieller wird eine sogenannte “Kurs- und Verweilabgabe” eingeführt werden, die ergänzend zu den Bestimmungen der in Bearbeitung befindlichen Gesetzesvorlage über den Meerestourismus fungieren und sich allein auf den Kurs und das Verweilen aller privaten Vergnügungsboote in Griechenland und unabhängig von deren Flagge beziehen wird.

Ein alter Flop wird durch einen neuen ersetzt

Bei der geplanten neuen Abgabe handelt sich um eine derzeit von niemandem entrichtete – da von der Gesetzgebung nicht vorgesehene – “Kursabgabe”, die parallel auch eine Abgeltung für das bisher kostenlose Verweilen dieser Boote in nicht privaten Yachthäfen darstellt.

Die Abgabe wird gleichzeitig zu der Abschaffung der – praktisch niemals eingenommenen – Luxus- und Sondersteuer eingeführt und bezweckt die Zusammenlegung der steuerlichen Regelungen und die Abschaffung nutzloser Bestimmungen, die bisher so wie so absolut nichts eingebracht, dagegen jedoch signifikante Verluste bei den öffentlichen Einnahmen verursacht haben.

Von der Einführung der sogenannten “Kurs- und Verweilabgabe” wird erwartet, dass ein Strom der Rückkehr der Boote in die griechischen Gewässer und Yachthäfen geschaffen und die Wirtschaft der Inseln und der Küstengebiete stimuliert wird und tausende neue Arbeitsplätze entstehen werden, da die Unsicherheit hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der Freizeitboote aufhören wird.

Luxussteuer führte zu Verlust von Einnahmen und Arbeitsplätzen

Laut dem Finanzministerium (YPOIK) verursachte die Umsetzung der bisher geltenden Luxussteuer den Verlust von Arbeitsplätzen und Einnahmen bei der Mehrwert- und Einkommensteuer in allen Sparten der Berufe und Gewerbetreibenden, die sich mit dem konkreten Zweig befassen (z. B. bewachte Bootsaufbewahrung, Crews, Mechaniker, Wartungs- und Reparaturkräfte, Handelsfirmen für Ausrüstung und Ersatzteile usw.), während die Luxussteuer auf Jahresbasis finanziell so gut wie nichts einbrachte.

Wie das Finanzministerium betont, erwies sich die verhängte Steuer zusätzlich auch für die griechischen Import- und Handelsfirmen für kleine und große Freizeitboote als katastrophal, da sich ihre Umsätze – bei gleichzeitigem Verlust tausender Arbeitsplätze – im wahrsten Sinne des Wortes “verflüchtigten”. Kein Grieche oder Ausländer führt noch Schiffe nach Griechenland ein, da die Einfuhrkosten unerschwinglich geworden sind (23% MwSt. + 19% Luxussteuer auf den Wert des Bootes).

Unter dem Strich erlitt der Fiskus einen höchst signifikanten Einnahmeverlust, da angesichts der Tatsache, dass anhängige Importe storniert wurden, weder die erhoffte Luxussteuer (10%) noch die veranschlagte MwSt. (23%) eingenommen wurde. Obendrein addiert sich zu all diesem wegen der gesunkenen Umsätze und Gewinne der griechischen Handelsvertretungen auch noch der Verlust aus der Nichteinnahme von Einkommensteuern.

(Quelle: Berichte diverser griechischer Medien)

(Quelle: Voria.gr)

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Kirche in Griechenland steigt in Tourismus ein

24. November 2012 / Aufrufe: 219 Keine Kommentare

Die orthodoxe Kirche in Griechenland wird auf dem Sektor des religiösen Tourismus aktiv.

Die Griechische Kirche schreitet zur Zusammenarbeit mit der offiziellen Reiseagentur des Vatikans, aber auch der orthodoxen Kirche in Bulgarien, Zypern, Rumänien und Albanien, um den Religions-Tourismus voranzutreiben.

Die Kooperationsvereinbarung ist bereits unterzeichnet worden und die ersten Zusammenarbeiten der orthodoxen Kirchen und der Reiseagentur des Vatikans laufen an. Die Synodalstelle für Pilgerreisen der Griechischen Kirche nahm ihren Betrieb auf und hat zum Ziel, dass der religiöse, historische und kulturelle Reichtum bekannt gemacht wird.

Der Oberbürgermeister von Thessaloniki, Giannis Mpoutaris, enthüllte die Absicht der Gemeindeverwaltung, ein Büro der Mönchsrepublik Athos in Sankt Petersburg zu eröffnen, und die einschlägigen Gespräche sind bereits aufgenommen worden.

Wie der Präsident des Verbands der Touristik-Unternehmen (SETE), Andreas Andreadis, anführte, wird für 2013 mit einem Rekord bei den Ankünften von 17 Mio. Touristen und Einnahmen von 11 Mrd. Euro gerechnet.

Die Anzahl der Religions-Touristen erreicht weltweit 300 Millionen Personen, wobei der Umsatz des konkreten Marktsegments sich weltweit bei 15 Mrd. Euro bewegt.

(Quelle: CRETA LIVE)

USA sprechen Reisewarnung für Griechenland aus

17. November 2012 / Aufrufe: 668 3 Kommentare

Die amerikanische Botschaft in Athen sprach am 16 November 2012 eine Reisewarnung für Griechenland aus.

Die Botschaft der USA in Athen publizierte eine Bekanntmachung, mit der sie die Amerikaner, welche Griechenland besuchen, davor warnt, rassistischen Angriffen zum Opfer fallen zu können.

In der Bekanntmachung wird angeführt, dass “ein Anstieg der nicht provozierten Belästigungen und gewaltsamen Angriffe gegen Personen verzeichnet wird, die aufgrund ihres Aussehens für ausländische Immigranten gehalten werden. Die am meisten gefährdeten US-Staatsbürger sind jene, die afrikanischer, asiatischer, spanischer oder mittelöstlicher Abstammung sind und Athen und andere große Städte besuchen.

Gleichzeitig ruft die Botschaft der USA in Athen die Bürger des Landes auf, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und sich kontinuierlich zu informieren, um in Sicherheit zu bleiben.

Die Antwort des griechischen Außenministeriums

Die US-amerikanische Reisewarnung für Griechenland kommentierend, führte der Sprecher des Außenministeriums Grigoris Delavekouras Folgendes an:

Griechenland war und bleibt ein sicheres Land. Ein Rechtsstaat, in dem jeder Bürger oder Besucher den Schutz des Gesetzes genießt. Die wenigen verzeichneten Vorfälle rassistischer Gewalt sind den Griechen, unserer Kultur und der langen Tradition der griechischen Gastfreundschaft fremd.

Der Staat und konkret das Ministerium für Zivilschutz befolgt eine Politik der Null-Toleranz solcher Phänomene und ergreift alle notwendigen Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung solcher Verhaltensweisen, die wir unmissverständlich verurteilen.

(Quelle: in.gr, Security Message for U.S. Citizens: Safety and Security in Greece)

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Wucher bei Kaffe, Toasts und Wasser in Griechenland

17. August 2012 / Aufrufe: 963 6 Kommentare

Obwohl in Griechenland für bestimmte Verkaufsstellen gesetzliche Höchstpreise für Kaffe, Tee, belegte Brote und Wasser gelten, werden Reisende systematisch abgezockt.

Das griechische Entwicklungsministerium, aber auch die entsprechenden Direktionen der Verwaltungsdistrikte intensivieren die Kontrollen in Cafeterien der Schiffe, Flughäfen, Bahnhöfe, archäologischen Stätten usw., wo umtriebige Geschäftsleute Kaffee, belegte Brote und Flaschenwasser um bis zu 150% überteuert verkaufen.

Der erhöhte Verkehr in den vorstehenden Lokalitäten wegen der Sommerferien regt den … Appetit gewisser Unternehmer an, die sich mit verschiedenen Tricks zu bereichern versuchen.

Die Konsumenten haben zu wissen, dass für Toasts und Sandwichs mit Käse bzw. Schinken und Käse, Kaffe, Wasser und andere Getränke, die von oligopolischen Verkaufsstellen (Cafeterien, Kantinen, Cafés auf Schiffen, in Flughäfen, Busbahnhöfen, Eisenbahnhöfen und archäologischen Stätten) verkauft werden, Höchstpreise festgesetzt worden sind.

Höchstpreise gelten auch auf Routen der nationalen Küstenschiffahrt

Was die Schiffe betrifft, fallen sie unter die Verpflichtungen der Marktkontrollbestimmungen für Fähr- und Passagierschiffe, welche einzig und allein Inlandsrouten bedienen. Die angeführten Höchstpreise gelten auch für Schiffe, auf denen es zwei Passagierklassen (“economy” und “gehoben”) gibt.

Um die Umsetzung der kontrollierten Preise zu vermeiden, bedienen sich gewisse Schlitzohren folgender Tricks

  • Gemäß der Preisverordnung darf der einfache Kaffee (ausgenommen des Espresso) bis zu 1,60 Euro kosten. Die Verbraucher wissen dies nicht und die Unternehmer bieten ihnen Kaffee in mittleren und größeren Behältern an und erhöhen den Preis auf 2,50 oder sogar auch 3,00 Euro, also um bis zu 88%.
  • Die Toasts mit Käse dürfen regulär bis zu 1,60 Euro und mit Schinken und Käse 1,80 Euro kosten. Die Sandwichs mit Käse haben einen Höchstpreis von 1,50 Euro und mit Schinken und Käse 1,70 Euro. Viele Unternehmer sorgen dafür, nur geringe Mengen vorzuhalten, oder verstecken diese Artikel und bieten in den Auslagen beispielsweise Sandwichs mit Schinken – Käse, Salat und Mayonnaise zum Preis von 4 Euro an. Somit kauft sie der Verbraucher um bis zu 150% überteuert.
  • Eine andere von Unternehmern befolgte Praxis ist, keine Preislisten auszuhängen. Somit kennen die Passagiere die Preise nicht und kaufen diese Artikel zu überteuerten Preisen.
  • Ein ähnlicher Trick ist auch der, keinen Hinweis auf die Verpflichtung zur Bereitstellung der konkreten Artikel zu kontrollierten Höchstpreisen auszuhängen. Das Ergebnis ist, dass den Verbrauchern unbekannt bleibt, dass sie berechtigt sind, diese Artikel zu verlangen.
  • Auf Flughäfen oder Schiffen ist ebenfalls festgestellt worden, dass Wasserflaschen mit 500 ml versteckt und nur Flaschen mit 750 ml verkauft werden, für welche ein Höchstpreis von 0,75 Euro gilt, während erstere 0,50 Euro kosten.

Die Verbraucher müssen in derartigen Betrugsfällen zur Anzeige bei dem Callcenter “1520″ der Verbraucherzentrale oder, wenn es sich um eine Cafeteria oder eine Kantine auf einem Schiff handelt, bei dem Hafenamt schreiten.

Außerdem müssen in den Lokalitäten, wo Kaffee, Toast, Sandwichs und Wasser verkauft werden, Preislisten mit diesen Produkten und ihren Preisen, aber auch der folgende Hinweis in griechischer und englischer Sprache existieren: “FÜR STEHKUNDEN WERDEN FLASCHENWASSER, SANDWICHS, TOASTS, KAFFEE UND TEE ZU KONTROLLIERTEN PREISEN ANGEBOTEN”

(Quelle: Imerisia)

Dramatischer Rückgang im Inlandstourismus in Griechenland

22. Juli 2012 / Aufrufe: 1.646 4 Kommentare

Im Inlandstourismus in Griechenland zeichnen sich Einbrüche von über 50% ab, da die meisten Griechen sich infolge der Wirtschaftskrise keinen Urlaub mehr leisten können.

Der Verlauf der Größen im Tourismus für das Jahr 2012 wird sich bei den Buchungen des Monats August entscheiden, die jedoch – wie seitens der Welt der Touristik des Landes betont wird – auf keinen Fall die rückläufige Entwicklung bei den Ankünften und Einnahmen der vorherigen fünf Monate umkehren können. Trotz der derzeitigen Änderung des Bildes bei den Buchungen nach Griechenland von Seite der Auslandmärkte schätzen die Träger des Tourismus, dass die Kombination billiger touristischer Pakete und nur wenige Tage dauernder Aufenthalte zu einem reduzierten Ergebnis im Verhältnis zum vergangen Jahr führen wird.

Alexandros Angelopoulos, Mitglied des Verbands griechischer Touristik-Unternehmen, bestätigte gegenüber der Agentur AMPE den Umschwung des Klimas bei den Buchungen und dass zwar speziell die Deutschen wieder nach Griechenland kommen, jedoch nicht zu den korrekten Preisen, und sich zusätzlich für kurze Ausflüge entscheiden.

Der große Dorn für den griechischen Tourismus bleibt jedoch auch in der diesjährigen Saison der griechische Tourist, wozu Dimitris Pollalis, Vorsitzender des Verbands der Hoteliers in Lakonien, betont, der griechische Tourist werde infolge der wirtschaftlichen Krise sehr schwer Urlaub machen.

Katastrophales Jahr für den Inlandstourismus in Griechenland

Im vergangenen Jahr überstieg der Rückgang im Inlandstourismus 30%, während für dieses Jahr ein Rückgang von über 50% erwartet wird. “;Es gibt Regionen im Land, in denen die Auslastungen der Unterkünfte einen einstelligen Prozentsatz tangieren“, erklärt der Präsident der Hotelkammer Giorgos Tsakisirs. Bezeichnend ist auch die Erklärung des Vorsitzenden des Camping-Verbands Kostas Papadopoulos, der von einem Zusammenbruch des Marktes und einem Rückgang spricht, der im Vergleich zum Vorjahr 80% erreicht.

Bei der Auswertung der Buchungslandschaft zählt sogar auch Mykonos Wunden aus der wirtschaftlichen Krise und politischen Instabilität des vorherigen Zeitraums. Wie der Vorsitzende des Hotelier-Verbands Mykonos Andreas Fiorentinos betont, gab es während der Zeit zwischen den Wahlen überhaupt keine Buchungen und der griechische Markt war praktisch inexistent. Er unterstreicht, dass dieser Schaden sogar trotz der lukrativen Preise, die sich gestaltet haben, nicht ausgeglichen wird.

Zur selben Zeit betont Andreas Metaxas, Vorsitzender des Hotelier-Verbands Iraklio, gegenüber der Nachrichtenagentur AMPE, Kreta bewege sich mit einem Rückgang von 30% gegenüber dem Vorjahr. Er schätzt, dass der August für das meistbesuchte griechische Urlaubsziel sehr gut verlaufen wird, hielt jedoch bei dem griechischen Tourist ein, dessen Abwesenheit auch auf Kreta spürbar ist.

Touristen aus Russland und Ukraine “retten” Chalkidiki

Verbessert zeigt sich dennoch das Bild in einem weiteren populären Zielgebiet, nämlich Chalkidiki, wozu der Vorsitzender des Verbands der Hoteliers auf Chalkidiki Grigoris Tassios gegenüber der AMPE betont, der Rückgang von -20% im April habe sich auf -15% beschränkt. Auf Chalkidiki halten für die Unternehmer Nordgriechenlands Russen und Ukrainer die Messlatte der Erwartungen hoch.

Auch auf den Dodekanes-Inseln sind die Signale zuversichtlicher, trotz des Rückgangs von 7%, den der Vorsitzende des Verbandes der Hoteliers der Insel, Minas Chatzmichail, feststellt und dabei unterstreicht, dass sich die kommunikativen Schritte der Dodekanes auszuzahlen begonnen haben und ihre Ergebnisse bereits bei den Buchungen sichtbar sind.

Um die Lage auf der Insel Kefalonia zu beschreiben, sprach der Präsident der Hoteliers Spyros Galiatsos von einem “Fall mit geöffnetem Fallschirm” und merkte an, die Touristik-Einheiten halten trotz der niedrigen Auslastungen und Ankünfte noch aus: “Es existieren keine Versteigerungen, es gibt keine Zwangsmaßnahmen gegen die Hoteliers, die Sonderabgaben werden entrichtet, das Personal ist bezahlt.

Bezüglich der anderen Insel des Ionischen Meers, sprich Zante, konzentriert sich die Vorsitzende des Hotelier-Verbands Christina Tetradi auf den Rückgang des Inlandstourismus um 50%. Wie sie betont, wird sich der griechische Tourist entscheiden, nur im eigenen Ferienhaus oder dem Domizil von Verwandten und Freunden Urlaub zu machen.

Das Jahr 2011 war für den griechischen Tourismus ein Meilenstein, wobei mit dem Stempel der ausgewerteten Daten der griechischen Statistikbehörde und der Griechischen Bank die Ankünfte 16.427.247 erreichten und einen Anstieg von 9,46% im Vergleich zu 2010 verzeichneten. 2011 war für den griechischen Tourismus das produktivste Jahr und übertraf sogar das Jahr 2007, als Griechenland 16.165.265 Besucher anzog.

(Quelle: Imerisia)

Außenministerium in Griechenland sprach Reisewarnung für Syrien aus

19. Juli 2012 / Aufrufe: 97 Keine Kommentare

Das griechische Außenministerium warnt im Rahmen einer offiziellen Reisewarnung eindringlich vor Reisen nach Syrien.

Wegen der rapiden Verschlechterung der Sicherheitslage und der Ausweitung der Zusammenstöße und Selbstmordanschläge auf Damaskus ruft das griechische Außenministerium die Bürger auf, aus keinerlei Grund nach Syrien zu reisen.

Die griechischen Bürger, welche in Syrien arbeiten, werden aufgerufen, alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und in Kontakt mit der griechischen Botschaft in Damaskus zu halten“, lautet es in der einschlägigen Bekanntmachung des Außenministeriums.

(Quelle: in.gr)

Deutsche Touristen wählen Griechenland

17. Juli 2012 / Aufrufe: 633 6 Kommentare

Seit der Stabilisierung der politischen Lage in Griechenland wird eine deutliche Zunahme der Buchungen deutscher Touristen verzeichnet.

Laut dem Geschäftsführenden Vorstand des Reisekonzerns Thomas Cook in Deutschland, Peter Fankhauser, verzeichnen die Buchungen deutscher Touristen in Griechenland nach der Stabilisierung der politischen Lage im Land einen Anstieg.

Laut Herrn Fankhauser haben in den letzten Wochen, nachdem Griechenland nach den Wahlen am 17 Juli 2012 nicht mehr auf den Titelseiten der Zeitungen erschien, die Buchungen für die griechischen Sommerressorts signifikant zugenommen. “Die Tendenz der Buchungen steht in Einklang mit den Publikationen. Sind die Schlagzeilen negativ, sinken die Buchungen, gibt es keine Schlagzeilen, steigen sie wieder“, erklärte er gegenüber Reuters.

Für Griechenland, wo der Tourismus 1/5 des Bruttoinlandsprodukts entspricht, sind die deutschen Touristen von vitaler Bedeutung, da Deutschland für das Land die größte Touristenquelle ist.

Im ersten Quartal des Jahres 2012 waren die Einnahmen Griechenlands aus dem Tourismus um 15% zurückgegangen.

(Quelle: Zougla.gr)