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Artikel Tagged ‘zypern’

Treffen Tsipras – Merkel substituiert nicht die Troika-Bewertung

19. März 2015 / Aufrufe: 1.180 5 Kommentare

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte klar, ihr Treffen mit Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras substituiere nicht die Bewertung durch die Troika.

Die Gespräche in Berlin substituieren nicht die Bewertung durch die internationale Troika. Der bisherige Fortschritt Athens sei minimal, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sich auf die Einladung an den griechischen Premierminister Alexis Tsipras beziehend, Berlin zu besuchen, meinte sie, dass speziell jetzt zur Zeit der Krise der Dialog anzustreben sei.

Weiter fügte sie an, Deutschland müsse ein Land sein, das nichts unversucht bleiben lassen dürfe um einen Fortschritt zu erzielen.
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Der große Betrug auf Zypern

12. April 2013 / Aktualisiert: 19. April 2014 / Aufrufe: 3.468 5 Kommentare

Die europäischen Banken – speziell Frankreichs und Deutschlands – spekulierten mit Hilfe der EZB skrupellos zu Lasten Zyperns und trieben sein Bankwesen bewusst in den Ruin.

Die europäischen Banken spekulierten ohne jeden Skrupel zu Lasten der zyprischen Banken, und zwar mit Geldern, die sie sich praktisch zinslos von der Europäischen Zentralbank (EZB) liehen. Als ihr schmutzige Spiel zu Ende zu gehen schien, verschafften sie sich mit Hilfe der EZB die erforderliche Zeit, um keinen Schaden zu erleiden.

Die eiskalte Erpressung und der vorsätzliche Mord an Zypern hätten nicht geschehen können, wenn es nicht innerhalb seiner Mauern ‚Albträume‘ gegeben hätte. Das Beharren seiner Bürger jedoch, mit ihren Erpressern und Mördern in dem selben Haus wohnen zu bleiben, ist sicher masochistisch – da es sehr wahrscheinlich ist, dass sie über viele der kommenden Jahre weiterhin erpresst sowie ebenfalls gemeuchelt werden.
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Chinesen wollen Cyprus Airlines aufkaufen

7. April 2013 / Aufrufe: 248 Keine Kommentare

Eine chinesische Investment-Gesellschaft ist an dem Kauf der staatlichen Fluggesellschaft Cyprus Airlines interessiert.

Laut Informationen der Zeitung „Fileleftheros“ scheint die zuyprische Regierung kurz vor einer Vereinbarung mit chinesischen Investoren über den Verkauf der Cyprus Airlines zu stehen. Bei dem Investor handelt es sich um die Gesellschaft chinesischen Interesses Beijing Yi Xiang Da Investment Co Ltd, die ihr Interesse an dem Aufkauf der Cyprus Airlines bekundet hat.

Am vergangenen Freitag (05 April 2013) hatte die Leitung der Cyprus Airlines eine mehrstündige Begegnung mit der Delegation der chinesischen Investment-Gesellschaft, mit sehr befriedigenden und ermutigenden Ergebnissen. Wie die Zeitung anführt, wurde danach Finanzminister Charis Georgiadis von dem Vorsitzenden des Vorstands der Cyprus Airlines, Stavros Stavrou, über den Verlauf der Verhandlungen informiert.
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Mit dem Euro ist Schluss!

7. April 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 4.198 4 Kommentare

Die Einschränkung des freien Kapitalverkehrs in Zypern hat praktisch dazu geführt, dass der Euro dort weniger wert ist als in einem anderen Land.

Die Zyprioten – und alle, die ihre Gelder in Zypern hatten – haben bereits das erlebt, was bedrohend in der Atmosphäre der Eurozone schwebt. Es gibt fortan zwei Arten von Euro. Anders gesagt hat der Euro, der in Zypern in Umlauf ist, einen anderen Wert. In diesem Sinn kann man begründet annehmen, dass wir entweder zur Schaffung einer Eurozone der zwei Geschwindigkeiten oder in ihre Auflösung geführt werden.

Guntram Wolff, stellvertretender Direktor des europäischen Think Tanks Bruegel in Wirtschaftsthemen, führt an, „der freie Kapitalfluss zwischen den Banken unterschiedlicher Länder ist das signifikanteste Charakteristikum der Währungsunion. Wird dieser Verkehr eingeschränkt, ist der Wert des Euro auf dem Konto einer zyprischen Bank weniger wert als der (Euro), der auf ein Konto bei einer Bank eines anderen Landes eingezahlt worden ist. Praktisch bedeutet dies, dass der zyprische Euro kein Euro mehr ist. Mit der Einführung von Beschränkungen in der Bewegung von Kapital schaffte die Europäische Zentralbank praktisch eine neue Währung.
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Unheilvolle Zukunft für Cyprus Airways

6. April 2013 / Aufrufe: 222 Keine Kommentare

Für die zyprische Fluggesellschaft Cyprus Airways zeichnet sich eine düstere Zukunft ab.

Gemäß einem viele Seiten umfassenden Report, den die Minister für Verkehr, Handel und Arbeit dem zyprischen Kabinett vorlegten, zeichnet sich für die Cyprus Airways eine unheilvolle Zukunft ab. Die auf dem Tisch befindlichen Szenarien sind drei, von denen zwei die Schließung der Gesellschaft vorsehen.

Laut der Zeitung „Fileleftheros“ sind die untersuchten Szenarien:

  1. Umgehende Einstellung des Betriebs der Cyprus Airways
  2. „Programmierte“ Einstellung des Betriebs der Cyprus Airways nach der Sommersaison.
  3. Fortsetzung des Betriebs der Cyprus Airways, bei 560 Entlassungen und drastischen Lohnkürzungen.

Der Vorstand der Cyprus Airways favorisiert das dritte Szenarium, unter Beibehaltung von 6 Flugzeugen plus einer Reservemaschine. Um dies zu realisieren, benötigt die Gesellschaft jedoch in den kommenden drei Jahren staatliche Hilfen in Höhe von 83,2 Mio. Euro, die von den öffentlichen Kassen möglicherweise nicht bereitgestellt werden können oder nicht von der Troika genehmigt werden.

(Quelle: in.gr)

Wahrheiten und Lügen über Bankenkrise in Zypern

5. April 2013 / Aufrufe: 6.442 3 Kommentare

Laut dem ehemaligen geschäftsführenden Vorstand der Bank of Cyprus wurde das Bankwesen Zyperns vorsätzlich und systematisch in den Zusammenbruch geführt.

Der ehemalige geschäftsführende Vorstand der Bank of Cyprus (BOC), Andreas Iliadis, ist auf den Leiter der Zentralbank Zyperns und die ehemalige Regierung Zyperns wütend. In einem Artikel, den am 02 März 2013 das Internet-Portal StockWatch unter dem Titel „Wahrheiten und Lügen über den Ausverkauf der Bank of Cyprus“ publizierte, schildert er den Verlauf der Ereignisse, die Anfang Juli 2012 zu seinem Rücktritt und der heutigen Situation der Bank führten.

Andreas Iliadis löst sein 9-monatiges Schweigen und spricht von einem „gut vorbereiteten Plan zur Vernichtung des gesamten Bankwesens und hauptsächlich der Cyprus-Bank, die sich damals in einem guten wirtschaftlichen Zustand befand„.

Der ungekürzte Artikel des ehemaligen Geschäftsführers der BOC, Andreas Iliadis, wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben, die wie im griechischen Wortlaut in der 1. Person formuliert ist, die sich auf den Autor und nicht etwa das Team des Blogs bezieht.

Wahrheiten und Lügen über den Ausverkauf der Bank of Cyprus

Der neue historische Kreuzweg Zyperns, den wir durchleben, verpflichtet uns alle, nunmehr ohne große Töne und Beschimpfungen klar die absolute Wahrheit wiederzugeben.

Am 9/7/2012 reichte ich meinen Rücktritt ein, weil konkrete Faktoren – innerhalb und außerhalb – der Bank sich nicht nur nicht gemeinsam engagierten, sondern dagegen jede unserer Bemühungen untergruben, der schwierigen internationalen wirtschaftlichen Realität zu begegnen. Dies monierte ich damals in meinem Rücktrittsschreiben.

Im weiteren Verlauf bestätigten die Entwicklungen leider, dass alles Teil eines gut vorbereiteten Plans zur Vernichtung des gesamten Bankwesens und hauptsächlich der Cyprus-Bank war, die sich damals in einer guten wirtschaftlichen Lage befand.

Die nachstehend von mir angeführten Tatsachen belegen die Wahrheit.

Die Rekapitalisierung der Banken in ganz Europa, einschließlich der beiden großen zyprischen Banken, hätte am 30/06/2012 vollendet werden müssen, und die Bemühungen des Cyprus-Bank befanden sich auf ihrem Höhepunkt. Ich rufe in Erinnerung, dass der Kapitalbedarf, den der Stresstest der EBA (Europäische Bankbehörde) aufzeigte, sich auf 1,56 Mrd. € belief. Die Gruppe der Bank of Cyprus schritt ab Ende 2011 zu einer Reihe von Maßnahmen, und trotz der schwierigen Periode schaffte sie es, den größten Teil des Kapitalbedarfs des Tests zu decken.

Im Mai 2012 gaben wir bekannt, dass 200 – 300 Mio. € fehlten, die wir im folgenden Zeitraum durch andere Handlungen zu decken beabsichtigten. In diese Richtung erfolgten übermenschliche Anstrengungen, die sich hauptsächlich auf Folgendes fokussierten:

  1. Zusammen mit dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten der Bank hatten wir drei aufeinanderfolgende Begegnungen mit dem Leiter der Zentralbank (am 11/05, 13/06 und 18/06), bei denen wir verlangten:
    • Uns angesichts dessen, dass der größte Teil des Kapitals bereits gedeckt worden war, eine Nachfrist von 3 – 6 Monaten zu geben, um die Rekapitalisierung zu vollenden. Er ließ uns verstehen, sich bemühen zu werden und dass unter Voraussetzungen eine Nachfrist gewährt werden könne.
    • Uns zu erklären, inwieweit der Schnitt der griechischen Staatsanleihen schließlich wie aus dem selbigen Stresstest hervorgehend 71% betragen oder größer sein würde. Er antwortete, sich darum kümmern und darauf zurückkommen zu werden, und sagte uns konkret, „die Spielregeln dürfen sich nicht ändern“. Es sei angemerkt, dass im Fall einer positiven Antwort die Bedürfnisse des Tests um ungefähr 80 Mio. € verringert worden wären.
  2. Mit der Deutschen Bank als Berater leiteten wir den Verkauf der beiden Versicherungsgesellschaften ein, der auch das Kapital der Bank um ungefähr 270 Mio. € verstärken würde. Mit diesem Betrag hätten wir die Rekapitalisierung vollendet.

Anstatt unsere vorstehenden Bemühungen zu unterstützen und uns rechtzeitig Antworten von der EBA zu geben, torpedierte der Leiter (der Zentralbank) auch die Bemühungen um den Verkauf der Versicherungsgesellschaften mit andauernden Schreiben von ihm, die Komplikationen in dem ganzen Verfahren schafften. Es sei angemerkt, dass bezüglich des Kaufs der Versicherungsgesellschaften Interesse von einer konkreten Gruppe des Auslands an ihrem umgehenden Aufkauf bestand.

Dem Leiter der ZB war aus den Unterredungen, die wir miteinander hatten, sowie auch seiner Mitarbeiter mit allen Dienststellen der Bank of Cyprus sehr gut bekannt, dass der Rekapitalisierungs-Endbetrag sich analog zu dem Ergebnis der obigen Handlungen und natürlich mit den Gewinnen des 2. Quartals ändern konnte. Anstatt uns jedoch zu helfen, antwortete er nicht nur auf die Fragen, die wir ihm gestellt hatten, sondern brachte stattdessen wenige Tage vor dem Auslaufen der Frist in einer öffentlichen Erklärung seine Überraschung über den benötigten Betrag mit dem Ziel und dem Ergebnis zum Ausdruck, die Seriosität der Bank zu beeinträchtigen.

Diese von ihm getroffene Wahl scheint nicht zufällig, sondern – wie ich anführte – Teil eines breiteren Plans mit Ziel die Bank of Cyprus gewesen zu sein. Lassen wir jedoch die Fakten der Cyprus-Bank zu jener Periode (30/06/2012) betrachten:

  • Einlagen: 28,1 Mrd. €
  • Nettokredite: 26,5 Mrd. €
  • Aktienkapital: 2,24 Mrd. €
  • Index eigenen Kernkapitals: 7,3%
  • Außerordentliche Liquiditätshilfe (ELA): Null
    (Anmerkung: Die Laiki Bank hatte sich am 03/07/2012 von der ELA Liquidität von 9,5 Mrd. € geliehen.)

Die Cyprus-Bank hatte also im Juni 2012:

  • Einlagen, welche die Netto-Darlehen überstiegen (die einzige systemische Bank in Zypern und Griechenland).
  • Sie hatte einen zufriedenstellenden Index eigenen Kernkapitals auf Basis von Basel II.
  • Sie war der Rekapitalisierung sehr nahe. • Sie hatte Barmittel von einigen Milliarden.
  • Sie benötigte keine ELA.

Mit all diesen Fakten unterschied sich die Bank of Cyprus von den systemischen Banken Zyperns und Griechenlands.

Es scheint jedoch, dass dies gewisse Kreise überhaupt nicht interessierte. Was sie interessierte, war, wie sie die Seriosität der Cyprus-Bank beeinträchtigen und sie demontieren könnten und zu beweisen, dass angeblich an allem der überdimensionale Bankensektor, die Bankiers und alle anderen Schuld seien, außer ihren eigenen Handlungen und ihrer eigenen Untätigkeit.

Es sei angemerkt, dass wir bis vor zwei – drei Jahren von den Rating-Agenturen, den Investment-Häusern, den Aufsichtsbehörden oder irgend einem anderen niemals vernahmen, dass in einem kleinen Staat die Banken ganz, ganz klein sein mussten. Was vorherrschte, war dass eine Bank eine solche Größe haben musste, damit sie Gewinne hat und das Vertrauern ihrer Anleger gewinnt. Ich kann die Gründe verstehen, aus denen Länder des Auslands die Seriosität des Bankensektors Zyperns schädigen wollten, jedoch kann ich immer noch nicht verstehen, warum die Regierung ihr damals mit den nachstehenden Handlungen half:

  1. Sie versuchte nicht rechtzeitig, Maßnahmen zu ergreifen um die Kreditwürdigkeit Zyperns hoch zu halten. Wahr ihr vielleicht nicht bekannt, dass die Kreditwürdigkeit der Banken beeinflusst wird und immer niedriger als die Kreditwürdigkeit des Landes ist?
  2. Warum akzeptierte die den Schnitt der griechischen Staatsanleihen per Unterschrift des Präsidenten persönlich, ohne Gegenleistungen von der Eurozone auszuhandeln, welche Zypern absichern würden?
  3. Warum hörte sie nicht auf die wiederholten Appelle aller bezüglich der Ergreifung von Maßnahmen? Zusammen mit dem Präsidenten der Bank, Herrn Aristodimos, und dem Vizepräsidenten Herrn Artemis hatten wir damals eine Reihe von Kontakten mit dem Präsidenten der Republik und dem Vorsitzenden der damaligen Regierungspartei, um ihn zu überzeugen, jedoch ohne jegliches Ergebnis. Unsere Verzweiflung über diese Bemühungen von uns hatten wir in unserer ausführlichen Bekanntmachung vom 31/08/2011 an die Presse (siehe die einschlägigen Publikationen) zum Ausdruck gebracht, aber anstatt erhört zu werden, ernteten wir einerseits Missfallen und andererseits Desinteresse.

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Die Justiz in Griechenland und Attila 3

4. April 2013 / Aktualisiert: 07. April 2014 / Aufrufe: 1.062 5 Kommentare

Laut Analysen der Laiki Bank in Zypern beläuft sich deren problematisches Portefeuille aus Krediten in Griechenland auf 3,5 Mrd Euro, also 20% des zyprischen BIP.

Am Freitagmorgen hielt bei dem Flug von Larnaka nach Athen eine Dame ein Blatt Papier mit einigen Dutzend Namen in ihrer Hand, die sie einen nach dem anderen ihrer Sitznachbarin vorlas. Wie sie dieser erklärte, waren es die Namen Derjenigen, die während der kritischen Tage vor der Eurogruppe Gelder aus Zypern ins Ausland geschafft haben sollen. Einige Stunden vorher wurde in den Büros der zypriotischen Abgeordneten eine andere Liste mit den Namen der Politiker verbreitet, deren Kredite gelöscht wurden.

Zypern sucht – wie vorher auch Griechenland – nach jenen parasitären Phänomenen, von denen es annimmt, dass diese das Land bis zu der Krise brachten. Aus einer Summe von Gerüchten oder aus Tatsachen, welche folgen werden, werden die Zyprioten nach dem Bediensteten suchen, der Schuld hatte, nach dem staatlichen Funktionär, der ein Faulpelz war, nach dem Politiker, der korrupt war. Und die zyprische Presse, wie ebenfalls auch die griechische, der jahrelang Stumme, wird diverse Phänomene der Korruption entdecken, die sie jedoch allgemein Einigen, vielleicht dem Elend anlasten, aber vermeiden wird, die Realität zu verzeichnen.
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Dramatisches SOS der Unternehmen Zyperns

3. April 2013 / Aufrufe: 2.846 14 Kommentare

Infolge der Maßnahmen zur Sanierung des Bankwesens in Zyperns wurden zahllose Unternehmen praktisch über Nacht insolvent und sind von der Schließung bedroht.

Alle Unternehmen in Zypern schlagen Alarm und betonen, die Vernichtung des Marktes stehe vor den Toren. Sie erachten, dass mit der Schließung der Laiki Bank und den Regelungen, welche auf Basis der jüngsten Verordnungen der Zentralbank der Cyprus Bank aufgezwungen werden, die Unternehmen mit der Schließung konfrontiert sein werden. Die Unternehmer appellieren, zu Änderungen mit dem Ziel zu schreiten, Liquidität in den Markt zu leiten, bevor es endgültig zu spät sein wird.

Der neue Generalsekretär der Zyprischen Industrie- und Handelskammer (CCCI), Marios Tsiakkis, führte an, ein erster Blick auf die Anordnung der Zentralbank offenbare, dass nunmehr für jeden beliebigen Kontoinhaber das gesamte Guthaben blockiert ist, gleich ob er ein einfacher Bürger oder ein Unternehmer ist, und merkte an: „Wenn die Interpretationen aus der Verordnung wirklich diejenigen sind, die fast alle von uns wahrnehmen, ist eindeutig, dass von diesen Geldern, die mittels dieser Prozedur ‚geschnitten‘ werden, praktisch nichts in die Wirtschaft zurückfließen wird.
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Europa und IWF wollen Zyperns Erdgas

2. April 2013 / Aktualisiert: 06. März 2015 / Aufrufe: 916 5 Kommentare

Das zur Unterzeichnung anstehende Memorandum bestätigt, dass Europa und der IWF es von Anfang an auf die Erdgasvorkommen bei Zypern abgesehen hatten.

Gemäß dem an das Licht der Öffentlichkeit gelangten Entwurf des zu unterzeichnenden Memorandums verlangt die Troika von Zypern die Schaffung eines Sonderkontos unter der Kontrolle der Gläubiger, auf welches die Einnahmen aus dem Erdgas fließen werden.

Laut der elektronischen Ausgabe der Zeitung „Fileleftheros“, die den (derzeit nur auf Englisch verfügbaren) einschlägigen Text des Memorandums-Entwurfs ans Licht bringt, fordern die Gläubiger abgesehen von rigorosen Steuererhöhungen, Lohnsenkungen, Entlassungen auf dem öffentlichen Sektor und umfangreichen Privatisierungen die langfristige Bindung der Einnahmen aus dem Erdgas zwecks Bedienung der öffentlichen Verschuldung. Parallel wird die Schaffung eines speziellen gesetzlichen Rahmens verlangt, der den Sonderfond darin erleichtert, sein „Entwicklungswerk“ zu erzielen.
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Die Schaffung des Europas ... made in Germany

2. April 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 1.557 6 Kommentare

Die nicht unbedingt freiwillige Vormachtstellung Deutschlands führt zu einer prekären Situation für Europa und letztendlich auch für Deutschland selbst.

Die Zyprioten haben das Gift letztendlich geschluckt. Mit der nationalen Erniedrigung und den düsteren Aussichten konfrontiert monieren viele, ihre kleine Nation sei gezwungen worden, sich dem Willen einer größeren, gnadenlosen Macht zu unterwerfen – Deutschland.

Die zyprischen Zeitungen haben Angela Merkel als Hunnen dargestellt und den Finanzminister Wolfgang Schäuble beschuldigt, wie ein „Faschist“ zu reden. Sie reproduzieren einfach das anti-deutsche Gefühl, das in Griechenland und auch in Italien inzwischen zur Gewohnheit geworden ist.

Diese Deutschen-Angst ist ungerecht. Hinter all diesen Stimmen und der Auseinandersetzung werden die deutschen Steuerzahler wieder einmal den größten einheitlichen Anteil einer weiteren Rettung in der Eurozone finanzieren. Für Deutschland mag es hart erscheinen, Milliardenkredite an seine Nachbarn zu verteilen und von diesen im Gegenzug des Neonazismus beschuldigt zu werden.
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