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Artikel Tagged ‘zwangsversteigerung’

2018 pfändete Griechenlands Fiskus 816721 Bankkonten

7. April 2019 / Aufrufe: 45 Keine Kommentare

In Griechenland wurden 2018 über 800000 Bankkonten wegen fälliger Verbindlichkeiten an den Fiskus gepfändet.

Der Beitreibungsmechanismus der Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland „leerte“ 2018 insgesamt 816.721 Steuerzahler-Bankkonten, während im selben Jahr ungefähr 16.000 Versteigerungen von Vermögenswerten von Schuldnern des Fiskus verwirklicht und 8.350 Immobilien „blockiert“ wurden.

Dennoch gestalteten die fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus sich am 01/01/2019 auf insgesamt 104,365 Mrd. Euro. Davon sind gerade einmal 3,7 Mrd. Euro bzw. 3,5% einer Regulierung unterstellt worden.
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Neuer Pfändungsrekord in Griechenland

3. Dezember 2018 / Aufrufe: 660 Kommentare ausgeschaltet

Die Zwangsbeitreibungsmaßnahmen des Fiskus in Griechenland erreichten im September 2018 einen neuen Rekordstand.

Griechenlands Wirtschaft mag sich in einer zaghaften Phase eines Aufschwungs befinden, die Regierung mag behaupten, es haben die ersten Steuerminderungen begonnen, für die Steuerpflichtigen scheint die Lage sich jedoch nicht verbessert zu haben.

Die Angaben der Steuerverwaltung zeigen alles andere als eine Verbesserung für die Situation der Steuerzahler und ihren Kampf gegen die Überbesteuerung. Die Anzahl der Steuerpflichtigen, gegen die Zwangsbeitreibungsmaßnahmen verhängt werden, nimmt Monat für Monat zu und erreichte im September 2018 einen neuen Rekordstand.
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Der Elefant im Zimmer ist unruhig

24. September 2018 / Aufrufe: 919 3 Kommentare

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist der gigantische Anstieg der nicht bedienten privaten Verschuldung.

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist weder die anstehende (erneute) Senkung der Renten noch die Höhe des reduzierten Mindestlohns (für junge Arbeitnehmer) und auch nicht die Höhe der Sozialabgaben.

Das größte Problem ist das gigantische Anwachsen der nicht bedienten privaten Verschuldung. Die sich derzeit auf 230 Mrd. Euro summierende nicht bediente Verschuldung der Bürger Griechenlands an die Banken und den Fiskus, die den „Elefanten im Zimmer der Krise“ darstellt, wobei sie die Gesamtheit der systemischen Banken im Würgegriff hat und bei der Finanzierung des Wachstums außer Gefecht setzt.
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Griechenlands Banken sammeln immer mehr Immobilien an

23. Juli 2018 / Aufrufe: 1.532 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland wollen in den kommenden 3 Jahren die Hälfte der von ihnen unter den Hammer gebrachten Immobilien selbst kaufen.

In Griechenland berichtete gegenüber insider.gr ein höherer Bankfunktionär, die Banken wollen innerhalb in den kommenden drei Jahren die Hälfte der auf den elektronischen Versteigerungsplattformen veräußerten Immobilien selbst kaufen.

Die sogenannten elektronischen Versteigerungen sind in Griechenland mittlerweile seit fünf Monaten obligatorisch etabliert und derzeit werden 85% der „die Hände wechselnden“ Immobilien von den die Versteigerung betreibenden Banken gekauft.
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Fruchtlose Zwangsversteigerungen des Fiskus in Griechenland

2. Mai 2018 / Aufrufe: 2.405 Kommentare ausgeschaltet

Die ersten von dem Fiskus in Griechenland gegen Schuldner betriebenen elektronischen Zwangsversteigerungen von Immobilien verliefen allesamt ergebnislos.

Alle anlässlich der „Premiere“ am 27 April 2018 von dem Fiskus in Griechenland  betriebenen sogenannten elektronischen Zwangsversteigerungen verliefen fruchtlos, da es keine Kaufinteressenten gab.

Konkret ging es um 15 Immobilien, die mit ab 96.000 bis zu 600.000 reichenden Mindestgeboten unter den Hammer gebracht, sprich zwangsversteigert werden sollten.
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Griechenlands Banken sammelten 18000 Immobilien

1. April 2018 / Aufrufe: 875 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland haben mittlerweile 18000 Immobilien gesammelt und es stellt sich die Frage, wie diese veräußert werden sollen.

Wie zuverlässige Quellen der Branche gegenüber insider.gr bestätigten, wird veranschlagt, dass Griechenlands systemische Banken mittlerweile 18.000 Immobilien in ihren Portefeuilles kumuliert haben (siehe auch Griechenlands Banken versteigern Immobilien an sich selbst).

Die meisten davon sind Wohn- oder Gewerbeimmobilien niedrigen Wertes, jedoch befinden sich darunter auch die sogenannten „Filetstücke“ – für welche die ausländischen Funds ein intensives Interesse zeigen. Diese Immobilien sind es, für welche die Banken unter dem erstickenden Druck der Gläubiger des Landes, die Zielvorgaben bezüglich einer Reduzierung der „roten“ Kredite zu erreichen, zuerst den Verkauf auf den Weg bringen.
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Griechenlands Banken versteigern Immobilien an sich selbst

25. März 2018 / Aufrufe: 1.256 Kommentare ausgeschaltet

In Ermangelung interessierter Käufer ersteigern die Banken in Griechenland 7 von 10 der von ihnen zur Zwangsversteigerung gebrachten Immobilien selbst.

Wie aus den Fakten hervorgeht, die von das Prozedere eng verfolgenden Quellen übermittelt werden, kaufen in Griechenland die Banken 7 – 8 von 10 Immobilien, die sie selbst unter den „elektronischen Hammer“ bringen.

Einer der Hauptgründe ist das mangelnde Kaufinteresse zu den konkreten Preisen, was die Finanzinstitute zwingt, die Immobilien selbst zu ersteigern um den Wert ihrer Pfänder und somit Bilanzen zu schützen, auf dass sie keine Verluste verbuchen, wenn die Stunde kommt, diese Immobilien zu verkaufen.
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Griechenland bringt 600000 Immobilien unter den Hammer

21. März 2018 / Aufrufe: 1.846 1 Kommentar

Zur Erzielung absurder Primärüberschüsse sollen in Griechenland in den kommenden dreieinhalb Jahren 600.000 Immobilien unter den Hammer gebracht werden.

Bis Ende 2021 werden in Griechenland von Fiskus und Banken wenigstens 600.000 Immobilien zur Versteigerung gebracht werden, damit das Ziel bezüglich eines Primärüberschusses von 3,5% des BIP im Rahmen der strengen Beaufsichtigung erreicht wird, der dem Land nach dem Ausgang aus dem Rettungsprogramm gesetzt werden soll!

Der größte Betreiber von Zwangsversteigerungen wird der griechische Fiskus sein, der ab dem 01 Mai 2018 und sofern er … keinen Cent (mehr) auf den Bankkonten der Schuldner findet, in abgekürzten Verfahren zu Immobilien-Pfändungen schreiten wird.
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Zwangsversteigerungen in Griechenland nur noch elektronisch

24. Februar 2018 / Aufrufe: 1.122 Kommentare ausgeschaltet

Mit der fortan obligatorisch elektronischen Abwicklung von Zwangsversteigerungen gehört das bisherige Prozedere im Zuständigkeitsbereich der Amtsgerichte der Vergangenheit an.

In Griechenland traten ab dem 21 Februar 2018 die (Zwangs-) Versteigerungen in die neue elektronische Epoche ein, da das nunmehr ausschließlich elektronische Prozedere eingeläutet wurde und fortan alle einschlägigen Verfahren „digital“ durchgeführt werden.

Zu dieser „Premiere“ sollten 70 Immobilien unter den „elektronischen Hammer“ kommen, während auf der einschlägigen Plattform bis zum vergangenen Dienstag (20 Februar 2018) bereits 1.784 Versteigerung eingestellt worden waren. Ziel ist, dass bis April 2018 rund 3.000 (Zwangs-) Versteigerungen dieser Art realisiert worden sind.
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Griechenlands Gläubiger fordern mehr Zwangsversteigerungen

22. Februar 2018 / Aufrufe: 851 1 Kommentar

EZB-Chef Mario Draghi lastet Griechenland Verzögerungen bei der Realisierung elektronischer Zwangsversteigerung von Immobilien an.

Unter dem Druck der „hier und jetzt“ Resultate fordernden Institutionen (sprich Gläubiger des Landes) steigen in Griechenland die auf der elektronischen Versteigerungs-Plattform eingestellten Auktionen mit geometrischem Zuwachs an.

Bei der Eurogruppe des Montags bezeichnend war der zwischen EZB-Präsident Mario Draghi und Finanzminister Evklidis Tsakalotos verzeichnete „hitzige Zwischenfall“, als ersterer die Verzögerungen im Verfahren der elektronischen Versteigerungen ansprach.
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