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Artikel Tagged ‘zwangsversteigerung’

Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 845 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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In Griechenland schuldet fast jeder Zweite dem Finanzamt

8. August 2016 / Aufrufe: 872 Keine Kommentare

In Griechenland hat fast jeder zweite Bürger Schulden beim Finanzamt und die fälligen Schulden an den Fiskus summieren sich auf insgesamt knapp 90 Milliarden Euro.

Gemäß den jüngst von dem Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland bekannt gegebenen offiziellen Angaben hat fast einer von zwei Griechen fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Die griechischen Steuerzahler „ersticken“ in Schulden. Über 4 Millionen Steuerpflichtige schulden dem Finanzamt fast das halbe BIP eines Jahres bzw. 89,8 Mrd. Euro. Für 755.806 Schuldner hat das GGDE Beitreibungs-Zwangsmaßnahmen mit Pfändungen und Beschlagnahmungen von Bankkonten, Einkommen und anderen Vermögenswerten sowie auch Zwangsversteigerungen von Immobilien eingeleitet.
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Schuldner sollen Griechenlands Haushalt retten

9. Juli 2016 / Aufrufe: 541 Keine Kommentare

In dem verzweifelten Versuch, den absurden Haushaltsplan 2016 zu erfüllen, schreitet der Fiskus in Griechenland zu massenweisen Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Die Einschränkung der Steuerhinterziehung und die Beitreibung alter und neuer fällig gestellter Schulden an den Fiskus  sind die einzige Lösung, damit in Griechenland der Haushaltsplan des Jahres 2016 regulär erfüllt wird. Und dies, weil die in dem Etat gesetzten Zielvorgaben besonders (wenn nicht gar übertrieben) optimistisch sind.

Für den Monat Dezember 2016 ist sogar die Beitreibung von Einnahmen (aus Steuern und Geldstrafen) in Höhe von 7,3 Mrd. veranschlagt worden, welcher Betrag allerdings nur sehr schwer in die Staatskassen fließen können wird.
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Backpfeife für Immobiliensteuer in Griechenland

27. Juni 2016 / Aufrufe: 2.282 Keine Kommentare

Das Landgericht Thessaloniki fror die Steuerzahlungen einer Eigentümerin ein, die jährlich 15.800 Euro ENFIA zahlen sollte.

Ein Gericht in Thessaloniki „watschte“ die sogenannte einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) in Griechenland ab!

Die Einzelrichterkammer des Verwaltungs-Landgerichts Thessaloniki verkündete ein Urteil, mit dem es die Zahlung der Steuer für eine Eigentümerin dreier Immobilien einfror, die aufgefordert war, zusammen mit der neuen Zusatzsteuer eine Immobiliensteuer von jährlich über 15.800 Euro zu zahlen!
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Griechenland scheitert an erster Hürde der Rettung

13. November 2015 / Aufrufe: 1.560 1 Kommentar

Das neue Programm zur Rettung Griechenlands könnte schon an der ersten Hürde, nämlich der Befriedigung aller vorab zu erfüllenden Forderungen der Gläubiger scheitern.

Griechenland ist in seiner Bemühung gescheitert, die erste Auszahlung von Bargeld unter dem neuen Rettungspaket der 86 Milliarden Euro sicherzustellen, da die Gläubigermächte urteilten, das Land habe nicht geschafft, einen ausreichenden Fortschritt bei der Durchsetzung grundsätzlicher Reformen zu verzeichnen.

Die gegen die Austerität eingestellte Regierung in Athen wird nicht – wie für diese Woche geplant war – 2,15 Milliarden Euro erhalten und ruft damit Befürchtungen hervor, das neue Programm zur Rettung des Landes werde bereits an der ersten Hürde scheitern.
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Grünes Licht für Zwangsvollstreckungen in Griechenland

30. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.081 Keine Kommentare

Ab dem 02 November 2015 erlischt in Griechenland die im Juli 2015 verfügte Aussetzung von Zwangsmaßnahmen jeder Art.

Griechenlands Regierung schritt zur Freigabe aller Akte der Zwangsvollstreckung und folglich auch der Zwangsversteigerungen mit Wirkung ab dem 02 November 2015.

Am 29 Oktober 2015 wurde den Banken ein Beschluss des Ministeriums für Justiz, Transparenz und Menschenrechte bekannt gegeben, mit dem die Wirkung des Ministerialbeschlusses bezüglich der Aussetzung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen bis zum 31 Oktober 2015 nicht erneuert verlängert wurde.
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Havarie in Griechenlands Verhandlungen mit seinen Gläubigern

24. Oktober 2015 / Aufrufe: 805 Keine Kommentare

In den Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern wurde speziell in den Themen der roten Kredite und der Mehrwertsteuer im Bildungswesen keine Einigung erzielt.

Die gestrigen (23 Oktober 2015) Kontakte des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung mit den Vertretern der Institutionen in Athen wurden ohne eine Einigung in den Themen der sogenannten „roten (sprich leistungsgestörten) Kredite“ und der Mehrwertsteuer im privaten Bildungswesen, jedoch mit einem relativen Fortschritt beendet.

Eine speziellere Kluft soll es in dem brennenden Thema des Schutzes der Hauptwohnung vor Zwangsversteigerungen geben, während das „Quartett“ (sprich die Delegation der Institutionen) aus Athen abreist und unbekannt ist, ob es das „grüne Licht“ für die Auszahlung der Tranche von 2 Mrd. Euro in der kommenden Woche geben wird.
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Geier kreisen über Griechenlands Häusern

24. Oktober 2015 / Aufrufe: 6.248 Keine Kommentare

Mit der geforderten Freigabe der Zwangsversteigerung von Hauptwohnungen wollen Griechenlands Gläubiger einen neuen Markt in der griechischen Wirtschaft schaffen.

Die Forderungen der Vertreter der Institutionen nach Freigabe der Zwangsversteigerungen der Hauptwohnung öffnen den … Weg für das Eindringen ausländischer spekulativer Funds, aber auch Immobilien-Consulting und -Verwaltungsgesellschaften in den griechischen Markt.

Das „Quartett“ (anstatt vormals der Troika) beharrte auch gestern bei seinen stundenlangen Verhandlungen mit Finanzminister Evklidis Tsakalotos und Wirtschaftminister Giorgos Stathakis auf der Festsetzung von Kriterien mit sehr niedrigen Grenzen hinsichtlich des Einheitswertes, der Höhe des Einkommen und der Verbindlichkeiten, welche die in der „Lex Katselis“ Zuflucht suchenden Kreditnehmer zu erfüllen haben, damit sie die Ausnahme der Hauptwohnung von der Verflüssigung ihres übrigen immobilen Vermögens zur Regelung ihrer Schulden erreichen.
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300000 Haushalten in Griechenland droht Zwangsräumung

20. Oktober 2015 / Aktualisiert: 20. März 2016 / Aufrufe: 1.699 2 Kommentare

Griechenland soll auf Druck der Gläubiger Zwangsversteigerungen bisher geschützter Hauptwohnungen und Verkäufe roter Kredite an Hedgefonds forcieren.

Ungefähr 300.000 Haushalten in Griechenland drohen Zwangsräumungen, da sich das „Fensterchen“ für Versteigerungen sogar auch der Hauptwohnung wegen leistungsgestörter Kredite bei den Banken öffnete.

Bisher schützt die sogenannte „Lex Katseli“ die Eigentümer von Immobilien im Wert (Einheitswert) von bis zu 375.000 Euro. Die Gläubiger des Landes üben jedoch Druck aus, damit die Schutzgrenze auf 80.000 Euro gesenkt wird und ab diesem Wert und darüber die Immobilien unter den Hammer kommen.
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Explosion „roter“ Kredite in Griechenland

6. Juni 2015 / Aufrufe: 2.443 Keine Kommentare

In Griechenland wird ein steiler Anstieg leistungsgestörter Kredite verzeichnet, während die Kriterien für den Versteigerungsschutz von Hauptwohnungen verschärft werden.

Die sogenannten „roten“ Kredite haben in Griechenland jeden Rekord gebrochen, während das Finanzministerium nach 1 bis 2 Mrd. Euro sucht, damit der zwischengeschaltete öffentliche Träger mit dem Aufkauf dieser Kredite beginnt, da die Gläubiger einem solchen Vorschlag positiv gegenüber stehen.

Das Problem der leistungsgestörten Kredite nimmt in letzter Zeit explosive Dimensionen an. So gelangten sie im Dezember 2008 bei 11,9 Mrd. Euro an. Zwei Jahre später hoben sie auf 28,6 Mrd. ab. Ende 2011 erreichten sie 41,6 Mrd. Euro. Und ein Jahr später kletterten sie auf 55,7 Mrd. Euro, Ende 2013 dagegen auf 72,5 Mrd. Euro. 2014 erreichten die nicht bedienten Kredite 80,5 Mrd. Euro, während sie sich Einschätzungen der Banken zufolge in den ersten Monaten des Jahres 2015 nahe bei 85 Mrd. Euro bewegen.
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