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Artikel Tagged ‘zwangsmaßnahme’

Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 848 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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In Griechenland schuldet fast jeder Zweite dem Finanzamt

8. August 2016 / Aufrufe: 872 Keine Kommentare

In Griechenland hat fast jeder zweite Bürger Schulden beim Finanzamt und die fälligen Schulden an den Fiskus summieren sich auf insgesamt knapp 90 Milliarden Euro.

Gemäß den jüngst von dem Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland bekannt gegebenen offiziellen Angaben hat fast einer von zwei Griechen fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Die griechischen Steuerzahler „ersticken“ in Schulden. Über 4 Millionen Steuerpflichtige schulden dem Finanzamt fast das halbe BIP eines Jahres bzw. 89,8 Mrd. Euro. Für 755.806 Schuldner hat das GGDE Beitreibungs-Zwangsmaßnahmen mit Pfändungen und Beschlagnahmungen von Bankkonten, Einkommen und anderen Vermögenswerten sowie auch Zwangsversteigerungen von Immobilien eingeleitet.
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Grünes Licht für Zwangsvollstreckungen in Griechenland

30. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.081 Keine Kommentare

Ab dem 02 November 2015 erlischt in Griechenland die im Juli 2015 verfügte Aussetzung von Zwangsmaßnahmen jeder Art.

Griechenlands Regierung schritt zur Freigabe aller Akte der Zwangsvollstreckung und folglich auch der Zwangsversteigerungen mit Wirkung ab dem 02 November 2015.

Am 29 Oktober 2015 wurde den Banken ein Beschluss des Ministeriums für Justiz, Transparenz und Menschenrechte bekannt gegeben, mit dem die Wirkung des Ministerialbeschlusses bezüglich der Aussetzung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen bis zum 31 Oktober 2015 nicht erneuert verlängert wurde.
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Troika befiehlt Massenpfändungen in Griechenland!

2. Mai 2014 / Aktualisiert: 05. Juni 2014 / Aufrufe: 5.060 2 Kommentare

Die Troika verpflichtet die Regierung in Griechenland, umgehend zu Massenpfändungen bei Schuldnern des Fiskus und der Versicherungskassen zu schreiten.

Das revidierte Memorandum legt den Grabstein für welche auch immer gehegten Erwartungen tausender Schuldner der Finanzämter und Versicherungskassen in Griechenland auf eine günstigere Regelung, die ihnen ihre Schulden loszuwerden gestatten würde.

Die Kommission erkennt an, dass die Regelungen des vergangenen Sommers („Neubeginn“ für die alten Schulden, Regulierung mit 12 Raten für die neuen) völlig fehlgeschlagen sind, aber der Befehl der Troika an die griechische Regierung lautet, jeden Gedanken an eine Änderung der Regulierungsbedingungen zu unterlassen und die Zwangsbeitreibung der Schulden durch Massenpfändungen anzustreben.
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Obligatorische E-Mail-Adresse für alle Steuerpflichtigen in Griechenland

3. März 2014 / Aufrufe: 3.182 2 Kommentare

Alle Steuerpflichtigen in Griechenland müssen demnächst dem Finanzamt obligatorisch eine E-Mail-Adresse bekannt geben, anderenfalls drohen empfindliche Geldstrafen.

In Griechenland sollen alle Steuerpflichtigen von dem Finanzamt verpflichtet werden, sich innerhalb einer Frist von zwei Monaten eine E-Mail-Adresse zuzulegen, damit das Finanzministerium zur elektronischen Bekanntgabe verhängter Geldstrafen, Strafsteuern und Abgaben sowie auch persönlicher Benachrichtigungen über Verbindlichkeiten schreitet, bezüglich welcher – sofern sie nicht innerhalb von 40 Tagen beglichen werden – das Finanzamt zu Zwangsmaßnahmen und Pfändungen schreiten kann.

Laut der Zeitung „Proto Thema“ will das griechische Finanzministerium spätestens bis zum kommenden Mai 2014 ein System in vollen Betrieb gesetzt haben, das seit 2000 bereits in Spanien, Portugal und anderen Ländern umgesetzt wird und mit dem die Zustellung aller Verwaltungsakte an die Bürger elektronisch per E-Mail erfolgt.

Das Finanzministerium dementierte allerdings inzwischen die Meldung und gab bekannt, es sei nicht beabsichtigt, Geldstrafen zu verhängen, weil jemand keine E-Mailadresse habe.
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Fiskus in Griechenland terrorisiert Steuerschuldner

6. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.240 7 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland gehen mit gleichermaßen lächerlichen wie grotesken Zwangsmaßnahmen gegen zahlungsunfähige Schuldner vor.

In Trikala komm das Vermögen eines Bürgers zur Zwangsversteigerung, der dem Fiskus einen Betrag von „14.194,70 Euro nebst den Zuschlägen und sonstigen Kosten bis zum Abschluss der Versteigerung“ schuldet.

Wie das Portal trikalanews.gr berichtet und auch das einschlägige Schriftstück präsentiert, bringt der Fiskus zur Beitreibung der Schuld den … Hocker des Schuldners unter den Hammer. Der Hocker ist aus Holz und das Erstgebot wurde auf … 50 Euro bestimmt, und wer ihn ersteigern möchte, muss den Betrag in bar oder in Form einer … Bankgarantie entrichten.

Wer nun meint, es handele sich um einen Witz oder zumindest nur einen absurden Einzelfall, sei eines Besseren belehrt:
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Fiskus in Griechenland droht Kleinschuldnern mit Zwangsmaßnahmen

2. Februar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.736 Keine Kommentare

Die Regierung in Griechenland zeigt sich entschlossen, auch gegen Kleinschuldner des Fiskus unerbittlich mit umgehenden Zwangsmaßnahmen vorzugehen.

Laut der Zeitung „Eleftheros Typos“ wird die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme in den kommenden Tagen an ungefähr 1.000.000 Kleinschuldner des Fiskus eingeschriebene Briefe versenden, mit denen die Betroffenen aufgefordert werden, innerhalb weniger Tage ihre fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen oder eine Ratenzahlungen zu vereinbaren.

Die Pfändungen betreffen alle Schuldner, die Beträge von bis zu 3.000 Euro aus Steuern und Abgaben zu Gunsten des Fiskus sowie ebenfalls auch aus Geldstrafen jeder Natur (sogar auch wegen Verletzungen der Straßenverkehrsordnung) schulden.

Viele dieser Verbindlichkeiten sind alt, sprich über viele Monate oder sogar Jahre unbeglichen geblieben, was zum Ergebnis hat, dass sie mit Straf- und Säumniszuschlägen in signifikanter Höhe belastet worden sind, die in ihrer Summe nicht selten die anfängliche Schuld sogar bis um ein Mehrfaches übersteigen.
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