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Artikel Tagged ‘zwangsversteigerung’

Griechenlands Finanzämter sollen Immobilienvermögen plündern

29. August 2017 / Aufrufe: 1.093 2 Kommentare

Auf Druck der Gläubiger Griechenlands sollen fortan auch die Finanzämter gepfändete Immobilien zum Marktwert zur Zwangsversteigerung bringen.

In Kürze werden in Griechenland die Finanzämter beginnen, ihren Schuldnern gehörende Immobilien zum Handelswert unter den Hammer zu bringen, der meistens erheblich niedriger als der Einheitswert ist, der derzeit das Mindestgebot bei von dem Fiskus betriebenen Zwangsversteigerungen darstellt.

Innerhalb der kommenden Tagen wird auch der einschlägige Ministerialbeschluss ergehen, der den letzten und essentiellen Schritt darstellen wird, damit das Prozedere beginnt. Während also die Steuerpflichtigen insbesondere die sogenannte Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) weiterhin auf Basis des Einheitswerts ihrer Immobilie zahlen müssen, kann das Finanzamt im Fall einer Schuld die Immobilie zum niedrigeren Handelswert pfänden und einen entsprechenden Teil der Schuld streichen.
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Zwangsversteigerungen gegen Pegasus SA in Griechenland

20. Juli 2017 / Aufrufe: 355 Kommentare ausgeschaltet

Gegen den Medienkonzern Pegasus SA in Griechenland erfolgen auf Betreiben der griechischen Nationalbank Zwangsversteigerungen.

Nach der Einleitung des einschlägigen Verfahrens durch die Griechische Nationalbank als Vertreter der Obligationäre und Gläubiger der „Pegasus Verlagshaus SA“ werden am 26 Juli 2017 Markenzeichen des Unternehmens zur Zwangsversteigerung gebracht werden.

Spezieller wurden am 18 Juli 2017 auf der Website für Versteigerungsbekanntgaben zwei Bekanntmachungen publiziert, von denen sich eine auf die Markenzeichen „Ethnos“, „Ethnos tis Kyriakis“ und „Imerisia“ und  eine weitere auf diverse Aktien und Beteiligungen bezieht.
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Bonzen-Villen in Griechenland unter dem Hammer

27. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.048 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland zeigen sich entschlossen, luxuriöse Immobilien notorischer Zahlungsverweigerer zur Zwangsversteigerung zu bringen.

In Griechenland wird für Schuldenmacher das Jahr 2017 sein Debüt mit Zwangsversteigerungs-Programmen geben, da die Banken sich entschlossen zeigen, die strategischen Zahlungsverweigerer „an die Kandare“ zu nehmen.

In einer ersten Phase werden luxuriöse Immobilien, Wohnungen, Villen und Ferienhäuser unter den Hammer kommen, die als Erstwohnung gemeldet sind und „in Konkurs gegangenen“ Unternehmern und Reedern gehören.
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Finanzamt in Griechenland betreibt täglich 500 Pfändungen

23. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 775 1 Kommentar

Die Finanzämter in Griechenland betrieben im Jahr 2016 an jedem Werktag ungefähr 500 Pfändungen gegen Schuldner des Fiskus.

Gemäß den Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Zusammenhang mit den Zwangsbeitreibungsmaßnahmen, welche Griechenlands Steuerverwaltung gegen all jene ergreift, die ihren „aufgeblähten“ steuerlichen Verpflichtungen nicht fristgerecht entsprechen, finden sich immer mehr Steuerpflichtige mit den Pfändungen des Finanzamts konfrontiert.

Laut dem GGDE betrug die Gesamtzahl der Steuerpflichtigen – natürlicher und juristischer Personen – mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus Ende 2015 ungefähr 4,3 Millionen, erreichte im September 2016 einen Höchststand von 4,37 Millionen und ging im Oktober 2016 wieder auf 4,3 Millionen zurück. Auf der anderen Seite folgt die Anzahl derjenigen, gegen das Finanzamt Zwangsbeitreibungsmaßnahmen verhängt, einem steigenden Verlauf.
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Schockierender Anstieg der Schulden an Griechenlands Fiskus

6. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.958 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland verzeichnete 2016 in den ersten sieben Monaten neue fällige Verbindlichkeiten von über siebeneinhalb Milliarden Euro und 125000 neue Schuldner.

Infolge der brutalen Überbesteuerung der Privatpersonen und Unternehmen in Griechenland, die inzwischen finanziell weitgehend völlig ausgemergelten sind, blähten sich im Juli 2016 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt, aber auch die Anzahl der Steuerpflichtigen auf, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr zu entsprechen vermochten.

Die im Juli 2016 unbezahlt gebliebenen Steuern erreichten 811 Mio. Euro, womit die seit Anfang des Jahres 2016 aufgelaufenen „frischen“ fälligen Verbindlichkeit auf insgesamt 7,618 Milliarden Euro stiegen. Im selben Monat kamen zu der Liste der Schuldner des Fiskus weitere 125.590 Personen hinzu, da ihre Anzahl von 4.003.372 Personen im Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf 4.128.962 Personen anstieg.
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Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 1.293 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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In Griechenland schuldet fast jeder Zweite dem Finanzamt

8. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.093 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland hat fast jeder zweite Bürger Schulden beim Finanzamt und die fälligen Schulden an den Fiskus summieren sich auf insgesamt knapp 90 Milliarden Euro.

Gemäß den jüngst von dem Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland bekannt gegebenen offiziellen Angaben hat fast einer von zwei Griechen fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Die griechischen Steuerzahler „ersticken“ in Schulden. Über 4 Millionen Steuerpflichtige schulden dem Finanzamt fast das halbe BIP eines Jahres bzw. 89,8 Mrd. Euro. Für 755.806 Schuldner hat das GGDE Beitreibungs-Zwangsmaßnahmen mit Pfändungen und Beschlagnahmungen von Bankkonten, Einkommen und anderen Vermögenswerten sowie auch Zwangsversteigerungen von Immobilien eingeleitet.
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Schuldner sollen Griechenlands Haushalt retten

9. Juli 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 614 Kommentare ausgeschaltet

In dem verzweifelten Versuch, den absurden Haushaltsplan 2016 zu erfüllen, schreitet der Fiskus in Griechenland zu massenweisen Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Die Einschränkung der Steuerhinterziehung und die Beitreibung alter und neuer fällig gestellter Schulden an den Fiskus  sind die einzige Lösung, damit in Griechenland der Haushaltsplan des Jahres 2016 regulär erfüllt wird. Und dies, weil die in dem Etat gesetzten Zielvorgaben besonders (wenn nicht gar übertrieben) optimistisch sind.

Für den Monat Dezember 2016 ist sogar die Beitreibung von Einnahmen (aus Steuern und Geldstrafen) in Höhe von 7,3 Mrd. veranschlagt worden, welcher Betrag allerdings nur sehr schwer in die Staatskassen fließen können wird.
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Backpfeife für Immobiliensteuer in Griechenland

27. Juni 2016 / Aufrufe: 2.739 Kommentare ausgeschaltet

Das Landgericht Thessaloniki fror die Steuerzahlungen einer Eigentümerin ein, die jährlich 15.800 Euro ENFIA zahlen sollte.

Ein Gericht in Thessaloniki „watschte“ die sogenannte einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) in Griechenland ab!

Die Einzelrichterkammer des Verwaltungs-Landgerichts Thessaloniki verkündete ein Urteil, mit dem es die Zahlung der Steuer für eine Eigentümerin dreier Immobilien einfror, die aufgefordert war, zusammen mit der neuen Zusatzsteuer eine Immobiliensteuer von jährlich über 15.800 Euro zu zahlen!
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Griechenland scheitert an erster Hürde der Rettung

13. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.597 1 Kommentar

Das neue Programm zur Rettung Griechenlands könnte schon an der ersten Hürde, nämlich der Befriedigung aller vorab zu erfüllenden Forderungen der Gläubiger scheitern.

Griechenland ist in seiner Bemühung gescheitert, die erste Auszahlung von Bargeld unter dem neuen Rettungspaket der 86 Milliarden Euro sicherzustellen, da die Gläubigermächte urteilten, das Land habe nicht geschafft, einen ausreichenden Fortschritt bei der Durchsetzung grundsätzlicher Reformen zu verzeichnen.

Die gegen die Austerität eingestellte Regierung in Athen wird nicht – wie für diese Woche geplant war – 2,15 Milliarden Euro erhalten und ruft damit Befürchtungen hervor, das neue Programm zur Rettung des Landes werde bereits an der ersten Hürde scheitern.
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