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Artikel Tagged ‘zwangsversteigerung’

Zwangsversteigerungen in Griechenland nur noch elektronisch

24. Februar 2018 / Aufrufe: 1.193 Kommentare ausgeschaltet

Mit der fortan obligatorisch elektronischen Abwicklung von Zwangsversteigerungen gehört das bisherige Prozedere im Zuständigkeitsbereich der Amtsgerichte der Vergangenheit an.

In Griechenland traten ab dem 21 Februar 2018 die (Zwangs-) Versteigerungen in die neue elektronische Epoche ein, da das nunmehr ausschließlich elektronische Prozedere eingeläutet wurde und fortan alle einschlägigen Verfahren „digital“ durchgeführt werden.

Zu dieser „Premiere“ sollten 70 Immobilien unter den „elektronischen Hammer“ kommen, während auf der einschlägigen Plattform bis zum vergangenen Dienstag (20 Februar 2018) bereits 1.784 Versteigerung eingestellt worden waren. Ziel ist, dass bis April 2018 rund 3.000 (Zwangs-) Versteigerungen dieser Art realisiert worden sind.
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Griechenlands Gläubiger fordern mehr Zwangsversteigerungen

22. Februar 2018 / Aufrufe: 890 1 Kommentar

EZB-Chef Mario Draghi lastet Griechenland Verzögerungen bei der Realisierung elektronischer Zwangsversteigerung von Immobilien an.

Unter dem Druck der „hier und jetzt“ Resultate fordernden Institutionen (sprich Gläubiger des Landes) steigen in Griechenland die auf der elektronischen Versteigerungs-Plattform eingestellten Auktionen mit geometrischem Zuwachs an.

Bei der Eurogruppe des Montags bezeichnend war der zwischen EZB-Präsident Mario Draghi und Finanzminister Evklidis Tsakalotos verzeichnete „hitzige Zwischenfall“, als ersterer die Verzögerungen im Verfahren der elektronischen Versteigerungen ansprach.
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Versteigerungen drohen Griechenlands Wohnungsmarkt zu sprengen

26. Januar 2018 / Aufrufe: 1.652 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bauunternehmern und Immobilieneigentümern in Griechenland herrscht Besorgnis wegen eines möglichen neuen Zusammenbruchs der Wohnungspreise.

Zusammen mit den von der griechischen Regierung mit den Gläubigern vereinbarten (Zwangs-) Versteigerungen tausender Immobilien zieht eine Bedrohung auf, die den griechischen Immobilienmarkt in die Luft zu sprengen vermag.

Die von Griechenland eingegangene Verpflichtung, bis 2021 zu 130.000 Versteigerungen zu schreiten, und hauptsächlich der Umstand, dass allein in diesem Jahr (2018) in den nächsten 11 Monaten 10.000 Immobilien „unter den Hammer“ kommen müssen, ruft bei den Marktspezialisten Schrecken hervor. (Anmerkung: 2019 – 2021 sollen jährlich 30.000 Immobilien zur Zwangsversteigerungen gebracht werden.)
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In Griechenland kommen 40 Hotels unter den Hammer

5. Januar 2018 / Aufrufe: 956 2 Kommentare

Innerhalb der ersten 6 Monate des Jahres 2018 sollen in Griechenland ungefähr 40 überschuldete mittelständische und große Hotelanlagen unter den Hammer kommen.

Laut einer Reportage der griechischen Tageszeitung „Nea“ wird erwartet, dass die erste große Welle der Versteigerungen von Hotels in ganz Griechenland, die im Dezember 2017 mit hauptsächlich den Banken, aber auch Lieferanten als Betreiber begann, bis zum kommenden Juli 2018 vollendet sein wird.

Quellen der Banken und des Verbands griechischer Touristik-Unternehmen (SETE) zufolge belaufen die sich nicht bedienten Kredite der touristischen Unternehmen bereits auf 3 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen der Finanzierungen an den gesamten Sektor der Touristik von ungefähr 8 Mrd. Euro.
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Immobilien-Coup der Banken in Griechenland

5. Dezember 2017 / Aufrufe: 909 Kommentare ausgeschaltet

Mit dem Segen der EZB sollen Griechenlands Banken die von ihnen unter den Hammer gebrachten Immobilien zum Mindestgebotspreis selbst kaufen dürfen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in Zusammenarbeit mit den griechischen Kreditinstituten einen Plan für den Erwerb (zum Mindestgebot) und im weiteren Verlauf den Weiterverkauf der meisten Immobilien ausgearbeitet, die von Griechenlands Banken (zwangs-) versteigert werden.

Informationen zufolge haben beide Seiten die Möglichkeit erörtert, dass 75% der bis Ende 2018 zur Versteigerung gebrachten Immobilien mittels der gestatteten Taktik der sogenannten „credit bits“ (also sich mit ihren offenen Forderungen an den Versteigerungen beteiligend) bei den selbigen Banken angelangen.
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Griechenlands Finanzämter sollen Immobilienvermögen plündern

29. August 2017 / Aufrufe: 1.866 2 Kommentare

Auf Druck der Gläubiger Griechenlands sollen fortan auch die Finanzämter gepfändete Immobilien zum Marktwert zur Zwangsversteigerung bringen.

In Kürze werden in Griechenland die Finanzämter beginnen, ihren Schuldnern gehörende Immobilien zum Handelswert unter den Hammer zu bringen, der meistens erheblich niedriger als der Einheitswert ist, der derzeit das Mindestgebot bei von dem Fiskus betriebenen Zwangsversteigerungen darstellt.

Innerhalb der kommenden Tagen wird auch der einschlägige Ministerialbeschluss ergehen, der den letzten und essentiellen Schritt darstellen wird, damit das Prozedere beginnt. Während also die Steuerpflichtigen insbesondere die sogenannte Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) weiterhin auf Basis des Einheitswerts ihrer Immobilie zahlen müssen, kann das Finanzamt im Fall einer Schuld die Immobilie zum niedrigeren Handelswert pfänden und einen entsprechenden Teil der Schuld streichen.
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Zwangsversteigerungen gegen Pegasus SA in Griechenland

20. Juli 2017 / Aufrufe: 522 Kommentare ausgeschaltet

Gegen den Medienkonzern Pegasus SA in Griechenland erfolgen auf Betreiben der griechischen Nationalbank Zwangsversteigerungen.

Nach der Einleitung des einschlägigen Verfahrens durch die Griechische Nationalbank als Vertreter der Obligationäre und Gläubiger der „Pegasus Verlagshaus SA“ werden am 26 Juli 2017 Markenzeichen des Unternehmens zur Zwangsversteigerung gebracht werden.

Spezieller wurden am 18 Juli 2017 auf der Website für Versteigerungsbekanntgaben zwei Bekanntmachungen publiziert, von denen sich eine auf die Markenzeichen „Ethnos“, „Ethnos tis Kyriakis“ und „Imerisia“ und  eine weitere auf diverse Aktien und Beteiligungen bezieht.
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Bonzen-Villen in Griechenland unter dem Hammer

27. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.243 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland zeigen sich entschlossen, luxuriöse Immobilien notorischer Zahlungsverweigerer zur Zwangsversteigerung zu bringen.

In Griechenland wird für Schuldenmacher das Jahr 2017 sein Debüt mit Zwangsversteigerungs-Programmen geben, da die Banken sich entschlossen zeigen, die strategischen Zahlungsverweigerer „an die Kandare“ zu nehmen.

In einer ersten Phase werden luxuriöse Immobilien, Wohnungen, Villen und Ferienhäuser unter den Hammer kommen, die als Erstwohnung gemeldet sind und „in Konkurs gegangenen“ Unternehmern und Reedern gehören.
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Finanzamt in Griechenland betreibt täglich 500 Pfändungen

23. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 914 1 Kommentar

Die Finanzämter in Griechenland betrieben im Jahr 2016 an jedem Werktag ungefähr 500 Pfändungen gegen Schuldner des Fiskus.

Gemäß den Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Zusammenhang mit den Zwangsbeitreibungsmaßnahmen, welche Griechenlands Steuerverwaltung gegen all jene ergreift, die ihren „aufgeblähten“ steuerlichen Verpflichtungen nicht fristgerecht entsprechen, finden sich immer mehr Steuerpflichtige mit den Pfändungen des Finanzamts konfrontiert.

Laut dem GGDE betrug die Gesamtzahl der Steuerpflichtigen – natürlicher und juristischer Personen – mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus Ende 2015 ungefähr 4,3 Millionen, erreichte im September 2016 einen Höchststand von 4,37 Millionen und ging im Oktober 2016 wieder auf 4,3 Millionen zurück. Auf der anderen Seite folgt die Anzahl derjenigen, gegen das Finanzamt Zwangsbeitreibungsmaßnahmen verhängt, einem steigenden Verlauf.
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Schockierender Anstieg der Schulden an Griechenlands Fiskus

6. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.103 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland verzeichnete 2016 in den ersten sieben Monaten neue fällige Verbindlichkeiten von über siebeneinhalb Milliarden Euro und 125000 neue Schuldner.

Infolge der brutalen Überbesteuerung der Privatpersonen und Unternehmen in Griechenland, die inzwischen finanziell weitgehend völlig ausgemergelten sind, blähten sich im Juli 2016 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt, aber auch die Anzahl der Steuerpflichtigen auf, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr zu entsprechen vermochten.

Die im Juli 2016 unbezahlt gebliebenen Steuern erreichten 811 Mio. Euro, womit die seit Anfang des Jahres 2016 aufgelaufenen „frischen“ fälligen Verbindlichkeit auf insgesamt 7,618 Milliarden Euro stiegen. Im selben Monat kamen zu der Liste der Schuldner des Fiskus weitere 125.590 Personen hinzu, da ihre Anzahl von 4.003.372 Personen im Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf 4.128.962 Personen anstieg.
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