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Artikel Tagged ‘zwangsversteigerung’

Schockierende Pfändungs-Welle in Griechenland

16. März 2014 / Aufrufe: 8.894 9 Kommentare

Angst und Schrecken rufen in Griechenland die Angaben über die Zwangsmaßnahmen des Finanzministeriums zu Lasten hunderttausender Schuldner des Fiskus hervor.

Laut einer Reportage der „Zeitung der Redakteure“ ist das griechische Finanzamt an einem Punkt angelangt, 160 Pfändungen pro Stunde zu realisieren, indem es im Alleingang auf den Bankkonten Steuerpflichtiger aufgefundene Gelder „abhebt“ um damit die ihm geschuldeten Verbindlichkeiten „auszugleichen“. Die automatischen Abbuchen erfolgen von 08:00 Uhr bis 13:30 Uhr, und der Rhythmus, mit dem sie erfolgen, ist geradezu stürmisch.

Aus den selben Angaben geht hervor, dass die Finanzämter im ganzen Land an jedem Werktag im Durchschnitt ungefähr 700 Pfändungen durchführen, indem sie intensiven Gebrauch von ihrer genau zu diesem Zweck geschaffenen elektronischen „Waffe“ machen.
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Fiskus in Griechenland terrorisiert Steuerschuldner

6. Dezember 2013 / Aktualisiert: 18. Juli 2019 / Aufrufe: 1.353 7 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland gehen mit gleichermaßen lächerlichen wie grotesken Zwangsmaßnahmen gegen zahlungsunfähige Schuldner vor.

In Trikala komm das Vermögen eines Bürgers zur Zwangsversteigerung, der dem Fiskus einen Betrag von „14.194,70 Euro nebst den Zuschlägen und sonstigen Kosten bis zum Abschluss der Versteigerung“ schuldet.

Wie das Portal trikalanews.gr berichtet und auch das einschlägige Schriftstück präsentiert, bringt der Fiskus zur Beitreibung der Schuld den … Hocker des Schuldners unter den Hammer. Der Hocker ist aus Holz und das Erstgebot wurde auf … 50 Euro bestimmt, und wer ihn ersteigern möchte, muss den Betrag in bar oder in Form einer … Bankgarantie entrichten.

Wer nun meint, es handele sich um einen Witz oder zumindest nur einen absurden Einzelfall, sei eines Besseren belehrt:
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Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen in Griechenland

23. November 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.510 Kommentare ausgeschaltet

Die verzweifelten Bemühungen des Finanzministeriums in Griechenland zur Beitreibung von Einnahmen führten zu einer Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Laut dem griechischen Finanzministerium öffneten und pfändeten die Finanzämter seit Anfang 2013 bis Ende Oktober 2013 insgesamt 93.330 Konten von Schuldnern des Fiskus und brachten durchschnittlich jeden Tag 56 Immobilien unter den Hammer!

Allein im Oktober 2013 kamen auf Betreibung der Steuerbehörden 1.553 Wohnungen und Grundstücke sowie in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 insgesamt 14.197 Immobilien zur Zwangsversteigerung.
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Kein Interesse an Promi-Immobilien in Griechenland

20. November 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 2.523 2 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland forciert die Zwangsversteigerung der Immobilien von Steuerschuldnern, bisher allerdings ohne nennenswerte Erfolge.

Das griechische Finanzministerium, das zum ersten mal seit Jahrzehnten beschloss, zumindest einen Teil der Beträge der fälligen Verbindlichkeiten einzufordern, schreitet zu Pfändungen und Versteigerungen des immobilen Vermögens namhafter Großschuldner des Fiskus. Villen, Grundstücke, Fabriken, städtische Immobilien, Geschäftslokale, Lagerräume, Flurstücke gingen in die Hände des Fiskus über und kommen unter den Hammer.

Die griechische Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ präsentierte das Programm bereits erfolgter Zwangsversteigerungen sowie auch der Versteigerungen, die in den nächsten Monaten stattfinden sollen. Die Liste belegt, dass der Fiskus zum ersten Mal bei bekannten (und nicht) Personen und Unternehmen „Hand anlegt“, die insgesamt mehr als 30 Mrd. Euro schulden.

Dazu sei in Erinnerung gerufen, dass vor einigen Monaten das Finanzministerium mehr als 6.000 Großschuldner mit Schulden von jeweils über 150.000 Euro „in den Fokus“ rückte. Es gab sogar auch eine zweite Liste mit 554 Privatpersonen und 1.105 Firmen, die ins Visier des Finanzamts gerieten.
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Finanzamt in Griechenland pfändet Haus wegen 1.677 Euro

29. Juni 2013 / Aufrufe: 1.181 4 Kommentare

In Griechenland schritt der Fiskus zur Pfändung des Hauses eines Langzeitarbeitslosen wegen einer Schuld in Höhe von 1.677 Euro an das Finanzamt.

Bei dem säumigen Schuldner handelt es sich um einen Metallarbeiter und Vater zweier minderjähriger Kinder, der seit drei Jahren arbeitslos ist, dessen einziges Vermögen das konkrete Haus im Bezirk Kaminia der Stadt Piräus ist.

Ein Gerichtsvollzieher des Landgerichts Athen leitete am 25 Juni 2013 das Pfändungsverfahren ein, da der Eigentümer dem Finanzamt den Betrag von 1.677,55 Euro schuldet, der sich zusammen mit den verhängten Säumniszuschlägen auf 2.173,81 Euro erhöhte.

(Quellen: in.gr)

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Wohnungs-Zwangsversteigerung in Griechenland wegen 831 Euro

1. Juni 2013 / Aufrufe: 1.906 7 Kommentare

In Griechenland bringen die Wasserwerke von Athen – Piräus die Wohnung eines Langzeitarbeitslosen wegen einer Schuld von 831 Euro zur Zwangsversteigerung.

Die Wasserwerke von Athen – Piräus (EYDAP) bringen wegen einer Schuld von 831 Euro die Wohnung eines Langzeitarbeitslosen der Rederei-Zone unter den Hammer, welche Tatsache jede Arbeiterfamilie, jede Familie des Volkes, die gesamte Arbeiterklasse in Alarm versetzen muss! Nachdem der Arbeitslose mit der Qualifikation des Metallarbeiters, Vater von zwei Kindern, von der barbarischen Politik seit drei Jahren dazu verurteilt ist, kein Werkzeug mehr in die Hand zu nehmen, läuft er nun von Moment zu Moment in Gefahr, seine Wohnung, die Mühe eines ganzen Lebens, zu verlieren, für deren Bau er in der Zone Blut spuckte.

Am 30 Mai 2013 erfolgte eine erste Intervention einer Delegation der Metallgewerkschaft Piräus zusammen mit dem Arbeitslosen in der Geschäftsstelle der EYDAP in Piräus mit der Forderung, das Verfahren zu stoppen, wozu sich jedoch die Leiterin der Geschäftsstelle „außer Stande“ erklärte … .
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Banken in Griechenland enteignen Immobilienbesitzer

12. März 2013 / Aktualisiert: 02. September 2015 / Aufrufe: 2.574 7 Kommentare

Die Banken in Griechenland betreiben systematisch die Senkung des Wertes gepfändeter Immobilien und schädigen damit sowohl die Eigentümer als auch den Fiskus.

Die Welle der Pfändungen von Immobilien kollidiert mit den wiederholten einnahmeorientierten Aktionen zur Regulierung und Legalisierung von Bauverstößen, welche die Regierung mittels gesetzgeberischer Initiativen des Umweltministeriums forciert. Dem Staat entgehen dabei Einnahmen in Höhe vieler Milliarden Euro, da ohne Eigentum an der Immobilie – wegen Pfändung – keine Regulierung der Bauverstöße erfolgt.

Die Eigentümer, deren Immobilien auf die Schine der Voreintragung, Pfändung und Versteigerung wegen Schulden an den Fiskus oder Dritte geraten, sehen gleichzeitig, wie der Wert ihres Vermögens ohne die Möglichkeit zur Übereignung zunichte gemacht wird. Als die großen Gewinner gehen die Banken hervor, da sie Voraussetzungen schaffen, diese Immobilien gegen ein „Linsengericht“ in ihre Hand zu bringen.
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Finanzamt in Griechenland nimmt Michaloliakos-Clan ins Visier

21. Februar 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 875 2 Kommentare

Wegen Steuerschulden wird die Zwangsversteigerung einer Immobilie der Ehefrau des Parteiführers der rechtsradikalen Chrysi Avgi in Griechenland betrieben.

Nicht nur, dass die Familie Michaloliakos in ihren Steuererklärungen als „arm“ erscheint, sie zahlt auch nicht die Steuern, die ihr für ihre unternehmerischen Aktivitäten entsprechen. Somit klebte das Finanzamt wegen Schulden an den Fiskus in Höhe von 36.000 Euro an das Gebäude, in dem sich das Rotlicht-Hotel „New Dream“ befindet und das der Ehefrau des Vorsitzenden der rechtsextremen Chrysi Avgi, Nikolaos Michaloliakos, gehört.

Informationen zufolge haben die Kontrollbehörden sogar die Verfahren zur Versteigerung des halben Gebäudes zu einem Startpreis von 169.000 Euro vorangetrieben, in dem das Hotel untergebracht ist. Und dies, weil die Verwaltungsgesellschaft „Lydia Hotel- und Tourismusunternehmen AG“, der das Gebäude gehört, mit Hauptaktionären die Gattin des Herrn Michaliolakos, Eleni Zaroulia, und deren Bruder, dem Fiskus den Betrag von 36.000 Euro schuldet und trotz der Mahnungen und Warnungen des Finanzamts ihre anhängige Steuersache nicht in Ordnung brachte.
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Versteigerungsverbot für Hauptwohnungen in Griechenland

19. Dezember 2012 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 707 Kommentare ausgeschaltet

Das bereits seit drei Jahren bestehende vorläufige Verbot der Zwangsversteigerung von Hauptwohnungen in Griechenland wurde bis Ende 2013 verlängert.

Auf Initiative des Entwicklungsministeriums schreitet die griechische Regierung mittels eines „Akts gesetzgeberischen Inhalts“ zur Verlängerung der Aussetzung der Versteigerungen für die Hauptwohnung um ein weiteres Jahr bis zum 31 Dezember 2013 sowie auch der Aussetzung der Räumungen bei gewerblichen Mietungen bis zum selben Datum.

Das bereits seit drei Jahren in Kraft stehende Versteigerungsverbot bezieht sich auf die Hauptwohnung (des Schuldners) mit einem sachwertorientiert bestimmten Wert von bis zu 200.000 Euro und gilt sowohl für natürliche als auch juristische Personen. Es sei angemerkt, dass es auch Gedanken bezüglich einer zweijährigen Verlängerung gab, diese Ansicht sich jedoch nicht durchsetzte.

Mit dem selben Akt wird ebenfalls der freiwillige Betrieb der Unternehmen und Geschäfte an den beiden letzten Sonntagen des laufenden Jahres 2012 vorgesehen.

Außerdem haben auf Beschluss der Staatsekretärs im Finanzministerium, Georgios Mavraganis, zur Entlastung der Finanzämter die Steuerzahler ab dem 01 Januar 2013 die festgestellten Verbindlichkeiten an das Finanzamt obligatorisch bei den Banken und Poststellen (ELTA) einzuzahlen. Bis dahin erfolgt die Entrichtung von Steuern und anderen Verbindlichkeiten wie bisher alternativ entweder bei den Finanzämtern (DOY) oder bei Banken und ELTA. Dieser Beschluss tritt wie vorgesehen ab dem Tag seiner Veröffentlichung im Regierungsanzeiger (FEK) in Kraft.

(Quellen: in.gr)

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Zwangsversteigerung von 100000 Immobilien in Griechenland

12. August 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 5.104 8 Kommentare

In Griechenland sollen auf Druck der Troika 100.000 Immobilien zur Zwangsversteigerung kommen, was unweigerlich zu einem Preissturz auf dem Immobilienmarkt führen würde.

Um einen weiteren Verfall der Immobilienpreise in Griechenland zu erzwingen, fordert die Troika, 100.000 Immobilien unter den Hammer zu bringen, deren Eigentümer ihre Baukredite nicht bedienen, und drängt deshalb auf die Aufhebung des für die Banken geltenden Zwangsversteigerungsverbots. Die Banken planen von ihrer Seite, zur Bewältigung der Situation neue Kreditmodelle auf den Markt zu bringen, die allerdings alle eins gemeinsam haben: der Kreditnehmer wird sein Leben lang zahlen.

Derzeit sind bis Ende 2012 die Zwangsversteigerungen von Immobilien durch die Banken für geschuldete Beträge bis zu 200.000 Euro untersagt. Dies bedeutet, dass praktisch keine Häuser wegen Schulden aus Baukrediten unter den Hammer kommen. (Anmerkung: diese Regelung bezieht sich auf Immobilien, die als Erst- / Hauptwohnung genutzt werden.) Die Troika will jedoch nicht, dass es eine weitere Verlängerung dieses Versteigerungsverbots geben wird, was gegebenenfalls bedeuten würde, dass ab Anfang 2013 jede Art von Immobilien zu besonders niedrigen Startpreisen zur Versteigerung kommen werden.

Die derzeit im „roten Bereich“ befindlichen Immobilien werden von den Banken auf mehr als 100.000 geschätzt, während der Wert der unsicheren Baukredite 15 Mrd. Euro übersteigt. Wenn nun ungefähr 100.000 Immobilien auf den Markt kommen, wird ihr Preis auf jeden Fall zusammenbrechen und den gesamten Immobilienmarkt mitreißen.

(Quelle: Marketbeast.gr)