Archiv

Artikel Tagged ‘zusatzrente’

Unter 500 Euro für fast die Hälfte der Rentner in Griechenland

8. Juli 2014 / Aufrufe: 2.961 Keine Kommentare

Fast die Hälfte der Rentner in Griechenland beziehen eine Hauptrente von unter 500 Euro im Monat, während die wirtschaftliche Situation der Kassen sich dramatisch zuspitzt.

80% der Rentner in Griechenland beziehen eine Hauptrente von unter 1.000 Euro im Monat, während 50% von ihnen eine Hauptrente von nicht über 500 Euro erhalten. Im Durchschnitt bewegt sich die Hauptrente bei 704 Euro, mit 2.893.370 Berechtigten, und die Zusatzrente bei 176 Euro, mit 1.576.501 Berechtigten.

Laut den in der Zeitung „To Vima“ publizierten Angaben des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik (POPOKP), beziehen bei den Hauptrenten 76,5% der Berechtigten weniger als 1.000 Euro monatlich und bei den Zusatzrenten 99% weniger als 500 Euro (ungefähr 190 Euro).
Gesamten Artikel lesen »

Finanzierungsloch bedroht erneut Renten in Griechenland

21. April 2013 / Aufrufe: 588 Keine Kommentare

Steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Einnahmen bedrohen in Griechenland erneut die Renten, für die sich 2013 eine Finanzierungslücke von 2,5 Milliarden Euro abzeichnet.

Der Panhellenische Verband der Beschäftigten der Organismen für Sozialpolitik (POPOKP) schlägt Alarm und enthüllt, dass trotz der in den letzten drei Jahren erfolgten bis zu 50% erreichenden Senkungen und Kürzungen der Ausgaben die Versicherungskassen wegen des Anstiegs der Arbeitslosigkeit und der „Explosion“ nicht entrichteter Beiträge in diesem Jahr (2013) ein Defizit von 2,5 Mrd. Euro haben werden.

Gemäß den Daten, welche der Vorsitzende des Verbands, Thanasis Kapotas, auf der Tagung der Beschäftigten der Versicherungskassen präsentierte, beziehen zwei Drittel aller Rentner in Griechenland Hauptrenten von maximal 700 Euro im Monat, während die geschuldeten Beitragszahlungen an die drei größten Versicherungsträger des Landes sich insgesamt auf fast 16 Mrd. Euro summieren.
Gesamten Artikel lesen »

Neue Rentenkürzungen in Griechenland

20. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 2.471 14 Kommentare

In Griechenland treten rückwirkend ab Anfang 2012 neue Rentenkürzungen in Kraft, um die in dem neuen Memorandum geforderten Einsparungen zu erreichen.

Rückwirkend ab dem 01. Januar 2012 treten in Griechenland für 340.000 Rentner Kürzungen der Hauptrenten um 12% des 1.300 Euro übersteigenden Betrags in Kraft, während auf Zusatzrenten ab 200 Euro eine gestaffelte Kürzung der Bezüge um 10% bis 20% zur Anwendung kommt. Eine abweichende Regelung gilt nur für die Rentenkasse der Seeleute (NAT), deren Renten rückwirkend horizontal ab dem ersten Euro um 7% gekürzt werden. Anstatt wie anfänglich vorgesehen nur die Renten der Rentner der Staatsunternehmen (DEKO) zu beschneiden, beschloss die griechische Regierung schließlich die Kürzung der Hauptrenten aller gesetzlichen Rentenkassen, damit weitere 100 Mio. Euro eingespart werden.

Es sei angemerkt, dass dies die zweite Kürzung der Hauptrenten innerhalb von 4 Monaten ist, da die vorherige Beschneidung der Renten im November 2011 erfolgt war und sich auf eine Kürzung um 20% der über den den Betrag von 1.200 Euro hinausgehenden Rentenbezüge bezog. Ein Rentner, der vor 5 Monaten eine Hauptrente von 1.800 Euro erhielt, sank somit nach den Kürzungen im November 2011 auf 1.680 Euro und erhält mit der erneuten Kürzung fortan eine Rente von nur noch 1.635 Euro, verliert also auf Jahresbasis 1.980 Euro.
Gesamten Artikel lesen »

Rezession in Griechenland führt zu neuen Rentenkürzungen

25. November 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 952 3 Kommentare

Anhaltende Rezession, explodierende Arbeitslosigkeit und Kürzung der staatlichen Zuschüsse führen unausweichlich zu neuen Kürzungen der Renten in Griechenland.

In Griechenland werden erneut die Haupt- und Zusatzrenten gekürzt werden müssen, da infolge der tiefen Rezession und ständig steigenden Arbeitslosigkeit und dem damit einhergehenden rapiden Rückgang des Beitragsaufkommens die Überlebensfähigkeit der Rentenkassen inzwischen unmittelbar gefährdet ist. Obendrein wird sich die bereits in diesem Jahr brisante Finanzlage der Versicherungsträger im Jahr 2012 noch weiter zuspitzen,

Auf neu Eingriffe in das Versicherungssystem zur Einschränkung der Ausgaben lassen außerdem auch die Daten des Haushaltsentwurf für das Jahr 2012 schließen, da sich die wirtschaftlichen Größen der Einnahmen aus Beiträgen deutlich überbewertet zeigen und die vorgesehenen staatlichen Zuschüsse an das Sozialversicherungssystem eindeutig geringer sind als im Jahr 2011. Die sich während der letzten Tage – mit der Verzögerung der Auszahlung der sechsten Kredit-Tranche an das Land – offenbarte Schwierigkeit der Rentenkassen, der Deckung der Leistungen für das Jahr 2011 zu entsprechen, zeigt die Ausweglosigkeit auf, mit der sich die Kassen im nächsten Jahr konfrontiert sehen werden.

Zwei Punkte des staatlichen Haushaltsentwurfs für das Jahr 2012 Etats signalisieren die unabwendbare Notwendigkeit, 2012 neue Maßnahmen zu ergreifen.
Gesamten Artikel lesen »